Da bin ich nun und immer noch motiviert dabei, mein vegetarisches Leben auf ein veganes umzustellen. Meine erste Zwischenbilanz? Ich muss gestehen, dass mir fast täglich noch etwas nicht-veganes so, äh, durchrutscht. Zum Beispiel war da ja nun Ostern und ich habe natürlich Schokolade geschenkt bekommen. Die war leider nicht immer vegan, aber da ich mich nun mal über Geschenktes freue und über Süßigkeiten sowieso, habe ich es einfach mal akzeptiert und dafür auch jedes Stück sehr genossen (und tue es auch noch).
Schwierig ist auch, wie schon erwartet, das Essen woanders. Ich war alleine in der letzten Woche zwei Mal im Restaurant essen und schon sehr glücklich, dass es überhaupt ein paar wenige vegetarische Gerichte auf der Karte gab. Und dann war noch einmal Pizzaessen mit Freunden angesagt und heute Lasagne bei meinen Eltern … Von daher lief es bisher eher so suboptimal. Dafür bin ich ganz stolz, weil ich zuhause (bis auf die Ostersüßigkeiten) kompletto vegan esse und total viel koche und rumprobiere, was normalerweise eher nicht so mein Ding ist. So wage ich mich an viel Neues und entdecke immer wieder andere leckere Sachen.

Eine meiner liebsten Neuentdeckungen: Vegane Duo-Schokocreme! Omnomnomnom!
Interessanterweise dachte, dass es am schwersten wird beim Kaffee auf die Milch zu verzichten. Ich bin so eine Milchkaffee-mit-Zucker-Trinkerin. Alles andere ist bääh, trotzdem bleibt der Appetit auf Kaffee, wenn es keinen gibt. Die Hürde habe ich aber mittlerweile gemeistert, trinke auf der Arbeit nun immer meinen Kaffee schwarz (nach langer Umgewöhnung) und zuhause mit Sojamilch. Ich habe nämlich nun herausgefunden, wie die Sojamilch im Kaffee nicht flockt und an den Geschmack habe ich mich inzwischen auch gewöhnt. Das ist sowieso genau das, was gerade richtig viel Spaß macht: Man stellt immer mehr fest, wie sich der Geschmack umstellt und wie plötzlich halt sogar der schwarze Kaffee, den man Wochen vorher nicht trinken konnte, richtig gut schmeckt.
Danke, Veggiemaid!
Was gerade sehr hilft, ist ein neues Geschäft in Oldenburg, bei dem ich mich nun immer fleißig eindecke: Veggiemaid. Im Februar hat der vegane Laden eröffnet und ich freue mich immer wieder neu über das große und tolle Angebot dort. Ich kann jedem, der in der Nähe von Oldenburg wohnt, nur empfehlen, dort mal vorbeizusehen! Bald soll man übrigens auch online bestellen können, nämlich hier und hier könnt ihr euch schon einmal ein Video über die Inhaberin und ihren Laden ansehen.
Motivation! Wir brauchen Motivation!
Ich muss ja gestehen, selbst bei veganen Freunden von mir dachte ich insgeheim immer „boah, nee, das wäre mir ja echt zu kompliziert …“ und war so manches Mal sogar als Vegetarierin überfordert, wenn ich für uns kochen musste. In meiner Übergangsphase gerade sind Veganer genau deshalb die absolute Motivation dafür, dass es eben doch geht! Ich erwischte mich schon dabei, wie ich nach berühmten Veganern googelte. Zum Glück habe ich aber auch ein paar in meinem Freundeskreis, bei denen ich mir immer wieder Mut hole, außerdem habe ich es mir gerade ein wenig zum Hobby gemacht bei dem Fotohochladeprogramm Instagram nach dem Schlagwort „vegan“ zu suchen. Wow, was da so alles auftaucht, von den leckersten Essenfotos, über Cupcakes und Kuchen bis hin zu allem drumherum. Und es gibt natürlich so viele tolle Blogs! Hach, da könnte ich ja so viele aufzählen! Soll ich mal? Ich schaue zum Beispiel sehr gerne hier vorbei:
Zwei Blogs, die man sowieso kennen sollte, wenn man sich ein wenig mit Tierschutz beschäftigt, sind die von Pseudoerbse. Eine ihrer großartigen Seiten ist www.kosmetik-vegan.de, die noch einmal zeigt, dass Veganismus/Vegetarismus nicht nur mit dem Essen zu tun hat. Und es gibt aber auch noch veganesnom.wordpress.com zur veganen Ernährung. Auch die Zombiekatze findet man dort, die auch selber einen super inspirierenden Blog hat: het-heksje.blogspot.de
Eine Seite, die viel Spaß macht ist vegancomics.blogspot.de. Ja, genau, hier gibt es bunte Bilder!
Natürlich sind besonders Blogs von Leuten hilfreich, die selber gerade durch die Anfangsphase gehen. Daher finde ich unter anderem claudigoesvegan.blogspot.de super spannend.
Eigentlich kein „Vegan-Blog“, aber Pixella ist Veganerin und ich lese ihren Blog so gerne, nicht nur, weil sie eine Hexen-Kollegin ist: pixella-bloggt.com
Und natürlich kann man sich weiter durchklicken und googeln und findet noch mindestens 1.000.002 andere tolle Blogs zu dem Thema. Ich finde es super und freue mich immer wieder neu über den ganzen Input!

Dran war „Uncle Montague’s Tales of Terror (Onkel Montagues Schauergeschichten)“ von Chris Priestley. Hat mir super gefallen, weil die Märchen so schön böse-schaurig waren und alles sehr auf die alten, klassischen Gruselmärchen anspielt. Mit einem Hauch vom Struwwelpeter.
unendlich genervt, weil ich endlich wieder zur Arbeit will und mir die Decke auf den Kopf fällt. So erwischt hat es mich, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nicht und isch möschte nisch mehr. Und ich kann langsam kein Tee und Co. mehr sehen …













