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Mein Leben mit Joey, Phoebe, Chandler, Rachel, Ross & Monica

Ja, es war eine ganze Weile sehr still hier. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass ich nun in einer WG mit sechs anderen wohne:

Also, genauer gesagt, sie wohnen im Fernsehen. Ich habe mir nämlich Ende März meinen großen Wunsch erfüllt endlich die Friends-Superbox zu besitzen und da es sie gerade zu der Zeit als Schnäppchen gab, musste ich zuschlagen. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum ich sie unbedingt haben wollte, aber da ich von den ersten Staffeln fast jede Folge kannte, muss ich mir Friends früher sehr viel öfter im Fernsehen angesehen habe, als ich zunächst vermutet habe. Auf jeden Fall ist es die perfekte Mischung aus richtig cleverer Comedy mit genialen Schauspielern und einer gewissen Prise Soap-Opera, bei der man nach jeder Folge dieses „Eine noch… nur noch eine!“-Gefühl hat. Ihr kennt Friends wahrscheinlich sowieso alle, also muss ich nicht groß erzählen, worum es dort geht. Eigentlich ist es eh schnell zusammengefasst: 10 Jahre/Staffeln lang begleitet man sechs Freunde in New York durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Dabei ist es schon fast ein wenig gruselig, wie sehr mir die sechs mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Vor allem Joey. So ein Schnuffi.

Jedenfalls ist mein Kopf nun voll mit großartigen Zitaten der Serie und ich bin immer noch ganz erfreut darüber wie viele von euch Menschen da draußen ebenfalls Friends-Dinge zitieren. ♥ Am liebsten würde ich euch jetzt hier mit meinen Lieblings-Friends-Moment vollbombadieren, aber ich beherrsche mich. Okay, ein klitzekleines Video:


Und da ich im Moment nicht genug von Joey bekommen kann, habe ich mir mal die neue Serie vom Joey-Darsteller Matt LeBlanc angesehen: Episodes. Die zweite Staffel läuft zurzeit in UK und jetzt fiebere ich freitags immer auf die neue Folge hin. Hier geht es um ein englisches Autorenpaar (die Hälfte dieses Paares ist übrigens Tamsin Greig – besser bekannt als die großartige Fran aus Black Books!), das in ihrer Heimat eine erfolgreiche Comedy-Serie geschrieben hat. Ein amerikanischer Senderchef wird auf die Serie aufmerksam und holt die beiden für die US-Adaption ihrer Serie in die Staaten. Hier geraten die beiden dann in den Strudel Hollywoods, mit den ganzen Klischees über die Oberflächlichkeit des Showbusiness und selbst ihre glückliche Ehe steht am Ende vor dem Aus. Auch an ihrer Serie wird so gut wie alles umgestellt und verändert, so dass vom UK-Erfolgsformat letztlich eigentlich nichts mehr zu erkennen ist. Das finde ich gerade deshalb sehr amüsant, weil man das ja tatsächlich von einigen Serien so kennt. So wurde zum Beispiel Queer as Folk vom britischen TV übernommen und in den Staaten noch einmal neugedreht. Das beste und damit abschreckendste Beispiel ist für mich aber wohl die IT Crowd, eine geniale Serie, die nach ihrem Erfolg in England sowohl in den USA neu gedreht wurde, und auch – festhalten! – in Deutschland. Wie furchtbar das ist, davon kann man sich selbst überzeugen: Hier mal der Vergleich vom Original (unten rechts) mit der US-Version (wenigstens haben sie Richard Ayoade/Moss behalten..), und der Vergleich vom Original mit der deutschen Version. Mit diesem im Hinterkopf, macht Episodes noch einmal mehr Spaß, weil man regelrecht mitfühlen kann, wie den Autoren bei den ganzen Änderungen das Herz blutet..

Aber zurück zu Episodes! Star der US-Sendung wird dort nämlich Matt LeBlanc, in der Rolle von Matt LeBlanc, der sich in gewisser Weise selbst spielt und auch hier das Image vom Frauenheld Joey nicht los wird (meine Friends-Schwester im Geiste, Mrs Katja Bing, hat einen ganz wundervollen Artikel darüber geschrieben, wie sehr das Joey-Image an ihm haftet: How you smellin’?). Es gibt einige clevere Anspielungen auf Friends und ich finde die Serie sehr gelungen. Hoffentlich schafft sie es auch irgendwann mal bis zu uns nach Deutschland. Hier gibt es auch ein ganz schönes Interview mit Matt LeBlanc zu seiner Rolle und, äh, anderen Dingen. Und ja, einen Golden Globe hat er für Episodes auch schon bekommen!


Und zum 30. Geburtstag wünsche ich mir einen Hüpfball! For the child in me. And the Woman.

Beste Grüße von Team Joey

 
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Geschrieben von - 20. Mai 2012 in Dieses & Jenes, Filme & Serien, Lustiges, Videos

 

Mein Kindle trägt nun Tattoo

..und schon wieder ein Kindle-Blogeintrag. Ja, ich bin wirklich verliebt.

Ich habe meinen Kindle eigentlich immer in seinem schicken schützenden Hanf-Mantel, aber zum Lesen nehme ich ihn meistens heraus. Daher habe ich schon von Anfang an mit den Aufklebe-Skins geliebäugelt. Die schützen den Kindle zwar nur ein wenig und die braucht kein Mensch, wenn wir mal ehrlich sind, aber, hach! Es gibt doch so Hübsche!

Vor einiger Zeit sah ich dann “mein” Motiv und bin ewig drum herum geschlichen, habe mir eingeredet, dass ich das nicht brauche, aber letztlich bin ich dann doch schwach geworden. Ich muss sagen, ich bin so froh, dass ich es trotz aller Bedenken doch gekauft habe und ich kann gar nicht mehr aufhören meinen Kindle anzuhimmeln:

So sieht es nun von vorne aus. Unruhig wirkt es beim Lesen zum Glück gar nicht. Die Bücher lenken höchstens dadurch ab, dass es Bücher sind und ich ständig ihre Titel lesen muss.. ;-)

Und so sieht das hübsche Motiv hinten aus. Eigentlich schade, dass vorne so viel für das Display ausgespart werden muss!

So kam das Ganze per Post bei mir an. Da war die Aufregung noch groß, ob ich es auch gut aufgeklebt bekomme.

Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass das Cover auf der Vorderseite zu unruhig ist und vom Lesen ablenkt, aber bisher ist es mir nicht negativ aufgefallen. Der einzige Nachteil ist wohl, dass ich mir permanent das Skin ansehen muss: Die Bücher in dem Motiv sind alle bekannte Klassiker, die in entsprechenden Kategorien umbenannt wurden. In der “Auto-Ecke” stehen z.B. 20.000 Jeeps under the Sea und Renault & Juliet, und in der “Musik-Ecke” A Tale of Two Sitars und Hamlute. Ich kann jedenfalls gar nicht aufhören mir die witzigen Titel durchzulesen und die vielen süßen Details zu bewundern. Was mir am Kindle am meisten gefehlt hat, war halt, dass man kein nett anzusehendes Buch in der Hand hat, was später auch im Regal gut aussieht. Aber durch sein neues “Tattoo” sieht das elektronische Ding nun mindestens genauso wertig aus wie meine Lieblingsbücher!

Das Motiv heißt übrigens “Bookshelf” und wurde von Colin Thompson entworfen und bestellt habe ich das Skin bei GelaSkins. Die Folie lässt sich super leicht anbringen und mühelos auch wieder abziehen, weil man ja doch noch ein paar Mal korrigieren muss, bis es richtig sitzt. Das klappte jedenfalls sehr gut und ich kann die Klebefolie nur empfehlen. Ein relativ teures Accessoire, was aber – falls nicht auf Lager – extra für den Käufer in Kanada angefertig wird und den Kindle (oder iPhone & Co.) zu einem echten Schmuckstück macht ♥

 
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Geschrieben von - 2. Mai 2012 in Bücher, Kindle

 

Mein Kindle und ich. Eine erste Bilanz.

Hallo, ich bin Cookie und ich bin bibliophil.

Ich bin sogar ziemlich süchtig nach Büchern. Ich kann an keinem Buchladen vorbeigehen ohne auch nur ganz ganz kurz mal reinzugehen und nur ganz ganz kurz mal ganz schnell “nur mal zu gucken”. Flohmärkte sind immer ganz schlimm, weil ich auch da an jedem Buchstand haltmachen muss. Vor einigen Jahren war ich daher sehr froh das Bookcrossen für mich entdeckt zu haben, weil ich so immer an neuen Stoff gekommen bin, ohne die nervige Ausleihfrist von Bibliotheken im Kopf zu haben. Und dann kam irgendwann Tauschticket dazu,wo ich nicht nur neue Bücher bekommen konnte, sondern wo auch, und das wird mit der Zeit sehr viel wichtiger, oh ja!, die für nicht so gut befundenden Bücher wieder eingetauscht werden konnten. Mittlerweile habe ich einen eher kleinen Bücherschrank, in dem ich meine Lieblinge aufbewahre, und ein paar Regale, und ich habe mir geschworen, dass alles, was da nicht mehr hinein passt und mir nicht ans Herz gewachsen ist, nach dem Lesen wieder weg muss. So konnte ich alles auf meine Schätze eindampfen und die Bücher, die ich noch lesen möchte. Und ich liebe meinen Bücherschrank so sehr und ich genieße den Anblick der Bücher und die Gemütlichkeit, die sie ausstrahlen. Trotzdem, und das wundert mich wahrscheinlich selbst mehr als alle anderen, liebe ich mittlerweile meinen Kindle.

Mein Lieblingsort. <3

Da ich in letzter Zeit immer öfter mit skeptischen Buchmenschen auf das Thema Kindle zu sprechen komme, werde ich heute mal ein wenig resümieren, warum ich meinen nicht mehr wieder hergeben möchte.

Mein größtes Problem waren zunächst die eBooks selber. Man hat nichts, was schön im Regal aussieht, was man anfassen kann, worin man mal herumblättern kann. Interessanterweise habe ich damit nun gar kein Problem mehr. Ich habe meinen Kindle mit einer sehr schicken Hanf-Hülle ausgestattet, was nicht nur ihn, sondern irgendwie auch die Bücher, die drauf sind, gleich sehr viel wertiger macht. Psycho-Kram ist alles!

So sieht mein Kindle in seinem Hanfmantel aus.

Mittlerweile lese ich auf ihm hauptsächlich die Bücher, die ich wohl eh gebraucht gekauft oder ertauscht hätte, und die wahrscheinlich nach dem Lesen auch wieder weitergewandert wären. Ich habe mich nun aber sogar dabei ertappt, dass ich die Lemony Snicket-Bücher als eBooks lese, eine Reihe, die ich mir eigentlich irgendwann noch mal ins Regal stellen wollte, aber das Bedürfnis habe ich nun gar nicht mehr, mir reicht das Wissen, dass sie ja auf dem Kindle sind. Irre. ;-)

Eine Möglichkeit, die ich sehr schätze, ist die, dass man sich bei Amazon zu allen eBooks Leseproben schicken lassen kann. Normalerweise lese ich diese kleinen Leseproben-Hefte nie. Aber hier macht es vor allem deshalb Spaß, weil man sich das Buch direkt hinterher laden kann, wenn einem der Auszug so gut gefallen hat, dass man direkt weiterlesen möchte. Und das alles geht super fix und unkompliziert über die WLAN-Verbindung des Kindle.

Mit einer ganz tollen Sache kommt auch gleich ein Nachteil: Die deutschen eBooks sind im Verhältnis immer noch relativ teuer, was mich ehrlich gesagt auch in den meisten Fällen abschreckt.Viele Klassiker gibt es hingegen umsonst, und Amazon hat hin und wieder ganz tolle Angebote, bei denen man dann mal genauer hinsehen sollte. Das Gute ist allerdings, dass die englischen Bücher im Verhältnis sehr viel günstiger sind und ich daher sehr viel mehr im Original lese. Praktisch dabei ist die Wörterbuch-Funktion im Kindle: Wenn man ein Wort nicht kennt, einfach mit dem Cursor drauf gehen und das Wörterbuch zeigt einem an, was es bedeutet. Ebenso ganz toll: Die Möglichkeit Abschnitte und Sätze zu markieren und Notizen zu machen!

Unschlagbar ist der Kindle natürlich unterwegs. Ich freue mich schon auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub! Auch praktisch ist, dass man ihn einfach zur Seite legen kann, wenn man nicht weiterliest. Man muss nicht mühsam ein Lesezeichen setzen. Wenn man also im Zug sitzt und so ins Buch vertieft ist, dass man fast seinen Halt verpasst: Einfach den Kindle in die Tasche werfen (vorsichtig, versteht sich), und fertig. Akku verbraucht er so auch nicht, er braucht nämlich nur Strom, wenn man blättert.

Ich habe noch den „alten“ Kindle Keyboard 3 mit Tastatur und Audiofunktion. Besonders letzteres liebe ich sehr, weil ich nun auch meine Audible-Hörbücher auf den Kindle ziehe und so eBooks und Hörbücher auf einem Gerät habe. Übrigens eignen sich Audible-Hörbücher besonders gut, weil sie ja in der Regel aus 1-2 Dateien bestehen. Man merkt nämlich schnell, dass der Kindle eben kein MP3-Player ist und die Sortierfunktion für MP3s ist sehr, sagen wir mal, begrenzt. Mit mehreren kleinen Audio-Dateien wird man sicherlich wahnsinnig auf dem Gerät.

Der eine Punkt, der mich selber auch fast vom Kauf des Kindle abgehalten hat (meine Überlegungen finden sich hier), war die Tatsache, dass einen das Ding ja so an Amazon bindet. Calibre sei Dank, lassen sich aber auch andere Dateien (sofern nicht kopiergeschützt) umwandeln und auf dem Reader lesen. Ein dickes Plus zum Beispiel für alle, die gerne FanFiction und Co. lesen! Ich habe jedenfalls noch kein Problem damit gehabt, dass etwas nicht auf dem Kindle funktionierte. Am Kindle lässt sich softwaremäßig sicherlich nicht viel herumbasteln, jedoch macht ihn das eben auch so super einfach zu bedienen. Und das Bücherladen von Amazon könnte simpler und schneller nicht sein. Ich möchte jedenfalls nicht mehr tauschen.

Auf einmal wird mir übrigens auch bewusst, wie anstrengend das Lesen eigentlich ist. Den Kindle hält man irgendwie, kann sich auf die Seite legen, er macht alles mit, man muss nur hin und wieder den einen Button zum Blättern klicken. Einfach Lesen. Besonders bei dicken Papier-Büchern merke ich nun, wie umständlich das ist, mit dem Buch offen halten, das Gewicht halten, keine Leseknicke reinlesen,.. ja ja! Und die Schriftgröße kann man dazu auch noch beim E-Reader verändern. Sehr angenehm!

Last but not least: E-Ink!! Was die E-Reader, meiner Meinung nach, zu E-Readern macht, ist das spezielle E-Ink-Display. Es sieht wirklich aus wie Papier und ist deutlich augenfreundlicher als beispielsweise ein Computer-Monitor. Man hat wirklich das Gefühl in einem Buch zu lesen. Ich habe mir neulich ein Gerät angesehen welches ein LCD-Display hatte und das war dadurch zwar in Farbe, aber ich kann mir nicht vorstellen darauf länger zu lesen. Dann kann man gleich beim PC/Laptop bleiben oder sich ein Tablet zum Lesen zulegen, was es dann allerdings noch immer nicht zu einem E-Reader macht (!).

Ich bin so froh es doch gewagt zu haben, mich mit dem E-Reader anzufreunden und möchte ihn nicht mehr hergeben. Er ist ja auch kein Ersatz für die richtigen Bücher, die ich übrigens auch immer noch kaufe, aber sehr viel weniger. Er ist die perfekte Ergänzung und praktisch für alle, die viel auf englisch lesen, viel Reisen, oder – wie ich – ein einfaches Platzproblem haben.

Mich würde ja mal interessieren, wer von euch noch skeptisch ist und warum, und wer schon einen E-Reader hat und was er an ihm liebt, bzw. gar nicht mag. Ich bin gespannt!

 
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Geschrieben von - 10. April 2012 in Bücher, Dieses & Jenes, Kindle, Me, myself & I

 

Life in a Week – No. 8

Heyho! Ich melde mich nach einem ganz entzückenden Wochenende mit einem Herzensmenschen zurück, welches so gut tat wie ein Monat Urlaub. Mindestens. Es wurden – grob geschätzt – eine Million Liter Kräutertee getrunken, es wurde Guitar Hero gerockt und es gab auch viele bewegte Bilder, die wir uns gespannt angesehen haben:

Gesehenes:

  • Noel Fielding’s Luxury Comedy läuft derzeit in UK und als große Mighty Boosh-Fans, und Mitglieder der deutschen “Mighty-Turbo-Booshend”, haben wir uns die ersten drei ausgestrahlten Sendungen mal angesehen. Sehr krank, war eigentlich kaum zum Aushalten. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich mir die letzten Folgen auch noch ansehen werde. Alleine schaffe ich das jedenfalls bestimmt nicht..
  • Sherlock. Mal wieder. Schließlich ist der Herzensmensch auch verbündeter Sherlockmensch.
  • Louis Theroux ist so ein britischer Brite, dass es britischer kaum geht und er arbeitet für die BBC und macht ganz großartige Dokumentationen. Wir sind am Samstag total zufällig auf ihn gestoßen und haben uns gleich mal im Internet nach seinen Sendungen umgesehen. Eine Reihe nennt sich „Weird Weekends“, in der er Menschen besucht, die eher zu Randgruppen zählen, oder die außergewöhnliche Hobbies haben. Schwer zu erklären, aber hier findet sich eine ganz gute Übersicht. Und hier ist der britische Brite im Rap-Battle im Rahmen seiner „Gangsta Rap“-Sendung. Was ein Herzchen! ♥ (..und auch bei Twitter: @LouisTheroux)
  • In letzter Zeit habe ich außerdem Blackadder zuende geguckt. Es fehlen nun noch die Special-Folgen, aber ich war schon ziemlich traurig am Ende. Dass jede Staffel dramatisch endet weiß man ja, aber das – hach – das war ganz schlimm. Trotzdem hat mir die vierte und letzte Staffel, die im ersten Weltkrieg spielt, wohl am besten gefallen. Unbedingt ansehen!!
  • Noch gesehen habe ich Gullivers Reisen mit Jack Black und Chris O’Dowd. Joa, muss man sich wiederum nicht unbedingt ansehen..
  • Eine Empfehlung bekommt wiederum Genie & Schnauze (Without a Clue)! Ein Sherlock Holmes-Film mit Michael Caine und Ben Kingsley, aber ein wenig anders.. Hier ist nämlich nicht Sherlock Holmes das große Genie, sondern Dr. Watson, der einfach einen arbeitslosen Schauspieler als seinen Sherlock engagiert hat, für den er im Hintergrund die Fälle löst. Tolle Schauspieler und eine etwas andere Sicht auf den großen Detektiven.

Was sonst noch geschah:

  • Ok Go ist geschehen. Ich höre ihr Album „Of the Blue Color of the Sky“ nun ununterbrochen und liebe es. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so begeistert von einer Band war. Was eigentlich ganz interessant ist, weil mich OK Go vor Kurzem noch eher kalt gelassen hat, nur ihre Videos habe ich schon immer geliebt. Naja, im Artikel vorher habe ich ja schon genug geschwärmt, daher belasse ich es nun hier mal dabei.
  • Ich lerne – mal wieder- stricken.
  • Ich habe neben dem schönen Wochenende noch ein paar LPs geschenkt bekommen. Ganz besonders verliebt bin ich in die Glenn Miller-Box, die auch noch eine ganz besondere Geschichte mit sich bringt und die ich nun sehr in Ehren halten werde.
 
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Geschrieben von - 13. Februar 2012 in Dieses & Jenes, Filme & Serien, Life in a Week, Musik, Sherlock

 

This Too Shall Pass

Diejenigen, die mir auf Twitter folgen oder meine Facebook-Freunde sind, oder die am Wochenende den Super Bowl mit US-Werbung gesehen haben, die wissen sicherlich schon, worauf ich hinaus will, wenn ich sage:

OK Go!

OK Go ist eine Rockband aus Chicago, die in den letzten Jahren immer wieder sehr geniale Musikvideos gemacht hat. Wenn man mich nach meinem Lieblingsmusikclip fragt, sage ich immer Here It Goes Again von ihnen. Ein großartiges One-Shot-Video, das mir bei jedem Ansehen wieder erneut viel Spaß macht. Mein lieber Herr Gesangsverein! Leider ist bei YouTube so wahnsinnig vieles von ihnen gesperrt (Arsch!), aber schaut mal bei Vimeo rein. Dort gibt es so gut wie alles von ihnen und ist hervorragend zum Prokrastinieren geeignet. Die haben einfach viel Spaß mit dem, was sie tun und ich habe manchmal das Gefühl, dass sie eigentlich nur Musik machen, um später dafür Videos zu drehen. Meine Empfehlungen:

Für Hundefreunde: White Knuckles

Für Militärmusikfreunde: This Too Shall Pass 1

Für Freunde ausgefeilter Kettenreaktionen: This Too Shall Pass 2

Für Freunde origineller Tanz-Performances: A Million Ways

Und ein ganz besonderes Bonbon, was am besten in Google Chrome funktioniert (aber auch in Firefox, alles andere wurde von mir nicht erprobt): All Is Not Lost

Aber! Worauf ich ja eigentlich hinaus wollte ist dieses Video hier. Ich bin begeistert (mal wieder, und das nicht nur wegen der Ukulele am Anfang) und es spricht mir gerade so sehr aus der Seele, dass ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus komme. Das Video bedurfte einer 4-monatigen Vorbereitungszeit und hat 4 Tage Dreh benötigt, sieht aber trotzdem nach verdammt viel Spaß aus. Also, zurücklehnen und genießen:

..And I, yeah I still need you, but what good’s that gonna do?
Needing is one thing, and getting, getting’s another.

So I been sitting around, wasting my time,
wondering what you’ve been doing.
Aw, and it ain’t real forgiving, it ain’t real forgiving
sitting here picturing someone else living.
And I, yeah I still need you, but what good’s that gonna do?
Needing is one thing, and getting, getting’s another.

I’ve been hoping for months, hoping for years, hoping I might forget.
Aw, but it don’t get much dumber, it don’t get much dumber
than trying to forget a girl when you love her.
And I, yeah I still need you, but what good’s that gonna do?
Needing is one thing, and getting, getting’s another. [OK Go]

Achja, und sagte ich schon: Damian Kulash! Hach! Hach! ♥?!

 
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Geschrieben von - 7. Februar 2012 in Dieses & Jenes, Lustiges, Musik, Videos

 

Wenn man die Zukunft vor lauter offenen Türen nicht mehr sieht

Das wird heute wohl der persönlichste Artikel (so far!) und ist irgendwie gerade nötig.

Die von euch, die mich etwas besser kennen, wissen ja, was in den letzten Wochen so bei mir los war. So schlecht ging es mir jedenfalls schon sehr sehr lange nicht mehr und irgendwie hatte ich komplett den Boden unter den Füßen verloren, wie man so schön sagt. Im Gegensatz zu früher, also quasi meinen „wilden Jahren“, wo ich nicht wusste wo ich hingehöre und gar nichts mit mir anzufangen wusste, hat mich einfach nichts mehr so einfach aus der Bahn geworfen, und wenn heutzutage mal etwas schief läuft, kann mich immer ganz schnell wieder selber auf die Beine zurück holen. Ich weiß, was mich glücklich macht, welche Freunde für mich da sind und wie ich mir selber gut zu reden kann, damit alles wieder gut wird. Leider ist das im Moment alles nicht so einfach.

Ich bin noch bis Ende März Studentin. Ich liebe mein Studium und wenn ich überlege, wie viel ich bisher so durchmachen musste um dahin zu kommen, wo ich nun bin, muss ich echt mal tief durchatmen. Meine Schulzeit war der Horror. Zumindest ab dem Moment, wo ich entdeckt habe, was das Leben noch so alles Tolles bietet.. und das war leider recht früh. Ich bin mit Ach und Krach auf’s Gymnasium gekommen und bis zum Abi lagen meine sprachlichen und meine naturwissenschaftlichen Fähigkeiten so weit auseinander wie, ja, vielleicht wie Nordpol und Südpol. Auf verschiedenen Erden, die jeweils am anderen Ende des Universums voneinander liegen. Jedenfalls hat mir das Eine, was mich auch als einziges immer interessiert hat (Englisch), immer den Arsch gerettet. Da war die Schule, da war das Leben, da war viel Geheule, viel Alkohol und Co., viel Punkrock, viel Verliebtsein, viele Dummheiten, viel Drama, Drama, Drama und irgendwann war ich dann mit dem ganzen Scheiß endlich durch und mit dem Ende meiner Schulzeit wurde plötzlich alles besser. Danach habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und es war wohl das beste Jahr bisher, und ich weiß nicht, ob ich irgendwo sonst so viel für’s Leben und über mich gelernt habe. Jedenfalls war ich danach bereit es vorsichtig zu wagen, mich mal auf einer Uni zu versuchen. Nach leichten Startschwierigkeiten, weil ich mich nicht sofort an mein Traumfach gewagt habe, aus Angst, dass ich das nicht schaffe, war es für mich genau das Richtige und ich liebe es. Manchmal muss ich mich heute noch kneifen, um zu realisieren, dass ich es wirklich geschafft habe. Nebenbei hat mich das auch noch alles für 6 Monate nach England gebracht – eine Zeit, die ich ebenfalls nicht missen möchte.

Und nun ist das alles schon in wenigen Wochen vorbei und ich soll gerüstet sein für ein Leben „da draußen“. Ich kann es kaum abwarten endlich aus dem Elfenbeinturm Uni rauszukommen. Ich liebe es, aber finde es allmählich auch sehr einengend. Und da steht man nun, als Geisteswissenschaftlerin, und fragt sich, was nun kommt. Doch den Doktortitel machen? Im Moment fehlt mir dazu der Atem. Ich will arbeiten, ich will nicht mehr nur an meinem Schreibtisch sitzen und recherchieren und schreiben und mich fragen, wofür ich das eigentlich alles mache. Ich will endlich mal irgendwo ankommen, verdammt. Mein großes Problem ist nur, dass ich noch gar nicht genau weiß, wo ich eigentlich ankommen möchte..

„Das ist doch schön! Dir stehen alle Türen offen! Du kannst in die weite Welt hinaus und so viele neue Leute kennenlernen, deinen Mann für’s Leben treffen!“ ist so das, was ich im Moment von allen Seiten zu hören bekomme. Und ich könnte jedes Mal in Tränen ausbrechen, manchmal tue ich das auch. Mein ganzes Leben lang habe ich mich auf jetzt gefreut. Endlich „erwachsen“ zu sein und einen tollen Job zu haben und auf der Welt herumzukommen. Ich wollte immer nach Berlin gehen, vielleicht doch nach England, oder zumindest mal nach Hamburg! Und jetzt kann ich es endlich, kann mir endlich einen Job suchen, und alles was ich will, ist mein Zuhause und meine Freunde und meine Familie. Und meine Ruhe. Wenn ich noch vor einem Jahr daran gedachte habe, wie ich wohl mal als alte Frau leben werde, habe ich mich immer alleinstehend, in dem kleinen Häuschen mit der Bibliothek mit ganz vielen Katzen gesehen. Ich hatte nie die Vision von der großen Traumhochzeit und den Kindern, die man aufwachsen sieht. Das war für mich immer ganz weit weg und vollkommen irrelevant. Ganz im Gegenteil, wenn ich mir manche befreundete Familien so ansehe, bin ich immer froh, wenn ich abends wieder zurück in meine kleine Wohnung kann, und meine Ruhe habe, und mich nicht mit Beziehungs- und Erziehungsproblemen herumplagen muss. Und nun bin ich so durcheinander, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben genau das will. Ich will diese Karriere gar nicht, von der ich mein ganzes Leben lang geträumt habe. Ich will gar keinen Job haben, bei dem ich viel von der Welt zu sehen bekomme.

Im Moment möchte ich eigentlich nur diesen einen Menschen kennenlernen, mit dem dann alles gut wird. Und alles nur, weil in ich den letzten Monaten gemerkt habe, wie schön das sein kann.

 
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Geschrieben von - 5. Februar 2012 in Me, myself & I

 

Life in a Week – No. 7

Ein Lebenszeichen! Ja, ich bin wieder da! Im Moment war viel Gewusel bei mir, fragt nicht (2012 sollte eigentlich so schön werden, ist bisher aber das ätzendste Jahr ever!).. ich habe kaum die Zeit/ die Nerven/ die Konzentration gehabt mal wieder etwas zu lesen oder mich von netten Dingen auf DVD berieseln zu lassen. Aber nun wird es wieder besser. Da bin ich sicher!

Gelesenes:

- Komischerweise viele geliehene Mangas, an die ich mich nun mal heran gewagt habe und einige habe ich auch immer noch vor mir. Ich werde mich aber nicht weiter dazu äußern, welche das sind. Einige davon stehen jedenfalls in der Jugendbuchabteilung des örtlichen Buchhändlers und sind amateurhaft eingeschweißt.*hust*

- “In 80.000 Fragen um die Welt” von Dennis Gastmann. Ich liebe liebe liebe die TV-Episoden dazu und musste daher nun endlich mal das Buch lesen. Es ist eine super Ergänzung zu der Sendung, weil man einige Informationen erhält, die in der Sendung leider keinen Platz hatten. Ich habe sehr gelacht! Ich kann “In 80.000 Fragen um die Welt” ohnehin nur allen wärmstens ans Herz legen, weil es eine tolle Mischung aus Satire und Reisedoku ist, bei der man auch noch eine ganze Menge lernen kann ;) . Wer mal reinsehen will: Videos gibt es hier Die Stationen des Weltreporters und auch auf der Homepage von Dennis Gastmann findet sich so einiges.

- Nun bin ich gerade beim zweiten Teil der “Känguru-Chroniken”: “Das Känguru-Manifest” von Marc-Uwe Kling. Aber dazu mehr, wenn ich durch bin.

Gesehenes:

- Allem voran natürlich: SHERLOCK! In UK lief nun die vorerst letzte Folge und leider haben sich die Macher sehr an dem Original von Arthur Conan Doyle orientiert. Ich sage nur: Wasserfall, Moriaty, Holmes, weinende Sherlock-Fans, Entsetzen, Ratlosigkeit,… Eine großartige Serie! Ich kriege mich beim Gedanken daran kaum wieder ein und ich werde ihr wohl demnächst noch einmal einen eigenen Artikel widmen. Hach.

- Ich habe es endlich geschafft “Almanya. Willkommen in Deutschland” zu sehen, der schon seit Wochen hier ungesehen herum lag. Die Umsetzung war sehr genial gemacht, da der Film sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart spielt und die Verknüpfung ist sehr gelungen, wie ich finde – die Story ist eher so “ganz nett”. Hier geht es um eine türkische Familie, die dem Vater – einem Gastarbeiter – nach Deutschland hinterher reist. Dabei sieht man das für sie fremde Land vollkommen aus ihrer Sicht: Man versteht niemanden! Ich kriege wohl die “Almanya”-Version von “Kling Glöckchen, klingelingeling” nie wieder aus dem Kopf.. :)

- Ich wage mich nun an die letzte Staffel von “Black Adder”. Die vierte und letzte gefällt mir bisher wohl am besten (sie spielt im Ersten Weltkrieg), aber umso mehr Angst habe ich vor dem endgültigen Ende. Schnüff!

Was sonst noch geschah:

- Meine geliebte CD “Lesbian Vampires from Outer Space” von den Scary Bitches läuft gerade wieder in Endlosschleife. So eine unterschätzte Band! :)

- Per WhatsApp Schluss machen und jemandem das Herz brechen ist das neue per SMS Schluss machen und jemandem das Herz brechen.

- Frei nach dem Motto “Lebbe geht weida!”:  Ich wäre dann wieder zu haben. 8-)

 

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Abschlussdings 2011

So, bald es ist auch schon wieder weg, das Jahr 2011. Daher nutze ich die Chance euch einen guten Rutsch zu wünschen und ein wundervolles 2012, auf das ihr dann in einem Jahr gerne zurück blickt!

Übrigens gibt es ja nun – wie bereits angekündigt – einen neuen Begleiter in meinem Leben. Den Kindle. Ich habe mich schon total an das digitale Lesen gewöhnt und finde es einfach nur genial, wie fix und unkompliziert man neue Bücher auf das Gerät laden und direkt loslesen kann. Es ist jedenfalls eine wirklich gute Ergänzung zu den Old-School-Büchern!

Ich würde ja auch gerne einen neuen “Life in a Week”-Post schreiben, aber ich habe einfach mal kaum was gelesen in den letzten Wochen (aus Gründen!) und kaum neue Filme gesehen.. Doch, ein Buch habe ich geschafft und zwar direkt ein E-Book: Wachstumsschmerz von Sarah Kuttner. Ich habe zwar etwas anderes erwartet, trotzdem hat mich das Buch sehr bewegt, was ich nicht gedacht hätte.

So viel von mir in diesem Jahr.

 
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Geschrieben von - 30. Dezember 2011 in Bücher, Dieses & Jenes, Kindle

 

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Cookie liest digital?

Ich bin ja nun mal eine ziemliche Leseratte und schon seit einer ganzen Weile beschäftige ich mich mit der Option des E-Readers. Von vollkommender Ablehnung am Anfang (“Ich will drin blättern können, ich will Bücher um mich haben, ich will sie anfassen können! Never!”) bis hin zu ziemlicher Faszination, als immer mehr Bücherjunkies um mich herum davon geschwärmt haben und ich das auch mal testen konnte, war alles dabei. Inzwischen hatte ich die Gedanken an die Anschaffung eines E-Readers wieder ad acta gelegt. Ich habe mittlerweile ein Smartphone, wogegen ich mich mit meinem verklärten Blick auf die analoge Welt lange (lange, lange,..) gewehrt habe, dann ist da ja eh der Laptop – und noch mehr Technikkram, der gepflegt und aufgeladen werden will? Nöö!

Heute habe ich mich zum Frühstück mit meiner Mom getroffen und sie sagte mir, dass sie sich mit meinem Vater überlegt hatte, mir einen E-Reader zu Weihnachten zu schenken, wenn ich denn einen möchte. Nun hat mich das Ding heute wieder sehr beschäftigt. Vor allem, wenn ich mir meine Bücherregale so ansehe, die aus allen Nähten platzen und ich schon immer ganz viel verkaufen, vertauschen oder übers BookCrossing weggeben muss. Da wäre so ein platzsparender Reader schon mehr als hilfreich. Gleichzeitig ist das aber auch wieder ein Argument dagegen: Ein gekauftes E-Book kann ich eben nicht wieder verkaufen/vertauschen und mir davon ein neues holen, und gebraucht kaufen kann ich es auch nicht, was ich bei “richtigen” Bücher meistens mache. Aber ich muss mir eben auch keine Gedanken mehr darüber machen, wo ich die Bücher lasse… Hach!

Nach langem Abwägen weiß ich nun: Ich kann einen E-Reader echt gut gebrauchen! Das sich daraus ergebende Problem: Welchen?

Ich möchte auf jeden Fall einen Reader mit E-Ink Display (alles andere macht ja auch irgendwie keinen Sinn..). In die engere Auswahl kommen also die Reader von Sony oder der berühmt berüchtigte Kindle von Amazon. Wenn ich gezielt Bücher neu kaufe, mache ich das entweder beim örtlichen Buchhändler (was ja beim E-Book eh wegfällt) oder über Amazon. Also kommt der Kindle in Frage, da ich mit dem Sony nicht ohne weiteres bei Amazon kaufen kann. Außerdem habe ich von einigen Sony-Benutzern schon gehört, dass die ganz schön ruminstallieren mussten, bis alles fehlerfrei lief und jedesmal muss man vor dem Kauf drauf achten, was für ein Format man kauft und welches der Reader lesen kann. Ähnliches gilt für den ebenfalls interessanten Kobo. Darauf habe ich keine Lust, weil ich nur lesen will und der Weg dahin soll so unkompliziert wie möglich sein. Spricht für den Kindle. Und nun schießen mir direkt wieder “aber Amazon ist doch der Teufel!!”-Kommentare zu meiner Entscheidung entgegen. Aber irgendwie wäre doch jede Entscheidung, als würde ich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, weil dann der nächste mit Argumenten gegen Sony [wahlweise anderen Konzern einsetzen] kommt. Also doch beim guten, alten Buch bleiben und einfach bald in einer größere Wohnung ziehen? Einfach weiterhin kiloweise Bücher mit mir herum schleppen? *seufz*

Nachtrag: Hier ist noch ein schöner, irgendwie unerwarteter Artikel von Ruth Klüger (!) zum E-Book. Und hier ein interessantes Video.

Habt ihr einen E-Reader? Wenn ja welchen, und könnt ihr ihn empfehlen?

Nachtrag am 30. November 2011:

Das Christ”kindle” hat mittlerweile zugeschlagen und es ist genau das geworden: Ein Kindle 3, also noch die englische Version mit Keyboard und Audio-Ausgang. Mit dem hatte ich schon von Anfang an geliebäugelt, aber irgendwie gab es ihn nicht mehr. Als er dann plötzlich doch wieder im Programm war, habe ich hat das Christkindle dann nicht mehr lange gefackelt. Ich habe ihn kurz angetestet und freue mich schon sehr darauf, wenn wir beide endlich gemeinsam durchs Lesen Leben gehen können! Mehr gibt es dann, wenn er endlich so richtig bei mir ist.

Danke auf jeden Fall für eure vielen Antworten und Tipps hier und auf Twitter! Ihr habt mir sehr bei der Entscheidung geholfen!

 
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Geschrieben von - 24. November 2011 in Bücher, Dieses & Jenes, Kindle

 

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“Now is the winter of our discontent”, oder: Meine Liebe zu Kevin S.

Ich freue mich gerade total, weil ich auf ein ganz tolles Video gestoßen bin. Und zwar eine Art Trailer von dem Theaterstück! Also, dem tollsten, besten, aufregendsten Theaterstück, das ich je miterleben durfte: Von “Richard III” von Shakespeare. Ich hatte hier ja schon ein wenig davon erzählt, von unserem Trip nach London im August, nur, um diesen großartigen Kevin Spacey mal live zu erleben. Ja, der Kevin! Und an dieser Stelle werde ich jetzt mal etwas wehmütig und blicke zurück. Der Gute begleitet mich nun seit 12 Jahren, und schon so lange kriege ich einen ganz verliebten Blick, wenn ich ihn irgendwo sehe.

Angefangen hat alles im Jahr 1999. Ich, im zarten Alter von 14, hatte mir den Film Die Üblichen Verdächtigen aufgenommen (weil der mal mitten in der Nacht auf RTL lief, ich aber ja morgens zur Schule musste, ihn aber unbedingt sehen wollte, weil Stephen Baldwin mitgespielt hat. Stephen Baldwin war übrigens für mich und ein paar andere Freundinnen sehr prägent, zusammen mit Pauly Shore, aber das ist eine andere Geschichte!) Auf jeden Fall hatte ich nun den Film auf Video, und *BÄÄM!*: Am Ende des Filmes war ich so beeindruckt von diesem Kevin Spacey, dass ich den Film so oft immer wieder geguckt habe, bis die VHS-Kassette (1999!!) total ausgenüdelt war. Und da beginnt die Geschichte. Denn schicksalhafter Weise sah ich kurze Zeit später eine Kinovorschau für American Beauty im Fernsehen und fing an die Tage zu zählen, bis ich Kevin Spacey dann endlich im Kino bewundern konnte. Ein großartiger Film, in den ich dann noch sämtliche Freundinnen einzeln geschleppt hatte, damit ich den Film auch so oft wie möglich im Kino ansehen konnte. Und dann wurde Kevin auch noch für einen Oscar nominiert! Er hatte ja bereits einen, nämlich als bester Nebendarsteller für, na?, genau: Die Üblichen Verdächtigen. Die Oscar-Nacht war also Pflicht für mich. Schmerzlicher Weise blieb ich tatsächlich die ganze Nacht auf, doch als die Kategorie mit Kevin Spacey kam (bester Hauptdarsteller), war ich bereits auf dem Weg zur Schule. Natürlich hatte ich es aufgenommen, allerdings war es ein ziemliches Spießrutenlaufen nicht schon vorher in der Schule zu erfahren, wer gewonnen hatte. Und Kevin hatte es, natürlich. (Es folgt ein Blick in meine Küche).

Und passenderweise bekamen wir im Jahr 2000 Internet, und die erste Seite, die ich besuchte, war doch tatsächlich eine amerikanische Spacey-Fansite. Schnell war auch die deutsche gefunden (damals war es kevinspacey.de, die heute nicht mehr zu existieren scheint :( ) und schon begann der große Handel unter uns Fans mit US-Filmen und Interviews, die hier nirgends zu bekommen waren. Immer noch auf VHS-Kassetten, wohlgemerkt! Schön war es! Auf jeden Fall kann ich immer noch kaum glauben, dass ich nun endlich in einem Raum mit ihm war und ihn live erleben durfte. Spätestens auf der Theaterbühne merkte man jedenfalls, dass er wirklich zu den besten seines Fachs gehört!

Wer bisher noch nicht viel von Kevin Spacey gesehen hat, dem kann ich wärmstens Die Üblichen Verdächtigen ans Herz legen (aber Vorsicht bei Zusammenfassungen im Internet: Nicht spoilern lassen!! Sonst entgeht euch der Spaß am besten Filmende aller Zeiten!). Oder auch American Beauty, oder LA Confidential und Das Leben des David Gale. So wie Männer, die auf Ziegen starren und Schiffsmeldungen und jetzt zu Weihnachten No Panic – Gute Geiseln sind selten!.. ach! Guckt euch einfach alle Filme an. Schlechte hat er jedenfalls keine gemacht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eigentlich wollte ich euch ja nur den Trailer von Richard III zeigen. Voilà:

 
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Geschrieben von - 22. November 2011 in Dieses & Jenes, Filme & Serien, Me, myself & I, Videos

 

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