[Spiele] Spiele, Spiele!

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Herbstzeit ist Spieleabendzeit! Ich muss gestehen, dass ich gerade ziemlich im Spielewahn bin. Spieleabende bei Freunden, zum Beispiel mit Munchkin, habe ich schon immer sehr geliebt und mir lange gewünscht, dass man mal eine feste Spielegruppe zusammenbekommen könnte. Leider kam es dazu nie. Jetzt schaffen wir es aber zumindest immer öfter, mal zu zweit Spieleabende (-wochenenden!) hinzukriegen. Und so muss ja auch stetig Nachschub her, weil man immer wieder neugierig auf andere Spiele wird und wir sammeln gerade Spieletipps überall und kaufen mehr, als wir wohl sollten, ehem… Daher wird es hier im Blog ab sofort bestimmt auch mal Einträge zu Spielen geben. Seid gespannt. ;-)

Toll ist, dass es einen ganz, ganz, ganz, ganz zauberhaften Spieleladen in Oldenburg gibt namens Comic, Buch & Spiel. Was man da nicht bekommt, bekommt man nirgends. Wer in der Stadt ist und eine Schwäche für Spielkram hat – oder auch für Comics und Fantasy-Bücher! – muss dort unbedingt mal vorbei gucken! Man darf jedoch keine Platzangst haben…

Wer jetzt noch wissen will, was meine Spieleeuphorie neu entfacht hat: Angefangen hat es mit Monty Python Fluxx, das ich mir bei unserem Monty Python-Trip in London gekauft habe, nachdem es mir eine Freundin empfohlen hatte. Ein kleiner Spieleladen (♥) in Camden hatte es nämlich tatsächlich vorrätig und ich musste es direkt mitnehmen. Guck:

in Camden

Beim Fluxx-Kaufen im Camdener Minispieleladen. So voll, aber soo toll!

Cookie und Fluxx

Eine freudige Cookie mit dem neugekauften Fluxx!

Fluxx ist ein sehr witziges Kartenspiel, bei dem es kaum Regeln gibt. Diese ändern sich aber im Spiel laufend, indem immer neue Regelkarten gespielt werden. Ziel des Spiels ist es bestimmte Zielkarten zu sammeln. Welche man benötigt ist aber auch nicht festgelegt, denn auch das Ziel ändert sich immer wieder. Der große Spaß an Fluxx ist, dass es das Spiel zu verschiedenen Themen gibt. Neben dem Monty Python-Spiel gibt es zum Beispiel Zombie Fluxx, Piraten Fluxx, Oz Fluxx, Star Fluxx, Cthulhu Fluxx und mehr. Da findet eigentlich jeder das richtige Spiel.

Der Macher des Spiels, Andrew Looney, hat ein paar coole Trailer gedreht (wie zum Cthulhu Fluxx oder zum Oz Fluxx). Wer mehr wissen möchte, sollte mal bei seinem YouTube-Kanal vorbeischauen. Dort kann man sich dann auch zum Beispiel ansehen, wie man das Piraten Fluxx stilecht spielt. Arr!

Ich bin selber gespannt, wie es spielemäßig hier jetzt weitergeht. Der Wunschzettel wird immer länger und gerade ist auch schon ein Paket auf dem Weg zu mir, auf dessen Inhalt ich mich ganz besonders freue. Vor allem im Hinblick auf Halloween. Aber mehr berichte ich dann bald, versprochen ;-)

Nee nee, ich bin schon noch da!

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Es ist ja jetzt mal wieder eine ganze Weile her, dass ich hier ein bisschen was zusammengetippt habe. Das liegt vermutlich – jetzt so rückblickend – wohl einfach daran, dass a) nicht viel passiert ist und b) viel zu tun ist, so jobtechnisch, und mich das mal wieder gehirnleistungsmäßig alles so einspannt, dass ich kaum noch was anderes schaffe. Daher ist es wohl einfach mal an der Zeit, kurz „Hallo!“ zu sagen.

Ich kann natürlich die Schuld fürs Nichtbloggen einzig und allein auf die Arbeit schieben, es gibt aber auch noch einen anderen Grund, der sich „Fernbeziehung“ nennt und für diesen Grund brauche ich so ziemlich jede Minute gerne auf, die ich zurzeit für mich habe. An den letzten Wochenenden habe ich entweder gearbeitet, war anderweitig eingespannt oder fernbeziehungte. Äh. You know what I mean. Und das ist toll, übrigens, wenn man immer denkt, dass man eh ein Wok ist und es da draußen niemanden geben wird, der als Deckel zu einem selber als Topf passt und auf einmal ist so jemand dann doch da! Ohne, dass man ihn aktiv gesucht hat. Und es sind gerade meine kleinen Urlaube, mit diesem jemand das ganze Wochenende unter der Kuscheldecke zu verbringen und Netflix leerzugucken oder Spiele wie Munchkin oder Fluxx zu spielen (vor allem Monty-Python-Fluxx! Ein Python-Fan wie ich!! Nja!! Irre, oder? :)). Daher habe ich in den letzten Wochen und Monaten zwar viel, viel Kram geguckt, aber einfach gar keine Zeit gehabt, über das alles artig hier zu berichten. Vielleicht schaff ich das demnächst ja mal wieder öfter.

Vom Lesen brauch ich dann ja wohl gar nicht mehr berichten, was? Ich habe drölfzig angefangene Bücher hier rumliegen, allesamt toll. Zum Beispiel China Mievilles „Perdido Street Station“. Ich bin so begeistert und liebe es, aber mein Gehirn möchte das im Moment abends nicht lesen. Dann habe ich Lena Dunhams „Not That Kind of Girl“ angefangen und das flutscht gerade relativ gut, haut mich bisher aber noch nicht vom Hocker. Und besonders gut sind gerade Miniminigeschichten von Horst Evers, aber sogar da kämpfe ich abends mit mir, um mal eine zu schaffen. Oh Cookie…

Ich weiß gar nicht wie oft ich in diesem Jahr schon gesagt habe: „Das wird bald wieder besser. Bald hört die stressige Phase auf.“ Ich glaube langsam sage ich es jede Woche mehrmals. Seit über einem Jahr. Aber bis März geht meine Ausbildung noch und obwohl ein Ende abzusehen ist, versuche ich gerade ein wenig an meiner Situation zu ändern. Gedrückte Daumen werden gerne genommen <3Featured image

Aber es gibt ja immer wieder Lichtblicke, wie zum Beispiel meine Lieblingszeit im Jahr: Die Halloween-Zeit! Wir feiern dieses Jahr bei mir zu zweit und ich kaufe schon fleißig Halloween-Deko (als hätte ich nicht schon genug und als würde meine Wohnung nicht „eigentlich immer nach Halloween aussehen“ [O-Ton einer Freundin]). An dem letzten Oktober-Wochenende wollen wir Gruselfilme gucken, allen voran meinen Lieblingshexenfilm „Hocus Pocus“, Gruselserienfolgen raussuchen, uns Gruselgeschichten vorlesen, Gruselspiele spielen (wie „Munchkin beißt!“), Gruselabenteuerspielebücher spielen, Gruselkram essen, Gruselhörspiele hören… MOAH! Ich liebe Halloween und freue mich auf das Wochenende wie auf eine Millionen Wochen Urlaub!

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So, da habt ihr nun ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich hoffe euch geht es bestens und ihr freut euch vielleicht auch ein kleines bisschen auf Halloween. Auf jeden Fall: Kommt gut durch den Herbst und genießt die schönen Farben da draußen!

Vorfreude.

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Ich freue mich so sehr auf

die kühle Jahreszeit, den Herbst, die bunten Blätter überall. Den Winter. Darauf, bei meiner Familie vor dem Kamin zu sitzen und mich um den Platz mit den Hunden zu streiten. Tee, der dann besser schmeckt als im Sommer. Glühwein! Und heißen Kakao! Zeit in meiner Wintergarten-Loggia, wenn es draußen stürmt und/oder schneit. Dort Feuerzangenbowle mit der Familie trinken. Unter der Kuscheldecke lesen. Nach Hause kommen und spüren, wie man nach der Kälte draußen langsam aufwärmt. Halloween und Kürbisrezepte. Gruselkram! Mutig die Zukunft planen, denn Winterzeit ist dieses Jahr Bewerbungszeit. Die leckeren Sachen zu Weihnachten. Ruhe. Zeit mit meinen Herzmenschen, ganz besonders mit dem einen. Kerzen, Kerzen überall! Und Lichterketten! Gemütliche Spieleabende. Herzerwärmende Winter- und Weihnachtsfilme. Lesen, lesen, lesen und aus der alljährlichen sommerlichen Leseblockade herauskommen. Weihnachtsmärkte. Den ersten Schnee.

Wird bei Bedarf erweitert.

herbst

London, Baby!

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Cookie in London Teil 2

Von unserem Monty-Python-Highlight in London hatte ich ja schon berichtet, wir haben aber ja natürlich auch sonst noch ganz viel gesehen. Was alles? Das alles:

Am Freitag sind wir in London angekommen. Da unser Hotel in der Commercial Street liegt, konnten wir nach dem Einchecken per Fußmarsch runter zur Themse, zum Tower und zur Tower Bridge bis zur Millennium Bridge. Südlich der Themse sind wir dann einfach ein bisschen spazieren gegangen und haben uns die Londoner Party People angeguckt.

Das obligatorische Touri-Foto

Das obligatorische Touri-Foto

Spot the Cookie

Spot the Cookie

Bücher-Bänke!

Bücher-Bänke!

Samstag war ja dann ja der große Tag, an dem ich schon vor dem Weckerklingeln freudig aus dem Bett gesprungen bin: Monty Python Live! Wir hatten aber bis dahin auch noch was anderes Tolles vor. In der „falschen“ Baker Street, der North Gower Street, in der das BBC „Sherlock“ gedreht wird, sollte es an dem Tag einen Weltrekordversuch geben mit den meisten als Sherlock Holmes verkleideten Menschen. Und dort wollten wir uns mit Markus treffen, der schon am Abend vorher in der Python-Liveshow war.
Wir waren viel zu früh da, weil wir einfach zu aufgekratzt waren und nicht länger schlafen konnten/wollten, daher haben wir uns im Bistro „Speedy’s“ (bekannt aus der Serie „Sherlock“ ;-)) erstmal ein echtes englisches Frühstück gegönnt. War ganz witzig, weil in dem winzigen Laden 3 oder 4 Kellerinnen rumliefen plus Chef. Es war schon recht chaotisch, um es vorsichtig auszudrücken. Und natürlich war der ganze Laden voller Fotos mit den Darstellern der Serie. Danach wurde Markus eingesammelt. Die wenigen verkleideten Sherlocks, die ebenfalls im „Speedy’s“ frühstückten, waren dann aber schnell verschwunden und vom Weltrekordversuch keine Spur (später haben wir dann herausgefunden, dass sie an einer anderen Ecke der Straße am University College London waren…). Naja.

Wir haben uns dann weiter auf den Weg gemacht zur echten Baker Street und in den Sherlock-Holmes-Shop. Danach ging es weiter zu Hamleys. Yeah! Spielzeug!! Und nach der totalen Reizüberflutung ging es weiter zum Merchandise-SciFi-Film-Fan-Shop „Forbidden Planet“, in der sich meine beiden Herzmenschen erst mal auf die Doctor-Who-Ecke gestürzt haben. Ich habe mich mit den Käufen sehr zurück gehalten, nur bei „Fortunately, the Milk“ von Neil Gaiman wurde ich schwach. Ja, eine sehr tolle Bücher- und Comicabteilung gibt es dort auch. Wer nach London fährt und Fanboy- oder -girl ist, muss „Forbidden Planet“ unbedingt einen Besuch abstatten! Wir sind dann noch etwas rumgelaufen und irgendwann in Covent Garden gelandet. Leider viel zu voll, an einem sonnigen Samstag. Oach. Aber das war auch alles nicht so schlimm, denn langsam mussten wir eh zurück zum Hotel und uns fertig machen für unseren Monty-Python-Abend. Aber das kennt ihr ja schon alles.

Frühstück im Speedy's

Frühstück im Speedy’s

Stofftiere zum Selberbauen im Hamleys.

Stofftiere zum Selberbauen im Hamleys.

Die Doctor-Who-Abteilung im "Forbidden Planet"

Die Doctor-Who-Abteilung im “Forbidden Planet”

Covent Garden

Covent Garden

Sonntags sind wir dann erstmal zur Tardis gefahren (die steht außen an der Tube Station Earl’s Court). Und dann weiter Richtung Royal Albert Hall, wo wir unterwegs Jesus getroffen haben. Den Rest des Tages haben wir in dann in den Parks rund um den Buckingham Palace verbracht und uns gefreut, dass wir einfach mal irgendwo sitzen konnten und ein wenig Ruhe hatten. Nachmittags haben wir uns noch mit einer Freundin aus Wien getroffen, die ich aus dem Studium in England kannte, und die mittlerweile wieder dort lebt und arbeitet. Und abends ging es dann zum London Walk: Wir wollten unbedingt die Jack-the-Ripper-Tour mitmachen. Praktisch, dass die Schauplätze eh alle um unser Hotel herum liegen. So sind wir nach einer interessanten Tour wieder direkt vor unserem Zuhause gelandet und konnten gleich KO ins Bett fallen. So mag ich das!

London, Baby!

London, Baby!

Meet a Mormon

Meet a Mormon

You can ring my...

You can ring my…

Am Montag ging es dann erst zum Leadenhall Market.  Eine alte Markthalle, die noch schön alt viktorianisch aussieht. Und dann ging es weiter zur Kulisse der Serie „Black Books“ und schließlich nach Camden. Dort haben wir ewig durch die Second-Hand-Läden gestöbert, lecker gegessen und den Tag genossen. Camden ist ja nie verkehrt. Und da wir beide das Viktorianische Zeitalter so lieben und unser London-Trip schon fast ein viktorianisches Motto hatte, haben wir uns dann ganz spontan dazu entschieden in so einem Fotostudio Viktorianische Fotos von uns machen zu lassen. Teuerster Urlaubskram ever, aber wir hatten so einen großen Spaß dabei! Und die Fotos sind natürlich auch genial geworden.

Ein weiteres Highlight gab es dann abends zu unserem London-Abschied: Wir hatten uns im Voraus für die Schlüsselzeremonie angemeldet und waren dann abends im Tower of London, um den Beefeatern dabei zuzusehen, wie sie traditionell den Tower abschließen. Für mich war es das zweite Mal und ich kann es jedem, der Spaß an den britischen Traditionen hat, nur empfehlen. Man muss sich allerdings per Post vorher zu einem bestimmten Termin anmelden. Wer wissen will wie und wo, darf mich gerne kontaktieren.

Kulisse von Black Books

Kulisse von Black Books

Cola-Pause in einem Hundeklamottenladen in Camden

Cola-Pause in einem Hundeklamottenladen in Camden

Fliegende Bücher im Leadenhall Market

Fliegende Bücher im Leadenhall Market

Kleidershopping in Camden

Kleidershopping in Camden

Den Abend haben wir dann noch an der Themse ausklingen lassen. Natürlich mit Bier und Cider.

Bye bye, London!

Bye bye, London!

 

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Deutschland – sehr glücklich. :)

 

Danke für alles, Monty Python

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Cookie in London Teil 1

Ihr kennt das sicher, dass man manchmal inne hält und darüber nachdenkt, was im Leben anders gewesen wäre, hätte man bestimmte Dinge nicht getan oder bestimmte Menschen nicht kennengelernt. Der Butterfly-Effekt im persönlichen Leben. Am 19. Juli 2014 saß ich abends in der o2-Arena in London, voll Vorfreude, und dachte mir: „Wow, wenn es die Typen hier nicht gäbe, wäre mein Leben vermutlich ganz anders verlaufen.“ Und da alles ziemlich perfekt ist, so wie es nun ist, ist es an der Zeit mal danke zu sagen. Danke Terry Jones, Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle und ein ganz besonders großes Dankeschön an Michael Palin. Danke, Monty Python!

Wait, what? Warum? Was haben die denn getan?
Zu Teenager-Zeiten hatte ich schon eine große Liebe für den Humor der Pythons entwickelt. Nach dem Abi kam dann diese Phase, in der man einfach nicht so richtig weiß, wo man hingehört, was man machen will und in der einen sowieso alles überfordert. Also mich damals zumindest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich durchgedreht wäre, wenn ich nicht an ganz besonders schlimmen Selbstzweifel-Zukunftsangst-Tagen immer mal eine Folge von „Monty Python’s Flying Circus“ gesehen hätte. Auf einmal war alles so furchtbar absurd, dass selbst die schlimmsten Momente auch immer irgendwie was zum Lachen hatten. Daher: Danke fürs Alles-immer-irgendwie-wieder-Gutmachen!

Dann habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kinderpsychiatrie gemacht. Obwohl es in jeder Hinsicht eine großartige Zeit war, gab es – wie man sich sicherlich gut vorstellen kann – immer wieder echt harte Momente. Göttin sei Dank war unsere Stationsleitung eine perfekte Python-Zitiererin. Immer, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen drohte, hatte sie einen passenden pythonesquen Spruch parat (mal ganz davon abgesehen, dass wir Erwachsenen öfters per imaginärer Kokosnuss-Pferde die Kinder zum Reingehen motivieren konnte. Manchmal war die Linie zwischen Psychiatrie-Patienten und Betreuer eine sehr dünne…). Schon war alles halb so wild und alles fast wieder gut. Danke fürs Immer-wieder-zum-Lachen-Bringen!

Danach habe ich angefangen zu studieren. Während der Schulzeit war Geschichte meine große Liebe, ich dafür aber immer eher mäßig begabt. Also kam das Geschichtsstudium nicht in Frage. Sozialwissenschaften und Philosophie sollten es sein. Yeah! Allerdings merkte ich schon nach den ersten Wochen, dass mir – vor allem in Philosophie – die historischen Hintergründe mehr Spaß machten, als das, was Sokrates und Co. da so von sich gegeben hatten. Aber ich wusste, dass ich für Geschichte zu schlecht war und wusste einfach nicht, was ich machen sollte. An einem dieser Zweifel-Tagen sah ich dann eine Dokumentation über die Pythons (oder nur Michael Palin…?). Auf jeden Fall gab es einen Rückblick zur Studienzeit von Palin (meinem Lieblingspython) und er wurde gezeigt, wie er in Oxford umgeben von Büchern an einem Tisch mit Büchern saß und studierte: Geschichte. Am nächsten Tag bin ich dann zum Immatrikulationsamt und habe mich für Geschichte umgeschrieben. Ein absolutes Herzstudium, bei dem mir jede Minute Spaß gemacht hat und 2012 habe ich dann sogar meinen Masterabschluss mit einer fetten 1 vorne in der Endnote beendet. Außerdem durfte ich im Studium ein Semester in England studieren und mich den Pythons mal ganz nah fühlen. Danke Michael, fürs Letzte-Schubsen-in-Richtung-richtiger-Weg!

Pilgertour während des England-Studiums zu Palins altem College in Oxford.

Pilgertour während des England-Studiums zu Palins altem College in Oxford.

Und als ob das nicht schon, für mich persönlich, genug awesome Sachen sind, habe ich in diesem Jahr auch noch einen ganz besonders tollen Menschen durch die Pythons kennengelernt. Alleine wegen der Live-Shows. Dafür auch noch mal ein ganz besonders fettes MERCI, meine lieben Monty Python! <3

And now for something completely … ach, ihr wisst schon
So, all dem Abschweifen kommen wir nun wieder zurück in die o2-Arena am Samstag, 19. Juli 2014. Ich hatte nämlich, wie aufmerksame Leserinnen und Leser schon erfahren haben, im letzten November Karten ergattert für eine der zehn Live-Shows der Pythons in London. Also habe ich meine beste Freundin zum Glück nicht lange überreden müssen und wir waren für ein paar Tage in London, um als Highlight die Live-Show zu sehen. Mir sind noch so viele Eindrücke im Gedächtnis geblieben. Alleine diese unfassbar riesige o2-Arena, in der immerhin Platz für 20.000 Menschen ist. Und um die eigentliche Arena herum, aber immer noch unter dem gleichen Dach, ist eine riesige Entertainment-Meile mit Restaurant und Clubs und Bars. Das alleine war schon echt beeindruckend. Unsere Plätze in der Arena waren ziemlich weit oben, und hui!, obwohl ich keine Höhenangst habe, war das doch ein bisschen angsteinflößend, weil es so steil runter ging. Erst als direkt vor uns Leute saßen, ging es (übrigens saß vor mir ein Typ im Ghostbusters-Shirt. Yeah!)

Steil ging es runter...

Steil ging es runter…

 

Der Blick von unseren Plätzen in der Arena

Der Blick von unseren Plätzen in der Arena

Und das war der Blick auf die Bühne. Außerdem gab es drei Leinwände, auf denen aller übertragen wurde.

Und das war der Blick auf die Bühne. Außerdem gab es drei Leinwände, auf denen alles übertragen wurde.

Und die Show war der absolute Hammer. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich es war, seine großen Helden da direkt vor sich zu haben. Ich kann mir jedenfalls nichts vorstellen, was in ähnlicher Weise großartig wäre. Daher sind die Pythons live das absolute Lebenshighlight ever für mich. Ich habe am Anfang vor lauter Freude auch nur ein ganz kleines bisschen geweint… Aber auch das Drumherum war nur toll. Wie ein Python-Disney-Land. Überall Fans, hunderte Python-T-Shirts und viele kamen sogar verkleidet. Wir sahen vor allem Gumbys, Holzfäller, Bruces und natürlich sämtliche Kardinäle der Spanischen Inquisition. Und seht euch den Merchandise-Stand an:

Stuff for Money

Stuff for Money

Look! Der Beweis: Ich war da \o/

Look! Der Beweis: Ich war da \o/

PS. In der o2-Arena lag mittlerweile der große, tote Papagei, der als Python-Hommage zuvor an der Tower Bridge lag. Natürlich mussten wir ihm einen Besuch abstatten und Fotos machen. Wer nicht weiß, was es mit dem Dead Parrot auf sich hat: shame on you! Und sofort das hier gucken.

This is an Ex-Parrot

This is an Ex-Parrot

To be continued.

Life in a Week – No. 10/14

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Ich sitze gerade mit einem Glas Weißwein auf der Couch und lasse das jetzige Pfingstwochenende Revue passieren. Zeit für einen Rückblick!

Gesehenes:

  • Ich fang mal direkt mit dem Thema an, das fast einen eigenen Eintrag in Cookies fabelhaftes Wonderland-Klassenbuch bekommen hätte, weil ich so begeistert bin. So wird es nun aber „nur“ im Rückblick erwähnt, weil mir – ob der Emotionen – einfach die Worte fehlen. Vielleicht hole ich das ja irgendwann noch einmal nach, wenn ich alles verarbeitet habe. Jedenfalls: Am Freitag, den 6. Juni 2014, startete die zweite Staffel „Orange is the New Black“ auf Netflix. Wer die letzten Wochenrückblicke gelesen hat weiß, dass mich Staffel eins sehr begeistert hat und ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung wartete. Da Staffel zwei eben bei Video-on-Demand-Anbieter Netflix erschien, war der große Vorteil, dass man nicht jede Woche auf die neue Folge warten muss, sondern dass man ALLE FOLGEN AUF EINMAL BEKOMMT! Moooaaarr!! Dieses Wochenende war also fürs Bingewatching reserviert. Und das dieses mal nicht alleine: danke an Markus für die Begleitung ins Gefängnis. Hat viel Spaß gemacht :)

Ich kann mich nur wiederholen: OITNB ist eine so tolle Serie! Seht sie euch unbedingt an, wenn ihr sie noch nicht kennt. Man lacht und weint (!!) und fühlt mit und hasst (!!) und ist immer wieder einfach nur schockiert. Ich weiß auch noch nicht so richtig, wie wir es bis Staffel drei aushalten sollen. Aber so wie ich mich kenne, werden bis dahin die letzten Staffeln einfach wieder und wieder geschaut…

Gelesenes:

  • Vor allem Magazine im Moment, die neue „an.schläge“ und das „Bücher Magazin“ lagen zum Beispiel im Briefkasten.
  • Habe heute mit „The Perks of Being a Wallflower“ von Stephen Chbosky angefangen. Bin erst bei 25% (iiih, eine E-Book-Leserin!), aber bisher gefällt es mir sehr gut. Auch wenn ich vermutlich circa 80 Jahre über der Zielgruppe liege. Naja. Muss ich heute unbedingt noch weiter lesen.

Was sonst noch geschah:

  • Ich habe ganz wundervolle Überraschungspost bekommen. Ich kann gar nicht oft genug danke sagen, aber auch hier noch einmal mehr: DANKE! <3 Eine exzellente Vorbereitung für die „Monty Python Live“-Show in London (40 Tage noch!).

 

  • Und natürlich, last but not least: Happy Birthday Ghostbusters! Dieses Wochenende sind sie 30 Jahre alt geworden. Ich erwähnte es ja schon, aber jetzt durfte man ganz offiziell feiern. Hooray! Passend dazu gab es die für mich perfekte Überraschung. Dan Schoening, Zeichner meiner Lieblings-Ghostbusters-Comics, hatte im April ein paar Exemplare der neuen Ausgabe der IDW-Comics per Twitter verkauft. Mit Autogramm. Und da das Heft inklusive Versand aus Kanada nicht viel teurer war, als hätte ich es beim Händler meines Vertrauens erworben, musste ich natürlich direkt zugreifen. Und da man anscheinend meine Liebe für Egon Spengler nicht übersehen und überlesen kann, hat er mir eine Zeichnung von Egon noch dazu gelegt. Ich freue mich noch immer so sehr! <3 Die Zeichnung steht jetzt eingerahmt in meinem Bücherregal und wird von meinen Funko-Geisterjägern beschützt.

Life in a Week – No. 9/14

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Heute gibt es mal wieder nur einen Wochenrückblick. Ich war nämlich eine Woche lang krankgeschrieben (oach, fragt nicht…) und habe die meiste Zeit damit verbracht auf dem Sofa zu liegen und mich berieseln zu lassen. Daher gibt es auch nichts Spannendes zu berichten, weil einfach relativ wenig Spannendes passiert, wenn man eine Woche lang dahin vegetiert. Also mal wieder nur der altbekannte Rückblick:

Gesehenes:

  • Wer die vorherigen Sätze aufmerksam gelesen hat, kann sich schon denken, dass ich viel Zeit hatte. Ich wünschte mir schon lange einfach mal tagelang Zeit zu haben, sich komplett mit einer Serie (oder einem guten Buch) volldröhnen lassen zu können. Und genau das konnte ich nun tun und habe die Gelegenheit gleich mal genutzt. Ich glaube, das habe ich bisher noch nie geschafft, aber ich habe seit letztem Freitag sieben Staffeln „Weeds“ durchgezogen. Mein armes Gehirn. Aber es tat so gut! Binge-watching is my boyfriend, oder so. In „Weeds“ geht es um eine alleinerziehende Mutter (gespielt von der – wie ich finde – zauberhaften Mary-Louise Parker), die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes versucht ihr Geld als Drogendealerin zu verdienen. „Breaking Bad extra light“, sozusagen. Und erschaffen wurde die Serie von „Orange is the New Black“-Schöpferin Jenji Kohan – keine große Überraschung also, dass ich „Weeds“ unbedingt sehen wollte, ich OITNB-Suchti… Naja, und einer meiner Lieblingsschauspieler aus der Gefängnisserie spielt auch mit (Michael Harney aka Mr. Healy in OITNB, für die Neugierigen. Don’t judge me!). Um genau zu sein wurden sogar gleich vier Schauspielerinnen und Schauspieler für die jeweils andere Serie  recycelt. So gut fand ich „Weeds“ übrigens gar nicht, wobei Staffel zwei bis circa vier fand ich sehr gelungen, super spannend. Aber dann ist der Bogen irgendwie überspannt. War trotzdem die richtige Serie zur richtigen Zeit, danke Watchever!
  • Ist vermutlich nicht so die Überraschung, aber zwischendurch habe ich dann auch immer mal wieder eine Folge „Orange is the New Black“ geguckt. Ich bin immer noch ganz geflasht. So eine tolle Serie. Gleichzeitig habe ich echt Angst, dass Staffel zwei mit diesem herausragenden Start nicht mithalten kann. Am liebsten würde ich der Serie mal einen ganzen Post widmen. Vielleicht gibt es den ja auch bald. Hier ist erst einmal ein toller Bericht darüber, warum OITNB unter anderem so toll ist und was die Serie mit den Geschichten von Charles Dickens gemeinsam hat (Jaa!!).

Gelesenes:

  • Beendet habe ich inzwischen „Drüberleben – Depressionen sind doch kein Grund traurig zu sein“ von Kathrin Weßling. Das Buch hat mir fast das Herz rausgerissen. Jeder Satz ist wundervoll. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.
  • Ich lese derzeit „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell. Eine süße Geschichte über die erste Liebe und zwei Außenseiter in den 1980er Jahren. Aufgrund all der Serienberieselung habe ich allerdings in der letzten Woche nicht wirklich viel gelesen…

Kram der Woche:

  • Sie sind da!! Seit Ende 2013 wartete ich auf den Erscheinungstermin und nach einer einwöchigen Post-Odyssee sind meine süßen drei schnuckligen Funko Pop! Geisterjäger endlich bei mir angekommen. Mal ehrlich, eigentlich finde ich die Funko-Plastik-Figuren total doof. Mittlerweile gibt es sie ja zu sämtlichen Serien und Comics und Filmen. Aber hey, es sind die Ghostbusters und sie sind echt so herzig und mit viel Liebe zum Detail gemacht. Guckt doch mal:

Jetzt warten wir gemeinsam auf Winston, der etwas später erscheint und dafür mit dem Ecto-1 angefahren kommt. Slimer und den Stay Puft Marshmallow Man gibt es natürlich auch. Aber die muss ich nicht unbedingt bei mir wohnen lassen.

Depp der Woche: