Year: 2011

Abschlussdings 2011

So, bald es ist auch schon wieder weg, das Jahr 2011. Daher nutze ich die Chance euch einen guten Rutsch zu wünschen und ein wundervolles 2012, auf das ihr dann in einem Jahr gerne zurück blickt! Übrigens gibt es ja nun – wie bereits angekündigt – einen neuen Begleiter in meinem Leben. Den Kindle. Ich habe mich schon total an das digitale Lesen gewöhnt und finde es einfach nur genial, wie fix und unkompliziert man neue Bücher auf das Gerät laden und direkt loslesen kann. Es ist jedenfalls eine wirklich gute Ergänzung zu den Old-School-Büchern! Ich würde ja auch gerne einen neuen “Life in a Week”-Post schreiben, aber ich habe einfach mal kaum was gelesen in den letzten Wochen (aus Gründen!) und kaum neue Filme gesehen.. Doch, ein Buch habe ich geschafft und zwar direkt ein E-Book: Wachstumsschmerz von Sarah Kuttner. Ich habe zwar etwas anderes erwartet, trotzdem hat mich das Buch sehr bewegt, was ich nicht gedacht hätte. So viel von mir in diesem Jahr.

Cookie liest digital?

Ich bin ja nun mal eine ziemliche Leseratte und schon seit einer ganzen Weile beschäftige ich mich mit der Option des E-Readers. Von vollkommender Ablehnung am Anfang (“Ich will drin blättern können, ich will Bücher um mich haben, ich will sie anfassen können! Never!”) bis hin zu ziemlicher Faszination, als immer mehr Bücherjunkies um mich herum davon geschwärmt haben und ich das auch mal testen konnte, war alles dabei. Inzwischen hatte ich die Gedanken an die Anschaffung eines E-Readers wieder ad acta gelegt. Ich habe mittlerweile ein Smartphone, wogegen ich mich mit meinem verklärten Blick auf die analoge Welt lange (lange, lange,..) gewehrt habe, dann ist da ja eh der Laptop – und noch mehr Technikkram, der gepflegt und aufgeladen werden will? Nöö! Heute habe ich mich zum Frühstück mit meiner Mom getroffen und sie sagte mir, dass sie sich mit meinem Vater überlegt hatte, mir einen E-Reader zu Weihnachten zu schenken, wenn ich denn einen möchte. Nun hat mich das Ding heute wieder sehr beschäftigt. Vor allem, wenn ich mir meine Bücherregale so ansehe, …

“Now is the winter of our discontent”, oder: Meine Liebe zu Kevin S.

Ich freue mich gerade total, weil ich auf ein ganz tolles Video gestoßen bin. Und zwar eine Art Trailer von dem Theaterstück! Also, dem tollsten, besten, aufregendsten Theaterstück, das ich je miterleben durfte: Von “Richard III” von Shakespeare. Ich hatte hier ja schon ein wenig davon erzählt, von unserem Trip nach London im August, nur, um diesen großartigen Kevin Spacey mal live zu erleben. Ja, der Kevin! Und an dieser Stelle werde ich jetzt mal etwas wehmütig und blicke zurück. Der Gute begleitet mich nun seit 12 Jahren, und schon so lange kriege ich einen ganz verliebten Blick, wenn ich ihn irgendwo sehe. Angefangen hat alles im Jahr 1999. Ich, im zarten Alter von 14, hatte mir den Film Die Üblichen Verdächtigen aufgenommen (weil der mal mitten in der Nacht auf RTL lief, ich aber ja morgens zur Schule musste, ihn aber unbedingt sehen wollte, weil Stephen Baldwin mitgespielt hat. Stephen Baldwin war übrigens für mich und ein paar andere Freundinnen sehr prägent, zusammen mit Pauly Shore, aber das ist eine andere Geschichte!) Auf jeden …

Life in a Week – No. 6

Gelesenes: – Im Moment sah es mit dem Lesen bei mir recht mau aus. Irgendwie fehlte mir die Konzentration und ich habe mich lieber einigen Serien gewidmet. Trotzdem habe ich in der Zwischenzeit “One Day / Zwei an einem Tag” von David Nicholls gelesen. Eigentlich hatte ich immer einen großen Bogen darum gemacht, weil ich immer dachte, dass das so eine Liebesschmonzette ist. Als ich nun den Trailer mit Jim Sturgess und Anne Hathaway gesehen hatte, die ich beide ganz, ganz, ganz (…) toll finde, wollte ich dann nun doch das Buch lesen, bevor ich mir den Film ansehe. Und ich bin ja soo froh, dass ich mich trotz aller Bedenken heran gewagt habe! Ich habe in Emma nicht nur mein Alter Ego gefunden, sondern es ist auch nur am Rande eine Liebesgeschichte. Eher ist es eine witzige, schöne, kluge und bewegende Geschichte über die Irrungen und Wirrungen des Lebens, über wahre Freundschaft und die große Liebe. Unbedingte Leseempfehlung! – Ich habe einen neuen Schatz in meiner Kinderbuch-Sammlung. Ich liiiebe gruselige Kinderbücher und ich liebe …

Vor Gebrauch schütteln

Da war ja noch die Lesung, von der ich berichten wollte! Heinz Rudolf Kunze war nämlich in der Stadt, um aus seinem Buch “Vor Gebrauch schütteln” zu lesen. Da es einige Lieder von ihm gibt, die ich sehr genial finde, war ich schon ganz gespannt darauf, was er wohl so schreibt. Die Lesung war übrigens auch deshalb ganz toll, weil er seinen Gitarristen dabei hatte, der zwischendrin experimentelle Gitarrenmusik gemacht hat. Eine perfekte Mischung! Und zum Schluss hat auch noch selber zur Gitarre gegriffen. Was ich allerdings von dem Buch halten soll, weiß ich noch nicht so ganz. Es steht nämlich drauf “Kein Roman” und das ist es auch. Es sind eigentlich eher Beobachtungen, Gedanken und Kommentare, die alle mehr oder weniger zusammenhanglos sind. Einiges ist sehr treffend, manches eher konfus und vieles wird mir wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben. Themen sind Musik, Politik, Gesellschaft, und vor allem der Fernsehzirkus bekommt sein Fett weg. Der misanthropische Unterton ist dabei teilweise kaum auszuhalten. Was mich dann auch irritiert hat ist, dass Kunze auf der Lesung …

Und es ist wieder passiert..

Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Blogeintrag schreiben, da es von einer Lesung zu berichten gibt. Aber ich bin noch immer so ergriffen von dem, was da heute passiert ist, dass nun erst einmal darüber schreiben muss. Motorradrennfahrer Marco Simoncelli ist heute beim MotoGP-Rennen in Sepang tödlich verunglückt, und der furchtbare Crash macht mich immer noch sprachlos. Natürlich weiß man, dass dieser Sport lebensgefährlich ist, und dass jeder Fahrer dankbar sein muss, wenn er heile über die Ziellinie kommt. Leider wird einem das immer wieder schmerzlich bewusst, wie auch im letzten Jahr, als der Moto2-Fahrer Shōya Tomizawa beim Rennen in San Marino stürzte, auf der Strecke von den nachkommenden Fahrern überrollt wurde und schließlich seinen Verletzungen erlag. Das war übrigens genau an meinem Geburtstag. Simoncelli war mit seinen 24 Jahren einer der 17 Fahrer (hab ich richtig gezählt?) meiner Lieblingsrennserie und daher war er an so manchem Sonntag bei mir präsent. Gerade weil er jemand war, der teilweise ziemlich rücksichtslos gefahren ist und oft andere in Gefahr gebracht hat, hat er immer für Gesprächstoff …

Back to Buchhaim!

Jetzt gab es ja doch eine ganze Weile nichts Neues von mir. Das lag vor allem daran, dass ich mich in der letzten Zeit etwas sehr mit manchen Dingen (wie Arbeit, Anspruch an mich selber,..) übernommen hatte. Anstatt zu lesen oder mir nette Sachen von meinem DVD-Spieler präsentieren zu lassen, war ich vor allem damit beschäftigt meinen Verstand nicht zu verlieren. Aber nun bin ich wieder da und auch eigentlich gleich wieder weg: Ich habe mich nämlich wieder auf nach Buchhaim gemacht! Endlich 🙂 Gestern kam “Das Labyrinth der Träumenden Bücher” von Walter Moers endlich an (fragt nicht..) und ich habe noch bis spät in die Nacht gelesen. Bisher ist es einfach “hach!!” und ich fühle mich zwischen den Seiten wieder genau so wohl, wie bei dem Vorgänger des Buches: Meinem Lieblingsbuch “Die Stadt der Träumenden Bücher”. Ich habe nun schon gehört, dass dieser Teil nur der erste von zweien sein soll. Daher bin ich gespannt wie es endet,.. Einerseits wäre das natürlich echt ziemlich fies, weil man dann ja wieder warten und auf’s nächste …

Life in a Week – No. 5

Ja, es wird mal wieder Zeit für einen (2-)Wochenrückblick. Da ich in der letzten Zeit viel um die Ohren hatte blieben die netten Sachen, wie das Lesen, leider etwas etwas auf der Strecke.. Gelesenes: – Ich bin gerade mitten in “Die Abenteuer des Sherlock Holmes”.  Dies ist der dritte Teil und eine Kurzgeschichtensammlung. – Für meine Zamonien-Challenge habe ich im Rahmen einer sehr gemütlichen Leserunde nun noch einmal “Die Stadt der Träumenden Bücher” beendet und bin wieder mal traurig, dass es vorbei ist.. “Der Schrecksenmeister” steht aber schon in den Startlöchern und dann geht es am 5. Oktober endlich mit dem neuen Moers weiter! – Außerdem gelesen, nein, verschlungen habe ich “Kiss Me Like a Stranger” von Gene Wilder. Er ist einer der Schauspieler, den ich in meiner Kindheit ständig im Fernsehen gesehen habe, und ohne besonderen Grund wollte ich nun unbedingt seine Autobiografie lesen. Es hat Spaß gemacht, ich habe viel gelacht und auch fast geweint, aber trotzdem habe ich nicht das Gefühl Jerome Silberman näher gekommen zu sein. Dafür gibt er dann doch …

Life in a Week – No. 4

Gelesenes: – Zwar nicht in der letzten Woche, aber seit meinem letzten Update habe ich Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek gelesen weil ich nach all den Zamonienreisen und Fantasybüchern Angst vor einem Fantasy-Koller hatte. Hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber es war doch ein totaler Pageturner, den ich in zwei Tagen durch hatte. – Sir Arthur Conan Doyle – Eine Studie in Scharlachrot. Da meine persönliche Zamonien-Challenge mir ja nicht reicht (*hust*), möchte ich außerdem noch endlich mal alle Sherlock-Holmes-Geschichten in der richtigen Reihenfolge lesen. Den Beginn machte nun dieses und es hat mir richtig gut gefallen! Der übliche Holmes-Aufbau (er bekommt einen Fall, geht diesem nach, löst ihn auf, erklärt warum er das alles wusste..), aber da diese Geschichte auch noch in zwei Teile gegliedert war, fand ich das ganz besonders nett. Daher folgte auch gleich darauf Das Zeichen der Vier. Auch toll, aber konnte mich nicht ganz so sehr überzeugen, wie sein Vorgänger. – Jetzt lese ich gerade für meine Zamonienreihe Die Stadt der Träumenden Bücher (ja ja, ich weiß, ich habe …

Von einem Wochenende in London

Am Wochenende war ich also nun endlich wieder in England und dieses Mal in London, weil wir Tickets für das Theaterstück “Richard III” mit Kevin Spacey in der Hauptrolle ergattert haben (ich berichtete in meinem Auslandsblog). Ich bin Kevin Spacey-Fan, seitdem ich ihn im Jahr 1999/2000 in der Rolle des Verbal in “The üblichen Verdächtigen” gesehen habe. Den für mich größten aller Schauspieler nun endlich live zu sehen, war schon fast ein kleiner Traum, der wahr wurde. Das Stück wurde im Old Vic Theatre aufgeführt (wo Mr. Spacey auch Artistic Director ist), ein richtig schönes, kleines Theater. Das Stück selber war – natürlich – der Hammer! Wenn es einer drauf hat, dann Kevin Spacey und wie er diesen perfiden Richard gespielt hat,.. ganz großes Kino, was man leider so gar nicht beschreiben kann. Wir haben jedenfalls beschlossen, dass wir das mal wieder machen werden, sobald wieder ein interessantes Theaterstück mit ihm in London läuft. Ansonsten musste ich unbedingt noch ein paar Orte abklappern, die ich so gerne mal sehen wollte. Da wäre einmal ja die …