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Mein Leben mit Joey, Phoebe, Chandler, Rachel, Ross & Monica

Ja, es war eine ganze Weile sehr still hier. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass ich nun in einer WG mit sechs anderen wohne:

Also, genauer gesagt, sie wohnen im Fernsehen. Ich habe mir nämlich Ende März meinen großen Wunsch erfüllt endlich die Friends-Superbox zu besitzen und da es sie gerade zu der Zeit als Schnäppchen gab, musste ich zuschlagen. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum ich sie unbedingt haben wollte, aber da ich von den ersten Staffeln fast jede Folge kannte, muss ich mir Friends früher sehr viel öfter im Fernsehen angesehen habe, als ich zunächst vermutet habe. Auf jeden Fall ist es die perfekte Mischung aus richtig cleverer Comedy mit genialen Schauspielern und einer gewissen Prise Soap-Opera, bei der man nach jeder Folge dieses „Eine noch… nur noch eine!“-Gefühl hat. Ihr kennt Friends wahrscheinlich sowieso alle, also muss ich nicht groß erzählen, worum es dort geht. Eigentlich ist es eh schnell zusammengefasst: 10 Jahre/Staffeln lang begleitet man sechs Freunde in New York durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Dabei ist es schon fast ein wenig gruselig, wie sehr mir die sechs mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Vor allem Joey. So ein Schnuffi.

Jedenfalls ist mein Kopf nun voll mit großartigen Zitaten der Serie und ich bin immer noch ganz erfreut darüber wie viele von euch Menschen da draußen ebenfalls Friends-Dinge zitieren. ♥ Am liebsten würde ich euch jetzt hier mit meinen Lieblings-Friends-Moment vollbombadieren, aber ich beherrsche mich. Okay, ein klitzekleines Video:


Und da ich im Moment nicht genug von Joey bekommen kann, habe ich mir mal die neue Serie vom Joey-Darsteller Matt LeBlanc angesehen: Episodes. Die zweite Staffel läuft zurzeit in UK und jetzt fiebere ich freitags immer auf die neue Folge hin. Hier geht es um ein englisches Autorenpaar (die Hälfte dieses Paares ist übrigens Tamsin Greig – besser bekannt als die großartige Fran aus Black Books!), das in ihrer Heimat eine erfolgreiche Comedy-Serie geschrieben hat. Ein amerikanischer Senderchef wird auf die Serie aufmerksam und holt die beiden für die US-Adaption ihrer Serie in die Staaten. Hier geraten die beiden dann in den Strudel Hollywoods, mit den ganzen Klischees über die Oberflächlichkeit des Showbusiness und selbst ihre glückliche Ehe steht am Ende vor dem Aus. Auch an ihrer Serie wird so gut wie alles umgestellt und verändert, so dass vom UK-Erfolgsformat letztlich eigentlich nichts mehr zu erkennen ist. Das finde ich gerade deshalb sehr amüsant, weil man das ja tatsächlich von einigen Serien so kennt. So wurde zum Beispiel Queer as Folk vom britischen TV übernommen und in den Staaten noch einmal neugedreht. Das beste und damit abschreckendste Beispiel ist für mich aber wohl die IT Crowd, eine geniale Serie, die nach ihrem Erfolg in England sowohl in den USA neu gedreht wurde, und auch – festhalten! – in Deutschland. Wie furchtbar das ist, davon kann man sich selbst überzeugen: Hier mal der Vergleich vom Original (unten rechts) mit der US-Version (wenigstens haben sie Richard Ayoade/Moss behalten..), und der Vergleich vom Original mit der deutschen Version. Mit diesem im Hinterkopf, macht Episodes noch einmal mehr Spaß, weil man regelrecht mitfühlen kann, wie den Autoren bei den ganzen Änderungen das Herz blutet..

Aber zurück zu Episodes! Star der US-Sendung wird dort nämlich Matt LeBlanc, in der Rolle von Matt LeBlanc, der sich in gewisser Weise selbst spielt und auch hier das Image vom Frauenheld Joey nicht los wird (meine Friends-Schwester im Geiste, Mrs Katja Bing, hat einen ganz wundervollen Artikel darüber geschrieben, wie sehr das Joey-Image an ihm haftet: How you smellin’?). Es gibt einige clevere Anspielungen auf Friends und ich finde die Serie sehr gelungen. Hoffentlich schafft sie es auch irgendwann mal bis zu uns nach Deutschland. Hier gibt es auch ein ganz schönes Interview mit Matt LeBlanc zu seiner Rolle und, äh, anderen Dingen. Und ja, einen Golden Globe hat er für Episodes auch schon bekommen!


Und zum 30. Geburtstag wünsche ich mir einen Hüpfball! For the child in me. And the Woman.

Beste Grüße von Team Joey

6 Comments

  1. Pingback: [2012] Das letzte Jahr « Cookie's Magic Wonderland

  2. Chreezman says

    Ach ja, die Friends. Gucke ich mit Anica chronologisch durch. Dh aber weil sie in Hamburg wohnt alle zwei Jahre oder so. Eine Lebensaufgabe! Aber: watt für eine tolle Serie! Ich LIEBE Friends. Eine ganz besondere Atmosphäre. Und Tom Selleck – zum Verlieben! Für mich leider nur im Original-Ton. Lieblingsmoment: Chandler und Joey lernen sich kennen (Joey ruft ihn an; ich glaube wegen Mitbewohnersuche oder so). Chandler über Joey: “This actor guy who I’m not sure about because when he called and I answered the phone ‘Chandler Bing’, he said ‘Whoa, short message’.”😀

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  3. Sag das mit dem Hüpfball nicht zu vielen Leuten, sonst kriegst du zum 30. Geburtstag 15 Hüpfbälle und das wird anstrengend… for the child in you. And the woman!

    Falls mir jemand das Hüpfball-Geschenk wegschnappt hab ich schon nen Plan B: Du bekommst ein Wattestäbchen mit meinem Speichel. (Weshalb klärt sich in der vorletzten Friends-Folge😉 )

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    • Okay, da bin ich gespannt, ich bin ja schon fast am Ende der Serie.
      (Gott, das wird sooo schlimm, ich werde mich dann bestimmt bei dir ausheulen!!
      …bevor ich wieder direkt von vorne anfange….)

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    • Aber leider ohne deutsche Tonspur, die ich für meine Friends-Mitguckerin brauche. Man kann halt nicht alles haben😉

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