Month: July 2012

Life in a Week – No. 9

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick. Gelesenes (eine Auswahl): Als glücklicher Single habe ich mich manches Mal sehr über Christiane Rösinger in verschiedenen Talkshows amüsiert und mich von ihr verstanden gefühlt. Sie prangert nämlich – als ebenfalls zufriedene Alleinlebende – das Pärchendenken in unserer Gesellschaft an. Dazu hat sie das Buch “Liebe wird oft überbewertet” geschrieben. Leider bin ich seit der Lektüre nicht mehr ganz so sicher, ob sie wirklich zufrieden ist, denn geblieben ist eigentlich nur der Nachgeschmack, dass das Buch eine unglaublich verbitterte alte Single-Dame geschrieben haben muss, die einfach nur keine Lust auf eine Beziehung hat, weil sie eigentlich keine Lust auf irgendwas und irgendwen hat. Schade! Trotzdem gibt es ein paar spannende wissenschaftliche Studien und ein Blick auf die Geschichte der Ehe und Beziehungen. Im krassen Kontrast dazu habe ich mich für eine Leserunde in meinem Stamm-Literaturforum dazu hinreißen lassen “Shades of Grey” von E. L. James zu lesen. Ja, genau! Das skandalöse SM-Buch, das zurzeit alle Bestsellerlisten stürmt. Ui ui ui! Was. Für. Ein. Rotz. Das gute …

Die Geschichte von der Vegetarierin, die Fleisch liebt

Die, die mich von euch persönlich oder auch etwas besser kennen wissen, dass ich Vegetarierin bin. Und das seitdem ich 15 Jahre alt bin, also mittlerweile so seit 12 Jahren. Mit 14/15 habe ich den Entschluss gefasst, dass ich einfach kein Fleisch mehr essen möchte. Ich habe einige Entwicklungen in der Zeit mitgemacht, die mich auch zum Umwelt- und Tierschutz gebracht haben und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, wo Dinge herkommen, die ich zu mir nehme, desto geschockter war ich. Natürlich wusste ich, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst, aber es ist halt sau lecker, und bis dato war es mir eigentlich ziemlich egal, ob ein paar Kühe/Schweine/etc. dafür leiden müssen. Wir müssen schließlich alle irgendwann mal sterben. So what?! Und außerdem gingen mir die dummen Belehrungen der Vegetarier auf den Keks. Ich habe mich dann durch die Videos und Infos einiger Tierschutzorganisationen gesehen und gelesen und da offenbarte sich mir erst wie sehr Tiere leiden müssen, bevor ich meinen geliebten Burger auf dem Teller habe. „Wie können Menschen denn das zulassen? Und …