Year: 2013

[2013] Das letzte Jahr

Der obligatorische Jahresrückblick II. Auch zum Jahresende 2013 werde ich mal wieder einen Blick zurück werfen und schauen, was bei mir medientechnisch so los war. Da das Jahr mit einer Jobzusage begonnen hatte, war das Jahr total voll mit beruflichem Kram. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, wenn ich mal alles Revue passieren lasse und freue mich auf 2014. Außerdem bin ich „Tante“ geworden, was ohnehin kaum an Awesomeness zu übertreffen ist ♥ Die Konsequenz jetzt im Berufsleben ist allerdings, dass ich im letzten Jahr kaum zum Lesen gekommen bin. Dafür hat sich meine Seriensucht noch ein bisschen verschlimmert … ich gönnte mir nämlich ein Abo bei Watchever und seitdem man es auch über die Wii gucken kann, läuft eigentlich immer irgendwas. Das war also mein Jahr 2013 in Brain-Input-Hinsicht: Advertisements

So viele Fragen!

Man tagged sich eben. Unter Bloggern macht man das so, sagt man. Und nun wurde ich auch getagged und das gleich zwei Mal! Es geht um das Tag-Dingsi “10 Fragen – 10 Antworten”, das mir einmal von der bezaubernden Nerdbarbie zugesteckt wurde, und dann noch einmal von der hinreißenden FantaFanYesIam. Es heißt nun: Alle Fragen beantworten und dann selber welche an andere stellen. Top, die Wette gilt! Achja, Stöckchen! Es heißt Stöckchen, nicht Tag-Dingsi! Erstmal die Fragen von Nerdbarbie:

Do It With a Rockstar

Und dann stieg eine der großartigsten Partys meines Lebens im beschaulichen Eschwege, in einer Scheune, die für eine Nacht für Feierwütige aus ganz Europa geräumt wurde. Aber mal von Anfang an: 2005 sah und hörte ich die Dresden Dolls zum ersten Mal. Das war in Berlin und sie waren die Vorband meiner musikalischen Götter Nine Inch Nails. Ich war sofort hin und weg und danach zählten auch sie, Keyboarderin und Sängerin Amanda Palmer und Drummer Brian Viglione, zu meinen Lieblingsbands. Brechtian Punk Cabaret nannte sich ihre Musik, irgendwo zwischen der Dreigroschenoper und Punk, mit ganz viel Moll und Lady-Power. Seitdem habe ich sie 2006 noch einmal im Übel & Gefährlich in Hamburg gesehen und Amanda dann noch einmal solo in Hamburg – ich glaube es war 2008. Heute „pausieren“ die Dresden Dolls, Amanda Palmer ist noch immer solo unterwegs und inzwischen mit dem Kult-Autoren Neil Gaiman verheiratet (ich bin damals fast ausgeflippt vor Freude, als ihre Beziehung bekannt wurde – Disney ist ein Witz dagegen!). Amanda Palmer ist nicht nur eine großartige Musikerin, sondern ein …

Happy Samhain!

Willkommen in meiner Lieblingswoche des Jahres! Ich liebe den Herbst und ganz besonders Samhain/Halloween. Es ist die Zeit im Jahr, in der es mit großen Schritten auf den gemütlichen Winter zu geht und dass es Ende Oktober an allen Ecken schön schaurig wird und die TV-Kanäle Gruselspecials rauf und runter spielen liebe ich! Vor allem von den Simpsons-Halloween-Specials kann ich nie genug bekommen, auch wenn ich sonst eigentlich kein Simpsons-Fan bin. In den letzten zwei Wochen war ich auf einem Seminar in Nordrhein-Westfalen und genieße gerade das erste Wochenende wieder zuhause sehr. Und ich mache ein paar Pläne, wie ich Halloween in diesem Jahr zelebrieren möchte. In den letzten Jahren haben wir uns abends mit unserer “Hexenrunde” getroffen und standesgemäß Samhain gefeiert. Das fand ich immer ganz besonders toll, weil ich finde, dass man in der Nacht eine ganz besondere Stimmung spüren kann. In diesem Jahr schaffen wir es leider alle nicht, daher verbringe ich den 31. Oktober zuhause, mache aber nichts Besonderes. Aber ich freue mich auf die Tage drumherum, wenn ich endlich den …

Life in a Week – No. 14

Gesehenes: Bin noch immer ein wenig im Bobcat-Goldthwait-Fieber. „God Bless America“ habe ich mittlerweile zum zweiten Mal gesehen, „Willow Creek“ und „World’s Greatest Dad“ durfte ich ja, wie berichtet, auf dem Filmfest Oldenburg genießen. Gestern habe ich mir dann mal „Sleeping Dogs Lie“ aus dem Jahr 2006, den er ebenfalls geschrieben hat, angesehen. In dem Film geht es hauptsächlich darum, wie offen man mit seinen Geheimnissen umgehen sollte … ich liebe jedenfalls seine gewöhnungsbedüftigen Geschichten so sehr. Dieser hier ist ebenfalls garantiert nicht jedermanns Sache, wer eine dehnbare Schmerzgrenze hat, könnte auch an diesem seinen Spaß haben. Und was an seinen Filmen so toll ist: die Filmmusik! Ich hätte gerne zu jedem Film den Soundtrack, weil ich bei jedem Song in jedem Film nur freudig applaudieren könnte. Apropos Bobcat: Die Police-Academy-Collection ist da und letztes Wochenende habe ich mir schon die ersten drei Filme genehmigt. Kindheitsfeeling galore ♥

My Weekend with Bobcat

a.k.a “Wie es kam, dass wir uns alle ein wenig sehr in Bobcat Goldthwait verliebten” [Warnung: Beinhaltet extremes Fangirling!] Wie schon berichtet stand vom 11. bis 15. September das Oldenburger Filmfest an und Jurypräsident war ein Held meiner Kindheit: Bobcat Goldthwait. Ja genau, Zed aus “Police Academy” (klick und hier ich fangirlte ich auch schon ein wenig). Da drei seiner Filme hier als Tribute gezeigt wurden, habe ich mir direkt Karten für seinen neusten Film “Willow Creek” und einen älteren mit Robin Williams, “World’s Greatest Dad”, gesichert. Dann wartete ich vorfreudig auf das Wochenende, an dem die beiden gezeigt werden sollten und hoffte, dass er dann auch dabei sein wird, um sie vorzustellen, damit ich meinen Helden endlich mal so ganz in echt sehen konnte. Aber erstens kommt es ja anders, und zweitens als man denkt. Da ich ein paar Tage vor dem Festival schon ein wenig am Hyperventilieren war und das eine gewisse Person mitbekam, die mittendrin statt nur dabei sein würde, bekam ich die unglaublich tolle Einladung am zweiten Filmfesttag mit zu einem …

I’m so excited and I just can’t hide it

Letzte Woche war ganz schön wuselig, es gab immer viel zu tun und dann hatte ich auch noch Geburtstag … dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen einfach mal nichts zu machen. Nicht zu feiern und auch um das Kaffeetrinken mit der Familie habe ich mich erfolgreich gedrückt. Dafür haben mich meine Eltern abends von der Arbeit abgeholt und wir waren in meinem Lieblingsrestaurant essen. So war es ein schöner Tag und ich habe mich sehr darüber gefreut, wer alles an mich gedacht hat. ♥

Life in a Week – No. 13

Es war Sommer. Im Sommer hängt Nachtschattengewächs Cookie eigentlich immer durch. Es ist etwas, das man wenn überhaupt nur ganz leise in Anwesenheit anderer flüstern kann: Ich mag die Wärme nicht. Ich hatte zwar im August zwei Wochen Urlaub und eigentlich viel Zeit, trotzdem habe ich irgendwie kaum etwas geschafft, weil ich im Sommer immer auf Sparflamme laufe. Nicht einmal das Lesen macht mir im Sommer Spaß, weil das Gehirn überhitzt und man schwitzige Hände alleine vom Buchhalten bekommt. Heute ist der 1. September und ich merke schon, wie es mir langsam wieder besser geht. Der September ist ein toller Monat, mein Monat. Und endlich komme ich mal wieder zum Bloggen – daher gibt es direkt einen Wochenrückblick! Gesehenes: Puuh, das war einiges in der letzten Zeit. Ganz aktuell: “Breaking Bad” geht ja gerade in die letzte Staffel. Also wird jetzt immer montags die Folge nachgeholt, die nachts in der USA lief. “Supernatural” habe ich nun auch begonnen und es ist perfekt für die langsam gemütlicher werdende Jahreszeit, da so schön kurzweilig und gruselig-schaurig. Ich …

[Projekt V] Ein Blick ins Kochbuchregal

Ich habe ja vor längerer Zeit versprochen, dass ich euch mal meine Lieblings(koch)bücher vorstellen werde, die mich bei der Umstellung auf die vegane Ernährung unterstützen. In den letzten Wochen sind wieder welche dazugekommen, daher ist es jetzt endlich mal an der Zeit. Das erste vegane Kochbuch, aus dem ich schon einiges gezaubert habe, ist vom Kult-Vegan-Koch Attila Hildmann und zwar das „Vegan Kochbuch Vol. 1“. Ich mag es besonders deshalb sehr, weil man hier die altbekannten Rezepte wie Spaghetti Bolognese, Bratkartoffel mit „Speck“-Würfel oder leckere Burger findet, aber eben alles in veganer und etwas aufgepeppter Variante. Besonders für den Umstieg finde ich das Buch super und ich koche immer wieder gerne daraus.

Lost, getötet und verscharrt in Translation

Der Tweet “Ihr seid auch nicht cooler, nur weil ihr Serien und Filme im Original schaut!” löste vor kurzem mal wieder eine kleine Diskussion im Paralleluniversum Twitter aus. Es vermittelt anscheinend die eigene Hochnäsigkeit, wenn man sagt, dass man lieber die englische Originalversion schaut? Ich finde nicht. Ich finde eher, es ist die logische Konsequenz, wenn man Filme/Serien liebt und die englische Sprache einigermaßen versteht. Warum? Ich versuche mal ein paar Beispiele zu bringen, warum ich zu der Fraktion gehöre, die viele Perlen der Film- und Fernsehgeschichte nicht mögen würde, wenn sie nur die Synchro gesehen hätten. Vielleicht verstehen manche dann besser, warum viele so allergisch auf Synchronisiertes reagieren.