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[Blogparade] Zum Jahresende

Meinen kleinen Jahresrückblick gab es hier zwar schon, aber es hat mich nun doch noch gereizt am Rückblick der entzückenden Frau BuchSaiten teilzunehmen. Da ist mir auch noch einmal bewusst geworden, wie lange ich schon kein Buch mehr gelesen habe. Im Moment bin ich halt total im Serien-Fieber und alles auf einmal klappt leider nicht so gut. Also gar nicht.

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
Davon gab es in diesem Jahr mehrere: Einmal ist da John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Ich hatte schon hin und wieder von dem Buch gelesen, es war ja auch ziemlich präsent auf sämtlichen Bestsellerlisten, aber lesen wollte ich es gar nicht. Ein Krebsbuch für Jugendliche? Nee, nee … Ich bin so froh, dass ich zufällig ein Interview mit ihm gesehen habe, in welchem ich ihn so mega sympathisch fand, dass ich mich dann doch an sein Buch gewagt habe. Fast noch positiver überrascht war ich dann noch von „Looking for Alaska“, das mir noch einen Ticken besser gefallen hat und ich ganz ohne Erwartungen rangegangen bin.
Auch positiv überrascht war ich von „Spukhaus zu verkaufen“, herausgegeben von Simone Edelberg und Tatjana Stöckler. Ein kleines Buch (bzw. E-Book) mit mehreren gruseligen Kurzgeschichten, die aber alle zusammenhängen. Irgendwie war mir danach und schließlich ist es sogar zu einem meiner Highlights des Jahres geworden, das ich bestimmt noch einmal lesen werde.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
Leider ist das wohl Christiane Rösingers „Liebe wird oft überbewertet“. Ihr Ansatz ist toll, als Single mal aufzuzeigen, dass man auch trotzdem glücklich und zufrieden sein kann. Und dass unsere Gesellschaft viel zu sehr aufs Pärchendasein fixiert ist. Leider geht dieser Schuss total nach hinten los, weil sie den Eindruck erweckt, eine vollkommen verbitterte, einsame Frau zu sein, der alles auf die Nerven geht. Die „wissenschaftlichen“ Passagen über die Geschichte der Liebe und der Ehe, die hintergründigen Erklärungen, fand ich wiederum total toll und spannend. Eine gute Freundin, die in ihrer größten Ehekrise dieses Buch auf meine Empfehlung hin gelesen hat, war wiederum ganz begeistert und lieh mir mal das Hörbuch dazu. Auf dem Hörbuch fehlen die ganzen verbitterten „Tagebucheinträge“ und das hat mir – so wie meiner total begeisterten Freundin – auch richtig gut gefallen. Wenn, dann also bitte zum Hörbuch greifen. Da gibt es auch tolle, lustige Musik von Rösinger zum Thema!🙂

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Definitiv John Green. Siehe oben. Außerdem freue ich mich, dass ich durch seine Bücher auch auf seinen Blog gestoßen bin, auf dem es immer wieder tolle Videos zu entdecken gibt und ich fühle mich mit diesem Nerd einfach sehr verbunden ♥

Seit gestern ziert übrigens sogar sein Autogramm meinen Flur und ich freue mich jedesmal wie ein kleines Kind, wenn ich daran vorbeilaufe: John Green

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Einmal „Anna dressed in Blood/Anna im blutroten Kleid“ von Kendare Blake als 2012er-Buch. Eigentlich bin ich nur wegen des Covers darauf aufmerksam geworden und war dann auch positiv überrascht vom Inhalt. Sowie, ich erzählte es ja bereits im Post vorher, „Der Rubin im Rauch“ von Philip Pullmann.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?
Uff, wo fange ich denn da mal an? Sicherlich will ich endlich „Timeless“ von Gail Carriger zuende lesen. Ich habe damit vor vielen Wochen angefangen und dann bin ich irgendwie nicht weitergekommen. Ich liebe die „Parasol Protectorate“-Reihe und will nun endlich wissen, wie alles endet. Außerdem „Oscar’s Books“ von Thomas Wright. Das habe ich mir 2011 auf meiner Oscar-Wilde-Pilgerreise durch Dublin gekauft und es liegt schon länger lesebereit auf meinem Nachttisch (es ist auch einfach so hübsch!!) und nun hoffe ich, dass ich bald mal dazu komme. An der gleichen Stelle wartet übrigens auch „Walden. Oder das Leben in den Wäldern“ von Henry David Thoreau. Sowieso möchte ich 2013 mal wieder mehr Sachbücher lesen. Seitdem ich mit der Uni durch bin merke ich, dass ich mal wieder „Input“ brauche …

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