Life in a Week
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Life in a Week – No. 12

Gesehenes:

  • Im Moment habe ich mal wieder ein wenig mehr Zeit vor dem Fernseher verbringen können und es gibt ein bisschen was zu berichten. Ich habe nämlich mittlerweile Breaking Bad ein zweites Mal (bis Ende Staffel 4) gesehen. So langsam lässt die Sucht nach, irgendwie ein beruhigendes Gefühl. Vermutlich so lange, bis im Sommer 2013 die letzten Folgen ausgestrahlt werden.
  • Dank Lovefilm und meiner aktuellen Giancarlo-Esposito-Vergötterungsphase habe ich außerdem gesehen: Noch einmal Ferien / Last Holiday – ein ganz süßer Film mit Queen Latifah und Gerard Depardieu und LL Cool J und natürlich Herrn Esposito. Queen Latifah spielt eine alleinstehende Verkäuferin, die eine Art Tagebuch darüber führt, was alles in einem Leben, nicht ganz so langweilig wie ihres, möglich wäre. Ein großer Traum ist die Heirat mit ihrem heimlichen Schwarm (LL Cool J) und als leidenschaftliche Köchin möchte sie einmal im Luxushotel ihres Lieblingskochs speisen. Dann bekommt sie eine verheerende Diagnose, mit der ihr prognostiziert wird, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Es ist für sie also endlich Zeit, über ihren eigenen Schatten zu springen, und sich endlich den Luxusurlaub zu gönnen, den sie sich sonst nie erlauben konnte. Ziemlich schmalzig, sehr vorhersehbar, aber manchmal braucht man das ja auch. Leider hatte Herr Esposito hier nur eine relativ unspannende, nichtsagende, doofe Rolle.
  • Piñero – ein Film über den Schriftsteller und Schauspieler Miguel Piñero. Gespielt wird er von einem großartigen Benjamin Bratt. Ein ganz netter Film, etwas verwirrend und mir haben ein paar wichtige Details aus seinem wahren Leben gefehlt und ich weiß nicht, ob ich es einfach nicht geschnallt habe oder ob sie bestimmte Dinge absichtlich unerwähnt ließen. Naja, immerhin gab es hier Herrn Esposito mit langen Haaren.
  • Bob Roberts – eine Art Mockumentary mit Tim Robbins aus dem Jahr 1992 über einen konservativen Folk-Sänger, der Wahlkampf betreibt, um in den US-Senat gewählt zu werden. Ein ganz netter Film mit vielen Stars wie Alan Rickman, John Cusack, Peter Gallagher und einem sehr, sehr jungen Jack Black. Und mit Herrn Esposito als Journalisten, fand ich persönlich sehr schön. (Und Alan Rickman mit US-Akzent. Hach!)
  • Mein persönliches Highlight war aber eine ganz bestimmte Community-Folge. Ich habe nämlich mal wieder ein paar Folgen gesehen, unter anderem auch Folge 20 von Staffel 3 „Digital Estate Planning“. Mit? Ha, genau! Herrn Esposito! Ich habe gequietscht vor Freude, mehrmals:
  1. Giancarlo Esposito und Chevy Chase. Need I say more?
  2. In der Folge geht es darum, dass sich Chevy Chase und mit Hilfe der anderen Community-Leute in einem PC-Spiel das Erbe seines verstorbenen Vaters erkämpfen muss. „Ready Player One“ (quiieetsch!!) lässt grüßen!
  3. Achtung: Spoiler! Giancarlo Esposito spielt den Halbbruder von Chevy Chase. Wie großartig!
  4. Es gibt im Spiel so viele herrliche Nerd-Momente – die beste Folge für mich bisher!
  5. Die süßeste Abed-Szene mit ganz viel Romantik am Schluss❤
  • Außerdem – ganz ohne Giancarlo, hört, hört! – habe ich noch die neusten Folgen von Miranda gesehen. Die Serie ist nun in die dritte Runde (also Staffel) gegangen. Nachdem mich die ersten Folgen noch nicht so richtig packen konnten, gefielen mir die letzten wieder mal mirandamäßig gut! Miranda ist so eine Art hoffnungslose, aber glückliche Bridget Jones. Richtig schön britisch und man muss sie irgendwann und irgendwie einfach lieben. Auch, wenn es weh tut.

Gelesenes:

  • Nach meiner totalen Leseflaute seit circa Oktober 2012 habe ich endlich mal wieder zum Kindle gegriffen. uncleDran war „Uncle Montague’s Tales of Terror (Onkel Montagues Schauergeschichten)“ von Chris Priestley. Hat mir super gefallen, weil die Märchen so schön böse-schaurig waren und alles sehr auf die alten, klassischen Gruselmärchen anspielt. Mit einem Hauch vom Struwwelpeter.
  • Jetzt lese ich gerade George R. R. Martins „Die Herren von Winterfell (Das Lied von Feuer und Eis 1)“. Ja, ich habe ja noch nicht genug Reihen begonnen … Aber das macht gerade sehr viel Spaß!
  • Abgebrochen habe ich nun mehr oder weniger „In Bed with Lord Byron“ von Deborah Wright. Hier geht es um eine junge Frau, die nach der Trennung von ihrem Freund dank einer Zeitmaschine durch die Zeit reist und ihre große literarische Liebe Lord Byron kennen und lieben lernt. Da Byron aber doch nicht so schnuffig ist, wie erhofft, reist sie weiter, zu da Vinci zum Beispiel und zu Ovid. Den Anfang fand ich total toll, aber dann zieht es sich irgendwie und … also ich mag nicht mehr!

Was sonst noch geschah:

  • Nach einem Vorstellungsgespräch vor Weihnachten, auf das ich seit November hingefiebert habe, bekam ich Anfang des Jahres eine Zusage und es war einfach unglaublich, wie viel Anspannung da von mir abfiel: Ich kann weitere zwei Jahre weiter dort arbeiten, wo ich jetzt schon bin, mit den tollsten Kollegen der Welt! Nur, dass meine Stelle ab März eine andere ist und ich mit einem Traumvolontariat eine richtig echte journalistische Ausbildung bekomme. Nach der Anspannung wurde es dann aber noch einmal stressig, ich war schon etwas angeschlagen, aber es musste noch eine Kohlfahrt (für die Nicht-Norddeutschen) und die Landtagswahl überstanden werden, bei der wir im Wahlzentrum gearbeitet haben. Zu der totalen Entspannung nach all dem, kam dann ein fieser Virus bei mir an und BÄM: Seit Dienstagabend liege ich kompletto flach und bin Teeunendlich genervt, weil ich endlich wieder zur Arbeit will und mir die Decke auf den Kopf fällt. So erwischt hat es mich, glaube ich, in meinem ganzen Leben noch nicht und isch möschte nisch mehr. Und ich kann langsam kein Tee und Co. mehr sehen …
  • Ins Krankenlager erreichte mich gestern aber Post von der lieben Julia, die mich mit der „American Horror Story“ versorgt hat. 1000 Dank! Ich hoffe, ich bin bald fit genug, um mich mal ranzuwagen.
  • Es war am Wochenende 24h-Sale im Nürburgring-Shop und ich habe mich mal neu eingekleidet. Juhuu!
  • Ich habe wieder ganz schlimmes New-York-Fernweh bekommen. Wenn mir jemand irgendwie eine Reise ins New York der 80er Jahre verschaffen kann, bitte melden, danke!

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