Tagebuch
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[2013] Das letzte Jahr

Der obligatorische Jahresrückblick II.

Auch zum Jahresende 2013 werde ich mal wieder einen Blick zurück werfen und schauen, was bei mir medientechnisch so los war. Da das Jahr mit einer Jobzusage begonnen hatte, war das Jahr total voll mit beruflichem Kram. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, wenn ich mal alles Revue passieren lasse und freue mich auf 2014. Außerdem bin ich „Tante“ geworden, was ohnehin kaum an Awesomeness zu übertreffen ist ♥
Die Konsequenz jetzt im Berufsleben ist allerdings, dass ich im letzten Jahr kaum zum Lesen gekommen bin. Dafür hat sich meine Seriensucht noch ein bisschen verschlimmert … ich gönnte mir nämlich ein Abo bei Watchever und seitdem man es auch über die Wii gucken kann, läuft eigentlich immer irgendwas.

Das war also mein Jahr 2013 in Brain-Input-Hinsicht:

Bücher

Top Roman: Mir fällt jetzt erst so richtig auf, dass ich nicht nur kaum Bücher gelesen habe, sondern auch nur ganz wenige Romane. Oje. Ganz am Anfang des Jahres gab es wohl direkt mein Highlight: „Onkel Montagues Schauergeschichten“ von Chris Priestley. Eigentlich sind das auch eher kleine Geschichten, eingebettet in einen Roman. Hat mir von allem Fiktivem aber wohl am besten gefallen. Dicht gefolgt von John Greens „Paper Towns“.

Top Sachbuch: Ich habe 2013 ja mit meinem Projekt V begonnen und daher alles verschlungen, was mit veganer Ernährung zu tun hat. Ganz wichtig waren da „Anständig essen“ von Karen Duve und „Ab heute vegan“ von Patrick Bolk (Hg.).

Flop: Abgebrochen habe ich „In Bed with Lord Byron“ von Deborah Wright. Die Geschichte fing so vielversprechend an und hat auch echt Spaß gemacht, doch dann wiederholte es sich irgendwie nur noch und ich war echt gelangweilt … hätte mir wohl als Kurzgeschichte besser gefallen.

Charakter: Angesichts der wenigen Romane gibt es den in diesem Jahr wohl gar nicht bei mir.

Filme & Serien

Top Film: Wenn es um einen Film aus dem Jahr 2013 geht: „Der große Gatsby“! Ich habe ihn mir gleich zwei Mal im Kino angesehen, weil ich so verliebt war in die Bilder. Das Buch gehört ohnehin zu meinen Schätzen und die Umsetzung hat mir ausnahmsweise mal richtig gut gefallen!

Weitere Filme des Jahres, wenn auch älter: „God Bless America“ von Bobcat Goldthwait. Ich finde ihn so großartig, dass ich ihn mir immer wieder ansehen kann und am liebsten jedes zweite Zitat herausschreiben würde. Und die Filmmusik ist so unschlagbar gut. Das kann der Herr Goldthwait ja: Soundtracks zusammenbasteln, die besser nicht hätten sein können für die jeweiligen Szenen. Hach, ich bekomme direkt wieder Lust auf den Film, wenn ich daran denke.

gba

Und Ghostbusters I + II lief gegen Ende des Jahres bei mir in Endlosschleife. Schuld war vor allem das Videospiel von 2009, das ich mal wieder herausgekramt hatte. Egon, Ray und Peter sind meine absoluten Lieblingsnerds und die Filme sind so toll, weil die Ghostbusters so herrlich Low-Tech-mäßig ausgestattet sind und sich alles selber basteln. Und immer daran denken: Don’t cross the streams!

Flop Film: Ich kann mich hier leider nur aus dem Blogeintrag vorher wiederholen: „Knocked Up/Beim ersten Mal“ von Judd Apatow ging gar nicht.

Serie des Jahres: Im Sommer war ich ganz verrückt nach „Flight of the Conchords“ – eine Serie über die gleichnamige neuseeländische Band bestehend aus Bret und Jemaine. Beide versuchen sich in New York durchzuschlagen und sind dabei unfassbar naiv und liebenswürdig. Die beiden haben humormäßig bei mir so ins Schwarze getroffen, dass sie sich direkt an die Spitze meiner All-Time-Serien-Favourites gesetzt haben. “Father Ted” is not amused…

Jetzt gerade hat mich „Frasier“ total gepackt. Ich habe lange nach einer Serie gesucht, die so einen Wohlfühlpotenzial mitbringt wie „Friends“ und es sieht so aus, als hätte ich sie gefunden.

Charakter: Die beiden „Flight of the Conchords“-Menschen Bret und Jemaine sicherlich, die muss man einfach gerne haben. Und aus „Frasier“ ist das Niles Crane, Frasiers Bruder. Er erinnert mich an eine perfekte Mischung aus Sheldon Cooper und Max Raabe.

Schauspieler: Aus Gründen in das im Jahr 2013 Bobcat Goldthwait und ich kann immer noch nicht fassen, dass er sich mit mir unterhalten hat und mir die Hand geschüttelt hat und mich wiedererkannt hat und … [*Fangirling aus*]. Der andere ist Harold Ramis, a.k.a. Dr. Egon Spengler der Ghostbusters. Ich habe mir im Laufe des Jahres alles angesehen, wo er mitgespielt hat und bin noch immer dabei aufzuholen, wo er überall Regie geführt hat (zum Beispiel, um ein paar meiner Lieblinge zu nennen, „National Lampoon’s Vacation/Die schrillen Vier auf Achse“), oder welche er mitgeschrieben hat („National Lampoon’s Animal House/Ich glaub‘ mich tritt ein Pferd“) oder sogar beides („Caddyshack“). Auch „Ghostbusters“ gehört zu denen, die er mitgeschrieben hat und eigentlich müsste ich daher hier auch Dan Aykroyd zu meinen Schauspielern des Jahres zählen. Ramis/Aykroyd sind im Moment wohl meine Lennon/McCartney. Schön ist auch, dass meistens auch irgendwie Chevy Chase oder Bill Murray dabei sind. Der lieben Lila verdanke ich übrigens diese wundervolle Momentaufnahme mit Harold und Bill ♥

Harold, Cookie, Bill.

Musik

Band des Jahres: Laut last.fm „Flight of the Conchords“

Musiker/in des Jahres: Amanda Palmer, vor allem dank der großartigen Scheunenparty mit ihr.

Album des Jahres: Das sind gleich zwei: „I Told You I Was Freaky“ und „Flight of the Conchords“ von eben jenen.

Musikvideo: Hm, ich glaube ein total herausragendes gab es in diesem Jahr gar nicht. Toll fand ich aber „On Top of the World“ von Imagine Dragons, das wohl schuld daran ist, dass ich mir direkt das Album von ihnen kaufen musste.

Ausblick – Worauf ich mich 2014 freue:

Gleich nach Silvester geht es ja mit „Sherlock“ weiter. Ich bin schon so gespannt! Außerdem geht es im Jahr 2014 mit einigen tollen Serien weiter, wie Girls und Episodes, worauf ich mich schon total freue!

Meine Vorfreude-Bücher sind definitiv „Die Känguru-Offenbarung“ von Marc-Uwe Kling und der nächste Zamonien-Teil von Walter Moers.

Mein Highlight – wenn nichts mehr schiefgeht! Ahhh! – wird im Juli in London stattfinden: Ich konnte nämlich Tickets für eine der Live-Shows der Monty Pythons ergattern. Meine Helden! Meine Pythons! Meine Götter… Ich bin noch immer der Ohnmacht nahe, wenn ich nur daran denke.

python

So, das waren genug Aufzählungen für ein Jahr. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2014, das hoffentlich unbeschreiblich awesome für euch alle wird!😉

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