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Who you gonna call?

Happy 30th Birthday Lieblingsnerds!

1984 ist das Jahr, in dem drei Parapsychologen aus ihrer Uni geworfen werden und sich daraufhin in der freien Wirtschaft durchschlagen müssen: Als Geisterjäger. Ihr Equipment basteln sie selber und das Geisterfangen ist mehr so „learning by doing“. Dr. Egon Spengler, Dr. Raymond Stantz und Dr. Peter Venkman sind die „Ghostbusters“ und definitiv drei der coolsten Nerds aller Zeiten. Spengler ist das Gehirn, Stantz das Herz, Venkman der Mund und Winston Zeddemore der Durchschnittstyp der Gruppe. Achja, Winston Zeddemore ist auch dabei. Winston vergisst man irgendwie immer gerne. Ehem.

Liebe!

Die Ghostbusters-Filme begleiten mich schon mein ganzes Leben lang, aber erst vor einer Weile ist mir bewusst geworden, wie genial sie und die Geisterjäger selbst sind. Es ist nicht nur eine Geschichte des Scheiterns, des Weitermachens, des Scheiterns und dann des Weltrettens, es ist auch eine Geschichte über drei Nerds, die komplett in ihrer (pseudo)wissenschaftlichen Welt leben und, ja, schließlich die Welt retten. Nicht durch irgendwelche Superkräfte, sondern durch ihr Wissen. Yeah! Und als wäre das nicht genug, bin ich – vor allem als Steampunk-Sympathisantin – ganz verliebt in ihr Low-Tech-Equipment, das sie sich alles selber zusammen basteln.

Was für mich persönlich die Filme außerdem so genial macht ist, dass mit Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis gleich drei meiner Kindheitshelden hier vertreten sind. Und dann spielt alles auch noch in New York. Und es gibt das für mich (neben dem Dodge Monaco aus „Blues Brothers“) coolste Filmauto ever: Den Ecto-1, ein umgebauter Cadillac Miller-Meteor. Perfektperfektperfekt eben!

Trivia!

Wusstet ihr eigentlich, dass Dan Aykroyd die Grundidee für den Film eigentlich für sich und Blues-Brother-Kollege John Belushi geschrieben hatte? Der starb aber ja leider dann, weshalb Harold Ramis den Film mit Aykroyd umgeschrieben hat. „Slimer“ ist sowas wie eine kleine Hommage an Belushi. Außerdem sollte ursprünglich Eddie Murphy mitspielen und John Candy den schusseligen Nachbarn Louis Tully. Aber es kam dann doch anders.

Kram!

Dieses Jahr wird der erste Film also 30 Jahre alt und das merkt man auch, wenn man sich auf dem Merchandise-Markt ein wenig umsieht. LEGO hat nach dem DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“ für dieses Jahr den LEGO-Ecto-1 angekündigt. Hooray! Und im Mai sollen Ghostbusters Funko Pop-Figuren erscheinen. Ich bin mal gespannt, wie lange ich widerstehen kann… Außerdem gibt es das Equipment mittlerweile auch zu kaufen (ein paar Teile findet man hinter diesem Link – beim Neutrino Wand kann man die Strahlen kreuzen, wenn man zwei davon hat!!). Als Egon-Spengler-Fangirl liebäugle ich ja noch mit dem PKE-Meter, konnte mich aber bisher beherrschen. Außerdem muss irgendwann noch mal ein Modell vom Ecto-1 her.

Also mal sehen, womit ich in diesem Jahr meine bisher kleine und bescheidene Sammlung noch erweitern kann. Bisher nenne ich Gürtelschnalle, Uhr, und Steampunk-Ghostbusters-Hoodie mein eigen.

Außerdem sind da noch meine geliebten Ghostbusters-Socken und eins meiner wertvollsten (im ideellen Sinne) Schmuckstücke: Eine Ghostbusters-Kette, die mir meine Eltern 1993 in den Universal Studios in Orlando/Florida geschenkt haben. Da war ich gerade mal sieben Jahre alt, so weit geht also meine Ghostbusters-Liebe zurück. Und meinem Händie sieht man die Obsession auch an, und hört es auch, weil bei jeder Benachrichtigung ein anderes Filmzitat kommt.

Mehr!

Insgeheim hoffe ich natürlich, dass auch Ghostbusters Teil 3 bald in die Tat umgesetzt wird. Ich weiß, ich weiß, man möchte das eigentlich nicht und es wird alles ganz blöd werden, aber es ist GHOSTBUSTERS TEIL DREI!! Bis dahin halte ich mich weiterhin mit anderen Ghostbusters-Geschichten über Wasser. Ich liebe zum Beispiel das Videospiel von 2009, das ja auch immer mal als dritter Film bezeichnet wird. Ich habe es für die Wii (was ein Traum ist, weil man ja richtig mitmachen muss!) und auch für den PC, weil die Grafik noch einmal komplett anders, nämlich extrem echt, ist. Und ganz besonders liebe ich die IDW-Comics von Erik Burnham, Dan Schoening, Luis Antonio Delgado und Tristan Jones. Die Geschichten sind perfekt an die Filme angelehnt mit teilweise herzerwärmenden Insiderwitzen (zum Beispiel taucht an einer Stelle Jake Blues auf, um Ray Stantz beizustehen ♥). Die Comics haben es mir wirklich sehr angetan und warte schon sehnsüchtig auf die nächsten (Sammel-)Ausgaben. Achja, und dann gibt es da noch ganz viel Fanfiction, aber das ist eine andere Geschichte…

Wenn ihr also irgendwo Ghostbusters-Merchandise entdeckt, freue ich mich über eine Nachricht!😉

Zum Schluss noch ein (älteres) Interview mit Harold Ramis aka Egon Spengler, in dem er nicht nur über einen möglichen dritten Teil spricht, sondern auch darüber, was an Ghostbusters so besonders ist.

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  1. Pingback: Life in a Week – No. 10/14 | Cookie's Magic Wonderland

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