Life in a Week
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Life in a Week – No. 5/14

Gesehenes:

    • Die Oscar-Verleihung 2014! Normalerweise ist die Verleihung immer „ganz nett“, es macht Spaß live dabei zu sein und vor allem finde ich es immer toll einen Grund zu haben, mal die Nacht von Sonntag auf Montag durchzumachen und (an einem Montag!) ins Bett zu gehen, wenn es hell wird und alle anderen zur Arbeit müssen. Durch eine glückliche Fügung in diesem Jahr hatte ich zufällig frei und konnte mitgucken. Ich wollte es auch deshalb besonders, weil doch mein geliebter Harold Ramis ein paar Tage vorher gestorben war und ich unbedingt das „In Memoriam“ miterleben wollte. Das ist der Teil, in dem in einem Video immer all denen gedacht wird, die seit der letzten Oscar-Verleihung gestorben waren. Der Grund, warum ich einen totalen Heulkrampf während der Verleihung bekommen hatte, war aber ein anderer: Bill Murray präsentierte gemeinsam mit Amy Adams die Nominierten der Kategorie „Beste Kamera“. Ich hatte mich schon so gefreut, ihn einfach nur zu sehen. Und was machte er? Nachdem die Nominierten vorgestellt wurden, sagte er doch tatsächlich, also, ach, seht selbst (und wie ergriffen er selber dabei ist – da könnte ich direkt wieder losheulen ♥).

Ich fand es vor allem deshalb so rührend, weil Bill Murray und Harold Ramis seit den Dreharbeiten zu “Und täglich grüßt das Murmeltier” aufgrund von Streitigkeiten keinen Kontakt mehr hatten. Harold Ramis sagte in einem Porträt über die Funkstille mit Murray:

“It’s a huge hole in my life,” Ramis says, “but there are so many pride issues about reaching out. Bill would give you his kidney if you needed it, but he wouldn’t necessarily return your phone calls.”

Mit dem Zitat im Hinterkopf ging mir Murrays Ehrungs seines alten Freundes vor der ganzen Welt tausendfach nahe … Aber angeblich haben sich die beiden vor Harolds Tod doch noch versöhnen können. Das wäre jedenfalls wirklich schön. Ja, und im “In Memoriam” kam Harold dann auch noch einmal vor. Da habe ich dann direkt weitergeheult. Seufz. Die Oscar-Verleihung war aber in diesem Jahr auch sehr lustig. Ein Grund war für mich der großartige Kevin Spacey. Über ihn freue ich mich sowieso immer, aber er hatte einige kleine Auftritte und dank seines Gesichts beim legendären Oscar-Selfie musste ich dann direkt wieder laut lachen. Und Benedict Cumberbatch war auch da und photobombte U2. Alles in allem war es eine schöne Oscar-Nacht.

  • Gesehen habe ich außerdem “Zombieland”. Warum ausgerechnet der Film, dazu gleich mehr. Ein Grund war aber auch hier Bill Murray, warum ich den Film sehen wollte. Ich wusste nur, dass er einen kleinen Auftritt hat und sich selber spielt. Es hat mir natürlich niemand gesagt, dass DER HALBE FILM EINE FUCKING GHOSTBUSTERS-HOMMAGE IST!!! Da hat es mich dann wieder voll erwischt, weil alle als Running-Gag über Twinkies reden (wer nicht weiß, was das mit Ghostbusters zu tun hat: Den Film (im Original) gucken. Sofort!) und dann ist auch der komplette Bill Murray-Auftritt ein kleines Ghostbusters-Wunderland. Und Harold taucht auch kurz auf. Mit der Twinkie-Szene. Darauf war ich nicht vorbereitet…
  • Dann habe ich, um direkt beim Thema zu bleiben, Ghostbusters I und II noch einmal gesehen. Das brauchte ich vor allem nach “Zombieland”. Instant Happiness.
  • Und um immer noch beim Thema zu bleiben, habe ich an einem Abend die Serie “Moone Boy” verschlungen. Da geht es um einen irischen Jungen mit seinem imaginären Freund, der von Chris O’Dowd gespielt wird. Ich hatte den Film schon lange auf meiner Liste, jetzt war es aber Zeit, weil Chris O’Dowd twitterte:

Die ganze Serie ist nicht nur einfach herzig nerdig, sondern ist voller Anspielungen auf Filme der 1980er. Klar, dass auch die Ghostbusters nicht zu kurz kommen. Ich habe mehrmals freudig gequietscht. Aber auch “Zurück in die Zukunft”-Fans und Co. kann ich die Serie nur wärmstens ans Herz legen.

[Projekt] Konsumfasten

  • Bisher läuft es so la la. Ich habe neue Musik bekommen, die habe ich mir aber nicht selber gekauft. Die darf ich also hoffentlich trotz Fastenzeit behalten … Ich habe vom BFF zwei Schallplatten (John Lennon & Yoko Ono – Double Fantasy und eine Platte mit Beatles-Songs bekommen. So toll! Ich liebe sie – sind außerdem echte DDR Schallplatten!) und die neue CMDR RIKR-CD. Noch vor dem Release, yes!
  • Ein Teil meiner Fasten-Aktion ist ja wie berichtet der Sport. Ich versuche nämlich nun regelmäßig laufen zu gehen. Daher musste ich in der Fastenzeit sowohl eine spezielle App kaufen und habe mir eine neue Sporthose gegönnt. Von der App hatte ich ja schon kurz berichtet: “Zombies, Run!” bringt mich Couchkartoffel doch tatsächlich zum Laufen. Und ich hasse es zu joggen! Eigentlich. Mittlerweile kann ich kaum erwarten weiterzumachen. Dickes Dankeschön an Sandra, die mich während einer langen Zugfahrt damit angefixt hat und an alle anderen, die die App ebenfalls nutzen und mich so neugierig darauf gemacht haben.

Ich will aber mal nicht übertreiben: Noch absolviere ich das 5K-Trainingsprogramm. In der eigentlichen App geht es darum, dass man als Runner 5 nach der Zombie-Apokalypse für seine Gruppe Überlebender, seinem Township, Vorräte und Co. sammelt. Dazu muss man die schützenden Township-Mauern verlassen und halt aufpassen, dass die Zombies einen nicht kriegen. Daher “Zombies, Run!”. Nä? Sehr cool ist dabei, dass die App wie ein Hörbuch funktioniert und man Teil der Geschichte ist. In der Trainings-App zum Beispiel erfährt man, was aus dem alten Runner 5 geworden ist und wird von einem Team fit gemacht für die eigentlichen Läufe.

Was außerdem ziemlich cool ist, dass die App eigene Playlisten einbindet. Man kann sich seine Laufmusik also selber zusammenstellen und die App spielt die Musik ab und schaltet sich mit der Zombie-Geschichte immer wieder rein. So, als ob man wirklich ein Headset tragen würde und von seinem Team Kommandos bekommt. Toll! Ich bin jedenfalls schwer begeistert und freue mich schon auf meinen nächsten Trainingslauf! Und daher habe ich natürlich auch “Zombieland” geguckt. Kenne deinen Feind und so (“Rule No. 1: Cardio”).

Was sonst noch geschah:

  • Ich habe die YouTuberin und Fangirl Mo’Brien entdeckt. Vor allem dank ihres tollen Videos zu “Zombies, Run!” (so großartig!). Ein Blick in ihren YouTube-Channel lohnt sich:

2 Comments

  1. Auf “Zombies, Run!” wäre ich auch total neugierig, läuft nur leider nicht auf Blackberry😦 Ich laufe ja auch ganz ohne so eine App gerne, aber vielleicht muss ich mir dazu doch mal das iPhone von meinem Freund ausleihen.

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    • Das ist echt doof. Auf meinem Händie ging es leider auch nicht, da es zu alt ist. Daher, ich mag es gar nicht sagen, hatte ich endlich einen Grund meinen uralten iPod mit einem neuen zu ersetzen – der neue kann nämlich “Zombies, Run!”. Du solltest es aber unbedingt mal testen, wenn du dir das iPhone leihen kannst. Das Tolle beim iPhone ist nämlich, dass es GPS hat und man sich damit seine Laufstrecke ansehen kann und sehen kann, wo man was eingesammelt hat (im Spiel), wie schnell man wo war etc. Das fehlt beim iPod leider, da er kein GPS hat.

      Und wenn du ohnehin schon laufen gehst, kannst du ja direkt mit der “richtigen” App starten. Ich freue mich schon so sehr drauf, wenn ich durch das Trainingsprogramm durch bin🙂

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