Life in a Week
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Feiertags-Rückblicks-Geplänkel

Es wird mal wieder Zeit zum Schreiben! Die Feiertage (yeah!) sollen ja gut genutzt werden. Bevor ich einen mega langen Mehr-Wochen-Rückblick tippe, werde ich einfach mal aufschreiben, was mir aus den letzten Wochen so spontan einfällt. Los geht’s:

[Projekt Konsumfasten]

An diesem Osterwochenende geht das Konsumfasten ja endlich zuende. Zeit also offen zu legen, an welchen Stellen ich versagt habe. Gaaanz so gut durchgehalten habe ich allerdings nicht, es aber auch alles nicht so streng gesehen. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen darauf geachtet, was ich kaufe – also, was ich wirklich brauche und was nur im Moment ganz wichtig erscheint. Von daher war ich wirklich zurückhaltend und habe eigentlich immer nur gekauft, was auch wirklich mit musste. Und da geht es schon los …

  • In der Fastenzeit sind nämlich meine Turnschuhe, die ich fast täglich trage, endgültig auseinander gefallen. Und mit “auseinander gefallen” meine ich nicht, dass sie nicht mehr so ansehnlich waren und ich unbedingt schicke neue Schuhe kaufen wollte. Nein, damit meine ich, dass man bis auf meine Socken durch die Schuhe vorne durchgucken konnte, wenn man genau hinsah. Ich finde das ist Rechtfertigung genug für ein neues Paar! Und damit sich das alles auch lohnt, weil ich sie bestellen musste, habe ich gleich zwei Paar genommen und dann noch ein bisschen was zur Bestellung dazugelegt und so, weil: soll sich ja lohnen! Also habe ich in der Fastenzeit ein schwarzes Paar schlichte Stoffschuhe von Vegetarian Shoes gekauft und eins von Macbeth (in das ich mich sofort verliebt habe und danach sah ich dann, dass sie nach The Great Gatsby benannt wurden! Hach!). Und dann habe ich noch eine Stofftasche dazugepackt, weil ich genau die schon seit Ewigkeiten haben möchte und ein paar Buttons. Weil: Soll sich ja lohnen..!
  • Die andere Ausnahme hatte ich ja schon vor der Fastenzeit angekündigt, nämlich dass ich das Fasten unterbreche, wenn es ein tolles Ghostbusters-Shirt bei den Dealern meines Vertrauens gibt. So kam es dann ja auch und ich liebe es! Jetzt kann ich mein Herz Egon immer ganz nah am Herzen tragen:

  • Außerdem habe ich ein Buch gekauft. Mehr dazu gleich unten.
  • Und dann am Donnerstag bin ich dann noch mal bei Butlers schwach geworden (die haben meine Gläser wieder vorrätig gehabt!). Und abends lief dann „Ghostbusters“ im Fernsehen und ich habe die Chance endlich ergriffen, mir bei eBay meine ersten Ghostbusters-MCs zu ersteigern. Ja, das sind so die Sachen, die es zu beichten gibt.

„Zombies, run“-Update
Ein Ziel, das ich mir in der Fastenzeit selber gesetzt hatte, war es regelmäßig laufen zu gehen. Und das läuft suuuper, kann ich da nur sagen. Dank der App „Zombies, run!“ laufe ich nun schon meine 4+ Kilometer fast komplett joggend. Hooray! Und das Schlimmste ist: Ich vermisse das Laufen total, wenn ich mal ein paar Tage lang nicht dazu komme. Daher bin ich zuversichtlich, dass das auch nach der Fastenzeit gut klappt.

Ein paar Bilder vom Lauf heute morgen.

Ich höre die App jetzt übrigens sogar schon bei der Hausarbeit. Neulich habe ich den Radio-Modus laufen lassen. Da machen dann einfach zwei „Bewohner“ meines fiktiven Zombierefugiums, Township Abel, Radio mit meiner Musik dazwischen. Und heute habe ich einen Supply-Modus gehört. Das Coole daran: Man hört seine Musik, zwischendurch erzählt jemand von den Charakteren was und man sammelt in der Zeit Gegenstände. Jetzt kann man natürlich sagen: „Öööh! Du läufst dann ja aber gar nicht richtig! Dann darfst du auch nichts sammeln! Cheater!!“. Aber ich denke mir so: Ich räume gerade eine Ecke im Abel-Township auf (eigentlich ja meine Wohnung) und finde da halt Kram. Dabei trage ich meinen iPod am Körper und der zählt meine Schritte. Also darf ich das auch so machen! Ha!

Gesehenes:

  • Das war so einiges. Was aber richtig viel Spaß gemacht hat, war Vier lieben dich/Multiplicity. Den Film kannte ich zwar schon, aber nach dem süßen Video im letzten Artikel, in dem (Lieblingsbatman) Michael Keaton über Harold Ramis redet, fiel mir ein, dass ich ihn ja noch mal gucken wollte. Harold hat bei dem Film nämlich Regie geführt. Und Michael Keaton spielt in dem Film gleich vier Mal die Hauptrolle – er kommt mit seinen ganzen Pflichten im Leben nämlich nicht mehr hinterher und lässt sich daher klonen. Und noch einmal. Und noch einmal … ein so schön chaotischer, alberner Film. Da ist mir mal wieder bewusst geworden, was für ein unterschätzter Schauspieler Michael Keaton ist. Unbedingt mal ansehen, wenn man „leichte Kost“ zum Abschalten braucht!

Gelesenes:

  • Yeah, ich bin endlich mal wieder zum Lesen gekommen! „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern war dran. Das Buch spielt um 1900 und es geht um einen Wettkampf von zwei Magiern. Schauplatz ist ein traumhafter, herumreisender Zirkus, in dem es wahre Magie gibt. Ich war ganz verliebt in die Beschreibungen des Zirkus und in die Charaktere und bin noch ganz verzaubert…
  • Dann habe ich „Das Haus in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt“ von Tom Llewellyn gelesen. Ein Kinderbuch, in das ich mich aufgrund des Covers verliebt habe und es dann direkt kaufen musste (Konsumfasten-Beichte Nr. 253). Darin geht es um eine Familie, die in ein sehr außergewöhnliches Haus einzieht, in dem zuvor ein – vermutlicher ziemlich verrückter – Wissenschaftler gelebt hat. Für ein Kinderbuch fand ich es schon ziemlich, äh, krass. Ich möchte ja nicht spoilern, aber der Tod ist manches Mal sehr präsent. Trotzdem, oder gerade deswegen, fand ich die Geschichte ganz toll und bin froh, dass mich das Cover nicht getäuscht hat.

Was sonst noch geschah:

  • Guckt, guckt, guckt! Unsere Monty-Python-Tickets sind da!!

Ich hatte schon schlaflose Nächte, weil mir im November nach der Bestellung aufgefallen war, dass ich in meiner Adresse vergessen hatte meine Hausnummer anzugeben. Da bestellt man mit sooooo viel Glück DIE Tickets zu DEM Event SEINES LEBENS, und dann GIBT MAN EINE NICHT VOLLSTÄNDIGE ADRESSE AN! AARGH! Also musste ich da hinterher telefonieren und hing einen ganzen Abend in der englischen Telefonhotline-Warteschleife, bis ich dann einer netten Mitarbeiterin mein Leid klagen konnte („It’s funny that you forgot the number of your house. I mean, you live there, right? ;-)“. Sie korrigierte es und mein Puls normalisierte sich. Und dann ging mir plötzlich durch den Kopf, was wohl passiert, wenn die nicht ankommen, in der Post verloren gehen, geklaut werden (das hatten wir nämlich schon mal mit Konzerttickets)… Daher bin ich jetzt endlich beruhigt. Die Karten sind angekommen, obwohl sie eigentlich erst im Juni verschickt werden sollten. Der Urlaub in London ist gebucht. Alles wird gut. Und so.

  • Ich habe meine ersten grauen Haare entdeckt. Eigentlich hatte ich mit meinem jüngeren Ich den Deal, dass ich mir meine Haare wie Lily Munster färben lasse, wenn es soweit ist. Ich werde mal mit mir aushandeln, ob ich das noch etwas herauszögern kann … GROWING UP IS FOR LOSERS!! Jetzt erst recht! \o/
  • Fangt nicht mit Cookie Clicker an. Ein vollkommen sinnbefreites Spiel, in dem man einfach nur Kekse backen lässt. Und trotzdem kann man damit nicht aufhören. Fangt gar nicht erst an. Tut. Es. Nicht!

So. Das war genug Nachgeholtes. Ihr tapferen Leserinnen und Leser ihr! Habt ein schönes Osterwochenende!

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  1. Pingback: Danke für alles, Monty Python | Cookie's Magic Wonderland

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