Tagebuch
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Nee nee, ich bin schon noch da!

Es ist ja jetzt mal wieder eine ganze Weile her, dass ich hier ein bisschen was zusammengetippt habe. Das liegt vermutlich – jetzt so rückblickend – wohl einfach daran, dass a) nicht viel passiert ist und b) viel zu tun ist, so jobtechnisch, und mich das mal wieder gehirnleistungsmäßig alles so einspannt, dass ich kaum noch was anderes schaffe. Daher ist es wohl einfach mal an der Zeit, kurz „Hallo!“ zu sagen.

Ich kann natürlich die Schuld fürs Nichtbloggen einzig und allein auf die Arbeit schieben, es gibt aber auch noch einen anderen Grund, der sich „Fernbeziehung“ nennt und für diesen Grund brauche ich so ziemlich jede Minute gerne auf, die ich zurzeit für mich habe. An den letzten Wochenenden habe ich entweder gearbeitet, war anderweitig eingespannt oder fernbeziehungte. Äh. You know what I mean. Und das ist toll, übrigens, wenn man immer denkt, dass man eh ein Wok ist und es da draußen niemanden geben wird, der als Deckel zu einem selber als Topf passt und auf einmal ist so jemand dann doch da! Ohne, dass man ihn aktiv gesucht hat. Und es sind gerade meine kleinen Urlaube, mit diesem jemand das ganze Wochenende unter der Kuscheldecke zu verbringen und Netflix leerzugucken oder Spiele wie Munchkin oder Fluxx zu spielen (vor allem Monty-Python-Fluxx! Ein Python-Fan wie ich!! Nja!! Irre, oder? :)). Daher habe ich in den letzten Wochen und Monaten zwar viel, viel Kram geguckt, aber einfach gar keine Zeit gehabt, über das alles artig hier zu berichten. Vielleicht schaff ich das demnächst ja mal wieder öfter.

Vom Lesen brauch ich dann ja wohl gar nicht mehr berichten, was? Ich habe drölfzig angefangene Bücher hier rumliegen, allesamt toll. Zum Beispiel China Mievilles „Perdido Street Station“. Ich bin so begeistert und liebe es, aber mein Gehirn möchte das im Moment abends nicht lesen. Dann habe ich Lena Dunhams „Not That Kind of Girl“ angefangen und das flutscht gerade relativ gut, haut mich bisher aber noch nicht vom Hocker. Und besonders gut sind gerade Miniminigeschichten von Horst Evers, aber sogar da kämpfe ich abends mit mir, um mal eine zu schaffen. Oh Cookie…

Ich weiß gar nicht wie oft ich in diesem Jahr schon gesagt habe: „Das wird bald wieder besser. Bald hört die stressige Phase auf.“ Ich glaube langsam sage ich es jede Woche mehrmals. Seit über einem Jahr. Aber bis März geht meine Ausbildung noch und obwohl ein Ende abzusehen ist, versuche ich gerade ein wenig an meiner Situation zu ändern. Gedrückte Daumen werden gerne genommen❤ Featured image

Aber es gibt ja immer wieder Lichtblicke, wie zum Beispiel meine Lieblingszeit im Jahr: Die Halloween-Zeit! Wir feiern dieses Jahr bei mir zu zweit und ich kaufe schon fleißig Halloween-Deko (als hätte ich nicht schon genug und als würde meine Wohnung nicht „eigentlich immer nach Halloween aussehen“ [O-Ton einer Freundin]). An dem letzten Oktober-Wochenende wollen wir Gruselfilme gucken, allen voran meinen Lieblingshexenfilm „Hocus Pocus“, Gruselserienfolgen raussuchen, uns Gruselgeschichten vorlesen, Gruselspiele spielen (wie „Munchkin beißt!“), Gruselabenteuerspielebücher spielen, Gruselkram essen, Gruselhörspiele hören… MOAH! Ich liebe Halloween und freue mich auf das Wochenende wie auf eine Millionen Wochen Urlaub!

hp2

So, da habt ihr nun ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich hoffe euch geht es bestens und ihr freut euch vielleicht auch ein kleines bisschen auf Halloween. Auf jeden Fall: Kommt gut durch den Herbst und genießt die schönen Farben da draußen!

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