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Impostor-Syndrom vs Halloween-Blogparade!

Hier sollte jetzt eigentlich ein extrem persönlicher Blogeintrag kommen, zu einem Thema, unter dem ich gerade mal wieder ziemlich leide: Zum Impostor-Syndrom. Was das genau bedeutet? Kurz gesagt: dass man ständig das Gefühl hat nicht gut genug zu sein und obwohl man Erfolg hat, kann man diesen nicht genießen, weil man befürchtet, dass irgendwann alle merken, dass man das alles gar nicht gut kann, nur immer Glück hatte und all die Erfolge nur durch Zufall kamen. Und das kann verdammt anstrengend sein. Das Internet sagt, dass circa 70 Prozent darunter leiden. Besonders Frauen und Menschen in wissenschaftlichen Berufen.

Mir steht gerade ein Jobwechsel bevor und daher verfolgt mich das Problem gerade wieder. Trotz Empfehlung und einem Zeugnis, das mir „weit überdurchschnittliche Leistungen“ bescheinigt, habe ich total Angst vor dem, was da alles auf mich zukommt und das Zeugnis muss doch ein Versehen sein, weil ich kann das doch alles eigentlich gar nicht und Arrrggghhh!

Hab mich dann aber zusammengerissen und daher gibt es nun doch keinen reinen Eintrag darüber. Ablenkung ist nun das Allerbeste, daher habe ich mir stattdessen mal ein paar Fragen vorgenommen, die ich Schussel bei Friedl von Grimm übersehen habe. Sie bat mich nämlich um Beantwortung. Und es ist schon eine Weile her, denn es ging um Halloween. Und ich hatte es nicht gesehen…

Nun gut. Ich liebe ja bekanntlich Halloween (das wird langsam echt zum Running Gag, äh, Running Fact hier im Blog. Könnte man auch ein Trinkspiel draus machen: Wenn ich das schreibe, dürft ihr einen Schnaps trinken. Prost!) und daher habe ich auch kein Problem damit, mich Ende November noch einmal über das Thema Halloween zu freuen:

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Für mich ist es so ein Zwischending. Ich mag die Idee hinter Samhain und das ist es, was ich eher feiere als Halloween. Ein paar Jahre lang hatten wir sogar eine kleine Runde von Frauen, mit denen ich regelmäßig Samhain und Co. gefeiert habe. Das habe ich sehr geliebt. Aber ich mag auch dieses ganze Gruselige. Meine Wohnung sieht eigentlich eh immer nach Hexenhaus aus, daher schätze ich die Zeit um Halloween alleine deshalb, weil ich neues Dekozeugs bekommen kann. Dieses ganze Drumherum mit den Süßigkeiten und dem Türgeklingel und so brauche ich aber nicht. Ganz im Gegenteil: Es stört mich eher beim Halloween-Genießen, wenn ständig Kinder vor der Tür stehen😉

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Ich schmücke eigentlich immer meine Wohnung ein wenig. Fensterbilder werden angebracht (Spinnen, Fledermäuse, Hexen, Frankenstein und Gruselhaus sind mittlerweile zusammengekommen), Hexen stehen eh immer überall, dieses Jahr gab es dann noch ein paar Gruselportraits und Spinnenweben überall. Hier sind ein paar Fotos.

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Hexe. Natürlich. Wobei ich das mit dem „Kostüm“ nicht so ganz verstehe…

4. Was war dein Kindheitsmonster?
In dem alten Disneyfilm „Schneewittchen und die Sieben Zwerge“ die böse Hexe. Ich habe davon ein Comicbuch gehabt und die war so ziemlich das Gruseligste, das es für mich gab.

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Spontan fällt mir kein Aberglaube ein, dem ich anhänge …

6. Glaubst du an Geister?
An sowas in der Art. Schwer zu erklären, aber ich glaube schon, dass es da Dinge gibt, die wir gar nicht so richtig deuten können. Energien und sowas. Außerdem bin ich großer Ghostbusters-Fan. Wie sollte ich da nicht an Geister glauben?

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Beim ersten und letzten Mal Skifahren. Als da plötzlich dieser Baum war und daneben der Abgrund und obwohl es fast unmöglich war, habe ich die Kurve dann doch noch bekommen… Und beim Motorradfahren kam mir auch manches Mal der Gedanke.

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Schwierige Frage. Ich blende ihn nicht aus, es ist aber doch ein unangenehmes Thema. Ich bin zum Glück noch nicht so oft mit dem Tod konfrontiert worden, aber jedes Mal war es ein heftiger Einschnitt und dann denkt man schon darüber nach, wie es der Person jetzt wohl geht, ob es ihr überhaupt noch irgendwie geht und dass uns alles das bevor steht. Ich finde der Tod ist etwas, was man gar nicht so richtig begreifen kann und ich merke, dass sich meine Gehirnwindungen verknoten, wenn ich versuche darüber nachzudenken und es macht traurig. Daher gehe ich zwar damit um, aber versuche es nicht zu intensiv zu tun.

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Nope.

Und da Halloween nun schon so weit zurück liegt, erspare ich euch Nominierungen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass ich sie in einem Jahr nachhole😉

2 Comments

  1. Wir lieben dich trotzdem alle. Schöne Antworten und lustigerweise wollte ich ähnlich persönliches heute noch auf die Welt loslassen. Bin jetzt aber zu müde.^^

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