Month: January 2015

Life in a Week – No. 2/15

Tja, so ist das halt: Kaum ist der Urlaub vorbei und man wieder mitten drin im Alltagstrott, kommen so schöne Dinge wie das Lesen viel zu kurz. Vorher habe ich aber einiges geschafft und ich versuche trotz allem „dran“ zu bleiben und weiterhin Zeit für Lesepausen zu schaffen. Guter Vorsatz und so. Hier also mal ein Zwei-Wochen-Rückblick: Gelesenes: Ich bin mal wieder im Lemony Snicket-Fieber. Zwei Neuzugänge wurden direkt gelesen: die ersten beiden Bände von „Meine rätselhaften Lehrjahre“. Das soll – natürlich mal wieder mit einem Augenzwinkern – die autorisierte Biografie von Autor Lemony Snicket sein. Lemony Snicket ist aber ja eine fiktive Person und die Geschichte genau so zusammen fabuliert. Der junge Snicket geht hier als Praktikant bei einer Detektivin in die Schule, naja, ganz offiziell, denn inoffiziell ist seine Chefin ziemlich verpeilt und der junge Snicket ihr weit voraus. Und das ist es auch, was an den Büchern wieder so viel Spaß macht: alle Charaktere (vor allem die Erwachsenen) sind so dermaßen verschroben, dass es mir immer wieder eine große Freude macht, sie …

Abenteuer-Spielbücher. Eine große Liebe.

Als Eskapistin und Spielkind liebe ich die Idee von Rollenspielen: Man spielt einen Charakter und gemeinsam mit anderen muss man in einer imaginären Welt Dinge tun und Aufgaben bestehen. Leider hat mich das tatsächliche Spielen dann noch nicht so in seinen Bann gezogen, wie ich vermutet und gehofft hatte. Vermutlich lag es daran, dass ich es das erste Mal in einer Spielgruppe versucht habe, in der alle schon seit langer Zeit aufeinander eingestimmt waren und sich schon sehr gut kannten. Als Neuling fühlte ich mich dann doch eher unwohl. Vielleicht sollte ich es noch einmal mit wirklich guten Freunden versuchen? Es gibt jedenfalls so viele Rollenspiel-Themen, die mich wirklich sehr reizen. Umso mehr schätze ich daher aber Abenteuer-Spielbücher. Das sind quasi Rollenspiele, die man alleine spielen kann. Dazu wird man Teil der Geschichte und kann sie beeinflussen, muss Kämpfe bestehen und im schlimmsten Fall stirbt man und muss von vorne beginnen. Alles was man dazu braucht ist das Buch, klar, Würfel sowie Stift und Papier. In die Geschichte geht man dann man mit entsprechenden Fähigkeiten, …

Life in a Week – No. 1/15

Nachdem ich zwischen den Jahren und nach Silvester gearbeitet habe, hatte ich die letzte Woche frei und mal ein bisschen Zeit für Menschen und Dinge. Daher kommt jetzt mal wieder ein Rückblick, der erste im Jahr 2015: Gesehenes: Meine beste Freundin war in der letzten Woche zu Besuch und sie hat mich mit einer Serie angefixt, die ich mir so nie von alleine angesehen hätte: „Pretty Little Liars“. Eigentlich eine High-School-Teenager-Story, aber mit einem sehr spannenden Element: Alles dreht sich um fünf Freundinnen und die Geschichte beginnt damit, dass eine von ihnen spurlos verschwunden ist. Die restlichen vier bekommen daraufhin immer mysteriöse Nachrichten von einem anonymen Absender, der anscheinend weiß, dass sie irgendwie in das Verschwinden verwickelt sind beziehungsweise in der Hinsicht mehr wissen, als sie bekannt gegeben haben. Auch als Zuschauer bleibt man im Dunkeln darüber, was nun geschehen ist und man fragt sich permanent – so wie die Mädchen – wer der anonyme Absender ist, der ihnen bedrohlich nah zu sein scheint. Popcorn-Berieselung plus Spannung. Genau das Richtige für verregnete und stürmische Tage, …

[Bücher] Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Das letzte Jahr habe ich mit einem ganz faszinierenden Buch beendet. Ich hatte ja schon berichtet, dass ich Neil Gaimans „Ozean am Ende der Straße“ gemeinsam mit anderen in einer Leserunde auf literaturschock.de gelesen habe. Es gab viele geheimnisvolle und einige recht verstörende Ereignisse in dem Roman, so dass ich froh war, manches in der Gruppe besprechen zu können. Das soll euch aber natürlich nicht vom Lesen abhalten, denn insgesamt hat mir der Roman ganz gut gefallen. Aber mal von Anfang an: In „Der Ozean am Ende der Straße“ begleiten wir den namenlosen Ich-Erzähler zurück in seine Kindheit. Eine Beerdigung bringt ihn an den Ort zurück, an dem er als kleiner Junge lebte und nach und nach tauchen wir gemeinsam ein in seine Vergangenheit. Alles beginnt damit, dass seine Familie aus finanziellen Gründen Untermieter in ihrem Haus aufnehmen muss. Daraufhin gibt es ein einschneidendes Erlebnis nach dem anderen für den Jungen, beginnend mit dem Tod seiner geliebten Katze. Mysteriöse Dinge passieren und dadurch lernt er eine sonderbare Nachbars-Familie kennen und gewinnt eine neue Freundin, die ihn …

[Spiele] Grog Island

Yo, Ho, Ho and a Bottle of Rum! Ich liebe Piraten und ich liebe Grog im Winter und ich liebe „Monkey Island“. Daher fing mein Herz direkt ein wenig schneller an zu klopfen, als ich das Spiel „Grog Island“ von Pegasus/eggertspiele im Regal des Spieleladens meines Vertrauens entdeckte. In dem Spiel geht es darum, dass man sich als Pirat zur Ruhe setzt und als Altersvorsorge in ein paar Häuschen investiert. Die Häuser befinden sich auf fünf verschiedenen Halbinseln und alle beherbergen unterschiedliche Gebäude: Von Holzbein-Spezialgeschäften über Galionsfiguren-Tischlereien hin zu Voodoo-Puppen-Läden. Und diese Häuser kauft man sich, indem man versucht Auktionen zu gewinnen. Man würfelt nämlich immer mit fünf Würfeln in fünf verschiedenen Farben und je nach eigenem Vermögen und den gezeigten Würfelaugen kann man dann Auktionen für sich entscheiden. Die Farben der Würfel spielen dabei eine wichtige Rolle: Der Auktionsgewinner kann unter anderem Gebäude auf den gleichfarbigen Halbinseln bekommen. Und bei der Versteigerung geht keiner leer aus: Die Ruhestandspiraten, die überboten wurden, bekommen Waren in den angegebenen Farben, mit denen sie dann mit vorbeireisenden Schiffen …