Life in a Week
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Life in a Week – No. 1/15

Nachdem ich zwischen den Jahren und nach Silvester gearbeitet habe, hatte ich die letzte Woche frei und mal ein bisschen Zeit für Menschen und Dinge. Daher kommt jetzt mal wieder ein Rückblick, der erste im Jahr 2015:

Gesehenes:

  • Meine beste Freundin war in der letzten Woche zu Besuch und sie hat mich mit einer Serie angefixt, die ich mir so nie von alleine angesehen hätte: „Pretty Little Liars“. Eigentlich eine High-School-Teenager-Story, aber mit einem sehr spannenden Element: Alles dreht sich um fünf Freundinnen und die Geschichte beginnt damit, dass eine von ihnen spurlos verschwunden ist. Die restlichen vier bekommen daraufhin immer mysteriöse Nachrichten von einem anonymen Absender, der anscheinend weiß, dass sie irgendwie in das Verschwinden verwickelt sind beziehungsweise in der Hinsicht mehr wissen, als sie bekannt gegeben haben. Auch als Zuschauer bleibt man im Dunkeln darüber, was nun geschehen ist und man fragt sich permanent – so wie die Mädchen – wer der anonyme Absender ist, der ihnen bedrohlich nah zu sein scheint. Popcorn-Berieselung plus Spannung. Genau das Richtige für verregnete und stürmische Tage, wie jetzt. (Besser nicht googeln! Wenn man zu viel erfährt, ist die ganze Spannung dahin…)
  • Dann haben wir vorher noch „Luther“ zuende geschaut. Ebenfalls eine sehr spannende Serie – eine etwas andere Krimiserie, in der es nicht nur Gut und Böse gibt und in der man wirklich immer bis zur letzten Minute mitfiebert. Ich bin sehr wählerisch bei Krimiserien, weil es irgendwie immer das Gleiche ist, aber „Luther“ hat mir echt gut gefallen. Und mit Idris Elba. Ein neuer Von-dem-muss-ich-nun-alles-sehen-Schauspieler auf meiner Liste.

Gelesenes:

  • Urlaubszeit ist Lesezeit! Yeah! Und ich habe endlich, endlich Zeit gehabt, mich einem Roman zu widmen, mit dem ich bereits im August begonnen hatte: „Perdido Street Station“ von China Miéville. Ich hatte abends immer kaum die Muße und Konzentration mehr als zwei bis drei Seiten zu lesen, und das wurde dieser Geschichte einfach nicht gerecht. Daher habe ich mich jetzt voll rein gestürzt und es war die richtige Entscheidung. Wow. Einfach nur wow! Da bei mir gerade deswegen ein wenig das Miéville-Fieber ausgebrochen ist, werde ich sicherlich bald genaueres berichten. Im Moment kann ich einfach nicht auf wenige Worte herunterbrechen, wie toll dieser Roman ist. Stay tuned.

  • Und ja, aus lauter Vorfreude auf die freien Tage und weil ich schon ahnte, dass ich nach der Lektüre von „Perdido Street Station“ Nachschub brauche, kam in der letzten Woche noch ein kleines Buchpaket bei mir an. Es gibt von Miévielle „Un Lon Dun“, „Die Stadt und die Stadt“ und „König Ratte“. Jetzt ist nur die Frage, welches davon ich als nächstes lese … außerdem gab es von meinem geliebten Lemony Snicket die beiden bisher erschienenen Bücher der „Meine rätselhaften Lehrjahre“. Mit dem ersten Teil habe ich bereits begonnen und mich schon wieder so in das alles verliebt. Hach. Außerdem möchte ich unbedingt die Elfen-Reihe von Bernhard Hennen weiterlesen. „Die Elfen“ war so der erste dicke, fette Fantasy-Roman, der mich voll in seinen Bann ziehen konnte, das hätte ich gerne wieder, daher liegt „Elfenwinter“ nun lesebereit.

Spiele:

  • Das Foto zeigt ja noch ein Nicht-Buch, daher gehe ich mal noch kurz auf „Gloom“ ein. Ein Kartenspiel, von dem ich auf Instagram Fotos gesehen hatte und ob des Designs war ich gleich hin und weg. Und daher bin ich dann doch noch mal schwach geworden und habe es gekauft … (und noch die Erweiterung „Unhappy Homes“ günstig bei eBay bekommen. Hust.) Ein schön schauriges Kartenspiel, bei dem man die Familie, mit der man spielt, erst schön leiden lassen und dann töten muss. Am besten erzählt man dazu dann auch noch eine ausgedachte Geschichte. Herrlich. Die Grafiken alleine sind schon so schön und die Karten haben den besonderen Kniff, dass sie durchsichtig sind. Bei Tabletop gab es ein Video dazu und bei Robin hatte ich eine tolle Empfehlung gefunden. Ich freue mich schon sehr aufs Spielen! (Und bis dahin guck ich mir einfach die schönen Karten immer wieder an…)

  • Ach ja, und ich habe noch die allertollste Version von „Fluxx“ zu Weihnachten bekommen: „Monster Fluxx“! Damit hat der Herr Cookie mich überrascht und ich habe mich noch nicht getraut es zu spielen, weil es so perfekt ist. Ein besonderer Schatz in der Fluxx-Sammlung (und look at that Great-Gatsby-Tasche!! ♥♥♥)

Was sonst noch geschah:

  •  Ja, erst war mein Freund über Silvester und das Wochenende danach hier, dann kam meine beste Freundin zu Besuch, wir haben viele Spiele gespielt, gequatscht und Tee getrunken. An einem Tag war dann noch ein Ausflug nach Leer dran, ins Miniaturland. Ehrlich gesagt ist das jetzt sowas, wo ich von alleine nicht hingemusst hätte. Ein paar kleine Minilandschaften ansehen, durch die Züge fahren? Hm. Unspannend. Da ich aber ja nun Zeit hatte, bin ich einfach mal mitgefahren und war sehr, sehr positiv überrascht! Auf rund 600 Quadratmetern war Ostfriesland nachgebildet, all die kleinen und größeren Städte und das auf zwei riesigen Flächen. Damit sieht es so aus, wie es hier wirklich ist: flach und man kann kilometerweit gucken. Ha! Es hat total viel Spaß gemacht, sich anzugucken, was überall so passiert, überall war Action, weil die kleinen Minimenschen alle in kleinen Minigeschichten aufgestellt sind. Und dazu gibt es viele Knöpfe, auf die man drücken kann und dann passiert noch mehr und Kram bewegt sich und blickt und macht Geräusche und hach! Dazu wird es sogar immer wieder Nacht und das Licht verändert sich, je nach Tageszeit. (Leider sind die Fotos nicht so toll, da ich nur mein Handy dabei hatte. Ich war nämlich sehr überrascht, dass man dort ausdrücklich fotografieren darf. Hätte ich das gewusst, hätte ich eine anständige Kamera mitgenommen. Naja, ich hoffe es gibt euch einen Eindruck.)

 

Es gibt sogar drei Mal täglich eine Schiffsüberführung zum Beispiel der AIDA von der Meyer-Werft in den Hafen – und wenn sie im Hafen steht, kann man eine riesen Party per Knopfdruck steigen lassen, mit Feuerwerk! Und neben den Zügen fahren dort auch kleine Autos über die Straßen, die mit einem Akku angetrieben und über Magnete gelenkt werden. Sehr genial: Es gibt dort auch winzige Ampeln, die geschaltet sind. Und wenn rot ist, bleiben die Auto vor ihnen stehen, bei grün fahren sie weiter. Und wenn bei einem Auto der Akku leer ist, bleibt der Wagen stehen und der Warnblinker geht an. Groß-artigst!! Ja, ich hätte echt nicht gedacht, dass der Besuch dort so viel Spaß machen würde. Wer aber mal Lust drauf hat, eine Weile wieder Kind sein zu können und ganz viel entdecken will und gerne auf Knöpfe drückt, um zu gucken, was passiert – der sollte da ruhig mal hin, wenn man eh in der Leeraner Gegend unterwegs ist.

  • Am Freitag war ich dann noch unterwegs, um Kram zu erledigen und habe mir einen schönen Tag mit meiner Mutter gemacht. Zusammen waren wir in der „Veggiemaid – Vegan SnackBar“ und haben es uns gut gehen lassen.

Was noch passiert:

  • Heute Nacht zu Montag steht nun die „Golden Globe“-Verleihung an. In diesem Jahr kenne ich wenigstens viele der nominierten Serien und fiebere entsprechend mit. Daher hatte ich mir fest vorgenommen, die Verleihung zu schauen. Leider wird die im deutschen Fernsehen (Free-TV), nicht mehr übertragen, was mir ein wenig die Lust darauf nimmt. Außerdem bin ich gerade so im Entspannungs-Chillmodus, dass ich eigentlich nur unter die Decke und lesen möchte und so dass ich fast keine Lust habe die ganze Nacht wach zu bleiben. Also mal schauen, ob ich live dabei sein werde oder ob ich dann morgen irgendwo im Netz alles nachhole.

3 Comments

  1. China Miéville … ich stand schon so oft vor dem Buchregal im Laden und hab überlegt eines der Bücher zu kaufen. Aber ich fand glaube ich immer die Beschreibung zu nichtssagend und hatte jedes Mal wieder vergessen, welches der erste Band ist und in welcher Reihenfolge man das lesen sollte. Hach …😀 Von daher wäre ich gespannt auf eine Rezension (oder Schwärmerei ^^).🙂

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  2. Deine Spieletipps machen mich echt arm… Ich fürchte, “Gloom” muß ich jetzt sofort haben *seufz*

    Und China Miéville finde ich großartig. Auch wenn ich noch nicht so viele seiner Bücher gelesen habe (zuletzt “The City & The City”). “Perdido Street Station” liegt schon unverdient lange auf dem SuB, aber es ist schon ziemlich dick und das Englisch ist sehr schön, aber nicht ganz einfach… Viel Spaß weiterhin damit. “Un Lon Dun” ist halt eher ein Kinderbuch, also insofern deutlich anders, aber auch sehr nett. Empfehlenswert sind auch Miévilles Kurzgeschichten -> auf Deutsch sind einige als “Andere Himmel” erschienen.

    Liked by 1 person

    • Das freut mich😉 Ich habe “Gloom” ja selber noch nicht gespielt, aber nur Gutes gehört – und alleine die tollen Karten rechtfertigen schon den Kauf, finde ich.

      Hach, China Miéville ist wirklich toll! Und viel Spaß beim “Perdido Street Station”. Aber dass es auf Englisch nicht einfach ist, kann ich mir zu gut vorstellen. Ich habe es auf Deutsch gelesen und selbst da haben sich meine Hirnwindungen manches Mal verknotet, weil er so abgefahrende Wörter benutzt… Egal: Viel Spaß! Es lohnt sich🙂
      Ich freu mich dann jetzt umso mehr auf die anderen.

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