Life in a Week
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Life in a Week – No. 3/15

Fröhliches Imbolc zusammen! Der Frühling ist auf dem Weg und den Winter lassen wir langsam hinter uns. Genau die richtige Zeit also, um noch einmal die gemütliche Jahreszeit zu genießen und sich auf das zu freuen, was so kommt. Das passt gerade auch sehr gut zu dem, was bei mir so los ist, aber erst einmal geht es mit den Büchern los:

Gelesenes:

  • Inzwischen ist Band 9 von „A Series of Unfortunate Events“,„The Carnivorous Carnival”, gelesen – eine ganz schön krasse Geschichte, ich wundere mich mal wieder, dass das echt Kinderbücher sind. Naja, aber das machen die Bücher um die Baudelaire-Waisen eben auch so besonders. Auf jeden Fall geht es ganz schön blutig zu, mit Löwen, denen „Freaks“ zum Fraß vorgeworfen werden und so. Hui!
  • Danach ging es dann direkt schön-schaurig weiter: Gestern und heute habe ich mein freies Wochenende genossen und „Geisterfjord“ von Yrsa Sigurðardóttir komplett verschlungen. Meine Mutter hat die Schriftstellerin vor kurzem für sich entdeckt und lag mir nun schon eine Weile in den Ohren, dass ich unbedingt von ihr was lesen muss. Nochmal: Hui! Sehr gruselig und spannend und gut und ich habe mich gestern Nacht kaum vom Sofa ins Bett getraut, weil ich Angst hatte, auf dem Weg dahin irgendwelche Gestalten vor dem Fenster zu sehen. Die Geschichte spielt nämlich an zwei verschiedenen Schauplätzen, einer davon ist ein verlassenes Dorf in den Westfjorden von Island, wo drei Freunde ein altes Haus renovieren wollen. Und ständig ist da ein geheimnisvoller Junge, der immer irgendwo auftaucht und es passieren natürlich gleichzeitig merkwürdige Dinge … der Klassiker halt, aber mein Geschmack wurde voll getroffen. Ich bin sehr froh, dass schon die nächsten Thriller von Frau Sigurðardóttir bei meiner Mutter bereit liegen. So ein Lesewochenende hatte mir jedenfalls echt gefehlt ♥
  • Und damit habe ich in diesem Jahr schon sechs Bücher gelesen! Das wird vermutlich nicht so locker-flockig weitergehen, aber nach meiner Leseflaute im letzten Jahr ist das ein sehr beruhigendes Gefühl. Hach, Bücher!

Was sonst noch geschah:

  • Etwas relativ Tolles an der Me, Myself & I-Front. Heute ist ja Imbolc, das Fest des Lichtes, und auch bei mir geht gerade wieder die Sonne auf. Dazu muss ich aber erst einmal etwas ausholen: Ich habe, wie man auch immer wieder hier lesen konnte, jobmäßig eine ziemlich herausfordernde Phase hinter mir. Meine zweijährige Ausbildung ist im März vorbei. Es hat Spaß gemacht, aber ich weiß, dass ich diesen Job nicht mein Leben lang machen möchte. Zumal im letzten Jahr bei uns alles so im Umbruch war, dass ich schon ein paar Mal hinwerfen wollte – vor lauter Erschöpfung. Dann gab es Ende 2014 ein sehr vielversprechendes Vorstellungsgespräch für eine komplett andere Stelle beim gleichen Arbeitgeber. Eine Traumstelle! Sobald jedoch alles greifbarer wurde und ich auch das Vorstellungsgespräch hinter mir hatte, war ich mir plötzlich sicher, dass das doch nicht „mein“ Job ist. Es entschied sich letztlich zwischen mir und einer anderen Bewerberin und da sie ein paar mehr jobrelevante Ausbildungen mehr hatte, hat sie den Job bekommen. Ich war fast erleichtert und bekam sogar ein sehr positives Feedback und die Bitte, mich doch bei der nächsten freien Stelle noch einmal zu melden.

Das war schön, aber was mir natürlich trotzdem im Magen lag war, dass ich zum Ende Februar 2015 einen neuen Job brauchte. Ich habe eigentlich immer Glück gehabt und immer fügte sich alles in meinem Leben. Nur dieses Mal sah es rein gar nicht danach aus und die Zeit lief mir langsam aber sicher davon … Und gerade als ich in den Bewerbungsstartlöchern stand und endlich wusste, was ich machen wollte, zeichnete sich in meinem jetzigen Büro eine freie Stelle ab – frei ab März 2015! Eine Stelle, die ich vor meiner Ausbildung schon einmal kurz besetzt hatte und der Job hat mir immer super viel Spaß gemacht. So viel Spaß, dass ich in die Richtung nun eh wieder gehen wollte. Einziges Manko: Es wäre nur eine halbe Stelle. Schnell war also klar, dass ich das nur übergangsweise machen könnte. Aber das war auch gut, denn von da aus könnte ich mich ja weiter bewerben.

Und gerade, als ich mich damit angefreundet hatte, gab es dann noch eine andere Entwicklung und wenn da unsere Pläne klappen, wird meine Stelle vielleicht doch bald eine ganze. Ich habe gerade das Vertrauen wiedergewonnen, dass sich letztlich doch alles irgendwie fügt! So cheesy sich das auch anhört. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Monat. Der Februar wird noch einmal Le Horror, aus Gründen, aber danach habe dann nicht nur viel mehr Zeit für mich, sondern der neue Job bringt noch ganz viele andere Vorteile mit sich. Ein kleiner Hauptgewinn also! Und ein heller Lichtblick – wo wir wieder beim Thema “Imbolc” wären😉

Die Anleitung wird stilecht im Zauberer-Bademantel gepaukt.

Die Anleitung von Mage Wars wird stilecht im Zauberer-Bademantel gepaukt.

  • Guckt mal, was in der Post war! Ich habe mir endlich das Spiel „Mage Wars“ gegönnt. Ein Spiel für zwei Magier, äh Spieler, in dem man sich in einer Arena bekämpfen muss. Der Clou: Dabei hat man ständig alle Karten in einem „Zauberbuch“ griffbereit und kann daher schön taktisch planen. So viele schwärmen von dem Spiel, ich hatte trotzdem immer etwas Angst, dass es ein wenig zu „nerdig“ für mich ist. Jetzt, während ich mich Stück für Stück durch die 50-seitige (!) Anleitung arbeite, kann ich es allerdings kaum erwarten, es endlich zu spielen! Wheee!🙂

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