Life in a Week
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Life in a Week – No. 4/15

Das wurde auch mal wieder Zeit, was? Na denn:

Gesehenes:

  • Knapp zwei Wochen war Herr Cookie nun zu Besuch und da wir nicht jeden Tag Action brauchen, haben wir auch die Zeit auf der Couch mit Netflix sehr genossen. Ich habe in der Zeit versucht ihn von „Misfits“ zu überzeugen, davon schwärmte ich ja schon einmal. Und ich habe dank ihm endlich „Doctor Who“ weitergesehen. Ich bin jetzt in der fünften Staffel und der Abschied von David Tennant war gar nicht mal so leicht… hach, das war echt traurig. Sehr. Und ich hätte ja nicht gedacht, dass mir Matt Smith auch so gut gefällt. Vielleicht sogar noch besser. Jetzt hat mich jedenfalls doch das Doctor Who-Fieber wieder ein wenig gepackt. Zwischendurch war ja immer wieder Flaute (sorry), aber jetzt ziehe ich das durch! Ha!
  • Richtig gut gefällt mir im Moment „Better Call Saul“, ein „Breaking Bad“-Spin-Off.Jede Woche erscheint auf Netflix die neue Folge und ich versuche sie dann immer so schnell wie möglich zu schauen. Schon komisch, wöchentlich immer nur eine Folge zu haben. Ich weiß plötzlich wieder, warum ich vor den Zeiten des Binge-Watchings keine Serien geguckt habe😉 Wobei es hier echt okay ist. Die Geschichte des smarten Anwalts aus „Breaking Bad“ wird so ruhig erzählt und lässt einen trotzdem nicht los, so dass ich es richtig gut finde, sie in homöopathischen Dosen zu bekommen. „Breaking Bad“ sollte man aber vorher schon gesehen habe, finde ich. Denn erst wenn man weiß, wo Jimmy McGill/Saul Goodman mal hinkommt, macht es erst richtig Spaß seinen Weg dorthin zu verfolgen. Übrigens hoffe ich sehr, dass in irgendeiner Folge/Staffel auch gezeigt wird, wie er Gustavo Fring kennenlernt. Bitte. Bittebittebitte. Ich möchte wieder mehr Gus Fring! Er fehlt so, er war so toll und ach und ach… also macht das bitte, Saul-Schreiber! Danke.
  • Und dann haben wir gemeinsam noch eine Serie angefangen, die ebenfalls ganz aktuell läuft und auf die wir uns sooo sehr gefreut haben: „The Last Man on Earth“. Hauptdarsteller ist nämlich Will Forte, den ich einerseits in einer Folge „Flight of the Conchords“ liebgewonnen habe und ganz großartig ist er in „Nebraska“. In der Serie spielt er den vermeintlich letzten Überlebenden, nachdem eine Seuche die komplette Menschheit dahingerafft hat. Die erste Folge ist daher auch super, ein bisschen wie „Kevin – Allein zu Haus“ für Erwachsene: Er fährt um die Welt, klaut berühmte Kunstschätze, Oscars und Co., nistet sich in einer Villa ein, spielt Auto-Bowling und hat einen Margarita-Pool im Garten („I swim in it, I drink out of it, there’s really no wrong way to use a margarita pool“) und kann tun und lassen, was er möchte. Bis er merkt, dass es ihm auf Dauer alleine doch zu öde wird…
    An der Stelle kommt dann auch schon die letzte Woman on Earth ins Spiel. Leider schon am Ende der ersten Episode. Leider? Also gut ist erst einmal, dass diese Frau von Kristen Schaal gespielt wird, die ich ebenfalls in „Flight of the Conchords“ liebgewonnen habe. Nicht so gut: Sie spielt eine furchtbar konservative Frau, die einfach mal alle weiblichen Klischees abdeckt. Also muss sich Phil ziemlich schnell mit ihr herumschlagen. Ob es mir gefällt oder doch eher nervig ist, kann ich noch gar nicht einschätzen. Und dann kommt am Ende von Folge 3 (!!) noch ein Mensch dazu… Es sind mir bisher etwas zu viele Leute für eine Serie namens „The Last Man on Earth“. Ich hatte mich total auf eine Will Forte-One Man Show gefreut, ich hoffe es wird nun nicht ein zweites „Lost“. Aber ich habe erst drei Folgen gesehen und gebe noch nicht auf. Dafür gab es einfach ein paar zu tolle Szenen, ich habe also noch Hoffnung.

Gelesenes:

  • Es gab gerade eine 2-wöchige Lesepause und ich bin noch immer in „Die Stadt & die Stadt“ von China Miéville. Apropos: Nachdem ich „Perdido Street Station“ gelesen hatte und so begeistert war, kann ich kaum abwarten mehr von ihm zu lesen. Daher freute mich sehr über einen Podcast bei SIGMA 2 Foxtrot über Miéville. Erwähnte ich eigentlich schon, dass Miéville an meiner alten Uni in Warwick unterrichtet? Da möchte man doch noch mal Studentin sein!

[Projekt V]

  • Da ich gerade arbeitsbedingt etwas mehr Zeit habe, macht es mir endlich mal wieder richtig viel Spaß zu kochen und neue Dinge auszuprobieren. Meine neueste Entdeckung ist die vegane Variante von „Mac & Cheese“. Gefunden habe ich das Rezept zum Beispiel bei Nina. Man findet es aber auch mit ganz einfachen Tassenangaben, was gut ist, wenn man – so wie ich – eine total tolle und gleichzeitig mega %!&x?*#, digitale Küchenwaage hat, die nach jedem Benutzen die Batterie komplett entlädt und die damit einfach nie zu gebrauchen ist, es sei denn man hat unendlich viele Knopfzellen-Batterien zuhause gebunkert … aber das ist eine andere Geschichte. Le Sigh.
    Aber was ich ja eigentlich sagen wollte: Die Soße ist wirklich super! Ich muss noch ein bisschen an den Gewürzen herumbasteln und herumprobieren, vielleicht nehme ich das nächste Mal noch Hefeflocken dazu, aber als Basis bin ich damit schon mal sehr, sehr happy.Das Käserezept hatte ich in etwas anderer Form schon einmal als Käsedip-Variante gefunden, nämlich ohne Cashews, das war auch super und wird nun öfter gemacht. I mean: look at this!!❤ Aus Kartoffeln und Karotten Käse nachbasteln. Darauf wäre ich nie gekommen, bin aber mal wieder sehr entzückt, wie einfach es sein kann.

Was sonst noch geschah:

  • Super-Baby ist auf dem Weg! Amanda Palmer und Neil Gaiman werden Eltern! Ich weiß noch, wie ich mich für die beiden gefreut habe, als 2009 ihre Beziehung offiziell wurde, weil ich gar nicht fassen konnte, dass zwei Menschen, die ich so schätze, zueinander finden. Und nun das!https://twitter.com/amandapalmer/status/578290264524992512
  • Ich weiß, ich weiß, die TED-Talks hat man mittlerweile schon fast über. Aber Monica Lewinsky hat einen sehr bewegenden und persönlichen Talk über Internet-Mobbing gehalten.
  • Letztes Jahr entdeckte ich mein erstes graues Haar, auf das ich mich insgeheim immer gefreut habe. Ich habe Mitte 20 mit dem Haarefärben aufgehört, damit ich „es“ auch ja nicht verpasse. Jetzt war es plötzlich da (gleich mit Geschwistern!!) und es war doch ein komisches Gefühl. Bei Vagenda gab es nun einen ganz wunderbaren Text dazu, in dem ich mich absolut wiederfinde.

7 Comments

  1. Doctor Who habe ich gerade erst angefangen und weiß noch nicht so genau, ob mich das dauerhaft fesseln kann.

    Die erste Folge “Last Man on Earth” fand ich auch richtig toll (der Margarita Pool!!!), danach ging es aber leider nicht so toll weiter. Carol finde ich noch ganz okay und einen witzigen Gegenpol zu Phil, aber diese dritte Person… ich weiß ja nicht…Mal sehen, wie sich das entwickelt.

    Liebe Grüße!

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    • Das mit Doctor Who kann ich gut verstehen. Also die ersten (neuen) Staffeln fand ich auch nicht so wirklich toll. Besonders bei der ersten habe ich mich immer gefragt, wo jetzt dieser Hype herkommt… Ich muss sagen, je weiter ich komme, desto besser gefällt es mir. Es gibt vor allem richtig tolle Folgen, die mich dann zum Weitergucken motivieren. Vor allem die Zeitreise-Folgen haben es mir angetan❤ Aber Fangirl bin ich auch noch nicht so richtig geworden. Schön zu hören, dass es auch anderen so geht😉

      Ja, mal schauen, wie sich "Last Man on Earth" weiter entwickeln. Die Ausgangssituation ist halt so toll, ich hoffe sie machen es nicht komplett kaputt…

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  2. 😀 Ach du liebe Güte. Mein Beileid zu deinem ersten grauen Haar! Ich gehöre ja zur Gruppe dieser verständnislos wirkenden Bekannten, die schon ewig welche haben und sich immer mit Färberei rumquälen müssen – oder mit der unglaublich nervigen Frage: “Hast du graue Haaaaaare?!?!!”😉 Aber ich hoffe du hast dich so wie die Autorin mit deiner Lebenserfahrung angefreundet und bist nicht mehr im Panik-Modus. Danke jedenfalls für den Link, wie wir mit Altern generell umgehen ist ein wichtiges Thema, wie ich finde.🙂

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    • Doch, ich habe mich angefreundet und ein Graues wird immer stolz über die anderen drapiert😉

      Schön, dass dir der Artikel auch so gut gefiel!

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      • 😀 das ist auf jeden Fall ein löblicher Ansatz. “Yes! Ich bin weise!”😉
        Ja, sehr spannend, wie sie auf ihre innere Panik und die Gesellschaft gleichzeitig eingeht🙂

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  3. Hallo Cookie, ein schöner Blogbeitrag. Über Doctor Who habe ich mich hier sehr gefreut. Ich liebe die Serie und David Tennant mochte ich bis zum Schluß lieber als Matt Smith😀 Der ganz neue Doctor gefällt mir aber auch sehr gut. Und: Better call Saul werde ich mir auch mal ansehen (gefällt mir vermutlich besser als BB).

    Liebe Grüße
    Suse

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    • Merci🙂 Ich bin auf den letzten Doctor auch schon sehr gespannt, aber jetzt fühle ich mich mit Matt Smith erst einmal sehr wohl😉

      Ja, wenn du BB durch hast, solltest du es mal mit Better Call Saul versuchen – vor allem falls du seinen Charakter eh mochtest.

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