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[Filme] Housebound

Housebound Cover © Drop-Out CinemaDie junge Kylie wird nach einem versuchten Raubüberall von der Polizei gefasst und erhält als Strafe acht Monate Hausarrest inklusive Fußfessel im Haus ihrer Mutter. Leider versteht sich die kratzbürstige, respektlose Kylie nicht sonderlich gut mit dieser und ihrem Stiefvater, daher drohen die nächsten Monate für alle Beteiligten zu einer echten Tortur zu werden.

Zufällig erfährt Kylie, dass ihre Mutter überzeugt davon ist, dass es in ihrem Häuschen spukt und als Kylie im Keller von einer gruseligen Hand gepackt wird, ist auch sie sich sicher, dass sie nicht alleine sind… Eigentlich eine ziemlich unspektakuläre Gruselgeschichte, aber hinter diesem neuseeländischen Film steckt so viel mehr als das.

O, das hat Spaß gemacht!
„Housebound“ kündigt sich als Horror-Komödie an und ich befürchtete zunächst einen Slapstick-Gruselfilm, wie man ihn eigentlich nicht mehr sehen möchte. „Housebound“ dosiert die komischen Momente aber so dezent, dass eine ganz großartige Mischung herausgekommen ist. Und ein ziemlich guter Horrorfilm, der alles dabei hat: eine mysteriöse Geister-Geschichte, einen ungeklärten Mordfall mit Ansätzen einer Detektivstory, eine Prise „Da lebt etwas hinter unseren Mauern“-Grusel und schließlich noch atemraubende Killer-Momente.

Los geht es dabei eher gemächlich, der Film zieht aber dann zum Schluss hin plötzlich an und es überschlagen sich die Ereignisse. Bei vielen Horrorfilmen nervt es mich an dieser Stelle meistens, wenn es so übertrieben wirkt, als müsse man nach 1 1/2 Stunden endlich zum Punkt kommen und noch all die Schock-Momente liefern, die man bisher nicht unterbringen konnte. Bei „Housebound“ hatte ich dieses Gefühl nicht, obwohl es dann auch hier auf einmal Schlag auf Schlag geht, sondern habe innerlich ständig gequietscht vor Freude, wenn wieder ein unerwarteter Twist kam.

Lieblingsszene:
Viele! Wenn ich mich zurück erinnere muss ich jedoch als erstes an Sicherheitsmann Amos denken. Er taucht zunächst immer dann auf, wenn Kylies Fußfessel Alarm schlägt, um nachzusehen, ob sie sich „strafenkonform“ verhält. Nach einem beängstigenden Erlebnis von Kylie untersucht er den Keller im Haus. Als die Frauen ihm offenbaren, dass sie vermuten, dass es dort spukt, verwandelt er sich ohne die Miene zu verziehen in einen Amateur-Geisterjäger, zückt sein Diktiergerät, um mit dem Geist Kontakt aufzunehmen und was er dann auf Tonband bannt ist … ach, schaut es euch einfach an!

Also:
„Housebound“ ist der erste Film seit langer Zeit, bei dem ich mir beim Abspann dachte „NOCH MAL! NOCH MAL!“. Hier erwartet die Zuschauer ein Haunted-House-Film, der richtig viel Spaß macht und doch niemals albern ist und der einen mitnimmt, auf einen Trip durch verschiedene Horror-Genres. Wer diese Art von Filmen mag, sollte „Housebound“ unbedingt eine Chance geben.

… ja gut, und ein kleines bisschen albern ist der Film an mancher Stelle vielleicht doch. Aber da ist es dann auch großartig😉

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