Vegan
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[Projekt V] So ganz komplett jetzt!(?) – Teil 2

Ja, so ganz komplett jetzt! Ich muss gestehen, dass ich lange überlegt hatte, ob ich den letzten Eintrag veröffentlichen sollte. Ich bin aber so froh, es getan zu haben! Vielen Dank für die vielen Ermunterungen und Reaktionen! Und ich habe durch die Antworten darauf so viele tolle, neue Blogs und Twitterer gefunden. Danke! In der letzten Woche hat sich ein bisschen was bei mir getan. Es ist komisch, weil ich das mit der veganen Ernährung ja jetzt schon seit über zwei Jahren mache. Aber eben nur zu 80 Prozent oder so. Und für die letzten 20 habe ich jetzt so viel Motivation, dass ich mich neu eingelesen habe als würde ich mit dem Thema jetzt erst anfangen. Und es macht so viel Spaß!

Außerdem habe ich mich mit Büchern eingedeckt. „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer ist da und ich habe mir bei der Bundeszentrale für politische Bildung „Artgerecht ist nur die Freiheit“ von Hilal Sezgin bestellt (gibt es dort für 4,50 Euro!). Beides Bücher, von denen ich immer dachte, ich bräuchte die nicht lesen, weil ich weiß das ja schon alles und alles andere will ich lieber gar nicht wissen … jetzt sind die aber auch „dran“.

Vegan unterwegs? Challenge accepted!
Und dann habe ich mal versucht darüber nachzudenken, warum ich das mit dem Vegansein eigentlich nur Zuhause gut hinbekommen habe. Genau dann trudelte mir auch schon eine Party-Einladung ins Haus. Da fiel es mir ein: Ja, nicht nur in Restaurants, auch an Abenden bei Freunden habe ich meistens aufs „normale“ Essen zurückgegriffen, weil einfach in der Regel nicht viel anderes da ist. Und man halt nicht immer vor versammelter Mannschaft nach den Inhaltsstoffen fragen möchte. Also werde ich in Zukunft einfach immer was mitnehmen! So! Und zur Arbeit auch – in der Mittagspause was zu essen zu kaufen ist schnell öde, weil man die paar veganen Sachen schnell über hat und nicht immer nur trockenes Brötchen möchte. Also habe ich mir einen Plan gemacht, was ich mir jetzt am Vorabend für die Arbeit zu essen fertig machen werde und was ich so mitnehmen kann, wenn ich irgendwo eingeladen wurde. Ha! Der Haken: Da wurde mir bewusst, dass ich kaum Dinge – Gefäße – habe, in denen ich sowas transportieren kann. Ja, bin halt nicht so die Hausfrau, ne?

Ein paar tolle Essentransportiersachen habe ich in meiner Euphorie dann im Bentoshop entdeckt. Ich möchte eigentlich auch Plastik und sowas reduzieren, aber auf der Suche nach Brotboxen, Tupperware-Kram und Co. ist mir bewusst geworden, dass das gar nicht so einfach ist. Und da JETZT etwas her musste, habe ich mir dort ein paar Sachen bestellt:

  • Zwei Essenboxen für die Arbeit mit verschieden großen Fächern und extra Bereichen für Dips und Co. Beide sind ziemlich riesig und neben zum Beispiel Brot ist noch genug Platz für ein bisschen Gemüse und da die einzelnen Fächer alle gut voneinander getrennt sind, passen auch noch Kekse und sowas für den Nachtisch rein😉 Ich freue mich schon aufs Füllen!
  • Was auch mit musste ist so eine Sandwich-Tasche von Roll’eat. Ich habe bisher immer auf Alufolie zurück gegriffen und das nur sehr ungern. Hier kann man Brötchen, Sandwich und sowas einfach drin einwickeln und mitnehmen. Zum Saubermachen einfach abwaschen und es darf sogar in die Waschmaschine.
  • Außerdem war mir klar, dass ich ganz unbedingt noch Essenspieker brauche, weil ohne die geht es ja nun GAR NICHT. Überhaupt nicht (sie sind so süß. Es tut mir leid!!).
  • Und dann habe ich noch die unfassbar entzückende Geistertasche gesehen und ich liebe Geisterkram und da ich ohnehin immer Jutebeutel mit mir herumschleppe, musste die Tasche auch unbedingt mit. Ich bin ein bisschen verliebt: Die Tasche kann man im Gespenst verstauen und mitnehmen, dann schläft es, und wenn man sie benutzt, freut es sich. Naaaw!

(Entschuldigung.)

Und dann bin ich zu der Zeit noch auf Briefkeks.de gestoßen. Und da ich Süßigkeiten mag und so kleine Shops mit süßen (ha!) Ideen gerne unterstütze, habe ich mir ein bisschen was schicken lassen. Alles dort ist glutenfrei und vegan und man kann sich die Artikel nach weiteren Allergien filtern lassen. Ab 9,90 Euro außerdem ohne Versandkosten. Was mich besonders gefreut hat: Es lag eine kleine persönliche Nachricht darin und eine zusätzliche Schokolade.

So viel von meinem kleinen, übermotivierten Einkaufrausch. Briefkeks Was übrigens total schön war: Kennt ihr das Kuhaltersheim Hof Butenland? Da gibt es immer viele tolle rührende Geschichten zu ihren Tieren zu lesen. Dieses Mal ging es um die gerettete Milchkuh Lenchen. Hof Butenland hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das letzte ihrer elf Kälber zu finden und ebenfalls zu retten. Alles dazu könnt ihr in den Infos zu dem Video auf YouTube lesen ♥

5 Comments

  1. Ich habe auch eine Bento-Box und ich liebe sie!❤ Ist immer mit allerlei leckeren Dingen gefüllt mit auf die Arbeit bekommen.

    Danke für den Tipp mit dem Keks-Shop!🙂

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  2. Ich bin zwar kein bißchen vegan, aber den Bentoshop mag ich auch🙂 Seit meiner ersten 40-Stunden-Stelle nehme ich so 3-4 Mal pro Woche ein Bento mit zur Arbeit, weil ich das Kantinenessen doch eher abturnend finde. Bento ist super geeignet, wenn man – wie ich – nicht unbedingt Brot und/oder Salat mitnimmt.
    Allerdings habe ich einige der Gimmicks, die ich am Anfang mitbestellt hatte, dann doch fast nie benutzt (ich habe zum Beispiel so ein Ding, mit dem man gekochte Eier formen kann), dafür hat man morgens dann doch keinen Nerv. Ich jedenfalls.

    Und von der Geistertasche bin ich gerade ganz hingerissen🙂 Gespenster sind immer gut, vielleicht sollte ich doch mal wieder eine kleine Bentoshop-Bestellung machen…

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  3. Oh mein Gott, ist diese Tasche niedlich! O_O
    Und ich brauche neue Brotdosen, meine alte gibt bald den Geist auf … du kannst mich doch nicht einfach darauf hinweisen, dass es so niedliche Sachen gibt! xD Jetzt muss ich erstmal alle Bentoshops wo gibt durchforsten. ^^

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  4. Sorry I don’t speak German, but good luck going vegan! I had to learn to cook when I went vegan, and now I love it (and I’m pretty good at it, too). Just have fun with it! I always find new things by searching Vegan in the WordPress reader – that’s how I found you🙂 And you’ll find some great recipes.

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    • Hi Katherine, thank you very much! That really is the best thing about going vegan: you find so many new exciting things and get to know interesting people here in internet-land🙂 And I had to learn to cook as well, but somehow that is also a good thing about being vegan😉

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