Life in a Week
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Life in a Week – No. 9/15

Ich war mal wieder on Tour und schwärme sehr vom Live Escape Game! Mehr dazu gleich:

Gesehenes:

  • Die letzten verregneten Tage (♥) habe ich dazu genutzt, um „American Horror Story: Coven“ zuende zu schauen. Das Thema ist total toll: Es geht um Hexen und alles spielt in New Orleans. Perfekt für meinen Geschmack also. Leider war es dann doch eher so meeh. Ich kann noch nicht mal auf den Punkt bringen, worum es eigentlich geht. Um einen Hexencoven, in dem es interne Machtkämpfe gibt, um einen Machtkampf zwischen den Hexen und einer Voodoo-Hexe und es geht um einen Kampf zwischen schwarz und weiß (inklusive einer herrlich ätzenden, unsterblichen Rassistin, gespielt von Kathy Bates). Ständig stirbt jemand, wird meistens zurück ins Leben gezaubert und irgendwie wurde mir das alles irgendwann zu viel. Was man trotzdem sagen muss: Es gibt einige tolle Rollen (eine Serie fast nur mit Frauen ist ja schon mal super!) und was man der „American Horror Story“-Anthologie zugestehen muss, ist die unfassbar faszinierende Optik. Hier gab es auch wieder viele tolle, zum Teil höchst verstörende Bilder.
  • Im Kino habe ich dann noch „Tomorrowland“ (a.k.a. „A World Beyond“) gesehen. Ich bin ganz verzaubert aus dem Film gekommen. Eine entzückende Disney-Story mit tollen Zukunftsideen und starken weiblichen Hauptrollen. Und so vielen schönen Sci-Fi-Momenten, bei der meine innere 5-Jährige ständig am liebsten vor Faszination gequietscht hätte. Fazit des Films: Wir können die Zukunft zu einer besseren machen, wenn wir es nur „machen“. Vielleicht etwas pathetisch, aber gerade sehr passend zu meiner Grundstimmung. Daher fand ich an dem Film so ziemlich alles toll (und möchte jetzt einen Tomorrowland-Pin. Bitte.)

Gelesenes:

  • Ich lese gerade „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer und obwohl es bisher im Großen und Ganzen für mich nur wenige Aha-Momente gab, waren bisher schon ein paar schockierende Infos dabei. Ich wusste zum Beispiel bisher nicht, dass alle menschlichen Grippearten von Vögeln stammen. Und wie gefährlich diese Viren werden können, wenn sie sich mit Viren in anderen Spezies verbinden (dann bekommen wir nämlich sowas wie Schweinegrippe und Co.) und wie wir das alles durch Massentierhaltung fördern. Sehr spannend. Und sehr ekelhaft.tiereessen
  • Zuende gelesen ist inzwischen „Gone Girl“ von Gillian Flynn. Amy, die Ehefrau von Nick, verschwindet eines Tages spurlos und schnell steht Nick auf der Liste der Verdächtigten. Die Geschichte wird abwechselnd aus seiner Sicht und der Tagebuch-Sicht seiner Frau erzählt. Schnell merkt man, dass da irgendwas nicht stimmt und entweder lügt er oder es steckt irgendwas ganz Verworrenes dahinter. Joa. Bin leider eher enttäuscht. Ich konnte mit den beiden Protagonisten nichts anfangen und die Auflösung von allem hat mich auch nicht wirklich überrascht. Und dieses schreckliche Ende … da wollte ich am liebsten jemanden hauen (gut, dass im Fernbus genau dann niemand neben mir saß.)

Was sonst noch geschah:

  • Wir sind aus der Psychiatrie ausgebrochen! Also: Ich war mal wieder in Berlin und wir haben dort an einem Live Escape Game im „EXIT Berlin“ teilgenommen. Da gibt es mehrere Szenarios, die man spielen kann – alles in einem echten, alten DDR-Bunker. Wir haben uns für das „Mad House“ entschieden. Bei uns hieß das: Wir „wachten auf“ in einem Raum in einer Nervenklinik und eine Stimme sprach zu uns, dass wir nun 66 Minuten Zeit haben, um uns freizurätseln – ansonsten kommt ein Serienkiller und werden wir alle sterben. Yeah, cool! Wir mussten also den Raum durchsuchen und Schlüssel finden und Codes zu Schlössern knacken. So arbeiteten wir uns von Raum zu Raum, bis wir es letztlich [SPOILER ALERT!] tatsächlich geschafft haben, dem Killer zu entkommen. Wir haben sogar Lob für unsere gute Zeit bekommen, das schafften wohl sonst nur erfahrene Spielerinnen und Spieler (da zahlen sich Adventure-Spiele wieder aus. Danke LucasArts <3).
Der Beweis: Wir haben überlebt!

Der Beweis: Wir haben überlebt!

Ich muss gestehen, dass ich anfangs echt ein bisschen Angst hatte, was da auf uns zukommen wird. Werden wir da in eine Art Schauspiel verwickelt? Serienkiller? Müssen wir wirklich „flüchten“?! Letztlich war ich sehr positiv überrascht. Man wird zwar die ganze Zeit von einem Spielleiter per Kamera und Mikro überwacht, daran ist aber toll, dass dieser sich immer einschalten kann, wenn das Team nicht weiter weiß. Wenn wir also doch mal irgendwo festhingen, gab es von einem Monitor einen kleinen Tipp. Außerdem läuft dort auch die Zeit mit, so dass man immer einen Überblick hat, wie viel Zeit einem noch bleibt. Die Rätsel selber waren so toll gemacht (ich will ja nichts verraten ;-)), dass es total viel Spaß gemacht hat. Und wir waren uns alle einig, dass es ruhig noch viel, viel länger hätte dauern können. Wer in Berlin ist und Freude an Rätseln hat, sollte es unbedingt mal versuchen. Es scheint solche Escape Games inzwischen auch in vielen anderen Städten zu geben, wir werden jetzt auch mal weitere ausprobieren. So toll! Weitere Eindrücke gibt es übrigens zum Beispiel bei TripAdvisor.

  • Ich habe mich gestern bei #100HappyDays angemeldet. Es hat mich immer neugierig gemacht, weil ich den Hashtag besonders auf Instagram oft gelesen habe. Die Idee dahinter: 100 Tage lang merken, was die kleinen Freuden des Lebens sind und Fotos davon machen. Ich freue mich sehr drauf und hoffe, dass ich durchhalte. Auf der Webseite kann man sich dazu auch ganz offiziell anmelden.
Betty

Heutiger “Happy”-Moment

  • Susanne von Literaturschock hat einen Podcast gestartet und darauf freue ich mich sehr! Im ersten ging es um den Vegan-Street-Day 2015 in Stuttgart und sie hat unter anderem Jan Hegenberg, a.k.a. Der Graslutscher, und Gabriele Busse vors Mikro bekommen. Unbedingt hörenswert!
  • Dann gab es noch diese entzückende Geschichte von einer Kuh, die eins ihrer Kälber vor dem Bauern versteckt hat. Schnüff.

6 Comments

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  4. Ah cool, dann müssen wir das Mad House auch nochmal versuchen. Wir hatten das Prison Escape in 2 Teams gespielt (da dies das einzige ist, dass es doppelt gibt an Räumlichkeiten). Die eine Gruppe hat es 15 Min vor Schluss raus geschafft, die andere nicht :’D Das kann ich auch sehr empfehlen. Da wird einer von der Gruppe eingesperrt – zuerst muss man den rausbekommen und dann müssen alle ausbrechen. Sehr witzig😀

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