Life in a Week
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Life in a Week – No. 12/15

Gesehenes:

  • Die Munsters. Ich habe meinem Kind-Ich versprochen, dass ich mir eine blonde (statt graue) Strähne wie Lily Munster verpassen lasse, sobald die ersten grauen Haare da sind. Langsam werde ich den Termin beim Frisör machen – denn versprochen ist versprochen – und dazu habe ich ein paar Bilder recherchiert. Natürlich habe ich dabei so viel Lust auf die Munsters bekommen, dass ich direkt mit der 60er-Jahre-Serie angefangen und gestern gemütlich den Spielfilm „Munster, Go Home!/Gespensterparty“ geguckt habe. Ein herrlich alberner Film.

Munster, Go Home!

    Die Munsters bekommen Post aus England, Herman Munster hat dort Geld, ein Anwesen und einen Lord-Titel geerbt. Also machen sie sich auf die Reise und erregen unterwegs einiges an Aufsehen. In England angekommen (ich habe ja die starke Vermutung, dass das gar nicht England ist und auch die Schauspieler Amerikaner sind, die versuchen Englisch zu sprechen, aber psst!), landen sie in einem ganz entzückenden Anwesen, wo natürlich schon geprellte Möchtegern-Erben auf sie warten, um sie schnell wieder zu vergraulen. Zum Beispiel indem sie in der Villa eine kleine Horrorshow veranstalten. Und das ist das Beste an dem Film: die Munsters freuen sich natürlich über jede kleine Gemeinheit und betonen noch, dass sie noch nirgends so nett empfangen worden sind. Ein Film mit den Munsters, die auf einem Schiff („Love Boat?“ ♥) nach Europa reisen, dort in einer Villa (♥) unterkommen, in der es unecht spukt (♥) und zum Schluss gibt es noch ein Autorennen (♥). Achja und Sgt. Getrear aus “CHiPs” (♥), Robert Pine, spielt auch mit. So viele meiner Lieblingsdinge in einem Film! Habt Nachsehen, dass ich über den Film einfach nichts Negatives sagen kann.
  • Ebenfalls gesehen wurde „Better Off Dead“ aus dem Jahr 1985. Ein Film meiner „Ready Player One“-Watchlist. Denn in dem Buch von Ernest Cline werden so viele Filme erwähnt, dass ich die mal alle nach und nach sehen möchte. Nun war dieser dran. John Cusack wird das Herz gebrochen und ab da ist es so ein typischer Teenager-Film, aber mit ein paar sehr abgedrehten Elementen, die viel Spaß gemacht haben.
  • Aufgrund von Twitter-Empfehlungen (Danke, Zwaeney!) wurde noch spontan „Wet Hot American Summer“ angesehen. Der spielt im Jahr 1981, am letzten Tag einer Ferienfreizeit. Und ist – ebenfalls – ein unfassbar schrecklich alberner Film. Aber auch toll, weil ziemlich viele bekannte Schauspieler mitspielen, die sich hier mal von einer vollkommen bekloppten Seite zeigen. Wie ein pubertärer Paul Rudd oder ein enthusiastischer Bradley Cooper und Amy Poehler ist auch dabei. Besonders gefreut habe ich mich über die immer tolle Janeane Garofalo und David Hyde Pierce, meinen geliebten Niles aus „Frasier“. Die Schauspieler waren der eine Grund, warum ich den Film doch gerne sehen wollte, der andere Grund war, dass Netflix es als Serie herausbringt, die ab Ende Juli zu sehen sein wird. Ich bin sehr gespannt wie das wird. Ich habe mich jedenfalls so manches Mal an eigene Ferienfreizeiten erinnert gefühlt und freue mich insgeheim doch auf mehr… Lieblingsszene:

Gelesenes:

  • Oach. Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich „43 Gründe, warum es aus ist“ von Daniel Handler abbreche. Aber ich will nicht … und daher quäle ich mich durch die Seiten und ärgere mich, weil ich es nicht toll finde, aber toll finden möchte.

Was sonst noch geschah:

  • Im Moment beschäftige ich viel mit der Frage, ob die Addams oder die Munsters eigentlich meine Lieblingsfamilie sind.
  • Wer Amanda Palmer verfolgt oder auch ihr Buch „The Art of Asking” gelesen hat, kennt Anthony. Ihr bester Freund und eine Art Mentor, der seit einiger Zeit mit dem Krebs kämpfte. Sie hat ihn in der schweren Zeit begleitet und immer wieder darüber geschrieben. Nun ist Anthony, nachdem er erst auf dem Weg der Besserung war, ziemlich plötzlich gestorben und Amanda hat einen ganz herzzerreißenden und schönen Blogeintrag darüber geschrieben.
  • Und natürlich: #lovewins! Homosexuelle Paare dürfen nun in den USA in jedem Bundesstaat heiraten und es ist ein riiiiesiger Schritt in die richtige Richtung. Wer hätte gedacht, dass Texas da mal fortschrittlicher als Deutschland sein wird? Ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass die USA da ein wichtiges Zeichen gesetzt haben, damit sich weltweit noch mehr bewegen kann. Und das, wo überall gerade die Christopher Street Days stattfinden🙂

    https://twitter.com/notthatCate/status/615412103508160514

  • Ansonsten wird es immer wärmer und wärmer, meine Leseflaute erreicht zu dieser Zeit wie gewohnt ihren Höhepunkt und oh: Für das nächste Wochenende ist sogar eine Outdoor-Aktivität geplant. Stay tuned.

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