Month: July 2015

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …

[Bücher] In 80 Welten durch den Tag

Denkst du an Urlaub, dann denkst du an Mittelerde? Wenn man dich sucht, findet man dich meistens irgendwo zwischen Bücherstapeln? In deiner Freizeit baust du den Todesstern aus Zahnstochern nach? Und jeden Cent sparst du für einen noch weit in der Zukunft liegenden Besuch auf der San Diego Comic Con? Dann könnte dieses Buch genau die richtige Lektüre für dich sein. Andrea Bottlinger und Christian Humberg laden in „In 80 Welten durch den Tag. Warum Geeks einfach mehr (vom) Leben haben“ zu einer Reise durch die Welt der Geeks ein. Ob beim Urlaub auf der Enterprise, beim Ausflug in einem unheimlichen Tempel, beim Helden-Crashkurs oder einfach beim Besuch im Comicladen nebenan – was gibt es zu beachten und warum sollten wir das auf keinen Fall verpassen? Ein Reiseführer zu allem, was uns Fangirls und -boys wichtig ist. Hier werden die Macken der Geeks schonungslos porträtiert – ein großer Spaß! Und man merkt auch, dass die Autoren beim Schreiben genau das hatten. Es sind kurze Kapitel von „Wie halte ich meine Superheldenidentität geheim?“ über Tumblr- und …

Atmosphäre ist alles: Tabletop Audio

Die passende Atmosphäre ist bei vielen Dingen das A und O. Ob bei Rollenspielen, bei gemütlichen Spieleabenden oder beim Schmökern im Mittelalterroman – all diese Sachen machen erst so richtig viel Spaß, wenn man komplett ins Thema eintauchen und alles um sich herum vergessen kann. Eine spannende Geschichte allein kann da manchmal schon ausreichen. Toll ist aber trotzdem der Regen am Fenster und die Kerze am Bett, wenn man in Grusellektüre abtauchen möchte. Bei unseren Brettspielabenden haben wir uns deshalb inzwischen angewöhnt, für eine entsprechende Geräuschkulisse im Hintergrund zu sorgen. Spielen wir in „Mage Wars“ zwei Magier, die in einem epischen Duell gegeneinander antreten, suchen wir uns vorher eine „epische“ Playlist bei YouTube heraus. Gehen wir einkaufen auf dem Markt in „Istanbul“, lassen wir im Hintergrund arabische, atmosphärische Musik laufen. Gehen wir Monster jagen in „Villen des Wahnsinns“, werde ein paar schöne Horrorfilm-Soundtracks herausgekramt. So machen viele Spiele gleich noch viel mehr Spaß! Und das Schöne ist, dass man inzwischen nicht mal mehr unbedingt in den Weiten des Internets suchen muss. Es gibt nämlich Webseiten …

Life in a Week – No. 13/15

Huch, ich habe mal wieder so viel aufzuholen. Wo fange ich nur an?! Am besten am Anfang: Gesehenes: Die zweite Staffel „Silicon Valley“ wurde bei uns gebingewatched. In der Serie geht es um ein paar Software-Entwickler, die eine revolutionäre Art Dateien zu komprimieren erfinden und damit ihr Geld verdienen wollen. Immer mehr geraten sie in einen Konkurrenz-Strudel mit den großen Software-Firmen und es ist ein großer Spaß das mitzuerleben, auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht auf Anhieb so anhört. Eine der wenigen Serien, in der ich das Gefühl habe, dass einfach JEDER Charakter perfekt geschrieben ist. „Jonathan Strange & Mr Norrell“. Die BBC-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susanna Clarke, das zu meinen Lieblingen zählt und da ist man dann ja schon immer so ein bisschen in Sorge, ob die Verfilmung nicht total verhunzt wird … und o wow, die Serie ist so gut! Die Schauspieler sind perfekt für ihre Rollen und spielen so super und die Atmosphäre wird perfekt rübergebracht. Und das ist für mich das Herzstück der Geschichte. Wäre die Atmosphäre …