Month: August 2015

Ich liebe Patreon

Vor einiger Zeit ist Kickstarter zu einer gefragten Finanzierungsmethode für kreative Projekte oder Start-Ups geworden. Wer für die Umsetzung eines bestimmten Zieles Geld benötigt, kann sein Projekt hier vorstellen und mit etwas Glück gibt es viele, viele Menschen, die das toll finden und ein bisschen Geld dazu geben. Kommt am Ende der Deadline genug zusammen, ist das Projekt finanziert und kann umgesetzt werden. Neben Kickstarter und Co. gibt es noch eine andere tolle Methode, Menschen mit Ideen zu unterstützen: Patreon. Im Gegensatz zu Kickstarter gibt es bei Patreon kein Start- und Enddatum, sondern die Finanzierung läuft stetig weiter – kann aber natürlich jederzeit wieder gestoppt werden. Man gibt hier nicht unbedingt Geld, damit ein bestimmtes Projekt umgesetzt werden kann, sondern „spendet“ regelmäßig an Künstlerinnen, Künstler & Co., die tolle Sachen erschaffen. Man kann es auch als eine Art Trinkgeld betrachten. Das kann monatlich passieren oder pro Sache und wie viel man gibt, kann man natürlich selber entscheiden. Die meisten Möglichkeiten beginnen bei 1 Dollar und zum Ende hin ist alles offen. Ja, bisher ist die …

Life in a Week – No. 15/15

Gesehenes: „Wet Hot American Summer“ die Serie gibt es seit kurzem bei Netflix. Von dem ziemlich coolen Film dazu berichtete ich ja schon. Und die Serie hat mir noch viel besser gefallen. Während der Film am letzten Tag des Camps spielt, spielt die Serie am ersten Tag. Das ist natürich Unsinn, weil all das, was da so passiert viel zu viel für einen einzigen Tag ist, aber genau das ist eben das herrlich Alberne daran. Und ja, ein Haufen bekannter Schauspieler um die 40 spielen 16-Jährige in einem Sommercamp im Jahr 1981, darunter Paul Rudd, Amy Poehler, Bradley Cooper, Chris Pine, Jon Hamm, und und und … Hat viel Spaß gemacht, vor allem wenn man den Film schon kennt, denn hier erfahren wir endlich zu vielem die Vorgeschichte. Zum Beispiel woher die sprechende Dose mit Gemüse kommt. Die Addams Family aus den 1960ern läuft bei mir zurzeit immer wieder ♥ Gelesenes: „Dracula“ von Bram Stoker. Inzwischen hänge ich wieder in der Kurzgeschichten-Sammlung „House of Fear“, herausgegeben von Jonathan Oliver, in der ich immer wieder etwas …

[Bücher] Bram Stoker – Dracula

Natürlich kennen wir alle mehr oder weniger die Geschichte um den Vampir Graf Dracula. Es gibt unzählige Verfilmungen, Anspielungen oder Vampirgeschichten, die auf dem Original von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 beruhen. Umso mehr hat mich dieser Klassiker immer gereizt, einfach nur um zu gucken, um wen genau dieser ganze Vampirhype immer wieder kreist. Und darum geht’s: Als erstes treffen wir auf den jungen Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker. Er ist in geschäftlicher Sache auf dem Weg zu einem Grafen Dracula nach Transsilvanien. Dieser hat nämlich ein Anwesen in London gekauft und möchte nun das ganze juristische Drumherum regeln. Auf dem Weg dorthin beschleicht Harker schon ein komisches Gefühl, weil die Leute im Dort merkwürdig reagieren, als er ihnen von seinem Reiseziel erzählt. Sie bekreuzigen sich und murmeln Worte wie „Vampir“, „Satan, „Hölle“. Im Schloss angekommen merkt er immer mehr, dass hier wirklich etwas nicht stimmt: Der Graf, der eigentlich ganz aufgeschlossen wirkt, scheint ganz alleine im Schloss zu leben und niemals etwas zu essen. Und auch ein Spiegelbild scheint er nicht zu haben. Als …