Life in a Week
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Life in a Week – 16/15 feat. #Konsumauszeit

Apfelmädchen & sadfsh riefen im November zur #Konsumauszeit auf. Ich nehme immer mal gerne beim Konsumfasten von Katrin von Saiten teil und fand auch diese Challenge ganz spannend. Es geht darum, im November nichts für unnötige Dinge auszugeben: Lebensmittel und Co. sind okay, alles andere soll lieber getauscht, repariert oder wenn wirklich nötig gebraucht gekauft werden. Genaueres könnt ihr hier nachlesen.

Nach zwei Monaten, die wirklich gar nicht gut für mein Konto waren (im September habe ich es mir an meinem Geburtstagswochenende mit Freunden in Hamburg gut gehen lassen und im Oktober war die Spielemesse in Essen) fand ich die Challenge ganz besonders geeignet für mich … allerdings hatte ich im November Urlaub und es stand ein IKEA-Besuch an, weil ich endlich neue Gardinen kaufen wollte und ein Adventskalender will gefüllt werden, und so weiter. Daher nehme ich nicht „richtig streng“ teil, versuche aber trotzdem auf alles so gut wie möglich zu verzichten (ja, selbst beim Halloween-Sale bei Steam habe ich eisern widerstanden!).

ABER: Ich deute die Challenge für mich jetzt einfach ein bisschen um. Ich versuche im November so gut wie möglich auf Social Media zu verzichten. Ich liebe Twitter und Instagram und auch Facebook ist immer mal spannend. Gerade habe ich aber mal wieder eine Phase, in der ich merke, dass mir das echt viel Energie raubt. Dazu kommt, dass sich die ungehörten Podcasts und Hörbücher immer mehr anhäufen und dafür möchte ich mir mal wieder Zeit nehmen, ohne dass mich Twitter und Co. ablenken. Also habe ich im letzten Teil meiner Urlaubswoche alles abgestellt. Und das versuche ich jetzt so lange wie möglich durchzuhalten. Mal sehen, wie das klappt.

Es hat bisher schon etwas Positives, denn:

Gelesenes:

  • Ich habe in meiner Urlaubswoche – Konsumauszeit sei Dank – endlich mal wieder viel Zeit zum Lesen gehabt und habe endlich/leider meine geliebte Reihe „A Series of Unfortunate Events“ von Lemony Snicket beendet. Und sogar noch direkt „The Beatrice Letters“ hinterher geschoben. Und hach, ich möchte am liebsten direkt wieder vorne anfangen, denn es wird zum Schluss gar nicht so vieles aufgeklärt, wie ich es mir gewünscht hatte. Es bleibt einiges offen. The EndAber ich habe mich mal ein wenig im Lemony-Snicket-Wikia eingelesen und bin ganz fasziniert: Vieles wurde eigentlich schon geklärt und zwar in Bänden, als ich noch gar nicht wusste, dass dieses und jenes noch mal wichtig wird. Gegenstände und Personen werden relativ weit am Anfang hier und da mal erwähnt und beim Lesen fragt man sich dann, welche Rolle die wohl noch spielen werden. Und daher muss man echt so aufpassen und ich mit meinem schlechten Gedächtnis erinnerte mich jetzt zum Schluss an vieles einfach nicht mehr so genau. Daher macht es so viel Spaß, sich durch diverse Wikia-Einträge zu lesen und all diese „Aha-Effekte“ zu erleben.
  • Zu Halloween habe ich noch „The Amityville Horror“ von Jay Anson beendet und ich würde jetzt mal sagen, dass das wohl das gruseligste Buch war, das ich bisher gelesen habe. Es basiert auf einer wahren Begebenheit und zwar wird die Geschichte der Familie Lutz geschildert, die in ein Haus einziehen, in dem beängstigende Dinge passieren. Beim Lesen dachte ich immer wieder, dass so einiges sicher ein wenig übertrieben wurde für das Buch und natürlich steht dann im Epilog, dass ALLES GENAU SO PASSIERT IST!! Schluck. Auf jeden Fall gibt es ein paar wirklich sehr gruselige Schilderungen und mit dem Gedanken, dass das alles eventuell ein bisschen wahr sein soll, macht es schon ein wirklich gutes Horrorbuch. Wer lieber Filme guckt: Verfilmt wurde es auch bereits zwei Mal.

Gespieltes:

  • In meiner freien Woche hatte ich zwei Ziele: Ich wollte „A Series of Unfortunate Events“ zu Ende lesen und endlich die Adventure-Reihe „Deponia“ beenden, denn das letzte PC-Spiel „Goodbye Deponia“ hatte ich noch nicht gespielt. Und yes, auch das habe ich geschafft. Die Geschichte ist recht simpel: Rufus, ein höchst sympathischer Bewohner des fiktiven Schrottplaneten Deponia, muss seine Heimat vor der Zerstörung retten. Und das zieht sich über drei Teile. Für mich sind Adventures wie „Monkey Island“ oder „Day of the Tentacle“ unerreichbar, was sicher auch an einer gewissen nostalgischen Verklärung liegt, aber „Deponia“ ist wirklich das erste neuere, was für mich nun auf der gleichen Stelle steht wie diese Klassiker. Ja ja, hat mich sehr berührt alles, das habe ich auch selten bei solchen Spielen. Schnüff. Gut übrigens, dass gerade #Konsumauszeit ist, denn sonst wäre ich sicher schon in Versuchung gekommen, das Rollenspiel-Buch dazu zu kaufen, denn ich möchte noch mehr Deponia!
  • Zu Halloween kamen bei uns natürlich viele Gruselspiele auf den Tisch, besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber etwas, das gar nichts mit Halloween zu tun hatte und noch nicht mal ein Brettspiel war: „Keep Talking and Nobody Explodes“. Gespielt wird es mindestens zu zweit, ein Spieler/eine Spielerin sitzt vor dem PC (beziehungs in einem virtuellen Raum) und hat dort eine Bombe vor sich, die es zu entschärfen gilt. Der/die andere hat eine Anleitung zur Bombenentschärfung vor sich liegen und muss dem anderen helfen, die Bombe unschädlich zu machen. Wichtig: Beide sehen nicht, was der jeweils andere sieht. Die Bombe besteht aus mehreren Modulen und wer davor sitzt muss dem anderen erklären, was er sieht, damit der im Handbuch raussuchen kann, wie beide gemeinsam die Bombe entschärfen können. Und natürlich tickt die Uhr … Wow! Man muss reden, rätseln, kombinieren und das gemeinsam innerhalb kurzer Zeit. Ein großartiges Spiel!

Gesehenes:

  • TV-mäßig ist gerade gar nicht so viel los bei mir. Ich habe im Moment eine totale YouTube-Phase, weshalb ich Netflix zurzeit eher vernachlässige. Gesehen wurde aber noch die neuste Folge von „Fargo“ (wow! Die Serie gefällt mir immer besser) und weil ich das so gut finde und so traurig bin, dass es wöchentlich immer nur eine Folge gibt, habe ich noch „Top of the Lake“ angefangen. Ein 12-jähriges, schwangeres Mädchen versucht sich umzubringen und eine junge Polizistin, die aufklären möchte, was da los ist, greift quasi in ein dörfisches Wespennest. Spielt in Neuseeland, macht zusätzlich großes Fernweh und gefällt mir bisher sehr!

So viel von mir. Und dann wisst ihr jetzt was los ist, falls ihr mich irgendwo im Netz vermisst.

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