Life in a Week
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Life in a Week – No. 1/16

Der erste Rückblick im neuen Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut reingekommen. Mein Jahr begann wie berichtet mit dem neuen Job und dann mit einem kleinen Super-GAU: Ich bin direkt seit dem zweiten Tag krank Zuhause. Awesome. Während alle (!) – bis auf meinen Freund – um mich herum an Weihnachten und Silvester krank waren, war ich noch ganz stolz darauf, dass es an mir vorüber gegangen ist. Normalerweise bin ich nämlich immer die erste, die die Viren anspringen. Joa und nach den entspannten Feiertagen und der Aufregung am Montag hat mein Körper dann wohl nicht länger widerstehen können. Gestern und heute verbringe ich also hauptsächlich mit schlafen und Tee trinken, da ich morgen nämlich unbedingt wieder zur Arbeit will.

Ich nutze die Chance also mal, schon jetzt einen Wochenrückblick zu wagen:

Gesehenes:

  • Mary Poppins

    Ich fange mal mit dem Schönen an: Wir haben „Mary Poppins“ und „Saving Mr. Banks“ gesehen. „Mary Poppins“ (1964) ist ein heiß geliebter Film meiner Kindheit mit einer im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaften Nanny. Einfach ein wunderschöner Disney-Seufzer-Film mit ganz schlimmen Ohrwürmern. „Saving Mr. Banks“ ist ein Film aus dem Jahr 2013, in dem es um die Entstehung von „Mary Poppins“ geht. Letzterer basiert nämlich auf den Büchern von der Autorin P.L. Travers und diese lieferte sich einige Kämpfe mit Walt Disney (gespielt von Tom Hanks) um die Rechte und die Umsetzung. Ein sehr netter Film, zu dem man aber unbedingt vorher „Mary Poppins“ gesehen haben muss.

  • And now for something completely different. Auf Netflix läuft seit kurzem die Doku-Serie „Making a Murderer“ (Trailer). Es geht um den Amerikaner Steven Avery, der 1985 ins Gefängnis kam, weil er angeblich eine Frau überfallen haben soll. 18 Jahre später kommt er wieder frei, weil neue DNA-Beweise zeigen, dass er unschuldig ist. Er klagt darauf hin auf Schadensersatz in Millionenhöhe, bis eine junge Frau verschwindet, die zuletzt auf seinem Grundstück gesehen wurde – und er wieder als Verdächtiger im Mittelpunkt steht.

    Wow, hat die Doku mich mitgenommen, geschockt, wütend gemacht und fassungslos zurückgelassen. Ich kann sie eigentlich nicht empfehlen. Es ist gut gemacht, man bekommt alles hautnah mit, aber es reißt einem auch das Herz raus. Man möchte, dass das alles was man da sieht, nur inszeniert und nicht wahr ist. Oder dass das Doku-Team Tatsachen verdreht, aber nach und nach weiß man eigentlich gar nicht mehr, was man glauben soll. Außer, dass da was verdammt falsch läuft. Es ist gut, es nimmt einen mit, aber eigentlich möchte ich sagen: Guckt euch das nicht an. Aber irgendwie doch (alleine um danach all die Diskussionen auf reddit und Co. lesen zu können). Hmpf. Folge Nummer eins kann man übrigens auch komplett und ganz legal bei YouTube sehen.

Gelesenes:

  • Leider lässt mich mein Tabletten-Kopf nicht viel lesen zurzeit. Aber ich bin noch immer im ersten Band des „Cthulhu-Mythos“ mit Geschichten von Lovecraft.

Gespieltes:

  • Unsere Spieletage waren von einem ganz klar geprägt: Pandemic Legacy. Inzwischen ist es sogar auf Platz eins der besten Spiele bei BoardGameGeek.com. Das Besondere daran: Es verbindet das Spiel Pandemic mit dem Legacy-Spielprinzip. Das heißt, dass sich das Spiel bei jeder Partie verändert (daher gibt es auch keine Fotos, damit hier auch niemand gespoilert wird). Bei Pandemic geht es darum die Welt vor Viren und Krankheiten zu beschützen, die sich im Laufe des Spiels ausbreiten. Im Legacy-Spiel passiert das natürlich auch, nur dass man nach und nach andere Aufgaben bekommt, man muss Karten zerreißen, den Spielplan mit Stickern bekleben und darf zwischendurch Boxen und Info-Türchen (wie beim Adventskalender ;-)) öffnen, um neue Regeln und Material zu bekommen.Das Spiel wurde sehr gehypt und alle waren ziemlich am Ausflippen deswegen. Ich muss ehrlich sagen: Wir sind jetzt mehr als halb durch und soooooooo sehr hat es uns dann doch (noch?) nicht gepackt. Natürlich ist das Prinzip spannend und das Spiel eh toll (auch wenn ich kein großer Pandemie-Fan bin), aber leider sind die Dinge, die passieren, nicht sehr individuell. Man spielt es über zwölf Monate von Januar bis Dezember und falls man einen Monat verliert, kann man ihn noch ein weiteres Mal spielen. Nach dem zweiten Mal geht es auf jeden Fall zum nächsten Monat weiter und man bekommt dann die nächsten bis dahin geheimen Infos/Aufgaben/was auch immer. Wir sind da wohl ein bisschen verwöhnt von „T.I.M.E. Stories“, was sehr viel mehr darauf eingeht, was zuvor passiert ist und welche Entscheidungen man getroffen hat. Naja. Viele lieben es und es ist ja auch nicht schlecht. Solltet ihr euch also trotzdem ruhig mal ansehen😉
  • Eine süße App, die mir gerade Gesellschaft leistet: Card Crawl. Ein Dungeon-Crawler-Spiel in Kartenform. Sehr einfach zu lernen, mit entzückender Grafik und einem hohen Spaßfaktor.

Der neue Tee ist aufgesetzt, ich verkrieche mich wieder unter meine Decke und bin dann hoffentlich morgen wieder bereit für das Winter-Wonderland da draußen. Passt auf euch auf!

3 Comments

  1. Zwar etwas spät, aber trotzdem noch gute Besserung!🙂
    Mary Poppins fand ich als Kind auch toll und kann mich immer noch dafür begeistern. Einfach ein grandios kreativer Film. Ich wollte ja auch immer durch Lachkrämpfe fliegen können oder mit Schornsteinfegern auf dem Dach tanzen.❤

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  2. Verdammt nu brauch ich jemanden, der mir mal sein iPad sorgt – schaut wirklich putzig aus und solche Spiele liegen mir eh auch schon mit echten Karten am Herzen, mit ein bisschen Magie (Animation / Technik) also vermutlich nen hoher Suchtfaktor!

    Mary Poppins ist dazu eh Liebe!

    Liked by 1 person

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