Life in a Week
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Life in a Week – No. 2/16

Das ist hier eher ein Monatsrückblick als ein Wochenrückblick. Ehem. Wie ich schon berichtet habe, hat sich Anfang des Jahres ein bisschen was bei mir geändert und daher muss ich mich immer noch etwas eingrooven mit dem neuen Job, dem neuen Level des Erwachsenenlebens, fordernden Projekten … aber das wird schon noch. Und dann wird das mit den regelmäßigen Wochenrückblicken auch bald wieder besser. Aber nun hole ich erst mal etwas aus:

Gesehenes:

Viel zu viel. Da ich abends meistens viel zu kaputt zum Lesen war, habe ich mich oft von Netflix und dem DVD-Player berieseln lassen. Eine Auswahl:

  • Sehr beeindruckt war ich von „Ex Machina“ (2015): Programmierer Caleb gewinnt ein Treffen mit dem exzentrischen Chef der Suchmaschinen-Firma, für die er arbeitet. Caleb wird in sein Anwesen eingeflogen, das mitten in der Natur irgendwo im Nirgendwo liegt. Dann erfährt Caleb, dass sein Chef Experimente zur künstlichen Intelligenz durchführt und Caleb ihn dabei unterstützen soll. Er lernt Androidin Ava kennen und erfährt, dass anscheinend nicht alles so ist, wie es aussieht … ein wirklich toller Science-Fiction-Film, dessen Geschichte realer wirkt, als einem manchmal lieb ist. Und die Oscar-Nominierung für „Beste visuelle Effekte“ ist für mich sehr verständlich.
  • Ich habe es endlich geschafft „Akte X“ weiterzuschauen. Bin noch immer in Staffel 1, aber nach dem ersten 90s-Schock habe ich mich allmählich an alles gewöhnt und es waren schon sehr coole Storys dabei (besonders „Eve“ hat mir gefallen). Ich freue mich auf mehr – das ist gerade die perfekte Berieselung für dunkle Abende, an denen man zu müde für alles andere ist. Zu der nagelneuen Staffel werde ich jedoch so schnell wohl nicht aufholen können😉
  • Apropos dunkle Abende: Schnee sei Dank, habe ich dann doch mal Lust auf Harry Potter bekommen. Ich habe ein paar der Bücher gelesen und dann immer artig danach die Filme geguckt, bin da aber nicht durch alle durchgekommen. Durch das gemütliche Wetter hatte ich dann mal wieder Lust auf die Filme und der Tod von Alan Rickman (buhuuuuu😦 ) hat mir dann den letzten Schubser gegeben und ich habe mir die DVD-Box gekauft. Ich musste mir eingestehen, dass ich die Bücher wohl nie zuende lesen werde und dass ich stattdessen jetzt einfach die Filme gucken darf. Obwohl Harry Potter perfekt für meinen Geschmack ist (Magie, das gemütliche Hogwarts, schräge Charaktere,…), ist der Funke nie so richtig übergesprungen. Jetzt werde ich die Bildungslücke aber mal doch endlich, endlich schließen! Film 1 und 2 wurden inzwischen geguckt.
  • Und noch eine Bildungslücke wurde geschlossen. Ich habe mir endlich mal „Bride of Frankenstein“ (1935) angesehen. Und da wurde mir erst bewusst, dass die Braut ja eine super junge Elsa Lanchester ist. Ich kenne sie nur als ältere Dame aus von mir geliebten Filmen wie „Murder by Death/Eine Leiche zum Dessert“ und „Blackbeard’s Ghost/Käpt’n Blackbeards Spuk Kaschemme“ und auch bei „Mary Poppins“ war sie in einer kleinen Rolle dabei. Von der Braut war ich dann doch enttäuscht. Nicht nur, dass sie nur einen wiiiinzigen Teil des Film einnimmt, sondern auch, dass die ach so legendäre Liebesgeschichte gar keine Liebesgeschichte ist. Nicht im Geringsten. Aber ich will ja nix verraten.

Gelesenes:

  • Randomhouse hat die „Gänsehaut“-Reihe von R.L. Stine neu aufgelegt! Naja, ehem, also sechs Bände von rund 100. Aber immerhin! Ich hoffe ja sehr, dass es noch mal mehr geben wird. Die habe ich mir in den letzten Wochen jedenfalls komplett zusammen gekauft und es ist gerade die perfekte Lektüre für abends. Ich liebe die gruseligen Kinderbücher, die aber immer auch witzig sind und es gibt immer diese bekannten Twists. Keine 08/15-Kinderbücher, sondern die machen echt Spaß.
  • Auch gelesen wurde „Vegan für alle. Warum wir richtig leben sollten“ von Jan Bredack. Das Buch hat mir vor langer, langer Zeit die liebe Celly geschickt und seitdem ging es in der Familie rum und landete jetzt endlich mal wieder bei mir, damit ich es dann auch mal nachholen kann. Jan Bredack ist der „Erfinder“ der veganen Supermärkte Veganz und hier erzählt er, wie er zu der Idee gekommen ist. Besonders spannend: Er kommt aus keiner Hippie-Familie oder war schon immer Öko angehaucht, seine Vergangenheit war das genaue Gegenteil: Er wuchs in der DDR auf, schloss sich aus Rebellion zwischenzeitlich rechten Gruppen an und arbeitete sich schließlich zum Manager bei Daimler-Benz hoch. „Ich war ein Arschloch“, liest man im Buch recht häufig. Ich muss gestehen, dass ich mich gefreut habe, auf viele Fragen im Buch Antworten zu finden – zum Beispiel geht immer wieder der Vorwurf, Bredack sei ein Nazi und Veganz damit nicht unterstützenswert, durchs Netz. Danke Buch, für die Aufklärung, dass dem nicht so ist. Gleichzeitig macht es Mut zu lesen, dass anscheinend wirklich jeder an einen Punkt kommen kann, sein Leben komplett zu ändern. Eine Autobiografie, die ich sehr gerne gelesen habe und gerade Leuten ans Herz legen kann, die mit der veganen Idee noch so gar nichts anfangen können.

Gespieltes:

  • Inzwischen haben wir „Pandemic Legacy“ durchgespielt. Das Spiel, das sich während des Spielens stetig ändern und das nun durchgespielt und damit jetzt wirklich durchgespielt ist. Das Brett wurde beklebt, Karten zerrissen, Charaktere starben. Im letzten Rückblick deutete ich schon an, dass wir ein bisschen enttäuscht waren. Wohl kein Spiel wurde in den letzten Monaten so gehypt und wir waren daher auf sehr viel mehr gespannt. Jetzt, wo wir es durchgespielt haben, kann ich sagen: Zum Ende hin wurde es doch noch super! Es gab ein paar Situationen und Wendungen, die vieles raushauen konnten und so waren wir sehr glücklich, durchgehalten zu haben. Übrigens haben wir uns nach dem Spiel die Review mit Spoiler von Spiele-YouTuber Rahdo angesehen und der hat – ohne Scheiß! – während des Videos Rotz und Wasser geheult, weil ihn das Spiel und das Schicksal der Welt so mitgenommen hat. Ähm. Also so nah ging es uns dann doch nicht, auch wenn es schon recht ernst war zwischendurch …

Was sonst noch geschah:

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