Life in a Week
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Life in a Week – No. 5/16

Der Wochenrückblick kommt jetzt mal unter der Woche und ich habe eeeeiniges nachzuholen. Der letzte Rückblick ist ja jetzt echt schon wieder ewig her. Fast zwei Monate? Ok, ehm, ich versuche mal zu filtern, was in der Zwischenzeit alles so los war:

Gesehen:

Ganz aktuell bin ich wieder komplett in „Silicon Valley“ versunken. Gerade läuft Staffel drei in den USA und daher war es für mich Zeit für einen Rewatch von Staffel eins und zwei. Und die Serie wird beim zweiten Ansehen noch viel besser. Es geht um ein junges Start-Up in Silicon Valley, die zwar eine gute Idee haben, aber auf viele Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg stoßen – und das ist so herrlich! Jeder Charakter ist perfekt und liebenswert und nerdig und ich liebe die einfach alle. Außerdem ist das eine Serie, bei der ich das Gefühl habe, dass sie eher besser als schlechter wird.

Den Horrorfilm Hush/Still“. Die taubstumme Maddie lebt in einem Häuschen im Wald und eines Abends lauert ihr ein Serienkiller auf. Dadurch, dass sie ihn nicht hören kann, gibt es so manchen Herzstillstand-Moment beim Ansehen, hui! Das war endlich mal wieder ein Film dieser Art, der mir wirklich richtig gut gefallen hat.

Noch was Gruseliges gab es mit „House on Haunted Hill“ mit Vincent Price von 1959. Ein Millionär bietet fünf Leuten ein „Preisgeld“ von 10.000 Dollar, wenn sie eine Nacht in einem Anwesen durchstehen, in dem es spuken soll … Ich liebe Filme dieser Art und obwohl dieser schon einige Jahre auf dem Buckel hat, war er doch schon ganz schön gruselig stellenweise.

Und dann gab es noch „Cabin in the Woods“. Ebenfalls ein Horrorfilm, aber … irgendwie anders. Ich habe den Film lange nicht beachtet, weil ich dachte dass es so ein Teenie-Slasher-Film ist, aber wurde eines Besseren belehrt. Ein witziger und cleverer Film, der das Klischee „Gruselschocker“ auf sehr erfrischende Art auf die Schippe nimmt. Ich bin froh, dass ich ihn endlich, endlich gesehen habe!

Gelesenes:

Ada von Goth von Chris Riddell. Die ersten beiden Bände sind bisher auf Deutsch erschienen und jeder, der den Stil von Chris Riddell mag und bestenfalls süße Jugendbücher mit fantastisch-verrückten Themen, sollte sich die hier unbedingt mal ansehen! Ada von Goth lebt nämlich mit ihrem Vater in einem Schloss und erlebt hier, auch durch die vielen besonderen Bewohner des Anwesens, einige Abenteuer. Ich bin ganz verliebt in die Geschichten und in Ada ♥

Angelesen hatte ich „Willkommen in Night Vale“, das Buch zum Podcast sozusagen. Aber leider pausiert es gerade, irgendwie bin ich da nicht so richtig reingekommen…

Angefangen habe ich nun „Die Vampire“ von Kim Newman. In der deutschen Version sind drei englische Bände vereint und daher ist sie auch entsprechend lang (1200 Seiten, uff) und ich hoffe, ich halte durch! Aber bisher gefällt es mir sehr, sehr gut! Viktorianisches London, Dracula, Vampire, Jack the Ripper, Sherlock und Mycroft Holmes, Scotland-Yard-Männer wie Lestrade, Dr. Jekyll, Oscar Wilde,… alle sind sie da. Alle! Ich liebe es! Hoffentlich bleibt es so toll😉

Gespieltes:

Wir haben am letzten Wochenende vor allem „Die Akte Whitechapel“ gespielt. Ein Hidden-Movement-Spiel wie „Scotland Yard“, nur noch etwas ausgeklügelter und mit dem Unterschied, dass man Polizei und Jack the Ripper spielt. Jack muss in jeder Runde (=Nacht) in Whitechapel töten und die Polizei muss ihn fassen, bevor er wieder in sein Versteck zurückkehren kann. Ein neues Lieblingsspiel, über das ich sicher bald Ausführlicheres schreiben werde!

Dann haben wir an einem Abend wieder „Villen des Wahnsinns“ gespielt und zwar das Szenario der Print on Demand-Erweiterung „Der Hexen-Sabbat“. Das Spiel ist wirklich toll, weil es einen für 1 bis 2 Stunden komplett in seinen lovecraftschen Bann zieht. Diese Erweiterung war deshalb besonders schön, weil es ein bisschen von den Geschichten „Träume im Hexenhaus“ und „Die Ratten im Gemäuer“ aufgreift und daher noch ein bisschen näher an den Geschichten von Lovecraft ist, als es die anderen Szenarien waren, die wir bisher gespielt haben. Ich brauche also definitiv mehr von diesen kleinen (aber leider recht teuren) Erweiterungen.

Das Kickstarter-Spiel „Kodama“ war zwischendurch auch noch dran. Da muss man Bäume „bauen“ und so Punkte sammeln. Dabei muss man aufpassen, welche Eigenschaften die Äste besitzen, wie Pilze, Blüten oder Glühwürmchen, die man ergänzen will. Ein sehr süßes Spiel🙂

Noch ein kleines Spiel war „Dracula“ für zwei Spieler von Kosmos. Das Spiel ist im Laden nicht mehr zu haben und ich fand es zufällig beim Stöbern bei Oxfam. Es ist wie neu und ich habe mich so darüber gefreut – mehr noch darüber, dass das Spiel echt Spaß macht. Einer spielt Dracula und einer Van Helsing und einer von beiden gewinnt, wenn er entweder alle Opfer gefunden hat oder alle Vampirsärge. Eine Art Memory 2.0.

Was sonst noch geschah:

Es gab einen Tagesausflug ins „Universum“ in Bremen und ins Klimahaus in Bremerhaven. Das Universum ist eine Art Mitmach-Ausstellung rund um Technik, Natur und den Menschen. Zurzeit gibt es da eine Sonderausstellung „Ey Alter“, wo man durch Tests mehr über sich und das Alter herausfinden kann. Alleine das schon hat sich sehr gelohnt und viel Spaß gemacht. Im Klimahaus wiederum „läuft“ man auf dem Längengrad 8° Ost 34′ um die Welt und lernt dabei mehr über die jeweiligen Menschen und – natürlich – das Klima dort. Die Idee ist sehr cool umgesetzt! Was jedoch ganz bitter auffiel: Es waren fast nur Schulklassen mit uns da, die ununterbrochen mit ihren Smartphone hantiert haben. Die Ausstellung wurde nur angesehen, um dort coole Selfie-Hintergründe zu finden. Das war extrem gruselig zu sehen…

Genau im richtigen Moment war mein Briefkasten voll mit Überraschungspäckchen. Noch einmal ein dickes Dankeschön an Lulu, Elsa und Markus. Ich habe mich so sehr gefreut ♥Überraschungen

2 Comments

  1. Wir hatten ‘damals’ noch handy verbot bei allen schul aktivitäten O_O fand ich nervig aber in anbetracht der entwicklung heutzutage auch wieder sehr positiv weil ja nun schon die kleinsten zu handy zombies mutieren… pfui.
    also lohnt sich ada zu kaufen? schon wieder so ein ding, was erst ewig auf ner amazin wunschliste klebt bevor man durch nen blog vom kauf überzeugt wird / glücklich gemacht wird…

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    • Ja, Ada lohnt sich sehr! Also finde ich zumindest. Es ist nicht nur total hübsch (zumindest Band 1, bei Teil 2 wurde dann schon optisch etwas gespart…), die Zeichnungen von Chris Riddell sind ein Traum und die Geschichte ist auch sehr lesenswert🙂

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