Life in a Week
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Life in a Week – No. 2/17

Lange ist’s her … aber es ist auch so einiges bei mir gerade passiert, so dass sich das Bloggen leider erst einmal hinten anstellen musste. Scusi! Ein bisschen von dem, was so los war, habe ich ja schon verraten. Ja, ich bin nach Hamburg gezogen und habe gerade echt noch ein paar Probleme mit dem „Ankommen“. Ich wohne übergangsweise in einer WG, was gar nicht so einfach ist, wenn man davor über 10 Jahre lang alleine gewohnt hat. Ich pendle immer noch viel in die Heimat, an den anderen freien Tagen ist Herr Cookie zu Besuch und da bleibt irgendwie alles andere gerade auf der Strecke.

Ende des Jahres werde ich mir mal eine kleine Wohnung in Hamburg suchen und dann kann ich hoffentlich auch wieder etwas runterfahren. Nestbuilding und so. Jetzt ist es gerade mehr so Schlafen-und-Essen-und-Arbeiten. Aber auf jeden Fall ist Hamburg großartig! Ich bin sehr verliebt in diese Stadt und hätte mir keine bessere aussuchen können, um mein geliebtes, kleines Oldenburg zu verlassen. Die Menschen hier sind so nett, dass ich aus dem Staunen gar nicht wieder rauskomme. Auch wenn ich von vielen Hamburgern selber daraufhin irritierte Blicke ernte, doch: Auch mein aus NRW zugezogener Kollege macht die gleichen eher unerwarteten Erfahrungen.

Aber nun zum Wochenrückblick!

Gelesenes:

Kürzlich beendet habe ich „The Returned“ von Seth Patrick. Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt, in der plötzlich längst Verstorbene zurückkehren, als wären sie nie weg gewesen. Das Buch basiert auf der Serie (wenn ich das richtig verstanden habe, was ich so herum ziemlich weird finde ….) und ich hatte recht blind zugegriffen, weil es ein günstiges Mängelexemplar war. Dann habe ich es aber total verschlungen. Leider bleiben zum Schluss viele Fragen offen und einen zweiten Teil finde ich nirgends. Was auch irgendwie weird ist … Vielleicht sollte ich als nächstes also nun die Serie gucken?

Und dann ging es wieder zu Sherlock mit „Der Fall Moriarty“ von Anthony Horowitz. Den Vorgänger „Das Geheimnis des weißen Bandes“ fand ich großartig. Ein Sherlock Holmes-Roman, der zwar nicht von Sir Arthur Conan Doyle geschrieben ist, der aber so gut ist, dass er sich liest, als wäre er es. Daher war ich total gespannt auf „Der Fall Moriarty“ und auch dieser hat wieder echt Spaß gemacht. Auch wenn Sherlock Holmes und Moriarty gar nicht die Hauptpersonen sind – die Geschichte spielt nämlich nach dem Reichenbachfall und beide sind bereits „tot“. Auch wenn ich das Weiße Band noch etwas gelungener fand, war auch dieser Teil wirklich spannend und eine absolute Empfehlung für alle, die ebenfalls nicht genug von Sherlock Holmes bekommen können.

Gesehenes:

Gerade lief in England die erste Staffel der Serie „Quacks“. Hier geht es um ein paar Mediziner (mehr oder weniger …) im 19. Jahrhundert, die mit einigen aus unserer heutigen Sicht fragwürdigen Methoden versuchen ihre Patienten zu heilen. Für mich persönlich ein Volltreffer, weil ich mich im Studium in England in einem Semester mit genau diesem Thema beschäftigt habe und daher einige bekannte Personen und Methoden in der Serie wiederentdeckt habe. Es ist aber keine Dramaserie, sondern recht leichte Kost und ziemlich witzig. Und, oh, die Schauspieler sind alle so großartig! Gerade Rory Kinnear mag ich seit seiner Rolle als Frankensteins Monster in „Penny Dreadful“ sehr.

Darauf gekommen bin ich überhaupt erst, weil Andrew Scott (Moriarty in BBCs „Sherlock) hier Charles Dickens spielt:

Gespieltes:

Gestern trafen wir uns im Brettspiel-Café „Würfel & Zucker“ zum Arkham Horror-Abend. Ein Spiel, das ich unbedingt mal nachholen wollte. Leider, wie sollte es anders sein, konnten wir die Welt nicht vor den Monstern beschützen und haben gegen das Spiel verloren … aber es war sehr knapp! Arkham Horror ist schon echt sehr komplex und teilweise frustrierend, wie man es von den lovecraftschen Fantasy Flight Games gewohnt ist. Jetzt bin ich gespannt auf Eldritch Horror, das ja eine Art Light-Version von Arkham sein soll.

Ansonsten wurde einiges gespielt, wie das so ist, wenn man in einem Brettspiel-Café arbeitet. Zum Geburtstag bekam ich aber vom lieben @DieAcademy „The Sherlock Holmes Master Detective Game“ (DANKE! ♥) das wir direkt zweimal gespielt haben. Es ist ein kleines Retro-Spiel im neuen Gewand: Es gibt 75 verschiedene Fälle, die es zu lösen gilt. Man würfelt und läuft von Ort zu Ort, wo es jeweils Hinweise gibt und wenn man ausreichend gesammelt hat, kann man bestenfalls den Kriminalfall aufklären. Ich liebe Krimispiele ja nun sowieso, aber dieses macht einfach echt Spaß, weil es simpel und schnell gespielt ist und trotzdem hat es ein tolles Krimi-Feeling.

Auch gespielt wurde „Covert“. Als Geheimagenten reist man um die Welt und muss Aufgaben erfüllen und Codes knacken. Ein Spiel, bei dem man seine Würfel geschickt platzieren und bestimmte Kartentypen sammeln muss. Dabei hat man mehrere Möglichkeiten, um Aufgaben zu erfüllen, was ich immer super finde. Zum Beispiel kann man bestimmte Karten hier gleich auf mehrere Arten einsetzen und muss sich vorher überlegen, was am besten wäre.

Und es gab ein neues Escape-Spiel! „Deckscape“ von AbacusSpiele. Ein Spiel, dass ich persönlich so gar nicht auf dem Zettel hatte – es kommt im praktischen Taschenformat und in Form eines einfachen Kartenspiels. Daher erwarteten wir gar nicht allzu viel, waren dann aber total positiv überrascht! Das Spiel funktioniert echt gut, man muss geschickt die Gegenstände und Hinweise kombinieren und wir freuen uns auf den nächsten Teil. Mit unter 10 Euro total gut geeignet für alle, die so ein Spiel mal ausprobieren wollen und das Gute: Man macht es im Gegensatz zu anderen beim Spielen nicht kaputt.

Da vor ein paar Tagen der neue Nintendo 2DS XL eingezogen ist, spiele ich seitdem „Animal Crossing New Leaf“ – das mir Herr Cookie netterweise geliehen hat. Ich habe meinen alten DS (ja, den ersten noch!) sehr geliebt und jetzt freue ich mich darauf, auch mal neuere Spiele spielen zu können.

Was sonst noch geschah:

Unerwartete, kurzfristige Heimreise, weil wir einen Notfall in der Familie hatten mit Krankenhaus und so Ängsten, die man nicht möchte. Inzwischen ist aber alles einigermaßen wieder gut, zum Glück.

Ich hatte Geburtstag und da dann auch noch mal ein paar schöne Tage mit der Familie und Herrn Cookie verbracht. Eingezogen ist bei mir an dem Tag der neue Roman von Walter Moers: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“. Ich bin ja großer Moers-Fan und habe auf die Erscheinung total hingefiebert – und dann ging es bei mir doch komplett unter wegen der ganzen anderen Aufregung im Moment. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich das Buch nun zum Geburtstag bekommen habe und natürlich bin ich schon mittendrin.

Es gab außerdem die volle Dröhnung „Sarah’s Scribbles“ – ich LIEBE ihre Comics. Und es gab den neuen Teil vom Spiel „Sherlock Holmes Consulting Detective“ mit Jack The Ripper & den West End Adventures. Noch ein Sherlock Holmes-Buch gab es von @ZachariasFuchs (DANKE! ♥) „Aus den dunklen Anfängen des Sherlock Holmes“ inklusive perfektem Schmuck ❤ Halloween-Plüschtiere von meinen Eltern und eine Sherlock-Holmes Uhr. Man könnte meinen, es war ein Geburtstag ganz im Zeichen von Holmes. Find ich gut! Und Zuhause in Hamburg wartete dann noch ein Überraschungspäckchen von meiner Freundin aus Kiel. Hach. Danke auf jeden Fall an alle, die an dem Tag an mich gedacht haben, ich habe mich so gefreut über all eure Nachrichten ❤

Und nun lasset das Halloween-Shopping weitergehen und den #Horrorctober beginnen! Und auf dass der nächste Wochenrückblick nicht so lange auf sich warten lässt!

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