Month: November 2017

Gedanken zur #Konsumauszeit – Nr. 2

Social-Media-Auszeit läuft super. Nicht. Ich hatte zwischendurch mal mein Twitter-Konto deaktiviert, da lief es ganz gut. Aber dann war dies und dann war das und inzwischen bin ich fast wieder normal online. ABER Ein bisschen meine Hausaufgaben mache ich trotzdem! Ich höre schon seit einer Weile, aber jetzt noch interessierter, das Hörbuch „Digitale Erschöpfung. Wie wir die Kontrolle über unser Leben wiedergewinnen“ von Markus Albers und reflektiere so einiges. Gerade, weil ich auch relativ empfindlich auf dieses „immer erreichbar sein“ reagiere. Aber so ganz ohne geht es eben nicht. Ein gesundes Maß zu finden ist wichtig und damit beschäftige ich mich gerade sehr. Dann habe ich – passend zur Konsumauszeit – noch die Doku „Minimalism“ auf Netflix geguckt. Hier geht es nicht nur um diesen Lebensstil, auch unsere Konsumwelt wird beleuchtet und eben auch unsere digitale Welt ist Thema. Ich habe aus der Doku auf jeden Fall einiges mitgenommen und war überrascht, dass vieles, was angesprochen wurde, auch so gut zur Social-Media-Nutzung und der eben genannten „Digitalen Erschöpfung“ passt. Anseh-Empfehlung! Die Doku hat mich noch …

Life in a Week – No. 4/17

Aufregend ist gerade alles. Die Wohnungssuche läuft auf Hochtouren, ich weiß nun wieder, wie sich eine eklige Erkältung anfühlt, ich habe eine schöne Urlaubswoche in der Heimat hinter mir und draußen ist es gut herbstlich (mit Wärmflasche im Arm gesendet). Ich nutze die Gelegenheit mal wieder für einen Rückblick. Gelesenes: Fertig geworden bin ich mit “Post-Millennial Gothic: Comedy, Romance and the Rise of ‘Happy Gothic’” von Catherine Spooner. Spooner ist eine britische Hochschullehrerin mit Schwerpunkten in den Bereichen Gothic Literatur und Kultur. Hier schaut sie sich an, wie sich „Gothic“ im 21. Jahrhundert verändert hat. Dabei beleuchtet sie unter anderem – und das ist das, was ich so spannend fand – welchen Einfluss zum Beispiel Tim Burton auf die Gothic-Szene hatte. Thema sind auch viele Bücher, TV-Serien oder Filme wie „A Series of Unfortunate Events“, „Twilight“, „Crimson Peak“, „Mighty Boosh“, „Dark Shadows“ und noch viele mehr, wo es auch nur ein wenig um Gothic und Goth geht. Und natürlich geht es um die Leichtigkeit, Kreativität und „Verspieltheit“ – was auch an der ständig präsenten Ironie …

Gedanken zur #Konsumauszeit – Nr. 1

Tag 5 der Konsumauszeit. Noch hatte ich auch nicht wirklich die Gelegenheit, irgendwo schwach zu werden. Ich bin aber jetzt schon super genervt von all den Super-Schnäppchen-Nur-Heute!-Mails in meiner Mailbox. Heute hatte ich einen komplett freien Tag so ohne irgendwelche Pläne (Hallelujah!!) und habe mich meiner Couch, ganz viel Tee und meiner YouTube-Später-Ansehen-Liste gewidmet. Hier bin ich dann irgendwann bei Videos/Dokus zu den Themen Ausmisten, Konsum und Minimalismus gelandet. Perfekt für die Konsumauszeit und die nötige Motivation also. Minimalismus, nein danke?! Vorweg schon mal das Geständnis: Ich bewundere Menschen, die den Minimalismus leben und damit glücklich sind. Ich persönlich merke immer wieder: Es ist nicht mein Weg. Überhaupt nicht. Als ich mich vor zwei/drei Jahren relativ intensiv damit auseinander gesetzt habe, flog immer mehr aus meiner Wohnung raus. Das war total toll. Ich fühlte mich vor allem von dem ganzen Deko-Kram (Bilder, Kerzen, Schnickschnack…) total eingeengt und mistete vieles aus. Es war großartig, wie wenig ich plötzlich mit Abstauben und Co. zu tun hatte. Es war ja kaum noch was da zum Putzen. Was ich …

#Konsumauszeit 2017

In diesem Jahr wird der November wieder zur Konsumauszeit. Auch wenn Apfelmädchen und sadfsh ihren Blog nicht mehr fortführen (soweit ich weiß), habe ich mich total gefreut die entsprechende Ankündigung auf Instagram zu finden. In den letzten Jahren hat mir die Auszeit echt gut getan, daher will ich auch jetzt wieder mein Bestes geben und mal drauf achten, nicht so viel Kram zu kaufen – sondern nach Möglichkeit nur das, was ich wirklich brauche. Also Lebensmittel, Hygieneartikel und Co. Der Zeitpunkt könnte für mich nicht besser gewählt sein. Für mich als Halloween-Fan sind September und Oktober geprägt von Impuls-Käufen. Deko-Sachen für die Wohnung, die es halt nur zu dieser Zeit im Jahr gibt – und schon hat man seine eigene kleine Rechtfertigung gefunden, um Dinge zu kaufen, die halt hübsch, aber nicht wirklich notwendig sind. Und dann gibt es ja Ende Oktober auch immer die Spiele- (und Kauf-) Messe SPIEL. Für mich ist das ein Event, für das ich schon lange im Voraus spare, denn hier gibt es immer so viele tolle Spieleneuheiten und eben …

Die Spielemesse 2017

Das ganze Jahr fieberten wir erneut auf dieses eine Wochenende hin und nun, wusch, ist es schon wieder viel zu schnell vorbei: Das Wochenende mit der Spielemesse in Essen. Aber schön war es wieder. In diesem Jahr war die SPIEL übrigens eine ganz Besondere für mich … Letztes Jahr am Freitag standen wir in Essen an der U-Bahn Richtung Messehalle, als ich mich eine Hiobsbotschaft aus dem heimischen Büro erreichte. Ich hatte mir extra für das tollste Wochenende im Jahr den Freitag frei genommen, um es voll genießen zu können und zack, alles im Eimer. Gekündigt hatte ich zu der Zeit schon (und zählte die Tage bis zum Ende), trotzdem war eine doofe Nachricht mit einem unangenehmen Termin für den kommenden Montag genau das, was ich an so einem Wochenende nicht haben wollte. Also lief ich über die SPIEL und träumte davon, wie schön es sein muss, beruflich mit Brettspielen zu tun zu haben. Für mich war die Spieler-Welt so entspannt und ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass Menschen, die ihr Geld mit Brettspielen …