Tagebuch
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Gedanken zur #Konsumauszeit – Nr. 2

Social-Media-Auszeit läuft super. Nicht. Ich hatte zwischendurch mal mein Twitter-Konto deaktiviert, da lief es ganz gut. Aber dann war dies und dann war das und inzwischen bin ich fast wieder normal online.

ABER

Ein bisschen meine Hausaufgaben mache ich trotzdem! Ich höre schon seit einer Weile, aber jetzt noch interessierter, das Hörbuch „Digitale Erschöpfung. Wie wir die Kontrolle über unser Leben wiedergewinnen“ von Markus Albers und reflektiere so einiges. Gerade, weil ich auch relativ empfindlich auf dieses „immer erreichbar sein“ reagiere. Aber so ganz ohne geht es eben nicht. Ein gesundes Maß zu finden ist wichtig und damit beschäftige ich mich gerade sehr.

Dann habe ich – passend zur Konsumauszeit – noch die Doku „Minimalism“ auf Netflix geguckt. Hier geht es nicht nur um diesen Lebensstil, auch unsere Konsumwelt wird beleuchtet und eben auch unsere digitale Welt ist Thema. Ich habe aus der Doku auf jeden Fall einiges mitgenommen und war überrascht, dass vieles, was angesprochen wurde, auch so gut zur Social-Media-Nutzung und der eben genannten „Digitalen Erschöpfung“ passt. Anseh-Empfehlung!

Die Doku hat mich noch auf eine andere Idee gebracht: Ich teste mich gerade durch Meditations-Apps und schaffe es seit ein paar Tagen regelmäßig, sie auch zu nutzen. Spätestens zum Einschlafen und es tut mir echt gut. Ganz toll finde ich übrigens „Headspace“, allerdings gibt es auf lange Sicht gesehen nur ein Abo-Modell und das kommt für mich gerade leider gar nicht in Frage. Daher teste ich noch „Stop, Breathe & Think“, was mir ganz gut gefällt, aber ich bleibe wohl erstmal bei „Insight Timer“. Die App sammelt verschiedene geführte Meditationen von verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern und man kann sich immer etwas aussuchen. Außerdem kann man sich ein Profil anlegen und sieht, wer in der Nähe gerade auch die App nutzt. Das motiviert ein bisschen 😉

Nun zur „richtigen“ Konsumauszeit

Mich nerven die ganzen Werbemails so sehr. Einige meiner liebsten Shops sind auch gerade wieder fleißig dabei, mich für ihre Produkte zu begeistern. Aber inzwischen klicke ich schon gar nicht mehr drauf, weil kaufen will ich ja eh nichts. Das ist recht entspannend und das hatte ich auch im letzten Jahr schon gemerkt. Angebotstische und Co. lassen mich komplett kalt und das ist gar nicht mal so schlecht.

Nun wollte ich am Wochenende (seit Ende Juli wohne ich nun in Hamburg und es war das zweite Wochenende hier alleine und ohne Pläne!) einen kleinen Touri-Tag machen und mir im Schanzenviertel ein paar nette Läden ansehen. Ich hatte schon ein wenig Respekt davor, ob ich standhaft bleiben kann … nun war das Wetter an dem Tag so bescheiden, dass ich mein Programm auf den Second-Hand-Laden „PICKNWEIGHT“ beschränkte. Und ich bin ich tatsächlich schwach geworden. Aber vor allem unter dem Aspekt: Es ist gebraucht und in diesem Fall höchstwahrscheinlich sogar selbst gemacht UND ich friere im Moment ständig und da kann ich es echt gut gebrauchen: Eine schwarz-pinke Stola ist mitgekommen ❤

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  1. Pingback: Gedanken zur #Konsumauszeit – Fazit | growing up is for losers

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