Life in a Week – No. 7/15

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Es ist gerade mal wieder so eine Phase, in der meine gesamte Straße mit mir „The Cure“ hören muss. If you know what I mean. Aber heute regnet es schon den ganzen Tag, ich habe meine uralte XL-Cure-Hoodie-Jacke herausgekramt und vergrabe mich Zuhause – so kann es bleiben.

Traurig bin ich übrigens auch, weil … ach, das kommt jetzt:

Gelesenes:

  • Daniel Handlers „We Are Pirates“ habe ich inzwischen gelesen und ich bin so traurig! Daniel Handler ist ja der Typ, der unter dem Pseudonym Lemony Snicket Bücher schreibt, die ich vergöttere. Die „Betrübliche Ereignisse“-Reihe zum Beispiel. Und dann hat er nun ein Buch für Erwachsene veröffentlicht, das in meinem geliebten San Francisco spielt und es geht auch noch um Piraten! MOAH! Und so unfassbar hübsch ist das Buch auch noch. Aber: Never judge a book by its cover. Denn ich habe mich soo durch die Geschichte gequält.

    We are Pirates

    Wie kann denn ein so hübsches Buch so doof sein? :(

    Es geht um Teenager Gwen, die gerne klaut. Und um ihren Vater Phil Needle, der für einen Radiosender arbeitet und sich mit seiner jungen Assistentin auf eine Geschäftsreise macht. Gwen wird dann beim Klauen erwischt und muss Sozialstunden im Altersheim ableisten, wo sie einen alten Herren kennenlernt, der verrückt nach Piratengeschichten ist – sie wird es dann auch, weil sie sich denkt: Hey, ich stehle gerne, die haben das auch gemacht! Ich bin Piratin! Und da sie nix zu verlieren hat, macht sie sich mit noch ein paar anderen Leuten auf und gemeinsam werden sie Piraten. In der Zwischenzeit entpuppt sich ihr Vater, der ja mit seiner jungen Assistentin unterwegs ist, zu einem misogynen Unsympathen. Und ach, dann ist es irgendwie auch alles schon wieder vorbei. Ich wimmere. Es hätte so gut werden können! Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass mir beim Lesen irgendeine Genialität entgeht. Aber nachdem ich nun auch andere Rezensionen gelesen habe, ist mir da wohl nichts durchgerutscht. Es konnte mich nur einfach nicht packen.
    Und nun muss ich in meine Lemony Snicket-Bücher weinen. Und dabei „The Cure“ hören. Lasst mich.
  • Vor Schock musste ich dann erst einmal wieder ein paar Comics lesen. Und nun bin ich durch mit der genialen Ghostbusters-Reihe von IDW. Schee war’s! Als nächstes steht von Dan Schoening und Eric Burnham die Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles-Reihe an. Der erste Sammelband ist endlich erschienen und schon auf dem Weg zu mir.

Gesehenes:

  • Es steht noch „Star Wars“ I bis III an. Aber ich trau mich nicht, weil ich Angst habe, dass sie wirklich so doof sind wie immer alle sagen (wobei ich auch „Blues Brothers 2000“ mag, daher habe ich noch Hoffnung…)
  • Auf jeden Fall habe ich nun erst einmal „Guardians of the Galaxy“ nachgeholt, wo ich gerade schon so im Weltraum-Fieber bin. Sehr unterhaltsam. Vor allem hat mir natürlich die Musik gefallen. Jackson 5 im Sci-Fi-Superhero-Film? Awesome!

Was sonst noch geschah:

  • So viel Weltschmerz! Wenn ihr mir eine große Freude machen wollt, schaut euch doch mal dieses Video an. Bitte lasst euch von dem Titel nicht abschrecken – es geht um so viel mehr, als das! Es ist eine kurze Rede von Philip Wollen. Der war mal Vize-Präsident der Citibank und inzwischen kämpft er für Tierrechte und Soziale Gerechtigkeit.
  • Ebenfalls sehr emotional wurde ich mal wieder bei Amanda Palmer. Es gibt ein schönes Video von ihrer Rede/ihrem Auftritt/ihrer Lesung bei Google. Es geht um ihr Buch und das Internet und zum Ende hin entwickelt sich ein sehr interessanter Austausch über all das mit dem Publikum.

Projekt-V

(Eigentlich passt der Begriff „Projekt-V“ gar nicht mehr, weil es bei meiner Ernährungsumstellung ja schon lange nicht mehr um ein Projekt geht. Eingeführt hatte ich es, als ich angefangen habe, meine Ernährung so gut es geht auf eine vegane umzustellen und hier habe ich festgehalten, wie es mir gelingt und was ich alles tolles kennenlerne und entdecke. Inzwischen ist es fester Bestandteil im Alltag geworden und ich bin mal mehr, mal weniger konsequent. Aber trotzdem lasse ich den Begriff jetzt mal für meine Wochenrückblicke so stehen.)

  • Letzte Woche hat unser Büro beim Teamkochen, so einer Teamfindungsgeschichte, teilgenommen. Irgs. Ich hasse Kochen mit anderen und das war auch noch an meinem freien Tag (was mir leider erst auffiel, nachdem ich nicht mehr rechtzeitig absagen konnte…). Was aber ganz toll war: Wir haben dort unter anderem mit türkischem Yufka-Teig gekocht. Damit kann kann man nämlich so Teigröllchen machen und die waren so super, dass ich es Zuhause direkt nachgekocht habe. Dort haben wir den Teig mit Kräutern (Petersilie, Dill und etwas Minze) und Feta gefüllt, Zuhause habe ich dafür Kräuter und Philosophen-Tofu genommen. Ein Rezept dazu gibt es zum Beispiel hier. Auf jeden Fall werde ich diese Teigdinger jetzt immer im Haus haben, ich bin ganz erfreut, was man damit alles machen kann :)

Life in a Week – No. 6/15

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Der Wochenrückblick kommt mal wieder etwas zu spät, dafür liegen zwei ganz tolle Wochenenden hinter mir. Hach. Zuerst war ich über das letzte Wochenende bei guten Freunden in Kiel und an diesem Wochenende haben wir einfach mal wieder entspannt Filme geguckt und Spiele gespielt.

Gesehenes:

  • Star Wars! Damit habe ich jetzt die ersten drei Filme (Episode IV bis VI) gesehen und bin schwer angetan. Jetzt kann ich wenigstens auch ein bisschen die Begeisterung über den neuen Star Wars-Film, der Ende 2015 in die Kinos kommen soll, nachvollziehen. Und am Wochenende gab es ja mit großen Tamtam den neuen Teaser/Trailer. Und zahlreiche coole Reaktionen darauf ;-) Weiterlesen

Life in a Week – No. 5/15

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Gesehenes:

  • Ich hatte ja im Januar-Wochenrückblick schon einmal von „Pretty Little Liars“ erzählt. Das ist so eine Mystery-Familien-Serie um vier High School Mädels. Überhaupt nicht mein Beuteschema und ich hätte nie, nie, nie, nie gedacht, dass mich diese Serie so packen würde. Alles beginnt damit, dass Alison, die beste Freundin der vier, verschwindet und seitdem werden sie von einer mysteriösen Person „A“ verfolgt, die ihnen das Leben zur Hölle macht. „A“ scheint alle ihre Geheimnisse zu kennen und schnell merken sie, dass „A“ in Verbindung zu Alison stehen muss. Die Geschichte wird immer verworrener und immer, wenn man denkt, dass „A“ enttarnt ist, stellt sich heraus, dass doch noch jemand anderes dahinter stecken muss. Weiterlesen

[Spiele] Mage Wars

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Epische Musik, gedimmtes Licht, böse Blicke, Zauberbücher in den angespannten Händen, überall Blut und tote Kreaturen … es ist „Mage Wars”-Zeit!

MageWars

„Mage Wars“ ist im Pegasus-Verlag erschienen und ein Strategiespiel für 2 Spieler, die als Magierinnen und Magier im Duell gegeneinander antreten. Das Besondere daran: Jeder Spieler hat unendlich viele Möglichkeiten, sich die Strategie, mit der er gewinnen möchte, zurechtzulegen. Es gibt unterschiedliche Magier-Arten, von Naturmagiern über Heiler hin zu den dunklen Zauberern und unzählige Arten den Gegner zu besiegen. Aber mal von Anfang an: Weiterlesen

[Bücher] Sparstrumpf-Challenge

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Sparstrumpfchallenge2015 Ich mag Challenges und Co. und in den letzten Jahren habe ich immer beim Konsumfasten in der Fastenzeit mitgemacht. Dieses Jahr habe ich es aber irgendwie nicht geschafft teilzunehmen. Jetzt bin ich auf eine andere Challenge gestoßen, die mich direkt angesprochen hat, so dass ich gerne mitmachen würde. Ich bin leider fast einen Monat zu spät, aber ich hoffe es ist trotzdem noch okay… Es ist die Sparstrumpf-Challenge des BücherKaffees: Weiterlesen

Life in a Week – No. 4/15

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Das wurde auch mal wieder Zeit, was? Na denn:

Gesehenes:

  • Knapp zwei Wochen war Herr Cookie nun zu Besuch und da wir nicht jeden Tag Action brauchen, haben wir auch die Zeit auf der Couch mit Netflix sehr genossen. Ich habe in der Zeit versucht ihn von „Misfits“ zu überzeugen, davon schwärmte ich ja schon einmal. Und ich habe dank ihm endlich „Doctor Who“ weitergesehen. Ich bin jetzt in der fünften Staffel und der Abschied von David Tennant war gar nicht mal so leicht… hach, das war echt traurig. Sehr. Und ich hätte ja nicht gedacht, dass mir Matt Smith auch so gut gefällt. Vielleicht sogar noch besser. Jetzt hat mich jedenfalls doch das Doctor Who-Fieber wieder ein wenig gepackt. Zwischendurch war ja immer wieder Flaute (sorry), aber jetzt ziehe ich das durch! Ha!
  • Richtig gut gefällt mir im Moment „Better Call Saul“, ein „Breaking Bad“-Spin-Off. Weiterlesen

Ein Wochenende in Berlin und so

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Vor mir liegt ein freies Wochenende (HOOORAY!!) und ich nutze die Chance endlich wieder, um mich meiner viel zu vernachlässigten Couch zu widmen. Und mal schauen, ob ich mich nach so langer Zeit noch bei Netflix anmelden kann. Weiß ich überhaupt noch, wie der Fernseher angeht?! Die letzten Wochen waren ganz aufregend, es gab abends ständig irgendwelche Termine, mein Praktikum ist spannend und in Berlin war ich zwischendurch auch noch. Wir waren dort nämlich zum Geburtstag eingeladen und ich konnte La Famiglia von dem Herrn Cookie kennenlernen. Den Samstag haben wir dann für eine Pilgertour durch die Hauptstadt genutzt:

Erst ging es zum Vöner – hier gab es mittags die erste Stärkung. Ich habe in meinem Leben noch nie Döner gegessen, weil ich schon Vegetarierin war, als der Döner-Hype uns erreichte. Daher habe ich mich umso mehr auf den inoffiziellen Berliner Klassiker gefreut und das ganz vegan. Wir haben uns jeder einen Vönerteller gegönnt und der war ziemlich gut. Ich glaube allerdings aus Seitan, das ist leider immer nicht so meine erste Wahl, aber dafür waren die Pommes umso leckerer. Omnomnom.voener

Dann stand die Spielwiese auf dem Programm. Weiterlesen

Life in a Week – No. 3/15

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Fröhliches Imbolc zusammen! Der Frühling ist auf dem Weg und den Winter lassen wir langsam hinter uns. Genau die richtige Zeit also, um noch einmal die gemütliche Jahreszeit zu genießen und sich auf das zu freuen, was so kommt. Das passt gerade auch sehr gut zu dem, was bei mir so los ist, aber erst einmal geht es mit den Büchern los:

Gelesenes:

  • Inzwischen ist Band 9 von „A Series of Unfortunate Events“,„The Carnivorous Carnival”, gelesen – eine ganz schön krasse Geschichte, ich wundere mich mal wieder, dass das echt Kinderbücher sind. Naja, aber das machen die Bücher um die Baudelaire-Waisen eben auch so besonders. Auf jeden Fall geht es ganz schön blutig zu, mit Löwen, denen „Freaks“ zum Fraß vorgeworfen werden und so. Hui! Weiterlesen

Life in a Week – No. 2/15

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Tja, so ist das halt: Kaum ist der Urlaub vorbei und man wieder mitten drin im Alltagstrott, kommen so schöne Dinge wie das Lesen viel zu kurz. Vorher habe ich aber einiges geschafft und ich versuche trotz allem „dran“ zu bleiben und weiterhin Zeit für Lesepausen zu schaffen. Guter Vorsatz und so. Hier also mal ein Zwei-Wochen-Rückblick:

Gelesenes:

  • Ich bin mal wieder im Lemony Snicket-Fieber. Zwei Neuzugänge wurden direkt gelesen: die ersten beiden Bände von „Meine rätselhaften Lehrjahre“. Das soll – natürlich mal wieder mit einem Augenzwinkern – die autorisierte Biografie von Autor Lemony Snicket sein. Lemony Snicket ist aber ja eine fiktive Person und die Geschichte genau so zusammen fabuliert. Der junge Snicket geht hier als Praktikant bei einer Detektivin in die Schule, naja, ganz offiziell, denn inoffiziell ist seine Chefin ziemlich verpeilt und der junge Snicket ihr weit voraus. Und das ist es auch, was an den Büchern wieder so viel Spaß macht: alle Charaktere (vor allem die Erwachsenen) sind so dermaßen verschroben, dass es mir immer wieder eine große Freude macht, sie alle kennenzulernen. Das hat diese Reihe bisher jedenfalls auch mit der „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ gemeinsam. Ich freue mich auf den dritten Teil, der bald auf Deutsch erscheinen soll. Weiterlesen

Abenteuer-Spielbücher. Eine große Liebe.

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Als Eskapistin und Spielkind liebe ich die Idee von Rollenspielen: Man spielt einen Charakter und gemeinsam mit anderen muss man in einer imaginären Welt Dinge tun und Aufgaben bestehen. Leider hat mich das tatsächliche Spielen dann noch nicht so in seinen Bann gezogen, wie ich vermutet und gehofft hatte. Vermutlich lag es daran, dass ich es das erste Mal in einer Spielgruppe versucht habe, in der alle schon seit langer Zeit aufeinander eingestimmt waren und sich schon sehr gut kannten. Als Neuling fühlte ich mich dann doch eher unwohl. Vielleicht sollte ich es noch einmal mit wirklich guten Freunden versuchen? Es gibt jedenfalls so viele Rollenspiel-Themen, die mich wirklich sehr reizen.Spielbücher

Umso mehr schätze ich daher aber Abenteuer-Spielbücher. Das sind quasi Rollenspiele, die man alleine spielen kann. Dazu wird man Teil der Geschichte und kann sie beeinflussen, muss Kämpfe bestehen und im schlimmsten Fall stirbt man und muss von vorne beginnen. Alles was man dazu braucht ist das Buch, klar, Würfel sowie Stift und Papier. In die Geschichte geht man dann man mit entsprechenden Fähigkeiten, die man vorher auswürfelt. Das können zum Beispiel Geschicklichkeit, Stärke, Glück oder Klugheit sein. Manchmal gibt es noch ein paar Gegenstände mit auf den Weg und dann kann es losgehen. Weiterlesen