Author: Cookie

Patreon

Ich liebe Patreon

Vor einiger Zeit ist Kickstarter zu einer gefragten Finanzierungsmethode für kreative Projekte oder Start-Ups geworden. Wer für die Umsetzung eines bestimmten Zieles Geld benötigt, kann sein Projekt hier vorstellen und mit etwas Glück gibt es viele, viele Menschen, die das toll finden und ein bisschen Geld dazu geben. Kommt am Ende der Deadline genug zusammen, ist das Projekt finanziert und kann umgesetzt werden. Neben Kickstarter und Co. gibt es noch eine andere tolle Methode, Menschen mit Ideen zu unterstützen: Patreon. Im Gegensatz zu Kickstarter gibt es bei Patreon kein Start- und Enddatum, sondern die Finanzierung läuft stetig weiter – kann aber natürlich jederzeit wieder gestoppt werden. Man gibt hier nicht unbedingt Geld, damit ein bestimmtes Projekt umgesetzt werden kann, sondern „spendet“ regelmäßig an Künstlerinnen, Künstler & Co., die tolle Sachen erschaffen. Man kann es auch als eine Art Trinkgeld betrachten. Das kann monatlich passieren oder pro Sache und wie viel man gibt, kann man natürlich selber entscheiden. Die meisten Möglichkeiten beginnen bei 1 Dollar und zum Ende hin ist alles offen. Ja, bisher ist die …

Stadtbummel

Life in a Week – No. 15/15

Gesehenes: „Wet Hot American Summer“ die Serie gibt es seit kurzem bei Netflix. Von dem ziemlich coolen Film dazu berichtete ich ja schon. Und die Serie hat mir noch viel besser gefallen. Während der Film am letzten Tag des Camps spielt, spielt die Serie am ersten Tag. Das ist natürich Unsinn, weil all das, was da so passiert viel zu viel für einen einzigen Tag ist, aber genau das ist eben das herrlich Alberne daran. Und ja, ein Haufen bekannter Schauspieler um die 40 spielen 16-Jährige in einem Sommercamp im Jahr 1981, darunter Paul Rudd, Amy Poehler, Bradley Cooper, Chris Pine, Jon Hamm, und und und … Hat viel Spaß gemacht, vor allem wenn man den Film schon kennt, denn hier erfahren wir endlich zu vielem die Vorgeschichte. Zum Beispiel woher die sprechende Dose mit Gemüse kommt. Die Addams Family aus den 1960ern läuft bei mir zurzeit immer wieder ♥ Gelesenes: „Dracula“ von Bram Stoker. Inzwischen hänge ich wieder in der Kurzgeschichten-Sammlung „House of Fear“, herausgegeben von Jonathan Oliver, in der ich immer wieder etwas …

Dracula

[Bücher] Bram Stoker – Dracula

Natürlich kennen wir alle mehr oder weniger die Geschichte um den Vampir Graf Dracula. Es gibt unzählige Verfilmungen, Anspielungen oder Vampirgeschichten, die auf dem Original von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 beruhen. Umso mehr hat mich dieser Klassiker immer gereizt, einfach nur um zu gucken, um wen genau dieser ganze Vampirhype immer wieder kreist. Und darum geht’s: Als erstes treffen wir auf den jungen Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker. Er ist in geschäftlicher Sache auf dem Weg zu einem Grafen Dracula nach Transsilvanien. Dieser hat nämlich ein Anwesen in London gekauft und möchte nun das ganze juristische Drumherum regeln. Auf dem Weg dorthin beschleicht Harker schon ein komisches Gefühl, weil die Leute im Dort merkwürdig reagieren, als er ihnen von seinem Reiseziel erzählt. Sie bekreuzigen sich und murmeln Worte wie „Vampir“, „Satan, „Hölle“. Im Schloss angekommen merkt er immer mehr, dass hier wirklich etwas nicht stimmt: Der Graf, der eigentlich ganz aufgeschlossen wirkt, scheint ganz alleine im Schloss zu leben und niemals etwas zu essen. Und auch ein Spiegelbild scheint er nicht zu haben. Als …

Broom Service

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …

In 80 Welten durch den Tag

[Bücher] In 80 Welten durch den Tag

Denkst du an Urlaub, dann denkst du an Mittelerde? Wenn man dich sucht, findet man dich meistens irgendwo zwischen Bücherstapeln? In deiner Freizeit baust du den Todesstern aus Zahnstochern nach? Und jeden Cent sparst du für einen noch weit in der Zukunft liegenden Besuch auf der San Diego Comic Con? Dann könnte dieses Buch genau die richtige Lektüre für dich sein. Andrea Bottlinger und Christian Humberg laden in „In 80 Welten durch den Tag. Warum Geeks einfach mehr (vom) Leben haben“ zu einer Reise durch die Welt der Geeks ein. Ob beim Urlaub auf der Enterprise, beim Ausflug in einem unheimlichen Tempel, beim Helden-Crashkurs oder einfach beim Besuch im Comicladen nebenan – was gibt es zu beachten und warum sollten wir das auf keinen Fall verpassen? Ein Reiseführer zu allem, was uns Fangirls und -boys wichtig ist. Hier werden die Macken der Geeks schonungslos porträtiert – ein großer Spaß! Und man merkt auch, dass die Autoren beim Schreiben genau das hatten. Es sind kurze Kapitel von „Wie halte ich meine Superheldenidentität geheim?“ über Tumblr- und …

Tabletop Audio

Atmosphäre ist alles: Tabletop Audio

Die passende Atmosphäre ist bei vielen Dingen das A und O. Ob bei Rollenspielen, bei gemütlichen Spieleabenden oder beim Schmökern im Mittelalterroman – all diese Sachen machen erst so richtig viel Spaß, wenn man komplett ins Thema eintauchen und alles um sich herum vergessen kann. Eine spannende Geschichte allein kann da manchmal schon ausreichen. Toll ist aber trotzdem der Regen am Fenster und die Kerze am Bett, wenn man in Grusellektüre abtauchen möchte. Bei unseren Brettspielabenden haben wir uns deshalb inzwischen angewöhnt, für eine entsprechende Geräuschkulisse im Hintergrund zu sorgen. Spielen wir in „Mage Wars“ zwei Magier, die in einem epischen Duell gegeneinander antreten, suchen wir uns vorher eine „epische“ Playlist bei YouTube heraus. Gehen wir einkaufen auf dem Markt in „Istanbul“, lassen wir im Hintergrund arabische, atmosphärische Musik laufen. Gehen wir Monster jagen in „Villen des Wahnsinns“, werde ein paar schöne Horrorfilm-Soundtracks herausgekramt. So machen viele Spiele gleich noch viel mehr Spaß! Und das Schöne ist, dass man inzwischen nicht mal mehr unbedingt in den Weiten des Internets suchen muss. Es gibt nämlich Webseiten …

Auf dem Wasser

Life in a Week – No. 13/15

Huch, ich habe mal wieder so viel aufzuholen. Wo fange ich nur an?! Am besten am Anfang: Gesehenes: Die zweite Staffel „Silicon Valley“ wurde bei uns gebingewatched. In der Serie geht es um ein paar Software-Entwickler, die eine revolutionäre Art Dateien zu komprimieren erfinden und damit ihr Geld verdienen wollen. Immer mehr geraten sie in einen Konkurrenz-Strudel mit den großen Software-Firmen und es ist ein großer Spaß das mitzuerleben, auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht auf Anhieb so anhört. Eine der wenigen Serien, in der ich das Gefühl habe, dass einfach JEDER Charakter perfekt geschrieben ist. „Jonathan Strange & Mr Norrell“. Die BBC-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susanna Clarke, das zu meinen Lieblingen zählt und da ist man dann ja schon immer so ein bisschen in Sorge, ob die Verfilmung nicht total verhunzt wird … und o wow, die Serie ist so gut! Die Schauspieler sind perfekt für ihre Rollen und spielen so super und die Atmosphäre wird perfekt rübergebracht. Und das ist für mich das Herzstück der Geschichte. Wäre die Atmosphäre …

Munster, Go Home!

Life in a Week – No. 12/15

Gesehenes: Die Munsters. Ich habe meinem Kind-Ich versprochen, dass ich mir eine blonde (statt graue) Strähne wie Lily Munster verpassen lasse, sobald die ersten grauen Haare da sind. Langsam werde ich den Termin beim Frisör machen – denn versprochen ist versprochen – und dazu habe ich ein paar Bilder recherchiert. Natürlich habe ich dabei so viel Lust auf die Munsters bekommen, dass ich direkt mit der 60er-Jahre-Serie angefangen und gestern gemütlich den Spielfilm „Munster, Go Home!/Gespensterparty“ geguckt habe. Ein herrlich alberner Film. Die Munsters bekommen Post aus England, Herman Munster hat dort Geld, ein Anwesen und einen Lord-Titel geerbt. Also machen sie sich auf die Reise und erregen unterwegs einiges an Aufsehen. In England angekommen (ich habe ja die starke Vermutung, dass das gar nicht England ist und auch die Schauspieler Amerikaner sind, die versuchen Englisch zu sprechen, aber psst!), landen sie in einem ganz entzückenden Anwesen, wo natürlich schon geprellte Möchtegern-Erben auf sie warten, um sie schnell wieder zu vergraulen. Zum Beispiel indem sie in der Villa eine kleine Horrorshow veranstalten. Und das ist …

Erweiterungen \o/

Life in a Week – No. 11/15

Es ist mal wieder Zeit für einen Wochenrückblick! Gesehenes: Nachdem ich ja viel zu schnell mit „Orange is the New Black“ durch war, wurde ich neugierig, weil alle (alle!!) über „Sense8“ sprachen. Das ist ebenfalls eine Netflix-Serie und es geht um acht Menschen, die plötzlich auf mysteriöse Weise miteinander verbunden sind. Erst sehen sie sehen sich zum Beispiel gegenseitig im Spiegel, hören und sehen immer wieder die Umgebung eines/einer anderen und schließlich können sie sogar miteinander in Kontakt treten. Alle leben in anderen Ecken der Welt und haben mehr oder weniger schon genug Probleme, daher ergibt das eine ganz interessante Mischung … Ich bin mittlerweile mehr als halb durch und bin noch immer ganz gespannt, wo die Reise hingeht. Alles wird immer mysteriöser, aber sobald die Charaktere beginnen zu interagieren, macht es einfach richtig Spaß dabei zu sein. Ich glaube das kann noch richtig gut werden! Erster Gänsehaut-Moment: Am Ende von Folge 4, als alle acht – verstreut auf der Welt – gleichzeitig „What’s Going On“ der 4 Non Blondes hören/singen. <3 Gelesenes: Oach. Ich …

Crawly_Podcast

Gruseliges für die Ohren

Das abendliche Erzählen von Gruselgeschichten war für mich immer das Highlight auf jeder Klassenfahrt. Irgendwann kommt man ja leider (oder zum Glück…) in ein Alter, in dem es keine Ferienfreizeiten am Lagerfeuer oder Klassenfahrten mehr gibt, wo man abends zusammensitzt und sich Geschichten erzählt, die wirklich und genau so dem Bruder der Freundin des Cousins passiert sind. Ich vermisse das. Umso schöner ist es, dass es anscheinend auch anderen so geht und die basteln Podcasts, mit denen man sich dieses Gefühl nach Hause holen kann. Ich höre mich gerade durch die Gruselgeschichten-Podcast-Welt und wollte euch mal daran teilhaben lassen. Übrigens bin ich bisher nur auf (gute) englische Podcasts gestoßen. Wenn ihr weitere Empfehlungen und vielleicht ja auch deutsche kennt, schreibt es mir sehr gerne in die Kommentare. Lore Im Podcast Lore geht es um richtig echte Gruselgeschichten. Macher des Podcasts Aaron Mahnke erzählt nicht nur diese Geschichten, Sagen und Mythen, sondern geht noch einen Schritt weiter. Er schaut, was hinter diesen Erzählungen steckt, was Wahres dran ist und liefert noch eine ganze Menge spannende geschichtliche …