Author: Cookie

Broom Service

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …

In 80 Welten durch den Tag

[Bücher] In 80 Welten durch den Tag

Denkst du an Urlaub, dann denkst du an Mittelerde? Wenn man dich sucht, findet man dich meistens irgendwo zwischen Bücherstapeln? In deiner Freizeit baust du den Todesstern aus Zahnstochern nach? Und jeden Cent sparst du für einen noch weit in der Zukunft liegenden Besuch auf der San Diego Comic Con? Dann könnte dieses Buch genau die richtige Lektüre für dich sein. Andrea Bottlinger und Christian Humberg laden in „In 80 Welten durch den Tag. Warum Geeks einfach mehr (vom) Leben haben“ zu einer Reise durch die Welt der Geeks ein. Ob beim Urlaub auf der Enterprise, beim Ausflug in einem unheimlichen Tempel, beim Helden-Crashkurs oder einfach beim Besuch im Comicladen nebenan – was gibt es zu beachten und warum sollten wir das auf keinen Fall verpassen? Ein Reiseführer zu allem, was uns Fangirls und -boys wichtig ist. Hier werden die Macken der Geeks schonungslos porträtiert – ein großer Spaß! Und man merkt auch, dass die Autoren beim Schreiben genau das hatten. Es sind kurze Kapitel von „Wie halte ich meine Superheldenidentität geheim?“ über Tumblr- und …

Tabletop Audio

Atmosphäre ist alles: Tabletop Audio

Die passende Atmosphäre ist bei vielen Dingen das A und O. Ob bei Rollenspielen, bei gemütlichen Spieleabenden oder beim Schmökern im Mittelalterroman – all diese Sachen machen erst so richtig viel Spaß, wenn man komplett ins Thema eintauchen und alles um sich herum vergessen kann. Eine spannende Geschichte allein kann da manchmal schon ausreichen. Toll ist aber trotzdem der Regen am Fenster und die Kerze am Bett, wenn man in Grusellektüre abtauchen möchte. Bei unseren Brettspielabenden haben wir uns deshalb inzwischen angewöhnt, für eine entsprechende Geräuschkulisse im Hintergrund zu sorgen. Spielen wir in „Mage Wars“ zwei Magier, die in einem epischen Duell gegeneinander antreten, suchen wir uns vorher eine „epische“ Playlist bei YouTube heraus. Gehen wir einkaufen auf dem Markt in „Istanbul“, lassen wir im Hintergrund arabische, atmosphärische Musik laufen. Gehen wir Monster jagen in „Villen des Wahnsinns“, werde ein paar schöne Horrorfilm-Soundtracks herausgekramt. So machen viele Spiele gleich noch viel mehr Spaß! Und das Schöne ist, dass man inzwischen nicht mal mehr unbedingt in den Weiten des Internets suchen muss. Es gibt nämlich Webseiten …

Auf dem Wasser

Life in a Week – No. 13/15

Huch, ich habe mal wieder so viel aufzuholen. Wo fange ich nur an?! Am besten am Anfang: Gesehenes: Die zweite Staffel „Silicon Valley“ wurde bei uns gebingewatched. In der Serie geht es um ein paar Software-Entwickler, die eine revolutionäre Art Dateien zu komprimieren erfinden und damit ihr Geld verdienen wollen. Immer mehr geraten sie in einen Konkurrenz-Strudel mit den großen Software-Firmen und es ist ein großer Spaß das mitzuerleben, auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht auf Anhieb so anhört. Eine der wenigen Serien, in der ich das Gefühl habe, dass einfach JEDER Charakter perfekt geschrieben ist. „Jonathan Strange & Mr Norrell“. Die BBC-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susanna Clarke, das zu meinen Lieblingen zählt und da ist man dann ja schon immer so ein bisschen in Sorge, ob die Verfilmung nicht total verhunzt wird … und o wow, die Serie ist so gut! Die Schauspieler sind perfekt für ihre Rollen und spielen so super und die Atmosphäre wird perfekt rübergebracht. Und das ist für mich das Herzstück der Geschichte. Wäre die Atmosphäre …

Munster, Go Home!

Life in a Week – No. 12/15

Gesehenes: Die Munsters. Ich habe meinem Kind-Ich versprochen, dass ich mir eine blonde (statt graue) Strähne wie Lily Munster verpassen lasse, sobald die ersten grauen Haare da sind. Langsam werde ich den Termin beim Frisör machen – denn versprochen ist versprochen – und dazu habe ich ein paar Bilder recherchiert. Natürlich habe ich dabei so viel Lust auf die Munsters bekommen, dass ich direkt mit der 60er-Jahre-Serie angefangen und gestern gemütlich den Spielfilm „Munster, Go Home!/Gespensterparty“ geguckt habe. Ein herrlich alberner Film. Die Munsters bekommen Post aus England, Herman Munster hat dort Geld, ein Anwesen und einen Lord-Titel geerbt. Also machen sie sich auf die Reise und erregen unterwegs einiges an Aufsehen. In England angekommen (ich habe ja die starke Vermutung, dass das gar nicht England ist und auch die Schauspieler Amerikaner sind, die versuchen Englisch zu sprechen, aber psst!), landen sie in einem ganz entzückenden Anwesen, wo natürlich schon geprellte Möchtegern-Erben auf sie warten, um sie schnell wieder zu vergraulen. Zum Beispiel indem sie in der Villa eine kleine Horrorshow veranstalten. Und das ist …

Erweiterungen \o/

Life in a Week – No. 11/15

Es ist mal wieder Zeit für einen Wochenrückblick! Gesehenes: Nachdem ich ja viel zu schnell mit „Orange is the New Black“ durch war, wurde ich neugierig, weil alle (alle!!) über „Sense8“ sprachen. Das ist ebenfalls eine Netflix-Serie und es geht um acht Menschen, die plötzlich auf mysteriöse Weise miteinander verbunden sind. Erst sehen sie sehen sich zum Beispiel gegenseitig im Spiegel, hören und sehen immer wieder die Umgebung eines/einer anderen und schließlich können sie sogar miteinander in Kontakt treten. Alle leben in anderen Ecken der Welt und haben mehr oder weniger schon genug Probleme, daher ergibt das eine ganz interessante Mischung … Ich bin mittlerweile mehr als halb durch und bin noch immer ganz gespannt, wo die Reise hingeht. Alles wird immer mysteriöser, aber sobald die Charaktere beginnen zu interagieren, macht es einfach richtig Spaß dabei zu sein. Ich glaube das kann noch richtig gut werden! Erster Gänsehaut-Moment: Am Ende von Folge 4, als alle acht – verstreut auf der Welt – gleichzeitig „What’s Going On“ der 4 Non Blondes hören/singen. <3 Gelesenes: Oach. Ich …

Crawly_Podcast

Gruseliges für die Ohren

Das abendliche Erzählen von Gruselgeschichten war für mich immer das Highlight auf jeder Klassenfahrt. Irgendwann kommt man ja leider (oder zum Glück…) in ein Alter, in dem es keine Ferienfreizeiten am Lagerfeuer oder Klassenfahrten mehr gibt, wo man abends zusammensitzt und sich Geschichten erzählt, die wirklich und genau so dem Bruder der Freundin des Cousins passiert sind. Ich vermisse das. Umso schöner ist es, dass es anscheinend auch anderen so geht und die basteln Podcasts, mit denen man sich dieses Gefühl nach Hause holen kann. Ich höre mich gerade durch die Gruselgeschichten-Podcast-Welt und wollte euch mal daran teilhaben lassen. Übrigens bin ich bisher nur auf (gute) englische Podcasts gestoßen. Wenn ihr weitere Empfehlungen und vielleicht ja auch deutsche kennt, schreibt es mir sehr gerne in die Kommentare. Lore Im Podcast Lore geht es um richtig echte Gruselgeschichten. Macher des Podcasts Aaron Mahnke erzählt nicht nur diese Geschichten, Sagen und Mythen, sondern geht noch einen Schritt weiter. Er schaut, was hinter diesen Erzählungen steckt, was Wahres dran ist und liefert noch eine ganze Menge spannende geschichtliche …

Gloom_cover

[Spiele] Gloom

Wir haben uns heute hier versammelt, um Abschied zu nehmen von Professorin Helena Slogar, exzentrische Erfinderin. Sie liebte das Gärtnern, lange Spaziergänge im Mondlicht und das Reanimieren von Toten. Nun ist sie selber tot, versehentlich eingebacken in einen Kuchen. Möge sie in Frieden ruhen. Und damit willkommen zu dem schaurig-schönen Kartenspiel „Gloom“! Es ist bei Atlas Games erschienen und bisher (leider) nur in englischer Sprache zu haben. Wen das nicht stört und wer düstere Geschichten mag, dem kann ich das Spiel nur wärmstens ans Herz legen. Und darum geht es: Jeder Spieler erhält Personen-Karten einer herrlich verschrobenen Familie. Zu sehen sind darauf nicht nur die entzückenden Charaktere, sondern zu jedem Mitglied gibt es noch einen kleinen beschreibenden Text. Und nun geht es darum, diesen Leuten das Leben erst zur Hölle zu machen und dann, wenn es ihnen richtig mies geht, muss man sie sterben lassen. So schön! Dazu spielen wir mit „Modifier Cards“. Diese Karten werden auf die Charaktere gespielt und zeigen an, was ihnen so passiert. Zum Beispiel gibt es die negativen, die den …

Tempel_Cover

[Spiele] Escape. Der Fluch des Tempels

Ihr seid eingeschlossen in einem Tempel. Es ist kein Ausgang in Sicht. Euch läuft langsam aber sicher die Zeit davon. Je weiter ihr euch im Tempel vorarbeitet, mit desto mehr Flüchen werdet ihr belegt. Die Situation wird immer auswegloser. Irgendwo muss doch dieser verdammte Ausgang sein! Und, o nein, ihr hört schon den durchdringenden Gongschlag. Gleich wird sich der Tempel für immer schließen und zu eurem Grab werden … Hört sich nach Spaß an, oder? Yeah! Das ist nämlich die Geschichte hinter dem Spiel „Escape. Der Fluch des Tempels“ von Queen Games. Indiana Jones als Brettspiel quasi. „Escape“ ist ein Echtzeit-Spiel. Das heißt, dass während des Spiels eine CD im Hintergrund läuft und wenn die CD nach 10 Minuten vorbei ist, habt ihr entweder verloren oder gewonnen. Und so geht’s: Ihr startet in der Startkammer eines Tempels. Euer Ziel ist es nun, in den nächsten 10 Minuten den Ausgang zu finden und durch ihn zu entkommen. Dazu müsst ihr von Tempelraum zu Raum gehen und weitere erkunden. Irgendwann wird dann der Ausgang dabei sein und …

loony

Life in a Week – No. 10/15

Hinter mir liegen zwei Wochenenden, die voll waren mit Spieletagen und -abenden und der neuen Staffel von „Orange is the New Black“: Gesehenes: Seit dem 12. Juni 2015 gibt es die dritte Staffel „Orange is the New Black“ auf Netflix und natürlich musste sie am Wochenende gebingewatched werden. OITNB ist zurzeit von den aktuellen Serien meine liebste und obwohl die neue Staffel nicht mehr so viele „O MEIN GOTT“-Momente hatte, hat sie mir doch ganz gut gefallen. Wir lernen viele der Charaktere noch besser kennen, zum Teil sind ganz rührende Rückblicke dabei. Ich bin immer noch fasziniert von der Vielschichtigkeit der ganzen Personen. Und es fiel mir wieder richtig schwer Abschied zu nehmen … jetzt heißt es wieder eeeewig warten bis zur Staffel 4. Gelesenes: „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer habe ich inzwischen beendet. Berichtet hatte ich davon ja schon letztes Mal. Ich würde es am liebsten allen Menschen schenken. Wer sich für das Thema Ernährung interessiert, kommt um das Buch eigentlich nicht herum. Gespieltes: Bei uns gab es zwischendurch noch ganz spontan einen …