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Happy Birthday, Herr Lovecraft!

Heute ist der 20. August 2017, der amerikanische Schriftsteller Howard Phillips Lovecraft hätte also heute Geburtstag gehabt. Immer, wenn ich gefragt werde, ob ich Lovecraft und seine Geschichten mag, fällt mir die Antwort gar nicht so leicht. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden jetzt denken: „Hö?!“. Schließlich lese ich seine Geschichten und schreibe darüber und ich liebe tendenziell schon mal alles, wo Cthulhu drauf oder drin ist. Und das ist inzwischen – gerade als Brettspiel-Fan – eine ganze Menge. Von Anfang an Mit circa 14 Jahren kaufte ich auf dem Flohmarkt ein altes, abgegriffenes Buch über Hexengeschichten. Auch drin war „Träume im Hexenhaus“ von H.P. Lovecraft. Bisher hatte ich von ihm noch gar nichts gelesen und so wahnsinnig viel sagte mir sein Name auch nicht. Ich weiß nur, dass ich die Geschichte unangenehm und abstoßend fand. Den Namen der Geschichte merkte ich mir gar nicht, ich war nur froh, als ich „durch“ war. Etwas später stieß ich dann auf ein Hörspiel, das sich gut anhörte. Ich glaube es war vom Gruselkabinett. Ich hörte rein und wieder …

[Spielbuch] Reiter der schwarzen Sonne

Umfangreichstes Spielbuch, innovativ, „Spielbuch der Superlative“, ausgezeichnet und mit großem Wiederspielreiz – das sind alles Beschreibungen, die man findet, wenn man sich nach dem Fantasy-Spielbuch „Reiter der schwarzen Sonne“ von Swen Harder umschaut. Und ja, ich war auch erst ein wenig erschlagen vom Umfang des Buches: Ein ganz schöner Wälzer! Obwohl ich Spielbücher liebe (Spielbücher? Was ist das überhaupt?), hat mich das doch zunächst ein wenig abgeschreckt. Die altbekannten Bücher von Ian Livingstone und Co. sind deutlich schmaler und manches Mal musste ich mich selbst da doch schon motivieren, eine Geschichte weiterzuspielen, nachdem ich zum drölfzigsten Mal „gestorben“ war und von vorne beginnen musste. Und jetzt bin ich sehr doch froh, dass ich mich an das Spielbuch von Swen Harder herangetraut habe. Die Geschichte Worum geht es? Der Klappentext verrät: „Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht – die Begradigung des Weltenflusses – zu …

Life in a Week – No. 3/16 feat. Bücherregaltour

Long time no see. Daher ist es mal wieder Zeit, ein bisschen was zu schreiben. Liebe Grüße an Maddy, ich gebe mir Mühe, wieder regelmäßiger zu bloggen 😉 Als Entschädigung gibt es weiter unten ein paar Fotos, denn ich war in den letzten Tagen relativ beschäftigt und zeige mal womit. Hier ein kleiner Teaser, aber mehr gibt es unten: Gesehenes: Letzte Woche lief die Oscar-Verleihung, die wir gleich nachts gucken konnten, weil ich zufällig danach Urlaub hatte. Irgendwie hatte ich in diesem Jahr kaum Filme gesehen, die relevant waren, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Gestern Abend habe ich aber dann „Mad Max Fury Road“ nachgeholt und wow, was für ein abgedrehter, kranker Spaß! Den hätte ich ja gerne im Kino gesehen. Ansonsten hab ich kaum Filme und Serien gesehen. Netflix hat mit den neueren Folgen vom „Tatortreiniger“ nachgelegt, da wurde schon mal reingesehen, „Travel Man“ mit Richard Ayoade ist toll (natürlich) und „Graf Duckula“ hab ich mal wieder geguckt (gibt’s komplett bei YouTube. Psst!) Gespieltes: Viel Zeit ging im Moment für ein PC-Spiel …

Buchsaiten-Blogparade zum Jahresabschluss 2015

Bereits zum siebten Mal gibt es nun den Buchsaiten-Jahresrückblick und in diesem Jahr bin ich auch mal wieder dabei. Also findet ihr hier meine Antworten zu den Fragen, bevor ich zum Jahresende noch einen Rundumschlag wage, der über Bücher hinausgeht. Ihr könnt natürlich auch mitmachen und zwar noch bis zum 6. Januar 2016, aber alle wichtigen Infos findet ihr hier. Los geht’s! Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung) Das ist in diesem Jahr echt schwer. Ich würde sagen, dass das „Ich bin dann mal vegan“ von Bettina Henning war. Klar, habe ich es mir gekauft, weil ich gehofft habe, dass es gut ist, aber irgendwie hatte ich auch Angst, dass es nicht mehr so viel Neues zu dem Thema gibt und dass das Buch daher eher langweilig sein könnte. Es hat mich aber positiv überrascht, weil das Lesen echt viel Spaß gemacht hat, ich mich in vielem wiedererkannt habe und ich die Autorin einfach total sympathisch fand. Und …

This is Halloween – Teil 2: Die Bücher

Weiter geht es mit der anderen Sache, die wie gemacht ist für das Halloween-Wochenende: gemütlich etwas Gruseliges lesen! Daher bin ich mal meinen Bücherschrank durchgegangen und habe herausgesucht, was sich ganz vorzüglich für diesen Zweck eignet. Hier sind einige meiner Empfehlungen: Natürlich fallen mir als erstes die Klassiker ein. Erst vor kurzem habe ich Bram Stokers „Dracula“ gelesen (endlich!) und ich war sehr angetan von der düsteren Stimmung, in die das Buch seine Leserinnen und Leser immer wieder sofort holt. Ausführlich geschwärmt habe ich hier auch schon. Eine andere tolle Halloween-Lektüre ist Mary Shelleys „Frankenstein“. Kein Horrorschocker im klassischen Sinne, aber es ist die Geschichte eines der bekanntesten „Monster“ der Popkultur. Daher am besten erst das Buch lesen und danach all die Frankenstein-Filme gucken! In die gleiche Kategorie fällt für mich auch „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson, mit einem wirklich furchterregenden Hyde, der den Roman für mich zu einem wahren Pageturner gemacht hat. Nicht ganz so klassisch, aber doch schon nah ran kommt „Der Exorzist“ von William …

[Bücher] Bettina Hennig – Ich bin dann mal vegan

Wenn ich meinem Lieblingsbuchladen einen Besuch abstatte, komme ich inzwischen nicht mehr drumherum, auch einige Zeit in der (immer größer werdenden) vegan/vegetarischen Bücher-Ecke zu stöbern. Auch wenn ich mich nun schon eine ganze Weile mit dem Thema befasse, bin ich doch neugierig, was es so Neues auf dem Markt gibt und bin jedes Mal wieder positiv überrascht. Beim letzten Bummel entdeckte ich das Buch „Ich bin dann mal vegan“ von Bettina Hennig. Wieder ein Erfahrungsbericht. Noch schnell auf den Erfolgszug von Karen Duve mit ihrem „Anständig essen“ aufspringen, dachte ich. Und dann auch noch mit diesem abgekupferten Titel und Lobhudelei von vegan-“Der Wendler” Attila Hildmann auf dem Cover und auf dem Klappentext steht in großen Lettern “Endlich Spaß am Trend!”. Örgs … ich ließ es erst einmal links liegen. Nachdem ich meine Runde durch den Buchladen beendet hatte, stand ich dann nun doch wieder vor dem Buch und da ich Lektüre dieser Art einfach liebe, kaufte ich es doch. Manchmal ist das ja einfach so. Hoffend, dass ich es nicht bereuen würde … Und darum …

[Bücher] Bram Stoker – Dracula

Natürlich kennen wir alle mehr oder weniger die Geschichte um den Vampir Graf Dracula. Es gibt unzählige Verfilmungen, Anspielungen oder Vampirgeschichten, die auf dem Original von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 beruhen. Umso mehr hat mich dieser Klassiker immer gereizt, einfach nur um zu gucken, um wen genau dieser ganze Vampirhype immer wieder kreist. Und darum geht’s: Als erstes treffen wir auf den jungen Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker. Er ist in geschäftlicher Sache auf dem Weg zu einem Grafen Dracula nach Transsilvanien. Dieser hat nämlich ein Anwesen in London gekauft und möchte nun das ganze juristische Drumherum regeln. Auf dem Weg dorthin beschleicht Harker schon ein komisches Gefühl, weil die Leute im Dort merkwürdig reagieren, als er ihnen von seinem Reiseziel erzählt. Sie bekreuzigen sich und murmeln Worte wie „Vampir“, „Satan, „Hölle“. Im Schloss angekommen merkt er immer mehr, dass hier wirklich etwas nicht stimmt: Der Graf, der eigentlich ganz aufgeschlossen wirkt, scheint ganz alleine im Schloss zu leben und niemals etwas zu essen. Und auch ein Spiegelbild scheint er nicht zu haben. Als …

[Bücher] In 80 Welten durch den Tag

Denkst du an Urlaub, dann denkst du an Mittelerde? Wenn man dich sucht, findet man dich meistens irgendwo zwischen Bücherstapeln? In deiner Freizeit baust du den Todesstern aus Zahnstochern nach? Und jeden Cent sparst du für einen noch weit in der Zukunft liegenden Besuch auf der San Diego Comic Con? Dann könnte dieses Buch genau die richtige Lektüre für dich sein. Andrea Bottlinger und Christian Humberg laden in „In 80 Welten durch den Tag. Warum Geeks einfach mehr (vom) Leben haben“ zu einer Reise durch die Welt der Geeks ein. Ob beim Urlaub auf der Enterprise, beim Ausflug in einem unheimlichen Tempel, beim Helden-Crashkurs oder einfach beim Besuch im Comicladen nebenan – was gibt es zu beachten und warum sollten wir das auf keinen Fall verpassen? Ein Reiseführer zu allem, was uns Fangirls und -boys wichtig ist. Hier werden die Macken der Geeks schonungslos porträtiert – ein großer Spaß! Und man merkt auch, dass die Autoren beim Schreiben genau das hatten. Es sind kurze Kapitel von „Wie halte ich meine Superheldenidentität geheim?“ über Tumblr- und …

[Bücher] Sparstrumpf-Challenge

Ich mag Challenges und Co. und in den letzten Jahren habe ich immer beim Konsumfasten in der Fastenzeit mitgemacht. Dieses Jahr habe ich es aber irgendwie nicht geschafft teilzunehmen. Jetzt bin ich auf eine andere Challenge gestoßen, die mich direkt angesprochen hat, so dass ich gerne mitmachen würde. Ich bin leider fast einen Monat zu spät, aber ich hoffe es ist trotzdem noch okay… Es ist die Sparstrumpf-Challenge des BücherKaffees:

[Bücher] Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Das letzte Jahr habe ich mit einem ganz faszinierenden Buch beendet. Ich hatte ja schon berichtet, dass ich Neil Gaimans „Ozean am Ende der Straße“ gemeinsam mit anderen in einer Leserunde auf literaturschock.de gelesen habe. Es gab viele geheimnisvolle und einige recht verstörende Ereignisse in dem Roman, so dass ich froh war, manches in der Gruppe besprechen zu können. Das soll euch aber natürlich nicht vom Lesen abhalten, denn insgesamt hat mir der Roman ganz gut gefallen. Aber mal von Anfang an: In „Der Ozean am Ende der Straße“ begleiten wir den namenlosen Ich-Erzähler zurück in seine Kindheit. Eine Beerdigung bringt ihn an den Ort zurück, an dem er als kleiner Junge lebte und nach und nach tauchen wir gemeinsam ein in seine Vergangenheit. Alles beginnt damit, dass seine Familie aus finanziellen Gründen Untermieter in ihrem Haus aufnehmen muss. Daraufhin gibt es ein einschneidendes Erlebnis nach dem anderen für den Jungen, beginnend mit dem Tod seiner geliebten Katze. Mysteriöse Dinge passieren und dadurch lernt er eine sonderbare Nachbars-Familie kennen und gewinnt eine neue Freundin, die ihn …