All posts filed under: Filme & Serien

[Filme] The Ghost of #Horrorctober

Langsam aber sicher nähern wir uns meiner Lieblingszeit im Jahr: der Halloween-Grusel-Zeit! Heute habe ich schon mal angefangen, meine Wohnung zu dekorieren und nutze die Gelegenheit auch direkt, um meine Liste für den #Horrorctober zusammenzustellen. Dabei geht es darum, mindestens 13 Horrorfilme im Gruselmonat Oktober zu sehen. Hier sind ein paar, die bei mir zur Auswahl stehen. Es sind mehr als 13 geworden, weil ich dann doch noch mal gucken möchte, worauf ich mehr Lust habe und es kann auch durchaus sein, dass sich hier mittendrin im Horrorctober noch etwas ändert und dass noch etwas dazu kommt, auch abhängig davon, was dann so auf Netflix und Co. zur Verfügung steht. Diesen Artikel werde ich dann auch immer wieder aktualisieren und ein bisschen was zu den gesehenen Filmen schreiben. Hier ist meine Auswahl – ohne besondere Reihenfolge: November-Update: Mööp. Nicht alle Filme geschafft. Der Oktober war einfach zu wuselig und an den Wochenenden zu viel los (Spiele-Messe, Wochenende in Berlin,…). Die nicht geschafften Filme werden dann einfach nachgeholt. Die dunkle Jahreszeit kommt ja erst 😉 Sleepaway Camp (1983) Check! Was …

[Filme] Ghostbusters 2016

Es war nun endlich an der Zeit mir, als großer Ghostbusters-Fan, die 2016er-Version im Kino anzusehen. Und was ich da gesehen habe, hat mich so aufgewühlt, dass ich jetzt doch ein bisschen mehr dazu schreiben muss. Ich wollte den Film so gerne gut finden. Wirklich. Ich liebe die Welt der Ghostbusters, ich sehe die 80er-Jahre-Filme immer wieder gerne und halte mich, wenn die Sehnsucht besonders groß ist, mit den IDW Comics über Wasser. Jetzt einen Film zu haben, der wieder dort spielt und gespickt ist mit Anspielungen auf meine Helden? Ja, immer her damit! Aber letztlich ging ich ziemlich enttäuscht aus dem Kino. Warum? Darum: Zu dem Film selber muss man vermutlich nicht mehr viel schreiben. Die „alten“ Ghostbusters hat es nie gegeben und wir erleben die Geschichte nun noch einmal neu: Drei Wissenschaftlerinnen, die sich mit dem Paranormalen beschäftigen, werden zunächst aus ihrem Institut gefeuert, machen sich dann auf Geisterjagd, eine Nicht-Wissenschaftlerin stößt zum Team dazu und letztlich müssen sie New York vor einer Geister-Katastrophe bewahren. Fun Fact: Der Bürgermeister is not amused. Mehr …

This is Halloween – Teil 1: Die Filme

Das Halloween-Wochenende ist ja wohl DAS perfekte Wochenende, um es sich mit einem Gruselfilm-Marathon zuhause gemütlich zu machen. So mache ich es auch jedes Jahr oder versuche es zumindest immer artig zu schaffen. Mir geht es an Halloween wie an Weihnachten: Es gibt einfach ein paar Filme, die nur zu dieser Zeit im Jahr so richtig Spaß machen. Und natürlich könnte ich auch hier die Klassiker nennen wie die „Halloween“-Filme, aber stattdessen liste ich euch hier mal auf, welche Filme mir besonders ans Herz gewachsen sind und auf welche ich mich an Halloween besonders freue. Die Typischen Hocus Pocus – Drei zauberhafte Hexen. Natürlich beginne ich die Liste mit meinem absoluten Lieblings-Halloween-Film. Ein Disneyfilm und eigentlich eher für die Jüngeren, aber der Film verliert auch mit den Jahren einfach nicht an Charme, wie ich finde. Darum geht es: Die Sanderson-Schwestern werden im 1693 als Hexen hingerichtet und im Jahr 1993 von ein paar neugierigen Kids (Ja, „Kids“, der Film spielt schließlich in den 1990ern, da redete man so) eher aus Versehen wieder zum Leben erweckt. …

[Filme] Housebound

Die junge Kylie wird nach einem versuchten Raubüberall von der Polizei gefasst und erhält als Strafe acht Monate Hausarrest inklusive Fußfessel im Haus ihrer Mutter. Leider versteht sich die kratzbürstige, respektlose Kylie nicht sonderlich gut mit dieser und ihrem Stiefvater, daher drohen die nächsten Monate für alle Beteiligten zu einer echten Tortur zu werden. Zufällig erfährt Kylie, dass ihre Mutter überzeugt davon ist, dass es in ihrem Häuschen spukt und als Kylie im Keller von einer gruseligen Hand gepackt wird, ist auch sie sich sicher, dass sie nicht alleine sind… Eigentlich eine ziemlich unspektakuläre Gruselgeschichte, aber hinter diesem neuseeländischen Film steckt so viel mehr als das. O, das hat Spaß gemacht! „Housebound“ kündigt sich als Horror-Komödie an und ich befürchtete zunächst einen Slapstick-Gruselfilm, wie man ihn eigentlich nicht mehr sehen möchte. „Housebound“ dosiert die komischen Momente aber so dezent, dass eine ganz großartige Mischung herausgekommen ist. Und ein ziemlich guter Horrorfilm, der alles dabei hat: eine mysteriöse Geister-Geschichte, einen ungeklärten Mordfall mit Ansätzen einer Detektivstory, eine Prise „Da lebt etwas hinter unseren Mauern“-Grusel und schließlich …

Goodbye, Dr Egon Spengler. Ein Freestyle-Nachruf

~Warnung: Fangirling und dolle Herzschmerz~ Als ich gestern Abend nach einem langen Termin ganz spät nach Hause kam und noch schnell vor dem Einschlafen den PC anschaltete, hatte ich 22 Nachrichten auf Twitter bekommen. Alle waren in etwa so: „Fuck, SETZ DICH und ATME NOCHMAL DURCH BEVOR DU INS INTERNET GUCKST! Keine Guten Nachrichten! #Harold“ (von Sonja), „oh nein gaaaaaanz viel flausch heute für die Cookie #HaroldRamis“ (von Lucie), „Ich knuddel dich schonmal vorsorglich ganz fest, bevor du ins Internet schaust :(“ (von Jacky_Pinkman), „Dann drücken wir jetzt mal alle die Cookie, okay? *drück* #HaroldRamis :'(“ (Von Stephan/DieAcademy) oder „Lese von Harold Ramis und denke sofort an Cookie – wünschte, der Zusammenang wär netter :(“ (von Yvonne) um nur ein paar zu nennen. Da denkt man sich erst mal so „Huch?!“ und dann traut man sich nicht weiter im Internet zu forschen, was wohl passiert ist …

Who you gonna call?

Happy 30th Birthday Lieblingsnerds! 1984 ist das Jahr, in dem drei Parapsychologen aus ihrer Uni geworfen werden und sich daraufhin in der freien Wirtschaft durchschlagen müssen: Als Geisterjäger. Ihr Equipment basteln sie selber und das Geisterfangen ist mehr so „learning by doing“. Dr. Egon Spengler, Dr. Raymond Stantz und Dr. Peter Venkman sind die „Ghostbusters“ und definitiv drei der coolsten Nerds aller Zeiten. Spengler ist das Gehirn, Stantz das Herz, Venkman der Mund und Winston Zeddemore der Durchschnittstyp der Gruppe. Achja, Winston Zeddemore ist auch dabei. Winston vergisst man irgendwie immer gerne. Ehem. Liebe! Die Ghostbusters-Filme begleiten mich schon mein ganzes Leben lang, aber erst vor einer Weile ist mir bewusst geworden, wie genial sie und die Geisterjäger selbst sind. Es ist nicht nur eine Geschichte des Scheiterns, des Weitermachens, des Scheiterns und dann des Weltrettens, es ist auch eine Geschichte über drei Nerds, die komplett in ihrer (pseudo)wissenschaftlichen Welt leben und, ja, schließlich die Welt retten. Nicht durch irgendwelche Superkräfte, sondern durch ihr Wissen. Yeah! Und als wäre das nicht genug, bin ich – …

My Weekend with Bobcat

a.k.a “Wie es kam, dass wir uns alle ein wenig sehr in Bobcat Goldthwait verliebten” [Warnung: Beinhaltet extremes Fangirling!] Wie schon berichtet stand vom 11. bis 15. September das Oldenburger Filmfest an und Jurypräsident war ein Held meiner Kindheit: Bobcat Goldthwait. Ja genau, Zed aus “Police Academy” (klick und hier ich fangirlte ich auch schon ein wenig). Da drei seiner Filme hier als Tribute gezeigt wurden, habe ich mir direkt Karten für seinen neusten Film “Willow Creek” und einen älteren mit Robin Williams, “World’s Greatest Dad”, gesichert. Dann wartete ich vorfreudig auf das Wochenende, an dem die beiden gezeigt werden sollten und hoffte, dass er dann auch dabei sein wird, um sie vorzustellen, damit ich meinen Helden endlich mal so ganz in echt sehen konnte. Aber erstens kommt es ja anders, und zweitens als man denkt. Da ich ein paar Tage vor dem Festival schon ein wenig am Hyperventilieren war und das eine gewisse Person mitbekam, die mittendrin statt nur dabei sein würde, bekam ich die unglaublich tolle Einladung am zweiten Filmfesttag mit zu einem …

Lost, getötet und verscharrt in Translation

Der Tweet “Ihr seid auch nicht cooler, nur weil ihr Serien und Filme im Original schaut!” löste vor kurzem mal wieder eine kleine Diskussion im Paralleluniversum Twitter aus. Es vermittelt anscheinend die eigene Hochnäsigkeit, wenn man sagt, dass man lieber die englische Originalversion schaut? Ich finde nicht. Ich finde eher, es ist die logische Konsequenz, wenn man Filme/Serien liebt und die englische Sprache einigermaßen versteht. Warum? Ich versuche mal ein paar Beispiele zu bringen, warum ich zu der Fraktion gehöre, die viele Perlen der Film- und Fernsehgeschichte nicht mögen würde, wenn sie nur die Synchro gesehen hätten. Vielleicht verstehen manche dann besser, warum viele so allergisch auf Synchronisiertes reagieren.

[Serie] Breaking Bad

oder: Wie mich eine Serie fast in den Wahnsinn trieb. Auf der Suche nach einer neuen Serie für nach-der-Arbeit-zum-Abschalten stieß ich auf Breaking Bad, die Story hörte sich gut an, also gab ich ihr eine Chance. Die Story Walter White ist 50 Jahre alt, ein überqualifizierter und unterbezahlter Chemielehrer. Er hat eine schwangere (ups, ungeplant!) Ehefrau und einen körperlich behinderten Teenager-Sohn. Das Leben plätschert so vor sich hin, bis er die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium bekommt. Seine größte Sorge ist es, seine Familie mit einem Haufen Schulden zurückzulassen, da es finanziell eher mau bei ihnen aussieht. Zur gleichen Zeit begleitet er seinen Schwager Hank, ein Cop bei der Drogenpolizei, zu einem Einsatz. Sie stürmen das Haus eines Crystal Meth-Produzentens, der sich auch noch als Ex-Schüler von Walter entpuppt. In seiner Situation zählt er eins und eins zusammen und denkt sich: Wie schnell ich Geld scheffeln könnte, wenn ich einfach Meth produziere, bis ich sterbe. Und als Chemie-Genie könnte er das beste Meth herstellen, dass die Welt je gesehen hat. Also nimmt Walter Kontakt zu diesem …

[Lieblingsfilm] Laugh & Think – No. 3

Meine Gleichung für einen Lieblingsfilm ist wie folgt: Bringt mich zum Lachen + Regt zum Nachdenken an = Guter Film Drei (meiner Lieblings-)Filme dieser Art möchte ich euch vorstellen. Der dritte und letzte Film ist, ja, und was könnte hier nun anderes kommen als: Harold & Maude Trailer (leider nur auf englisch) Harold ist 18 Jahre alt, kommt aus reichem Hause und eigentlich steht ihm die Welt offen. Doch das einzige, was Harold fasziniert, ist der Tod. Die Aufmerksamkeit seiner eiskalten Mutter versucht er immer wieder zu erlangen, indem er ständig seinen eigenen Selbstmord inszeniert. Er geht gerne auf Beerdigungen und fährt einen Leichenwagen, seine oberflächliche Mutter ist davon „not amused“ und versucht ihn immer wieder mit potenziell zukünftigen Ehefrauen zu verkuppeln. Harolds Leben ändert sich, als er auf einer Beerdigung die 79jährige Maude kennenlernt. Sie ist das absolute Gegenteil von ihm, und auch immer wieder auf Beerdigungen anzutreffen, allerdings aus einem ganz anderen Grund: Im Gegensatz zu Harold, der den Tod liebt, liebt sie das Leben. Die unkonventionelle Maude zeigt Harold eine ganz andere …