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Cookie on Tour

Hallo schönste Stadt der Welt! Hallo Edinburgh!

Wenn mich nach 2010 jemand nach meiner Lieblingsstadt fragte, war die Antwort immer: Edinburgh! Nach einem, leider viel zu kurzen, Wochenendtrip im November 2010 hatte ich mir fest vorgenommen, die Stadt ganz bald wieder zu besuchen. Sieben Jahre später habe ich es endlich geschafft, einfach kurzfristig Flug und Hotel gebucht und mich nach Schottland aufgemacht, zum ersten Urlaub ganz alleine. Die Hotelsuche war schon direkt etwas frustrierend. Obwohl es keine großen Veranstaltungen in der Stadt zu der Zeit gab, waren alle bezahlbaren Hotels schon ausgebucht. Ich bin dann auf ein sehr gutes Angebot eines Vier-Sterne-Hotels in schicker Umgebung gestoßen, das Ballantrae Albany Hotel, und war ganz verzaubert von dem schönen Zimmer. Da fiel es schon ein bisschen schwer, das Zimmer überhaupt wieder zu verlassen 😉 Donnerstag Tag 1 begann mit einem Spaziergang durch The Meadows zum Frühstück mit Elsa und Katrin. Die beiden haben mir dann noch ein bisschen was von dieser traumhaft schönen Stadt gezeigt, erst ging es durch diverse Charity-Shops und dann hoch zu Calton Hill – bei bestem Wetter. Und natürlich gingen …

If you have (seen) Ghost …

… you have (seen) everything! Seit längerer Zeit bin ich nun schon im totalen Ghost-Fieber. Ghost ist eine Heavy-Metal-Band aus Schweden, die grundsätzlich maskiert auftreten. Frontmann ist „Papa Emeritus“, der seine Band, die namenlosen „Ghouls“ dabei hat. Kirchengeplänkel einmal gut durchschütteln, satanische Texte dazu, tadaaa: Ghost! Inzwischen sind sie wieder auf Tour und ich musste natürlich unbedingt auch hin und habe die Gelegenheit genutzt, als sie im Docks in Hamburg auftraten. Und es war GROSSARTIG! (Sorry für die bescheidenen Fotos. Hätte mich nicht jemand auf Twitter gebeten ein Bild zu schicken, hätte ich gar nicht dran gedacht, zwischendurch mal mein Handy rauszuholen.) Leider wurde unsere Vorfreude ein wenig getrübt, weil wenige Tage vor dem Konzert im April die Schlagzeile die Runde machte, dass Frontmann „Papa“ von seinen ehemaligen „Ghouls“ verklagt wird, weil der ihnen als Manager der Band Gelder nicht gezahlt haben soll. Im Juli 2016 verließ schon der auffälligste Ghoul, Omega, die Band, was die Fans ziemlich irritiert hat. Schließlich ist die Band seit gefühlt 100 Jahren befreundet und seitdem machen sie auch Musik …

Horrornacht 2016 im Filmpark Babelsberg

In den letzten Jahren habe ich euch an dieser Stelle von den Spiele-Wochenenden berichtet, die es bei uns zu Halloween gab. An diesem Wochenende vor Halloween stand allerdings nicht das Spielen auf dem Plan, nein, wir waren unterwegs und haben uns begruseln lassen: Wir waren am 29. Oktober 2016 in Potsdam, zur Horrornacht im Filmpark Babelsberg. An den Wochenenden im Horrorctober, äh, Oktober, übernehmen abends Monster, Zombies und Kreaturen aus Horrorfilmen den Filmpark. Die Attraktionen verwandeln sich in Horror-Labyrinthe und alles wird festlich gruselig dekoriert. Was soll ich sagen? Es war großartig! Zunächst hatte ich ein paar Bedenken, denn viele Darstellerinnen und Darsteller laufen durch den Park bei Nacht und erschrecken die Leute. Eigentlich ist das etwas, das ich so gar nicht mag. Also dieses ständig auf alles gefasst sein und dann bestenfalls noch klug und schlagfertig reagieren zu müssen. Le Horror! Ja eben! Aber hier war ich echt freudig gespannt und bin sehr froh, dass wir uns getraut haben, hinzugehen. Filmpark bei Tag, Horrorwelt bei Nacht Was toll war: Der Filmpark, der tagsüber noch …

Die Spielemesse 2016

Vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 ging es für uns auch in diesem Jahr wieder nach Essen zum Mekka für Spielkinder: zur Spielemesse. Alles was mit Brettspielen, Rollenspielen, Fantasy und Spielezubehör zu tun hat, findet man hier. Ein Traum also! Und auch in diesem Jahr war es deshalb wieder ein Pflichttermin. Dieses Mal waren wir auch (leider nur?) am Freitag und am Samstag da und das war so los: Tag 1, Freitag: Am Freitag reisten wir an und starteten mittags auf der Messe. Auch dieses Mal hieß es als erstes: Stände ansteuern, an denen es unsere Wunschspiele gab und hoffen, dass uns noch Exemplare übrig gelassen wurden. Das waren unsere Must-haves: Als erstes ging es zu Legion Supplies wo es Covert und Clank! gab (wovon wir das letzte Exemplar ergatterten und mein Freund ein „You are a very lucky guy!“ zur Bestätigung zu hören bekam). Und für mich ging es dann direkt zu Grey Fox Games, wo mir der Designer höchstpersönlich London Dread verkaufte. Ein Horror-Spiel im viktorianischen London, ein Echtzeit- und Programmierspiel. Als wäre …

Ein Wochenende für Spielkinder: die SPIEL 2015

Vom 9. Bis 11. Oktober war es endlich soweit und das Wochenende stand an, auf das ich mich schon seit Monaten freute: Es ging zur Spiele-Messe in Essen! Schon Wochen vorher studierten wir YouTube-Videos und Podcasts mit Neuerscheinungen und all dem, was man dort nicht verpassen darf. Und da wir in diesem Jahr das erste Mal dort waren, waren wir umso gespannter. Tag 1 Am Freitagmittag ging es für uns los und auf dem Weg zur Messe haben wir schon leichte Panik bekommen: Es war nicht einmal 14 Uhr und uns kamen schon massig Leute entgegen, die schwer mit Spielen bepackt waren. Wir schwankten zwischen „O Gott, wir dürfen nicht so viel kaufen! Wir müssen widerstehen!!“ und „ES WIRD SCHON ALLES AUSVERKAUFT SEIN!!!“. Am ersten Tag stand für uns ohnehin erst einmal auf dem Plan, unsere Must-Haves anzusteuern: Vorbestellungen abholen und Spiele kaufen, bei denen wir sicher waren, dass sie schnell vergriffen sein werden. Daher navigierten wir am ersten Tag mehr so von Ziel zu Ziel und schauten zwischendurch mal rechts und links, was es …

Geburtstag mit Piraten-Überfall

Hier kommt auch noch ein kleiner Bericht zum letzten Wochenende. Da bin ich nämlich 30 geworden und weil ich keine Lust aufs Feiern hatte, bin ich geflohen … und zwar nach Hamburg. Gemeinsam mit guten Freunden aus Kiel und meinem Freund haben wir beim „Hidden in Hamburg“, einem Live Escape Game, teilgenommen. Das hatten wir ja im Mai schon mal in Berlin gemacht, wie ich berichtete, und es war so toll. Daher wollte ich es auch unbedingt mal in Hamburg probieren. Das war die Geschichte hinter unserem Szenario „Captain über Bord“: Wir sind die Besatzung eines Schiffes und auf dem Weg von Hamburg nach Hong Kong haben uns Piraten überfallen. Für den Kapitän kommt jede Hilfe zu spät und wir wurden in seiner Kajüte auf dem Schiff eingesperrt. In 60 Minuten wird das Schiff sinken und wir finden einen mysteriösen Brief auf dem Schreibtisch, der uns dabei helfen könnte, freizukommen. Das Besondere an dem Spiel war übrigens, dass es in der Kapitänskajüte auf der „Rickmer Rickmers“ an den Hamburger Landungsbrücken stattfand, also wirklich auf einem …

Einmal von Rostock nach Berlin mit ganz viel Essen, bitte!

Sommerzeit ist Urlaubszeit und ich habe mir auch mal ein paar Tage frei genommen, um ein bisschen herumzureisen. Es ging nach Rostock, von dort aus nach Stralsund und dann weiter nach Berlin. Wir haben einiges gesehen, viele Brettspiele gespielt, noch mehr gegessen (warum, dazu unten mehr) und jetzt brauche ich erst einmal Urlaub vom Urlaub. Auf jeden Fall war viel Empfehlenswertes dabei, daher werde ich euch unsere Stationen auch fleißig verlinken: Rostock stand also als erstes auf dem Programm. Und ach, es gibt in Rostock tolle vegane Essensmöglichkeiten! Nach einem Stadtbummel ging es zum Beispiel ins Café Heumond. Das ist ein kleines alternatives Cafè, das auch eine große vegane Auswahl hat. Hier haben wir es uns gut gehen lassen und dazu „Särge schubsen“ gespielt, was ich mir während eines Stadtbummels gegönnt habe. Danach ging es dahin, wovon ich euch schon einmal vorgeschwärmt habe: ins Eiscafé Veis. Hier gibt es so unfassbar leckeres Eis, und ich bin wahrlich keine große Eis-Fanatikerin. Aber hier ist alles vegan und einfach super lecker. Vor allem die Sahne! Da waren …

Ein Wochenende in Berlin und so

Vor mir liegt ein freies Wochenende (HOOORAY!!) und ich nutze die Chance endlich wieder, um mich meiner viel zu vernachlässigten Couch zu widmen. Und mal schauen, ob ich mich nach so langer Zeit noch bei Netflix anmelden kann. Weiß ich überhaupt noch, wie der Fernseher angeht?! Die letzten Wochen waren ganz aufregend, es gab abends ständig irgendwelche Termine, mein Praktikum ist spannend und in Berlin war ich zwischendurch auch noch. Wir waren dort nämlich zum Geburtstag eingeladen und ich konnte La Famiglia von dem Herrn Cookie kennenlernen. Den Samstag haben wir dann für eine Pilgertour durch die Hauptstadt genutzt: Erst ging es zum Vöner – hier gab es mittags die erste Stärkung. Ich habe in meinem Leben noch nie Döner gegessen, weil ich schon Vegetarierin war, als der Döner-Hype uns erreichte. Daher habe ich mich umso mehr auf den inoffiziellen Berliner Klassiker gefreut und das ganz vegan. Wir haben uns jeder einen Vönerteller gegönnt und der war ziemlich gut. Ich glaube allerdings aus Seitan, das ist leider immer nicht so meine erste Wahl, aber dafür …

Das obligatorische Touri-Foto

London, Baby!

Cookie in London Teil 2 Von unserem Monty-Python-Highlight in London hatte ich ja schon berichtet, wir haben aber ja natürlich auch sonst noch ganz viel gesehen. Was alles? Das alles: Am Freitag sind wir in London angekommen. Da unser Hotel in der Commercial Street liegt, konnten wir nach dem Einchecken per Fußmarsch runter zur Themse, zum Tower und zur Tower Bridge bis zur Millennium Bridge. Südlich der Themse sind wir dann einfach ein bisschen spazieren gegangen und haben uns die Londoner Party People angeguckt. Samstag war ja dann ja der große Tag, an dem ich schon vor dem Weckerklingeln freudig aus dem Bett gesprungen bin: Monty Python Live! Wir hatten aber bis dahin auch noch was anderes Tolles vor. In der „falschen“ Baker Street, der North Gower Street, in der das BBC „Sherlock“ gedreht wird, sollte es an dem Tag einen Weltrekordversuch geben mit den meisten als Sherlock Holmes verkleideten Menschen. Und dort wollten wir uns mit Markus treffen, der schon am Abend vorher in der Python-Liveshow war.

Und das war der Blick auf die Bühne. Außerdem gab es drei Leinwände, auf denen aller übertragen wurde.

Danke für alles, Monty Python

Cookie in London Teil 1 Ihr kennt das sicher, dass man manchmal inne hält und darüber nachdenkt, was im Leben anders gewesen wäre, hätte man bestimmte Dinge nicht getan oder bestimmte Menschen nicht kennengelernt. Der Butterfly-Effekt im persönlichen Leben. Am 19. Juli 2014 saß ich abends in der o2-Arena in London, voll Vorfreude, und dachte mir: „Wow, wenn es die Typen hier nicht gäbe, wäre mein Leben vermutlich ganz anders verlaufen.“ Und da alles ziemlich perfekt ist, so wie es nun ist, ist es an der Zeit mal danke zu sagen. Danke Terry Jones, Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle und ein ganz besonders großes Dankeschön an Michael Palin. Danke, Monty Python! Wait, what? Warum? Was haben die denn getan? Zu Teenager-Zeiten hatte ich schon eine große Liebe für den Humor der Pythons entwickelt. Nach dem Abi kam dann diese Phase, in der man einfach nicht so richtig weiß, wo man hingehört, was man machen will und in der einen sowieso alles überfordert. Also mich damals zumindest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass …