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[Bücher] Bettina Hennig – Ich bin dann mal vegan

Wenn ich meinem Lieblingsbuchladen einen Besuch abstatte, komme ich inzwischen nicht mehr drumherum, auch einige Zeit in der (immer größer werdenden) vegan/vegetarischen Bücher-Ecke zu stöbern. Auch wenn ich mich nun schon eine ganze Weile mit dem Thema befasse, bin ich doch neugierig, was es so Neues auf dem Markt gibt und bin jedes Mal wieder positiv überrascht. Beim letzten Bummel entdeckte ich das Buch „Ich bin dann mal vegan“ von Bettina Hennig. Wieder ein Erfahrungsbericht. Noch schnell auf den Erfolgszug von Karen Duve mit ihrem „Anständig essen“ aufspringen, dachte ich. Und dann auch noch mit diesem abgekupferten Titel und Lobhudelei von vegan-“Der Wendler” Attila Hildmann auf dem Cover und auf dem Klappentext steht in großen Lettern “Endlich Spaß am Trend!”. Örgs … ich ließ es erst einmal links liegen. Nachdem ich meine Runde durch den Buchladen beendet hatte, stand ich dann nun doch wieder vor dem Buch und da ich Lektüre dieser Art einfach liebe, kaufte ich es doch. Manchmal ist das ja einfach so. Hoffend, dass ich es nicht bereuen würde … Und darum …

[Rezept] Omnomnom auf der Bounty

Im Sommer liebe ich alles, was mit Kokos zu tun hat. Daher habe ich mich total gefreut, als ich über ein super simples Rezept zum Nachbauen von (veganen) „Bounty“ gestolpert bin. Ich möchte es euch nicht vorenthalten, und zwar benötigt ihr: 2 EL Zucker 60g Margarine 200ml Kokossahne (Sojasahne geht aber auch) 200g Kokosraspeln Und für den Schoko-Überzug: 300g Schokolade (zum Beispiel Blockschokolade) Los geht’s: Der Zucker, die Margarine und die Kokossahne kommen in einen Topf und alles wird erhitzt, bis der Zucker sich aufgelöst hat und auch die Margarine flüssig ist. Dann kommen die Kokosraspeln dazu und alles kann gut verrührt werden. Die Masse auf eine Platte streichen, so circa 2cm hoch. Ich habe vorsichtshalber Backpapier dazwischen gelegt, damit es sich später wieder gut löst. Man kann die Masse auch auf etwas Frischhaltefolie ausstreichen. Am besten nehmt ihr dann die doppelte Größe an Folie, damit ihr die Masse damit auch direkt abdecken könnt. Noch ist alles ziemlich bröckelig, daher muss es kurz ab in den Kühlschrank zum Abkühlen. Rausnehmen, schon mal alles in die …

[Projekt V] So ganz komplett jetzt!(?) – Teil 2

Ja, so ganz komplett jetzt! Ich muss gestehen, dass ich lange überlegt hatte, ob ich den letzten Eintrag veröffentlichen sollte. Ich bin aber so froh, es getan zu haben! Vielen Dank für die vielen Ermunterungen und Reaktionen! Und ich habe durch die Antworten darauf so viele tolle, neue Blogs und Twitterer gefunden. Danke! In der letzten Woche hat sich ein bisschen was bei mir getan. Es ist komisch, weil ich das mit der veganen Ernährung ja jetzt schon seit über zwei Jahren mache. Aber eben nur zu 80 Prozent oder so. Und für die letzten 20 habe ich jetzt so viel Motivation, dass ich mich neu eingelesen habe als würde ich mit dem Thema jetzt erst anfangen. Und es macht so viel Spaß! Außerdem habe ich mich mit Büchern eingedeckt. „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer ist da und ich habe mir bei der Bundeszentrale für politische Bildung „Artgerecht ist nur die Freiheit“ von Hilal Sezgin bestellt (gibt es dort für 4,50 Euro!). Beides Bücher, von denen ich immer dachte, ich bräuchte die nicht lesen, …

[Projekt V] So ganz komplett jetzt!(?)

Folgende Situation am Tisch (ein Mash-Up meiner Erlebnisse – keine Übertreibung – die ich mal auf einen Nenner gebracht habe): X: „Cookie, ein Stück Fleisch?“ Cookie: „Nein, danke.“ X: „Warum? Isst du kein Fleisch?“ Cookie: „Jop, esse kein Fleisch.“ Y: „So richtig konsequent? Ich könnte das ja nicht. Wobei ich hauptsächlich nur Bio-Fleisch esse.“ Z: „Geht mir auch so. Ich esse auch nur ganz selten Fleisch. Ist eigentlich schlimm, was da in der Massentierhaltung passiert.“ Y: „Absolut! Darum achte ich darauf, wo mein Fleisch herkommt … o ja, ich nehme noch ein Stück, danke.“ X: „Wir können ja auch nicht alle von heute auf morgen aufhören, Fleisch zu essen. Dann würde die ganze Wirtschaft kollabieren. Und was ich ja gar nicht verstehe, sind die Veganer. Das ist mir echt eine Nummer zu krass.“ Z: „Und nicht gesund! Da musst du so viel Nahrungsergänzungszeug nehmen. Das ist krank.“ Y: „…und außerdem gibt es die Tiere ja letztlich nur noch, weil wir sie züchten. Nutztiere wie Kühe und Schweine würde es gar nicht mehr geben, wenn wir …

[Projekt V] Ein Blick ins Kochbuchregal

Ich habe ja vor längerer Zeit versprochen, dass ich euch mal meine Lieblings(koch)bücher vorstellen werde, die mich bei der Umstellung auf die vegane Ernährung unterstützen. In den letzten Wochen sind wieder welche dazugekommen, daher ist es jetzt endlich mal an der Zeit. Das erste vegane Kochbuch, aus dem ich schon einiges gezaubert habe, ist vom Kult-Vegan-Koch Attila Hildmann und zwar das „Vegan Kochbuch Vol. 1“. Ich mag es besonders deshalb sehr, weil man hier die altbekannten Rezepte wie Spaghetti Bolognese, Bratkartoffel mit „Speck“-Würfel oder leckere Burger findet, aber eben alles in veganer und etwas aufgepeppter Variante. Besonders für den Umstieg finde ich das Buch super und ich koche immer wieder gerne daraus.

Surprise! Die Vegan-Box ist da!

Überraschungen sind toll! Pakete bekommen ist toll! Daher konnte ich auch nicht widerstehen, als ich vor einiger Zeit von der Vegan-Box gelesen habe. Da kann man monatlich ein kleines oder großes Päckchen voll mit veganen Überraschungen bekommen. Klingt doch super. Einige kennen das Konzept vielleicht schon von der Glossybox, die so ähnlich funktioniert, nur mit Kosmetik. Für mich kam sie nur leider nie infrage, weil ich ganz pieselig bei Kosmetik bin (muss tierversuchsfrei sein und möglichst natürlich) und wenn, dann lasse 15 Euro (so viel kostet die kleinste Box) höchstens mal bei Lush. Lohnte sich jedenfalls nie für mich. Im Gegensatz zur Vegan-Box. Da ich ja gerade meine Ernährung ein wenig von vegetarischer auf vegane umstelle, teste ich mich ohnehin schon immer durch sämtliche Reformhäuser und natürlich durch veggiemaid, weil es doch immer wieder Sachen gibt, auf die ich soo ungern verzichten würde (“Milch”schokolade, Käse, etc.). Lange Rede, kurzer Sinn: Heute kam die Vegan-Box an und ich bin begeistert!

[Projekt V] Aller Anfang ist halt nicht immer so leicht

Da bin ich nun und immer noch motiviert dabei, mein vegetarisches Leben auf ein veganes umzustellen. Meine erste Zwischenbilanz? Ich muss gestehen, dass mir fast täglich noch etwas nicht-veganes so, äh, durchrutscht. Zum Beispiel war da ja nun Ostern und ich habe natürlich Schokolade geschenkt bekommen. Die war leider nicht immer vegan, aber da ich mich nun mal über Geschenktes freue und über Süßigkeiten sowieso, habe ich es einfach mal akzeptiert und dafür auch jedes Stück sehr genossen (und tue es auch noch). Schwierig ist auch, wie schon erwartet, das Essen woanders. Ich war alleine in der letzten Woche zwei Mal im Restaurant essen und schon sehr glücklich, dass es überhaupt ein paar wenige vegetarische Gerichte auf der Karte gab. Und dann war noch einmal Pizzaessen mit Freunden angesagt und heute Lasagne bei meinen Eltern … Von daher lief es bisher eher so suboptimal. Dafür bin ich ganz stolz, weil ich zuhause (bis auf die Ostersüßigkeiten) kompletto vegan esse und total viel koche und rumprobiere, was normalerweise eher nicht so mein Ding ist. So wage …

[Projekt V] Das große Generve

Oh, was gehe ich gerade meinen Mitmenschen auf den Keks! Ich bin nämlich zurzeit dabei meine Ernährung ein wenig umzustellen und das, weil mich ein Thema gerade ganz besonders beschäftigt: Veganismus. Das ist ja das, wo sicher die meisten schon jetzt denken werden „Oarch!“ und aufhören weiterzulesen. Genau das meine ich, ich gehe gerade allen echt auf die Nerven und alleine der Begriff ist schon der totale Abturner. Warum eigentlich? Warum nerven Vegetarier und Veganer mit ihrer Ernährung andere so? Und warum „missionieren“ sie schamlos? Ich schau mal kurz auf mich:

Die Geschichte von der Vegetarierin, die Fleisch liebt

Die, die mich von euch persönlich oder auch etwas besser kennen wissen, dass ich Vegetarierin bin. Und das seitdem ich 15 Jahre alt bin, also mittlerweile so seit 12 Jahren. Mit 14/15 habe ich den Entschluss gefasst, dass ich einfach kein Fleisch mehr essen möchte. Ich habe einige Entwicklungen in der Zeit mitgemacht, die mich auch zum Umwelt- und Tierschutz gebracht haben und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, wo Dinge herkommen, die ich zu mir nehme, desto geschockter war ich. Natürlich wusste ich, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst, aber es ist halt sau lecker, und bis dato war es mir eigentlich ziemlich egal, ob ein paar Kühe/Schweine/etc. dafür leiden müssen. Wir müssen schließlich alle irgendwann mal sterben. So what?! Und außerdem gingen mir die dummen Belehrungen der Vegetarier auf den Keks. Ich habe mich dann durch die Videos und Infos einiger Tierschutzorganisationen gesehen und gelesen und da offenbarte sich mir erst wie sehr Tiere leiden müssen, bevor ich meinen geliebten Burger auf dem Teller habe. „Wie können Menschen denn das zulassen? Und …