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Gothic Friday – März: Wie klingt deine musikalische Szene?

Dieses Mal dreht sich beim Gothic Friday alles um die Musik. Also durchforstete ich meine CD-, Platten- und MP3-Sammlung und habe zurückgeblickt. Dabei will ich hier gar nicht ausführlich Bands listen, die ich mag oder mal mochte oder nicht mag, sondern ich versuche zu schauen, wie ich eigentlich zu der Musik gefunden habe, die ich noch heute höre: Teil 1 – Die Vergangenheit Ich fange mal im Jahr 1999 an, als ich circa 14 Jahre alt war und eine Freundin und ich den Punkrock für uns entdeckten. Sex Pistols, Minor Threat, Nina Hagen oder Terrorgruppe waren auf einmal sehr spannend und ich konnte nicht genug davon bekommen. Irgendwie und irgendwann kam dann Marilyn Manson dazu und alles an ihm und seiner Musik faszinierte mich. So tastete ich mich immer mehr in die düstere Richtung des Rock/Punkrock vor. Diese Freundin mit gleichem Musikgeschmack hatte mir dann zu der Zeit „The Downward Spiral“ von Nine Inch Nails geliehen. Ich weiß gar nicht mehr warum. Ich fand die CD irgendwie verstörend, weil sie mit Schüssen begann und ich hatte …

Life in a Week – No. 3/16 feat. Bücherregaltour

Long time no see. Daher ist es mal wieder Zeit, ein bisschen was zu schreiben. Liebe Grüße an Maddy, ich gebe mir Mühe, wieder regelmäßiger zu bloggen 😉 Als Entschädigung gibt es weiter unten ein paar Fotos, denn ich war in den letzten Tagen relativ beschäftigt und zeige mal womit. Hier ein kleiner Teaser, aber mehr gibt es unten: Gesehenes: Letzte Woche lief die Oscar-Verleihung, die wir gleich nachts gucken konnten, weil ich zufällig danach Urlaub hatte. Irgendwie hatte ich in diesem Jahr kaum Filme gesehen, die relevant waren, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Gestern Abend habe ich aber dann „Mad Max Fury Road“ nachgeholt und wow, was für ein abgedrehter, kranker Spaß! Den hätte ich ja gerne im Kino gesehen. Ansonsten hab ich kaum Filme und Serien gesehen. Netflix hat mit den neueren Folgen vom „Tatortreiniger“ nachgelegt, da wurde schon mal reingesehen, „Travel Man“ mit Richard Ayoade ist toll (natürlich) und „Graf Duckula“ hab ich mal wieder geguckt (gibt’s komplett bei YouTube. Psst!) Gespieltes: Viel Zeit ging im Moment für ein PC-Spiel …

Life in a Week – No. 12/15

Gesehenes: Die Munsters. Ich habe meinem Kind-Ich versprochen, dass ich mir eine blonde (statt graue) Strähne wie Lily Munster verpassen lasse, sobald die ersten grauen Haare da sind. Langsam werde ich den Termin beim Frisör machen – denn versprochen ist versprochen – und dazu habe ich ein paar Bilder recherchiert. Natürlich habe ich dabei so viel Lust auf die Munsters bekommen, dass ich direkt mit der 60er-Jahre-Serie angefangen und gestern gemütlich den Spielfilm „Munster, Go Home!/Gespensterparty“ geguckt habe. Ein herrlich alberner Film. Die Munsters bekommen Post aus England, Herman Munster hat dort Geld, ein Anwesen und einen Lord-Titel geerbt. Also machen sie sich auf die Reise und erregen unterwegs einiges an Aufsehen. In England angekommen (ich habe ja die starke Vermutung, dass das gar nicht England ist und auch die Schauspieler Amerikaner sind, die versuchen Englisch zu sprechen, aber psst!), landen sie in einem ganz entzückenden Anwesen, wo natürlich schon geprellte Möchtegern-Erben auf sie warten, um sie schnell wieder zu vergraulen. Zum Beispiel indem sie in der Villa eine kleine Horrorshow veranstalten. Und das ist …

Life in a Week – No. 10/15

Hinter mir liegen zwei Wochenenden, die voll waren mit Spieletagen und -abenden und der neuen Staffel von „Orange is the New Black“: Gesehenes: Seit dem 12. Juni 2015 gibt es die dritte Staffel „Orange is the New Black“ auf Netflix und natürlich musste sie am Wochenende gebingewatched werden. OITNB ist zurzeit von den aktuellen Serien meine liebste und obwohl die neue Staffel nicht mehr so viele „O MEIN GOTT“-Momente hatte, hat sie mir doch ganz gut gefallen. Wir lernen viele der Charaktere noch besser kennen, zum Teil sind ganz rührende Rückblicke dabei. Ich bin immer noch fasziniert von der Vielschichtigkeit der ganzen Personen. Und es fiel mir wieder richtig schwer Abschied zu nehmen … jetzt heißt es wieder eeeewig warten bis zur Staffel 4. Gelesenes: „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer habe ich inzwischen beendet. Berichtet hatte ich davon ja schon letztes Mal. Ich würde es am liebsten allen Menschen schenken. Wer sich für das Thema Ernährung interessiert, kommt um das Buch eigentlich nicht herum. Gespieltes: Bei uns gab es zwischendurch noch ganz spontan einen …

Life in a Week – No. 4/15

Das wurde auch mal wieder Zeit, was? Na denn: Gesehenes: Knapp zwei Wochen war Herr Cookie nun zu Besuch und da wir nicht jeden Tag Action brauchen, haben wir auch die Zeit auf der Couch mit Netflix sehr genossen. Ich habe in der Zeit versucht ihn von „Misfits“ zu überzeugen, davon schwärmte ich ja schon einmal. Und ich habe dank ihm endlich „Doctor Who“ weitergesehen. Ich bin jetzt in der fünften Staffel und der Abschied von David Tennant war gar nicht mal so leicht… hach, das war echt traurig. Sehr. Und ich hätte ja nicht gedacht, dass mir Matt Smith auch so gut gefällt. Vielleicht sogar noch besser. Jetzt hat mich jedenfalls doch das Doctor Who-Fieber wieder ein wenig gepackt. Zwischendurch war ja immer wieder Flaute (sorry), aber jetzt ziehe ich das durch! Ha! Richtig gut gefällt mir im Moment „Better Call Saul“, ein „Breaking Bad“-Spin-Off.

[2013] Das letzte Jahr

Der obligatorische Jahresrückblick II. Auch zum Jahresende 2013 werde ich mal wieder einen Blick zurück werfen und schauen, was bei mir medientechnisch so los war. Da das Jahr mit einer Jobzusage begonnen hatte, war das Jahr total voll mit beruflichem Kram. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, wenn ich mal alles Revue passieren lasse und freue mich auf 2014. Außerdem bin ich „Tante“ geworden, was ohnehin kaum an Awesomeness zu übertreffen ist ♥ Die Konsequenz jetzt im Berufsleben ist allerdings, dass ich im letzten Jahr kaum zum Lesen gekommen bin. Dafür hat sich meine Seriensucht noch ein bisschen verschlimmert … ich gönnte mir nämlich ein Abo bei Watchever und seitdem man es auch über die Wii gucken kann, läuft eigentlich immer irgendwas. Das war also mein Jahr 2013 in Brain-Input-Hinsicht:

Do It With a Rockstar

Und dann stieg eine der großartigsten Partys meines Lebens im beschaulichen Eschwege, in einer Scheune, die für eine Nacht für Feierwütige aus ganz Europa geräumt wurde. Aber mal von Anfang an: 2005 sah und hörte ich die Dresden Dolls zum ersten Mal. Das war in Berlin und sie waren die Vorband meiner musikalischen Götter Nine Inch Nails. Ich war sofort hin und weg und danach zählten auch sie, Keyboarderin und Sängerin Amanda Palmer und Drummer Brian Viglione, zu meinen Lieblingsbands. Brechtian Punk Cabaret nannte sich ihre Musik, irgendwo zwischen der Dreigroschenoper und Punk, mit ganz viel Moll und Lady-Power. Seitdem habe ich sie 2006 noch einmal im Übel & Gefährlich in Hamburg gesehen und Amanda dann noch einmal solo in Hamburg – ich glaube es war 2008. Heute „pausieren“ die Dresden Dolls, Amanda Palmer ist noch immer solo unterwegs und inzwischen mit dem Kult-Autoren Neil Gaiman verheiratet (ich bin damals fast ausgeflippt vor Freude, als ihre Beziehung bekannt wurde – Disney ist ein Witz dagegen!). Amanda Palmer ist nicht nur eine großartige Musikerin, sondern ein …