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Life in a Week – No. 3/17

Hallo Herbst! In der letzten Woche gab es leckeres Essen auf dem „Veganen Straßenfest“ an der Reeperbahn, eine besondere Vorstellung im Kino, einen Waldspaziergang und ein neues, lang ersehntes Spiel: Gesehenes: Im Savoy lief in der letzten Woche „Blade Runner“ (1982) im Final Cut. Ich kannte den Film tatsächlich noch nicht, weshalb ich dachte, dass das doch DIE Gelegenheit ist. Und es war wirklich sehr cool. Ich bin froh, dass ich den Film im Kino gesehen habe, weil ich gerade die Musik sehr beeindruckend fand. Schwere Kost war es trotzdem, Zuhause habe ich erst mal ein paar Interpretationen gelesen. Man sehen, ob ich mir auch den neuen „Blade Runner 2049“ ansehen werde. Vermutlich aber eher nicht im Kino. Gelesenes: Ich bin derzeit in „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers. So lange habe ich mich darauf gefreut und nun komme ich irgendwie nicht wirklich zum Lesen …  Buhuuu! Gespieltes: Endlich, endlich „Arkham Horror. Das Kartenspiel“! Als das Spiel Anfang 2017 erschien, habe ich so lange gezögert, es zu kaufen, dass es irgendwann vergriffen …

Life in a Week – No. 2/17

Lange ist’s her … aber es ist auch so einiges bei mir gerade passiert, so dass sich das Bloggen leider erst einmal hinten anstellen musste. Scusi! Ein bisschen von dem, was so los war, habe ich ja schon verraten. Ja, ich bin nach Hamburg gezogen und habe gerade echt noch ein paar Probleme mit dem „Ankommen“. Ich wohne übergangsweise in einer WG, was gar nicht so einfach ist, wenn man davor über 10 Jahre lang alleine gewohnt hat. Ich pendle immer noch viel in die Heimat, an den anderen freien Tagen ist Herr Cookie zu Besuch und da bleibt irgendwie alles andere gerade auf der Strecke. Ende des Jahres werde ich mir mal eine kleine Wohnung in Hamburg suchen und dann kann ich hoffentlich auch wieder etwas runterfahren. Nestbuilding und so. Jetzt ist es gerade mehr so Schlafen-und-Essen-und-Arbeiten. Aber auf jeden Fall ist Hamburg großartig! Ich bin sehr verliebt in diese Stadt und hätte mir keine bessere aussuchen können, um mein geliebtes, kleines Oldenburg zu verlassen. Die Menschen hier sind so nett, dass ich aus …

Happy Birthday, Herr Lovecraft!

Heute ist der 20. August 2017, der amerikanische Schriftsteller Howard Phillips Lovecraft hätte also heute Geburtstag gehabt. Immer, wenn ich gefragt werde, ob ich Lovecraft und seine Geschichten mag, fällt mir die Antwort gar nicht so leicht. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden jetzt denken: „Hö?!“. Schließlich lese ich seine Geschichten und schreibe darüber und ich liebe tendenziell schon mal alles, wo Cthulhu drauf oder drin ist. Und das ist inzwischen – gerade als Brettspiel-Fan – eine ganze Menge. Von Anfang an Mit circa 14 Jahren kaufte ich auf dem Flohmarkt ein altes, abgegriffenes Buch über Hexengeschichten. Auch drin war „Träume im Hexenhaus“ von H.P. Lovecraft. Bisher hatte ich von ihm noch gar nichts gelesen und so wahnsinnig viel sagte mir sein Name auch nicht. Ich weiß nur, dass ich die Geschichte unangenehm und abstoßend fand. Den Namen der Geschichte merkte ich mir gar nicht, ich war nur froh, als ich „durch“ war. Etwas später stieß ich dann auf ein Hörspiel, das sich gut anhörte. Ich glaube es war vom Gruselkabinett. Ich hörte rein und wieder …

Life in a Week – No. 1/17

Hey, ja, ich bin noch da! Die letzten Wochen waren ziemlich trubelig und es ist auch jetzt gerade noch alles sehr aufregend. Ich hoffe ich kann euch bald mehr davon erzählen. Aber ich melde mich trotzdem mal kurz mit einem kleinen Update zurück. Los geht’s: Gelesenes: Agatha Christies „Und dann gab’s keines mehr“. Der Krimi hieß ursprünglich mal „Zehn kleine Negerlein“ und wurde dann aber aus offensichtlichen Gründen umbenannt. Und trotzdem passt der alte Titel so gut, denn genau darum geht es: um den Kinderreim. 10 Leute erhalten eine mysteriöse Einladung auf eine einsame Insel. Dort werden sie mit jeweils einem von ihnen begangenen Mord konfrontiert und nach und nach stirbt jemand. Art und Weise ist dabei an den einzelnen Strophen des genannten Reimes orientiert. Oh, was für ein Spaß! Wenn man das so sagen kann … Ich liebe Filme wie „Eine Leiche zum Dessert“, „Cluedo“ oder „House on Haunted Hill“, wo die Grundsituationen immer ähnlich ist: Leute werden zu einer Zusammenkunft eingeladen, keiner weiß so richtig warum genau und dann passiert Schreckliches und niemand …

[TAG] You’re not good enough!

Neulich habe ich bei Shari, die als Alles Allerlei im Netz unterwegs ist, den „…und raus bist du“-TAG (oder „You’re not good enough“) gesehen. Das Video hat so viel Spaß gemacht, dass ich das auch mal versuchen wollte. Da ich nun aber keine YouTuberin bin, verlagere ich das Ganze mal hier in den Blog. In dem TAG geht es darum, dass man sich 30 Romancharaktere heraussucht, die Namen auf Zettel schreibt und dann zu jeder Frage zwei Namen zieht – und für einen der Charaktere muss man sich in der entsprechenden Situation dann entscheiden. Ganz einfach also. Gar nicht so einfach fiel es mir hingegen, mich auf 30 Charaktere aus Büchern zu beschränken. Also habe ich es mal ausgedehnt auf 30 Charaktere aus Buch, Film und Fernsehen. Und los geht’s: You only have one more spot on your Spelling B team, who would you pick to complete your team? Peter Venkman (Ghostbusters) oder Frank Underwood (House of Cards) Auch wenn Peter Venkman die Jury wohl um den Verstand reden würde, wenn er mal nicht weiter …

[Spielbuch] Reiter der schwarzen Sonne

Umfangreichstes Spielbuch, innovativ, „Spielbuch der Superlative“, ausgezeichnet und mit großem Wiederspielreiz – das sind alles Beschreibungen, die man findet, wenn man sich nach dem Fantasy-Spielbuch „Reiter der schwarzen Sonne“ von Swen Harder umschaut. Und ja, ich war auch erst ein wenig erschlagen vom Umfang des Buches: Ein ganz schöner Wälzer! Obwohl ich Spielbücher liebe (Spielbücher? Was ist das überhaupt?), hat mich das doch zunächst ein wenig abgeschreckt. Die altbekannten Bücher von Ian Livingstone und Co. sind deutlich schmaler und manches Mal musste ich mich selbst da doch schon motivieren, eine Geschichte weiterzuspielen, nachdem ich zum drölfzigsten Mal „gestorben“ war und von vorne beginnen musste. Und jetzt bin ich sehr doch froh, dass ich mich an das Spielbuch von Swen Harder herangetraut habe. Die Geschichte Worum geht es? Der Klappentext verrät: „Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht – die Begradigung des Weltenflusses – zu …

[2016] Das letzte Jahr

Was für ein Jahr. Vermutlich wurde selten eins so kollektiv gehasst wie dieses. Aber was soll man auch von einem Jahr erwarten, das mit dem Tod von David Bowie beginnt und während man noch fassungslos nach seinen LPs im Schrank greift, schiebt es schon den Tod von Alan Rickman hinterher und dann ging es ja eigentlich nur so weiter. Und dann waren da noch all diese politischen „WTF?!“-Momente, in denen man noch mehr als sonst an der Menschheit gezweifelt hat. Spontan denke ich da an den Brexit, mit dem – seien wir mal ehrlich – wirklich niemand gerechnet hat. Selbst den Befürwortern stand am Tag nach der Entscheidung ein „Öhm. Und was machen wir jetzt?!“ ins Gesicht geschrieben. War doch alles gar nicht so gemeint. Und dann war da noch die Wahl in den USA, bei der man auch dachte, dass dieser tatsächliche Ausgang einfach unmöglich ist. Unmöglich! Ja, so ein Jahr war das. Eins voller WAS ZUR HÖLLE PASSIERT HIER EIGENTLICH?! Und ich bin gespannt, wie 2017 weitergeht. Vermutlich genauso. Denn ja natürlich, diese …

Konsumauszeit und Life in a Week – No. 8/16

#Konsumauszeit Das erste Drittel des Novembers ist rum, also ist Zeit für einen kleinen Konsumauszeit-Zwischenstand. Ja, ich bin bisher echt standhaft geblieben und habe nichts außer Lebensmittel und Haushaltsdinge gekauft, die leer waren. Relativ unspektakulär, aber mehr als „es läuft gut!“, kann ich gar nicht wirklich berichten. Und auch Social-Media-Pausen nehme ich mir bewusst, und ich habe immer öfter die App Forest laufen, die mich davon abhält, ständig aufs Handy zu sehen. Die Frage aller Fragen: Macht es mich glücklich? In zwei Wochen habe ich Urlaub und ich freue mich schon total darauf, endlich Zeit zu haben, um weiter auszumisten. Im Sommer hatte ich schon einmal so eine Phase, wo ich von Zimmer zu Zimmer bin und tagelang aufgeräumt und weggeworfen habe. Dabei gelesen habe ich „Magic Cleaning“ von Mari Kondo. Sie gibt einige interessante Sortier- und Aufräumtipps, vieles war aber auch dabei, was mich so gar nicht ansprach. Den entscheidenden Tritt in den Hintern gab es aber dadurch trotzdem und das war super. Die große Quintessenz ihrer Methode, die ich inzwischen total verinnerlicht habe, …

Life in a Week – No. 5/16

Der Wochenrückblick kommt jetzt mal unter der Woche und ich habe eeeeiniges nachzuholen. Der letzte Rückblick ist ja jetzt echt schon wieder ewig her. Fast zwei Monate? Ok, ehm, ich versuche mal zu filtern, was in der Zwischenzeit alles so los war: Gesehen: Ganz aktuell bin ich wieder komplett in „Silicon Valley“ versunken. Gerade läuft Staffel drei in den USA und daher war es für mich Zeit für einen Rewatch von Staffel eins und zwei. Und die Serie wird beim zweiten Ansehen noch viel besser. Es geht um ein junges Start-Up in Silicon Valley, die zwar eine gute Idee haben, aber auf viele Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg stoßen – und das ist so herrlich! Jeder Charakter ist perfekt und liebenswert und nerdig und ich liebe die einfach alle. Außerdem ist das eine Serie, bei der ich das Gefühl habe, dass sie eher besser als schlechter wird. Den Horrorfilm „Hush/Still“. Die taubstumme Maddie lebt in einem Häuschen im Wald und eines Abends lauert ihr ein Serienkiller auf. Dadurch, dass sie ihn nicht hören kann, …

Life in a Week – No. 4/16

Gesehenes: Am letzten Wochenende haben wir unser eigenes, kleines Mystery-Triple geguckt (Spoiler-Alert: Dies sind die perfekten Filme für einen verregneten, gemütlichen Abend!): Erst „Murder by Death/Eine Leiche zum Dessert“ und ich kann diesen Film gar nicht oft genug sehen – ich liebe ihn sehr! Eine liebevolle Hommage an die klassischen Krimi-Figuren und -Geschichten mit Starbesetzung. Die bekanntesten Detektive ihrer Zeit kommen aufgrund einer Dinner-Einladung in einem alten Herrenhaus zusammen. Vom Gastgeber erfahren sie, dass um 0 Uhr ein Mord geschehen wird und dass sie den Fall lösen müssen. Dabei ist jeder Satz so herrlich schräg und der ganze Film sehr klug gemacht, dass ihn eigentlich jeder, der Poirot, Miss Marple und Co mag, sehen sollte. Der zweite Film unserer Trilogie war „Professor Layton and the Eternal Diva“. Ich mag die Krimi-Rätsel für den Nintendo DS von Professor Layton und war daher sehr gespannt auf einen ganzen Film mit ihm. Dabei müssen Layton und seine Begleiter wie schon in seinen Nintendo-Spielen Rätsel lösen, was viel Spaß gemacht hat. Der dritte Film der unserer Reihe war „Clue“, …