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Konsumauszeit und Life in a Week – No. 8/16

#Konsumauszeit Das erste Drittel des Novembers ist rum, also ist Zeit für einen kleinen Konsumauszeit-Zwischenstand. Ja, ich bin bisher echt standhaft geblieben und habe nichts außer Lebensmittel und Haushaltsdinge gekauft, die leer waren. Relativ unspektakulär, aber mehr als „es läuft gut!“, kann ich gar nicht wirklich berichten. Und auch Social-Media-Pausen nehme ich mir bewusst, und ich habe immer öfter die App Forest laufen, die mich davon abhält, ständig aufs Handy zu sehen. Die Frage aller Fragen: Macht es mich glücklich? In zwei Wochen habe ich Urlaub und ich freue mich schon total darauf, endlich Zeit zu haben, um weiter auszumisten. Im Sommer hatte ich schon einmal so eine Phase, wo ich von Zimmer zu Zimmer bin und tagelang aufgeräumt und weggeworfen habe. Dabei gelesen habe ich „Magic Cleaning“ von Mari Kondo. Sie gibt einige interessante Sortier- und Aufräumtipps, vieles war aber auch dabei, was mich so gar nicht ansprach. Den entscheidenden Tritt in den Hintern gab es aber dadurch trotzdem und das war super. Die große Quintessenz ihrer Methode, die ich inzwischen total verinnerlicht habe, …

Gothic Friday – Juli: Rückzugsorte

Im letzten Monat Juni ging es beim Gothic Friday um ein Thema, zu dem ich nicht wirklich was schreiben konnte, daher nahm ich auch nicht teil: Es ging ums Wave-Gotik-Treffen. Ja, ehrlich, ich war noch nie auf dem WGT. Im Jahr 2003 hätte es fast geklappt – leider musste ich dann kurzfristig mein Ticket (es war so hübsch!! Buhuuuu!) verkaufen. Danach sollte es irgendwie nie wieder passen. ABER ein Hotelzimmer für 2017 ist schon mal vorsorglich reserviert (DANKE Sintaura!) und ich wage einen neuen Versuch. Nun aber zum eigentlichen Thema: Dem Gothic Friday im Juli. Dieses Mal ist es ein Thema, über das ich mich sehr gefreut habe. Es geht nämlich um „Rückzugsorte, Lieblingsorte und Sehnsuchtsziele“. Als wäre das nicht eh mein Lieblingsthema! Über meine fiktiven Lieblingsorte schrieb ich ja auch schon mal ein bisschen was. Aber nun gucke ich mal im „Real Life“: Wo kann ich Energie tanken, den Alltag Alltag sein lassen und wo würde ich gerne (wieder) hinreisen? Als erstes, wenn ich an meinen Wohlfühlort denke, fällt mir natürlich mein Zuhause ein. …

Life in a Week – No. 2/16

Das ist hier eher ein Monatsrückblick als ein Wochenrückblick. Ehem. Wie ich schon berichtet habe, hat sich Anfang des Jahres ein bisschen was bei mir geändert und daher muss ich mich immer noch etwas eingrooven mit dem neuen Job, dem neuen Level des Erwachsenenlebens, fordernden Projekten … aber das wird schon noch. Und dann wird das mit den regelmäßigen Wochenrückblicken auch bald wieder besser. Aber nun hole ich erst mal etwas aus: Gesehenes: Viel zu viel. Da ich abends meistens viel zu kaputt zum Lesen war, habe ich mich oft von Netflix und dem DVD-Player berieseln lassen. Eine Auswahl: Sehr beeindruckt war ich von „Ex Machina“ (2015): Programmierer Caleb gewinnt ein Treffen mit dem exzentrischen Chef der Suchmaschinen-Firma, für die er arbeitet. Caleb wird in sein Anwesen eingeflogen, das mitten in der Natur irgendwo im Nirgendwo liegt. Dann erfährt Caleb, dass sein Chef Experimente zur künstlichen Intelligenz durchführt und Caleb ihn dabei unterstützen soll. Er lernt Androidin Ava kennen und erfährt, dass anscheinend nicht alles so ist, wie es aussieht … ein wirklich toller Science-Fiction-Film, …

Life in a Week – No. 1/16

Der erste Rückblick im neuen Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut reingekommen. Mein Jahr begann wie berichtet mit dem neuen Job und dann mit einem kleinen Super-GAU: Ich bin direkt seit dem zweiten Tag krank Zuhause. Awesome. Während alle (!) – bis auf meinen Freund – um mich herum an Weihnachten und Silvester krank waren, war ich noch ganz stolz darauf, dass es an mir vorüber gegangen ist. Normalerweise bin ich nämlich immer die erste, die die Viren anspringen. Joa und nach den entspannten Feiertagen und der Aufregung am Montag hat mein Körper dann wohl nicht länger widerstehen können. Gestern und heute verbringe ich also hauptsächlich mit schlafen und Tee trinken, da ich morgen nämlich unbedingt wieder zur Arbeit will. Ich nutze die Chance also mal, schon jetzt einen Wochenrückblick zu wagen: Gesehenes: Ich fange mal mit dem Schönen an: Wir haben „Mary Poppins“ und „Saving Mr. Banks“ gesehen. „Mary Poppins“ (1964) ist ein heiß geliebter Film meiner Kindheit mit einer im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaften Nanny. Einfach ein wunderschöner Disney-Seufzer-Film mit ganz …

Life in a Week – No. 19/15

Der letzte Wochenrückblick im Jahr 2015! Ich hoffe ihr habt den ersten Teil der Feiertage gut überstanden, bevor es mit Silvester weitergeht! Gesehenes: Wie so viele andere zog es auch mich kurz vor Weihnachten ins Kino: „Star Wars: The Force Awakens“ wollte natürlich geguckt werden. Und ich war alleine im Kino, weil man sich schon weit im Voraus Karten kaufen musste und da ich in die Vorführung in englischer Sprache wollte, hat es sich so ergeben. Warum in Englisch? Ach, die deutsche Synchro von R2-D2 und Chewie finde ich einfach übel. Und wow! Das hat Spaß gemacht. Wird das vielleicht sogar mein liebster Star Wars-Teil? Die Chancen stehen nicht schlecht! Vor allem die ganzen liebgewonnenen Sachen aus den alten Filmen (Millennium Falcon ♥), die hier wieder auftauchen – das war so toll. Als ich an Heiligabend nach Hause kam, bin ich noch auf eine sehr bewegende Doku gestoßen: „Tod eines Internet-Aktivisten/The Internet’s Own Boy: The Story of Aaron Swartz“. Darin geht es – wie der Titel schon verrät – um Computer-Genie Aaron Swartz, der schon …

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …

Life in a Week – No. 7/15

Es ist gerade mal wieder so eine Phase, in der meine gesamte Straße mit mir „The Cure“ hören muss. If you know what I mean. Aber heute regnet es schon den ganzen Tag, ich habe meine uralte XL-Cure-Hoodie-Jacke herausgekramt und vergrabe mich Zuhause – so kann es bleiben. Traurig bin ich übrigens auch, weil … ach, das kommt jetzt: Gelesenes: Daniel Handlers „We Are Pirates“ habe ich inzwischen gelesen und ich bin so traurig! Daniel Handler ist ja der Typ, der unter dem Pseudonym Lemony Snicket Bücher schreibt, die ich vergöttere. Die „Betrübliche Ereignisse“-Reihe zum Beispiel. Und dann hat er nun ein Buch für Erwachsene veröffentlicht, das in meinem geliebten San Francisco spielt und es geht auch noch um Piraten! MOAH! Und so unfassbar hübsch ist das Buch auch noch. Aber: Never judge a book by its cover. Denn ich habe mich soo durch die Geschichte gequält.

Ein Wochenende in Berlin und so

Vor mir liegt ein freies Wochenende (HOOORAY!!) und ich nutze die Chance endlich wieder, um mich meiner viel zu vernachlässigten Couch zu widmen. Und mal schauen, ob ich mich nach so langer Zeit noch bei Netflix anmelden kann. Weiß ich überhaupt noch, wie der Fernseher angeht?! Die letzten Wochen waren ganz aufregend, es gab abends ständig irgendwelche Termine, mein Praktikum ist spannend und in Berlin war ich zwischendurch auch noch. Wir waren dort nämlich zum Geburtstag eingeladen und ich konnte La Famiglia von dem Herrn Cookie kennenlernen. Den Samstag haben wir dann für eine Pilgertour durch die Hauptstadt genutzt: Erst ging es zum Vöner – hier gab es mittags die erste Stärkung. Ich habe in meinem Leben noch nie Döner gegessen, weil ich schon Vegetarierin war, als der Döner-Hype uns erreichte. Daher habe ich mich umso mehr auf den inoffiziellen Berliner Klassiker gefreut und das ganz vegan. Wir haben uns jeder einen Vönerteller gegönnt und der war ziemlich gut. Ich glaube allerdings aus Seitan, das ist leider immer nicht so meine erste Wahl, aber dafür …

Life in a Week – No. 3/15

Fröhliches Imbolc zusammen! Der Frühling ist auf dem Weg und den Winter lassen wir langsam hinter uns. Genau die richtige Zeit also, um noch einmal die gemütliche Jahreszeit zu genießen und sich auf das zu freuen, was so kommt. Das passt gerade auch sehr gut zu dem, was bei mir so los ist, aber erst einmal geht es mit den Büchern los: Gelesenes: Inzwischen ist Band 9 von „A Series of Unfortunate Events“,„The Carnivorous Carnival”, gelesen – eine ganz schön krasse Geschichte, ich wundere mich mal wieder, dass das echt Kinderbücher sind. Naja, aber das machen die Bücher um die Baudelaire-Waisen eben auch so besonders. Auf jeden Fall geht es ganz schön blutig zu, mit Löwen, denen „Freaks“ zum Fraß vorgeworfen werden und so. Hui!

Life in a Week – No. 1/15

Nachdem ich zwischen den Jahren und nach Silvester gearbeitet habe, hatte ich die letzte Woche frei und mal ein bisschen Zeit für Menschen und Dinge. Daher kommt jetzt mal wieder ein Rückblick, der erste im Jahr 2015: Gesehenes: Meine beste Freundin war in der letzten Woche zu Besuch und sie hat mich mit einer Serie angefixt, die ich mir so nie von alleine angesehen hätte: „Pretty Little Liars“. Eigentlich eine High-School-Teenager-Story, aber mit einem sehr spannenden Element: Alles dreht sich um fünf Freundinnen und die Geschichte beginnt damit, dass eine von ihnen spurlos verschwunden ist. Die restlichen vier bekommen daraufhin immer mysteriöse Nachrichten von einem anonymen Absender, der anscheinend weiß, dass sie irgendwie in das Verschwinden verwickelt sind beziehungsweise in der Hinsicht mehr wissen, als sie bekannt gegeben haben. Auch als Zuschauer bleibt man im Dunkeln darüber, was nun geschehen ist und man fragt sich permanent – so wie die Mädchen – wer der anonyme Absender ist, der ihnen bedrohlich nah zu sein scheint. Popcorn-Berieselung plus Spannung. Genau das Richtige für verregnete und stürmische Tage, …