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Life in a Week – No. 6/16

Gesehenes: Im Kino in Berlin haben wir „The Witch“ gesehen. Ein Horrorfilm, der im 17. Jahrhundert in Neuengland spielt und auf einer Volkssage beruht – zusammengebastelt aus alten Gerichtsurteilen und anderen schriftlichen Überlieferungen. Es geht um eine puritanische Familie, die in einem Häuschen in der Nähe eines Waldes lebt, in dem man schon ziemlich bald eine Hexe vermutet. Man darf hier aber keinen klassischen Horrorfilm erwarten. Es ist ein ruhiger, dunkler Film, auf den man sich komplett einlassen muss – ich war daher sehr froh, dass wir ihn im Kino gesehen hatten, zuhause hätte ich sicher schnell mal das Handy zur Hand genommen, aber das wäre dem Film in seiner Wirkung nicht gerecht geworden. Im Englischen ist der Film außerdem noch eine kleine Herausforderung, weil die Sprache nicht „modernisiert“ wurde. Wer Psycho-Gruselfilme mag und eventuell sogar ein Faible für alte Hexensagen mitbringt, der sollte sich diesen hier mal ansehen. Sehr spannend (nur für die, die den Film schon gesehen haben, da mega Spoiler): The Witch – Explained. Und dann war da noch dieser Film, von dem …

This is Halloween – Teil 3: Die Spiele

Wir planen auch in diesem Jahr das Halloween-Wochenende mit einigen gruseligen Brettspielen zu verbringen. Im letzten Jahr habe ich euch ja schon von Spielen erzählt, die ich perfekt finde für die Zeit und auch in diesem Jahr lasse ich euch wieder teilhaben daran, was bei uns so auf den Tisch kommt. Schaffen werden wir sicherlich nicht alle, aber unter anderem diese hier warten darauf, uns an Halloween zu gruseln: Mysterium „Ihr habt es gewagt, die Schwelle zum heimgesuchten Mysterium-Herrenhaus zu überschreiten … Wie mutig! Nehmt Platz, öffnet euren Geist und weckt euren sechsten Sinn, um euch auf eine außergewöhnliche Séance einzulassen, in deren Verlauf ihr versuchen werdet, einer verloren Seele Frieden zu bringen …“ So beginnt die Geschichte des Spiels, in dem eine Spielerin oder ein Spieler den Geist spielt, der den anderen – den Medien – mitzuteilen versucht, wer ihn wo wie umgebracht hat. Das versucht er über Traumkarten zu tun, anhand derer alle versuchen müssen zu deuten, worauf der Geist sie hinweist. Ich kann nur wieder erwähnen wie unfassbar hübsch das Spiel gestaltet …

This is Halloween – Teil 2: Die Bücher

Weiter geht es mit der anderen Sache, die wie gemacht ist für das Halloween-Wochenende: gemütlich etwas Gruseliges lesen! Daher bin ich mal meinen Bücherschrank durchgegangen und habe herausgesucht, was sich ganz vorzüglich für diesen Zweck eignet. Hier sind einige meiner Empfehlungen: Natürlich fallen mir als erstes die Klassiker ein. Erst vor kurzem habe ich Bram Stokers „Dracula“ gelesen (endlich!) und ich war sehr angetan von der düsteren Stimmung, in die das Buch seine Leserinnen und Leser immer wieder sofort holt. Ausführlich geschwärmt habe ich hier auch schon. Eine andere tolle Halloween-Lektüre ist Mary Shelleys „Frankenstein“. Kein Horrorschocker im klassischen Sinne, aber es ist die Geschichte eines der bekanntesten „Monster“ der Popkultur. Daher am besten erst das Buch lesen und danach all die Frankenstein-Filme gucken! In die gleiche Kategorie fällt für mich auch „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson, mit einem wirklich furchterregenden Hyde, der den Roman für mich zu einem wahren Pageturner gemacht hat. Nicht ganz so klassisch, aber doch schon nah ran kommt „Der Exorzist“ von William …

Life in a Week – No. 15/15

Gesehenes: „Wet Hot American Summer“ die Serie gibt es seit kurzem bei Netflix. Von dem ziemlich coolen Film dazu berichtete ich ja schon. Und die Serie hat mir noch viel besser gefallen. Während der Film am letzten Tag des Camps spielt, spielt die Serie am ersten Tag. Das ist natürich Unsinn, weil all das, was da so passiert viel zu viel für einen einzigen Tag ist, aber genau das ist eben das herrlich Alberne daran. Und ja, ein Haufen bekannter Schauspieler um die 40 spielen 16-Jährige in einem Sommercamp im Jahr 1981, darunter Paul Rudd, Amy Poehler, Bradley Cooper, Chris Pine, Jon Hamm, und und und … Hat viel Spaß gemacht, vor allem wenn man den Film schon kennt, denn hier erfahren wir endlich zu vielem die Vorgeschichte. Zum Beispiel woher die sprechende Dose mit Gemüse kommt. Die Addams Family aus den 1960ern läuft bei mir zurzeit immer wieder ♥ Gelesenes: „Dracula“ von Bram Stoker. Inzwischen hänge ich wieder in der Kurzgeschichten-Sammlung „House of Fear“, herausgegeben von Jonathan Oliver, in der ich immer wieder etwas …

[Bücher] Bram Stoker – Dracula

Natürlich kennen wir alle mehr oder weniger die Geschichte um den Vampir Graf Dracula. Es gibt unzählige Verfilmungen, Anspielungen oder Vampirgeschichten, die auf dem Original von Bram Stoker aus dem Jahr 1897 beruhen. Umso mehr hat mich dieser Klassiker immer gereizt, einfach nur um zu gucken, um wen genau dieser ganze Vampirhype immer wieder kreist. Und darum geht’s: Als erstes treffen wir auf den jungen Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker. Er ist in geschäftlicher Sache auf dem Weg zu einem Grafen Dracula nach Transsilvanien. Dieser hat nämlich ein Anwesen in London gekauft und möchte nun das ganze juristische Drumherum regeln. Auf dem Weg dorthin beschleicht Harker schon ein komisches Gefühl, weil die Leute im Dort merkwürdig reagieren, als er ihnen von seinem Reiseziel erzählt. Sie bekreuzigen sich und murmeln Worte wie „Vampir“, „Satan, „Hölle“. Im Schloss angekommen merkt er immer mehr, dass hier wirklich etwas nicht stimmt: Der Graf, der eigentlich ganz aufgeschlossen wirkt, scheint ganz alleine im Schloss zu leben und niemals etwas zu essen. Und auch ein Spiegelbild scheint er nicht zu haben. Als …

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …