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Entrümpeln im Minimalismus-Style

Kennt ihr das, wenn euch Bücher oder Gespräche oder Dokumentationen zu bestimmten Themen ganz zufällig zur genau richtigen Zeit erreichen? Ohne, dass ihr danach gesucht habe oder euch überhaupt bewusst war, dass das Thema jetzt genau in euer Leben passt? Mir ging es nun so mit dem E-Book „Minimalist: Mehr Freiheit. Mehr Geld. Mehr Glück“ von Sina Jasur. Ich habe nach langer Zeit mal wieder ausgiebig im Kindle-Store gestöbert und hatte eigentlich nach etwas komplett anderem geschaut, als mir das Buch empfohlen wurde. Mit dem Thema Minimalismus hatte ich mich vor ein paar Jahren schon einmal beschäftigt, nachdem ich einen kleinen TV-Beitrag darüber gesehen hatte. Beim Minimalismus geht es im Großen und Ganzen darum, mit so wenig wie möglich auszukommen. Das meiste, was wir besitzen, brauchen wir gar nicht und es nimmt nur Platz weg und raubt letztlich unsere Zeit, weil wir uns darum kümmern müssen – und sei es nur das ständige Abstauben. Das Thema fasziniert mich total, weil ich so ziemlich das absolute Gegenteil einer Minimalistin bin. Ich liebe schöne Dinge und ich …

Abenteuer-Spielbücher. Eine große Liebe.

Als Eskapistin und Spielkind liebe ich die Idee von Rollenspielen: Man spielt einen Charakter und gemeinsam mit anderen muss man in einer imaginären Welt Dinge tun und Aufgaben bestehen. Leider hat mich das tatsächliche Spielen dann noch nicht so in seinen Bann gezogen, wie ich vermutet und gehofft hatte. Vermutlich lag es daran, dass ich es das erste Mal in einer Spielgruppe versucht habe, in der alle schon seit langer Zeit aufeinander eingestimmt waren und sich schon sehr gut kannten. Als Neuling fühlte ich mich dann doch eher unwohl. Vielleicht sollte ich es noch einmal mit wirklich guten Freunden versuchen? Es gibt jedenfalls so viele Rollenspiel-Themen, die mich wirklich sehr reizen. Umso mehr schätze ich daher aber Abenteuer-Spielbücher. Das sind quasi Rollenspiele, die man alleine spielen kann. Dazu wird man Teil der Geschichte und kann sie beeinflussen, muss Kämpfe bestehen und im schlimmsten Fall stirbt man und muss von vorne beginnen. Alles was man dazu braucht ist das Buch, klar, Würfel sowie Stift und Papier. In die Geschichte geht man dann man mit entsprechenden Fähigkeiten, …

Life in a Week – No. 9

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick. Gelesenes (eine Auswahl): Als glücklicher Single habe ich mich manches Mal sehr über Christiane Rösinger in verschiedenen Talkshows amüsiert und mich von ihr verstanden gefühlt. Sie prangert nämlich – als ebenfalls zufriedene Alleinlebende – das Pärchendenken in unserer Gesellschaft an. Dazu hat sie das Buch “Liebe wird oft überbewertet” geschrieben. Leider bin ich seit der Lektüre nicht mehr ganz so sicher, ob sie wirklich zufrieden ist, denn geblieben ist eigentlich nur der Nachgeschmack, dass das Buch eine unglaublich verbitterte alte Single-Dame geschrieben haben muss, die einfach nur keine Lust auf eine Beziehung hat, weil sie eigentlich keine Lust auf irgendwas und irgendwen hat. Schade! Trotzdem gibt es ein paar spannende wissenschaftliche Studien und ein Blick auf die Geschichte der Ehe und Beziehungen. Im krassen Kontrast dazu habe ich mich für eine Leserunde in meinem Stamm-Literaturforum dazu hinreißen lassen “Shades of Grey” von E. L. James zu lesen. Ja, genau! Das skandalöse SM-Buch, das zurzeit alle Bestsellerlisten stürmt. Ui ui ui! Was. Für. Ein. Rotz. Das gute …

Life in a Week – No. 1

Ich habe mir mal nun etwas überlegt. Da ich dank Twitter und Co. meinen Blog einfach viel zu stiefmütterlich behandle, werde ich ab jetzt versuchen so regelmäßig wie möglich jede Woche mein “Life in a Week” zusammen zu fassen. Ich werde sammeln, was in der Woche bei mir so los war, was ich gelesen und gesehen habe und was mir sonst noch so einfällt. Den Anfang macht nun Woche Nummer 1: Gelesenes:  Am letzten Wochenende habe ich endlich die erste Autobiografie von Stephen Fry “Moab is my Washpot” ( dt. “Columbus war ein Engländer”) beendet. Ich liebe Stephen Fry einfach und das Buch hatte ich im Dezember 2010 in der Stadt gekauft, die ich so sehr mit ihm verbinde: In Cambridge. Angefangen zu lesen hatte ich es noch am Anfang des Jahres, aber es musste dann leider eine ganze Weile pausieren *hust*. Auch, wenn es manchmal recht mühsam war, weil er so viel von seiner Schulzeit erzählt, habe ich das Buch dann doch recht wehmütig nach dem Lesen zurück ins Regal gestellt. Schonungslos rekapituliert Stephen …