All posts tagged: London

[Spiele] Die Akte Whitechapel

25. Sept. 1888 Lieber Boss, mir kommt ständig zu Ohren, die Polizei hätte mich geschnappt, aber sie wird mich jetzt noch nicht erwischen. Ich habe gelacht, wenn sie so schlau aussehen und darüber reden als wären sie auf der richtigen Spur. Ich bin hinter Huren her und ich werde nicht aufhören, sie aufzuschlitzen, bis ich geschnappt werde. Der letzte Job war großartige Arbeit. Ich habe der Dame keine Zeit zum Kreischen gelassen. Wie können Sie mich da schnappen? … Viel Glück. Ihr ergebener Jack The Ripper Die Whitechapel-Morde vom ominösen „Jack the Ripper“ kennen wir alle. Bis heute ist nicht wirklich geklärt, wer hinter diesen Taten steckte. Gleichzeitig war die Polizei regelrecht überfordert mit der Situation, sie kamen ihm nicht auf die Schliche. Die perfekte Ausgangssituation für ein Brettspiel also! „Die Akte Whitechapel“ ist ein Hidden-Movement-Spiel, wie man es zum Beispiel auch von „Scotland Yard“ kennt. In diesem Fall ist es Jack the Ripper, der sich unbemerkt über das Spielfeld bewegt und die anderen müssen erahnen, wo er sich befindet. Eine Spielerin oder ein Spieler ist Jack …

[Spiele] Spiele, Spiele!

Herbstzeit ist Spieleabendzeit! Ich muss gestehen, dass ich gerade ziemlich im Spielewahn bin. Spieleabende bei Freunden, zum Beispiel mit Munchkin, habe ich schon immer sehr geliebt und mir lange gewünscht, dass man mal eine feste Spielegruppe zusammenbekommen könnte. Leider kam es dazu nie. Jetzt schaffen wir es aber zumindest immer öfter, mal zu zweit Spieleabende (-wochenenden!) hinzukriegen. Und so muss ja auch stetig Nachschub her, weil man immer wieder neugierig auf andere Spiele wird und wir sammeln gerade Spieletipps überall und kaufen mehr, als wir wohl sollten, ehem… Daher wird es hier im Blog ab sofort bestimmt auch mal Einträge zu Spielen geben. Seid gespannt. 😉 Toll ist, dass es einen ganz, ganz, ganz, ganz zauberhaften Spieleladen in Oldenburg gibt namens Comic, Buch & Spiel. Was man da nicht bekommt, bekommt man nirgends. Wer in der Stadt ist und eine Schwäche für Spielkram hat – oder auch für Comics und Fantasy-Bücher! – muss dort unbedingt mal vorbei gucken! Man darf jedoch keine Platzangst haben… Wer jetzt noch wissen will, was meine Spieleeuphorie neu entfacht hat: …

Das obligatorische Touri-Foto

London, Baby!

Cookie in London Teil 2 Von unserem Monty-Python-Highlight in London hatte ich ja schon berichtet, wir haben aber ja natürlich auch sonst noch ganz viel gesehen. Was alles? Das alles: Am Freitag sind wir in London angekommen. Da unser Hotel in der Commercial Street liegt, konnten wir nach dem Einchecken per Fußmarsch runter zur Themse, zum Tower und zur Tower Bridge bis zur Millennium Bridge. Südlich der Themse sind wir dann einfach ein bisschen spazieren gegangen und haben uns die Londoner Party People angeguckt. Samstag war ja dann ja der große Tag, an dem ich schon vor dem Weckerklingeln freudig aus dem Bett gesprungen bin: Monty Python Live! Wir hatten aber bis dahin auch noch was anderes Tolles vor. In der „falschen“ Baker Street, der North Gower Street, in der das BBC „Sherlock“ gedreht wird, sollte es an dem Tag einen Weltrekordversuch geben mit den meisten als Sherlock Holmes verkleideten Menschen. Und dort wollten wir uns mit Markus treffen, der schon am Abend vorher in der Python-Liveshow war.

Und das war der Blick auf die Bühne. Außerdem gab es drei Leinwände, auf denen aller übertragen wurde.

Danke für alles, Monty Python

Cookie in London Teil 1 Ihr kennt das sicher, dass man manchmal inne hält und darüber nachdenkt, was im Leben anders gewesen wäre, hätte man bestimmte Dinge nicht getan oder bestimmte Menschen nicht kennengelernt. Der Butterfly-Effekt im persönlichen Leben. Am 19. Juli 2014 saß ich abends in der o2-Arena in London, voll Vorfreude, und dachte mir: „Wow, wenn es die Typen hier nicht gäbe, wäre mein Leben vermutlich ganz anders verlaufen.“ Und da alles ziemlich perfekt ist, so wie es nun ist, ist es an der Zeit mal danke zu sagen. Danke Terry Jones, Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle und ein ganz besonders großes Dankeschön an Michael Palin. Danke, Monty Python! Wait, what? Warum? Was haben die denn getan? Zu Teenager-Zeiten hatte ich schon eine große Liebe für den Humor der Pythons entwickelt. Nach dem Abi kam dann diese Phase, in der man einfach nicht so richtig weiß, wo man hingehört, was man machen will und in der einen sowieso alles überfordert. Also mich damals zumindest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass …

Life in a Week – No. 3/14

Gelesenes: Hier gibt es derzeit nichts Neues. Ich lese immer noch an denen von letzter Woche. Gesehenes: „Schulz in the Box“ ist eins der tollsten, neuen Formate für mich in deutschen Fernsehen. Olli Schulz ist eh super und ich freue mich, dass er endlich seine eigene Sendung bekommen hat. Bei „Schulz in the Box“ wird er immer irgendwo „ausgesetzt“ und muss sich dann mit den Menschen, die er dort an die Hand bekommt, durchschlagen. Erinnert mich sehr an mein geliebtes Format „Weird Weekends“ von Louis Theroux, eine britische Produktion, in der Theroux ein Wochenende lang – wie es der Name schon verrät – mit außergewöhnlichen Leuten verbringt und dabei von einem Kamerateam begleitet wird. Ich habe mir endlich „WarGames“ angesehen. Der Kultfilm ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen, er spielt aber eine Rolle in dem großartigen Roman „Ready Player One“ von Ernest Cline (meine Lobeshymne, ihr erinnert euch?). Dank Watchever konnte ich ihn nachholen und fand ich wirklich super spannend. Bin froh, dass ich die Bildungslücke endlich schließen konnte.

“Now is the winter of our discontent”, oder: Meine Liebe zu Kevin S.

Ich freue mich gerade total, weil ich auf ein ganz tolles Video gestoßen bin. Und zwar eine Art Trailer von dem Theaterstück! Also, dem tollsten, besten, aufregendsten Theaterstück, das ich je miterleben durfte: Von “Richard III” von Shakespeare. Ich hatte hier ja schon ein wenig davon erzählt, von unserem Trip nach London im August, nur, um diesen großartigen Kevin Spacey mal live zu erleben. Ja, der Kevin! Und an dieser Stelle werde ich jetzt mal etwas wehmütig und blicke zurück. Der Gute begleitet mich nun seit 12 Jahren, und schon so lange kriege ich einen ganz verliebten Blick, wenn ich ihn irgendwo sehe. Angefangen hat alles im Jahr 1999. Ich, im zarten Alter von 14, hatte mir den Film Die Üblichen Verdächtigen aufgenommen (weil der mal mitten in der Nacht auf RTL lief, ich aber ja morgens zur Schule musste, ihn aber unbedingt sehen wollte, weil Stephen Baldwin mitgespielt hat. Stephen Baldwin war übrigens für mich und ein paar andere Freundinnen sehr prägent, zusammen mit Pauly Shore, aber das ist eine andere Geschichte!) Auf jeden …

Von einem Wochenende in London

Am Wochenende war ich also nun endlich wieder in England und dieses Mal in London, weil wir Tickets für das Theaterstück “Richard III” mit Kevin Spacey in der Hauptrolle ergattert haben (ich berichtete in meinem Auslandsblog). Ich bin Kevin Spacey-Fan, seitdem ich ihn im Jahr 1999/2000 in der Rolle des Verbal in “The üblichen Verdächtigen” gesehen habe. Den für mich größten aller Schauspieler nun endlich live zu sehen, war schon fast ein kleiner Traum, der wahr wurde. Das Stück wurde im Old Vic Theatre aufgeführt (wo Mr. Spacey auch Artistic Director ist), ein richtig schönes, kleines Theater. Das Stück selber war – natürlich – der Hammer! Wenn es einer drauf hat, dann Kevin Spacey und wie er diesen perfiden Richard gespielt hat,.. ganz großes Kino, was man leider so gar nicht beschreiben kann. Wir haben jedenfalls beschlossen, dass wir das mal wieder machen werden, sobald wieder ein interessantes Theaterstück mit ihm in London läuft. Ansonsten musste ich unbedingt noch ein paar Orte abklappern, die ich so gerne mal sehen wollte. Da wäre einmal ja die …

Gedanken zu Sherlock & John

Da in den letzten drei Wochen die Serie “Sherlock” endlich im deutschen Fernsehen lief, ist meine Liebe zu dem Detektiv und seinem Assistenten wieder größer geworden. Irgendwie hat mich Sherlock Holmes schon immer total fasziniert, wahrscheinlich, weil ich Menschen mit autistischen Zügen immer schnell ins Herz schließe.. Aber am besten an den Detektivgeschichten finde ich wohl die Beziehung zwischen Sherlock und John Watson, die beiden muss man einfach gerne haben, irgendwie. Ganz stolz war ich übrigens auch auf meine erste eigene Wohnung, weil das eine Hommage an das Zuhause von Sherlock & John war: Bxxx Straße 212B (anstatt 221B Baker Street, ha!). Ich liebe das viktorianische London und Sherlock Holmes war für mich immer einer DER Menschen dieser Zeit und dieser Stadt. Daher war ich auch sehr skeptisch, als ich mir letztes Jahr nach einer Empfehlung blind die DVD zur Serie “Sherlock” gekauft habe. Sherlock im 21. Jahrhundert mit iPhones, Internet und Co. geht ja wohl gar nicht! Aber geht wohl, und zwar sehr gut. Ich liebe die neue Umsetzung jedenfalls und bin richtig animiert …