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This is Halloween – Teil 2: Die Bücher

Weiter geht es mit der anderen Sache, die wie gemacht ist für das Halloween-Wochenende: gemütlich etwas Gruseliges lesen! Daher bin ich mal meinen Bücherschrank durchgegangen und habe herausgesucht, was sich ganz vorzüglich für diesen Zweck eignet. Hier sind einige meiner Empfehlungen: Natürlich fallen mir als erstes die Klassiker ein. Erst vor kurzem habe ich Bram Stokers „Dracula“ gelesen (endlich!) und ich war sehr angetan von der düsteren Stimmung, in die das Buch seine Leserinnen und Leser immer wieder sofort holt. Ausführlich geschwärmt habe ich hier auch schon. Eine andere tolle Halloween-Lektüre ist Mary Shelleys „Frankenstein“. Kein Horrorschocker im klassischen Sinne, aber es ist die Geschichte eines der bekanntesten „Monster“ der Popkultur. Daher am besten erst das Buch lesen und danach all die Frankenstein-Filme gucken! In die gleiche Kategorie fällt für mich auch „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson, mit einem wirklich furchterregenden Hyde, der den Roman für mich zu einem wahren Pageturner gemacht hat. Nicht ganz so klassisch, aber doch schon nah ran kommt „Der Exorzist“ von William …

Life in a Week – No. 4/15

Das wurde auch mal wieder Zeit, was? Na denn: Gesehenes: Knapp zwei Wochen war Herr Cookie nun zu Besuch und da wir nicht jeden Tag Action brauchen, haben wir auch die Zeit auf der Couch mit Netflix sehr genossen. Ich habe in der Zeit versucht ihn von „Misfits“ zu überzeugen, davon schwärmte ich ja schon einmal. Und ich habe dank ihm endlich „Doctor Who“ weitergesehen. Ich bin jetzt in der fünften Staffel und der Abschied von David Tennant war gar nicht mal so leicht… hach, das war echt traurig. Sehr. Und ich hätte ja nicht gedacht, dass mir Matt Smith auch so gut gefällt. Vielleicht sogar noch besser. Jetzt hat mich jedenfalls doch das Doctor Who-Fieber wieder ein wenig gepackt. Zwischendurch war ja immer wieder Flaute (sorry), aber jetzt ziehe ich das durch! Ha! Richtig gut gefällt mir im Moment „Better Call Saul“, ein „Breaking Bad“-Spin-Off.

[Bücher] Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Das letzte Jahr habe ich mit einem ganz faszinierenden Buch beendet. Ich hatte ja schon berichtet, dass ich Neil Gaimans „Ozean am Ende der Straße“ gemeinsam mit anderen in einer Leserunde auf literaturschock.de gelesen habe. Es gab viele geheimnisvolle und einige recht verstörende Ereignisse in dem Roman, so dass ich froh war, manches in der Gruppe besprechen zu können. Das soll euch aber natürlich nicht vom Lesen abhalten, denn insgesamt hat mir der Roman ganz gut gefallen. Aber mal von Anfang an: In „Der Ozean am Ende der Straße“ begleiten wir den namenlosen Ich-Erzähler zurück in seine Kindheit. Eine Beerdigung bringt ihn an den Ort zurück, an dem er als kleiner Junge lebte und nach und nach tauchen wir gemeinsam ein in seine Vergangenheit. Alles beginnt damit, dass seine Familie aus finanziellen Gründen Untermieter in ihrem Haus aufnehmen muss. Daraufhin gibt es ein einschneidendes Erlebnis nach dem anderen für den Jungen, beginnend mit dem Tod seiner geliebten Katze. Mysteriöse Dinge passieren und dadurch lernt er eine sonderbare Nachbars-Familie kennen und gewinnt eine neue Freundin, die ihn …

Do It With a Rockstar

Und dann stieg eine der großartigsten Partys meines Lebens im beschaulichen Eschwege, in einer Scheune, die für eine Nacht für Feierwütige aus ganz Europa geräumt wurde. Aber mal von Anfang an: 2005 sah und hörte ich die Dresden Dolls zum ersten Mal. Das war in Berlin und sie waren die Vorband meiner musikalischen Götter Nine Inch Nails. Ich war sofort hin und weg und danach zählten auch sie, Keyboarderin und Sängerin Amanda Palmer und Drummer Brian Viglione, zu meinen Lieblingsbands. Brechtian Punk Cabaret nannte sich ihre Musik, irgendwo zwischen der Dreigroschenoper und Punk, mit ganz viel Moll und Lady-Power. Seitdem habe ich sie 2006 noch einmal im Übel & Gefährlich in Hamburg gesehen und Amanda dann noch einmal solo in Hamburg – ich glaube es war 2008. Heute „pausieren“ die Dresden Dolls, Amanda Palmer ist noch immer solo unterwegs und inzwischen mit dem Kult-Autoren Neil Gaiman verheiratet (ich bin damals fast ausgeflippt vor Freude, als ihre Beziehung bekannt wurde – Disney ist ein Witz dagegen!). Amanda Palmer ist nicht nur eine großartige Musikerin, sondern ein …