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GF Juli

Gothic Friday – Juli: Rückzugsorte

Im letzten Monat Juni ging es beim Gothic Friday um ein Thema, zu dem ich nicht wirklich was schreiben konnte, daher nahm ich auch nicht teil: Es ging ums Wave-Gotik-Treffen. Ja, ehrlich, ich war noch nie auf dem WGT. Im Jahr 2003 hätte es fast geklappt – leider musste ich dann kurzfristig mein Ticket (es war so hübsch!! Buhuuuu!) verkaufen. Danach sollte es irgendwie nie wieder passen. ABER ein Hotelzimmer für 2017 ist schon mal vorsorglich reserviert (DANKE Sintaura!) und ich wage einen neuen Versuch. Nun aber zum eigentlichen Thema: Dem Gothic Friday im Juli. Dieses Mal ist es ein Thema, über das ich mich sehr gefreut habe. Es geht nämlich um „Rückzugsorte, Lieblingsorte und Sehnsuchtsziele“. Als wäre das nicht eh mein Lieblingsthema! Über meine fiktiven Lieblingsorte schrieb ich ja auch schon mal ein bisschen was. Aber nun gucke ich mal im „Real Life“: Wo kann ich Energie tanken, den Alltag Alltag sein lassen und wo würde ich gerne (wieder) hinreisen? Als erstes, wenn ich an meinen Wohlfühlort denke, fällt mir natürlich mein Zuhause ein. …

Draculum

Life in a Week – No. 6/16

Gesehenes: Im Kino in Berlin haben wir „The Witch“ gesehen. Ein Horrorfilm, der im 17. Jahrhundert in Neuengland spielt und auf einer Volkssage beruht – zusammengebastelt aus alten Gerichtsurteilen und anderen schriftlichen Überlieferungen. Es geht um eine puritanische Familie, die in einem Häuschen in der Nähe eines Waldes lebt, in dem man schon ziemlich bald eine Hexe vermutet. Man darf hier aber keinen klassischen Horrorfilm erwarten. Es ist ein ruhiger, dunkler Film, auf den man sich komplett einlassen muss – ich war daher sehr froh, dass wir ihn im Kino gesehen hatten, zuhause hätte ich sicher schnell mal das Handy zur Hand genommen, aber das wäre dem Film in seiner Wirkung nicht gerecht geworden. Im Englischen ist der Film außerdem noch eine kleine Herausforderung, weil die Sprache nicht „modernisiert“ wurde. Wer Psycho-Gruselfilme mag und eventuell sogar ein Faible für alte Hexensagen mitbringt, der sollte sich diesen hier mal ansehen. Sehr spannend (nur für die, die den Film schon gesehen haben, da mega Spoiler): The Witch – Explained. Und dann war da noch dieser Film, von dem …

IntrovertsUnite

Life in a Week – No. 18/15

Pre-Weihnachtswoche. Es ist also schon wieder so weit und ich bin in diesem Jahr so gar nicht richtig in Weihnachtsstimmung. Liegt das an dem milden Wetter? Spätestens der Weihnachtsmarkt schafft es eigentlich immer, dass mir auch weihnachtlich ums Herz wird, aber in diesem Jahr klappt selbst das nicht. Um Halloween herum ging es mir komischerweise schon so, dass ich mein Lieblingsfest irgendwie gar nicht so wahrgenommen habe wie sonst – nicht mal richtig Lust auf Halloween-Deko hatte ich. Was ist da los? Und jetzt geht es mit Weihnachten so weiter? Oje. Ich hoffe es ist nur, äh, eine Phase. Auf jeden Fall freue ich mich natürlich sehr auf die Weihnachtszeit, weil man ein paar Tage frei hat und alles ein wenig verlangsamt wird. Zwischen den Jahren habe ich frei und danach geht es im neuen Job weiter. Ein bisschen sehr ganz dolle aufgeregt bin ich jetzt schon, freue mich aber natürlich auch, dass ich dann nach 10 Monaten endlich wieder eine volle Stelle habe. Auch wenn es schön war, das Lotterleben mit zwei freien Tagen …

Kajüte

Geburtstag mit Piraten-Überfall

Hier kommt auch noch ein kleiner Bericht zum letzten Wochenende. Da bin ich nämlich 30 geworden und weil ich keine Lust aufs Feiern hatte, bin ich geflohen … und zwar nach Hamburg. Gemeinsam mit guten Freunden aus Kiel und meinem Freund haben wir beim „Hidden in Hamburg“, einem Live Escape Game, teilgenommen. Das hatten wir ja im Mai schon mal in Berlin gemacht, wie ich berichtete, und es war so toll. Daher wollte ich es auch unbedingt mal in Hamburg probieren. Das war die Geschichte hinter unserem Szenario „Captain über Bord“: Wir sind die Besatzung eines Schiffes und auf dem Weg von Hamburg nach Hong Kong haben uns Piraten überfallen. Für den Kapitän kommt jede Hilfe zu spät und wir wurden in seiner Kajüte auf dem Schiff eingesperrt. In 60 Minuten wird das Schiff sinken und wir finden einen mysteriösen Brief auf dem Schreibtisch, der uns dabei helfen könnte, freizukommen. Das Besondere an dem Spiel war übrigens, dass es in der Kapitänskajüte auf der „Rickmer Rickmers“ an den Hamburger Landungsbrücken stattfand, also wirklich auf einem …

Von Rostock nach Berlin

Einmal von Rostock nach Berlin mit ganz viel Essen, bitte!

Sommerzeit ist Urlaubszeit und ich habe mir auch mal ein paar Tage frei genommen, um ein bisschen herumzureisen. Es ging nach Rostock, von dort aus nach Stralsund und dann weiter nach Berlin. Wir haben einiges gesehen, viele Brettspiele gespielt, noch mehr gegessen (warum, dazu unten mehr) und jetzt brauche ich erst einmal Urlaub vom Urlaub. Auf jeden Fall war viel Empfehlenswertes dabei, daher werde ich euch unsere Stationen auch fleißig verlinken: Rostock stand also als erstes auf dem Programm. Und ach, es gibt in Rostock tolle vegane Essensmöglichkeiten! Nach einem Stadtbummel ging es zum Beispiel ins Café Heumond. Das ist ein kleines alternatives Cafè, das auch eine große vegane Auswahl hat. Hier haben wir es uns gut gehen lassen und dazu „Särge schubsen“ gespielt, was ich mir während eines Stadtbummels gegönnt habe. Danach ging es dahin, wovon ich euch schon einmal vorgeschwärmt habe: ins Eiscafé Veis. Hier gibt es so unfassbar leckeres Eis, und ich bin wahrlich keine große Eis-Fanatikerin. Aber hier ist alles vegan und einfach super lecker. Vor allem die Sahne! Da waren …

Das erste Mal auf einem Segelboot

Life in a Week – No. 13/15

Huch, ich habe mal wieder so viel aufzuholen. Wo fange ich nur an?! Am besten am Anfang: Gesehenes: Die zweite Staffel „Silicon Valley“ wurde bei uns gebingewatched. In der Serie geht es um ein paar Software-Entwickler, die eine revolutionäre Art Dateien zu komprimieren erfinden und damit ihr Geld verdienen wollen. Immer mehr geraten sie in einen Konkurrenz-Strudel mit den großen Software-Firmen und es ist ein großer Spaß das mitzuerleben, auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht auf Anhieb so anhört. Eine der wenigen Serien, in der ich das Gefühl habe, dass einfach JEDER Charakter perfekt geschrieben ist. „Jonathan Strange & Mr Norrell“. Die BBC-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susanna Clarke, das zu meinen Lieblingen zählt und da ist man dann ja schon immer so ein bisschen in Sorge, ob die Verfilmung nicht total verhunzt wird … und o wow, die Serie ist so gut! Die Schauspieler sind perfekt für ihre Rollen und spielen so super und die Atmosphäre wird perfekt rübergebracht. Und das ist für mich das Herzstück der Geschichte. Wäre die Atmosphäre …

Der Beweis: Wir haben überlebt!

Life in a Week – No. 9/15

Ich war mal wieder on Tour und schwärme sehr vom Live Escape Game! Mehr dazu gleich: Gesehenes: Die letzten verregneten Tage (♥) habe ich dazu genutzt, um „American Horror Story: Coven“ zuende zu schauen. Das Thema ist total toll: Es geht um Hexen und alles spielt in New Orleans. Perfekt für meinen Geschmack also. Leider war es dann doch eher so meeh. Ich kann noch nicht mal auf den Punkt bringen, worum es eigentlich geht. Um einen Hexencoven, in dem es interne Machtkämpfe gibt, um einen Machtkampf zwischen den Hexen und einer Voodoo-Hexe und es geht um einen Kampf zwischen schwarz und weiß (inklusive einer herrlich ätzenden, unsterblichen Rassistin, gespielt von Kathy Bates). Ständig stirbt jemand, wird meistens zurück ins Leben gezaubert und irgendwie wurde mir das alles irgendwann zu viel. Was man trotzdem sagen muss: Es gibt einige tolle Rollen (eine Serie fast nur mit Frauen ist ja schon mal super!) und was man der „American Horror Story“-Anthologie zugestehen muss, ist die unfassbar faszinierende Optik. Hier gab es auch wieder viele tolle, zum Teil …

Meine Burg <3

Life in a Week – No. 8/15

Gesehenes: Ich habe endlich die Star Wars Filme zuende geguckt! Ich bin jetzt bereit für „The Force Awakens“ im Dezember 2015! Kann los gehen, oooh, ich bin aufgeregt. Ja, Star Wars hat mir echt mächtig gut gefallen, was ich nicht gedacht hätte. Nach Episode I bis III zuletzt muss ich nun direkt noch einmal Episode IV gucken. Wobei ich leider ebenfalls die Meinung teile, dass die Prequels schon gewöhnungsbedürftig sind. Episode III macht dann aber doch einiges wieder gut. Nach den Filmen ging es übrigens zu zweit direkt ans PC-Spiel Lego Star Wars Saga. Ja, ich kann gerade gar nicht genug bekommen. Gesehen haben wir außerdem „Paddington“, nachdem mir immer von dem Film vorgeschwärmt wurde. Ich kann es nun nur unterschreiben: Wirklich ein zuckersüßer Film mit viel Liebe fürs Detail, wie man es nicht anders von Regisseur Paul King gewohnt ist (wer „The Mighty Boosh“ oder „Bunny and the Bull“ kennt, weiß sicher, was ich meine). Ich habe nun auch richtig Lust auf die Ur-Geschichte, sozusagen, bekommen. Mein (Horror-)Film-Highlight für die erste Hälfte dieses Jahres …

...die kleinen Füßchen!! *__*

Life in a Week – No. 6/15

Der Wochenrückblick kommt mal wieder etwas zu spät, dafür liegen zwei ganz tolle Wochenenden hinter mir. Hach. Zuerst war ich über das letzte Wochenende bei guten Freunden in Kiel und an diesem Wochenende haben wir einfach mal wieder entspannt Filme geguckt und Spiele gespielt. Gesehenes: Star Wars! Damit habe ich jetzt die ersten drei Filme (Episode IV bis VI) gesehen und bin schwer angetan. Jetzt kann ich wenigstens auch ein bisschen die Begeisterung über den neuen Star Wars-Film, der Ende 2015 in die Kinos kommen soll, nachvollziehen. Und am Wochenende gab es ja mit großen Tamtam den neuen Teaser/Trailer. Und zahlreiche coole Reaktionen darauf😉

Creepy Kram in Berlin

Ein Wochenende in Berlin und so

Vor mir liegt ein freies Wochenende (HOOORAY!!) und ich nutze die Chance endlich wieder, um mich meiner viel zu vernachlässigten Couch zu widmen. Und mal schauen, ob ich mich nach so langer Zeit noch bei Netflix anmelden kann. Weiß ich überhaupt noch, wie der Fernseher angeht?! Die letzten Wochen waren ganz aufregend, es gab abends ständig irgendwelche Termine, mein Praktikum ist spannend und in Berlin war ich zwischendurch auch noch. Wir waren dort nämlich zum Geburtstag eingeladen und ich konnte La Famiglia von dem Herrn Cookie kennenlernen. Den Samstag haben wir dann für eine Pilgertour durch die Hauptstadt genutzt: Erst ging es zum Vöner – hier gab es mittags die erste Stärkung. Ich habe in meinem Leben noch nie Döner gegessen, weil ich schon Vegetarierin war, als der Döner-Hype uns erreichte. Daher habe ich mich umso mehr auf den inoffiziellen Berliner Klassiker gefreut und das ganz vegan. Wir haben uns jeder einen Vönerteller gegönnt und der war ziemlich gut. Ich glaube allerdings aus Seitan, das ist leider immer nicht so meine erste Wahl, aber dafür …