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[Spiele] Brettspiel-Café “Würfel & Zucker”

Heute kommt mal ein Beitrag, den ich ohne zu zögern auch mit „In eigener Sache“ betiteln könnte. Ich möchte euch nämlich ein Café vorstellen, das mir sehr am Herzen liegt. Wieso ein Café? Also kein normales Café, sondern ein Brettspiel-Café in Hamburg: das „Würfel & Zucker“. Im „Würfel & Zucker“ gibt es viele, viele Brettspiele. Bisher sind es gut 500 Stück und dazwischen sind auch viele Perlen wie das gehypte „Terraforming Mars“, Retro-Schätze wie „Sherlock Holmes Criminal-Cabinet“ sowie die einen oder anderen Kickstarter-Geheimtipps. Die besondere Auswahl ist aber nicht alles, was dieses Café von anderen – die ebenfalls Brettspiele anbieten – unterscheidet. Hier steht wirklich das Spielen im Mittelpunkt. Für eine „Spiele-Flatrate“ von 5 Euro pro Tag könnt ihr so viele Spiele ausprobieren, wie ihr möchtet und das Besondere: Sie werden euch auch erklärt. Dafür gibt es im Café die Erklärbären, die euch das gewünschte Spiel beibringen, damit ihr direkt euren Kaffee schlürfen und losspielen könnt. Und wer sich nicht entscheiden kann, der bekommt auch schon Beratung auf der Suche nach dem passenden Spiel. Auch …

If you have (seen) Ghost …

… you have (seen) everything! Seit längerer Zeit bin ich nun schon im totalen Ghost-Fieber. Ghost ist eine Heavy-Metal-Band aus Schweden, die grundsätzlich maskiert auftreten. Frontmann ist „Papa Emeritus“, der seine Band, die namenlosen „Ghouls“ dabei hat. Kirchengeplänkel einmal gut durchschütteln, satanische Texte dazu, tadaaa: Ghost! Inzwischen sind sie wieder auf Tour und ich musste natürlich unbedingt auch hin und habe die Gelegenheit genutzt, als sie im Docks in Hamburg auftraten. Und es war GROSSARTIG! (Sorry für die bescheidenen Fotos. Hätte mich nicht jemand auf Twitter gebeten ein Bild zu schicken, hätte ich gar nicht dran gedacht, zwischendurch mal mein Handy rauszuholen.) Leider wurde unsere Vorfreude ein wenig getrübt, weil wenige Tage vor dem Konzert im April die Schlagzeile die Runde machte, dass Frontmann „Papa“ von seinen ehemaligen „Ghouls“ verklagt wird, weil der ihnen als Manager der Band Gelder nicht gezahlt haben soll. Im Juli 2016 verließ schon der auffälligste Ghoul, Omega, die Band, was die Fans ziemlich irritiert hat. Schließlich ist die Band seit gefühlt 100 Jahren befreundet und seitdem machen sie auch Musik …

Life in a Week – No. 2/16

Das ist hier eher ein Monatsrückblick als ein Wochenrückblick. Ehem. Wie ich schon berichtet habe, hat sich Anfang des Jahres ein bisschen was bei mir geändert und daher muss ich mich immer noch etwas eingrooven mit dem neuen Job, dem neuen Level des Erwachsenenlebens, fordernden Projekten … aber das wird schon noch. Und dann wird das mit den regelmäßigen Wochenrückblicken auch bald wieder besser. Aber nun hole ich erst mal etwas aus: Gesehenes: Viel zu viel. Da ich abends meistens viel zu kaputt zum Lesen war, habe ich mich oft von Netflix und dem DVD-Player berieseln lassen. Eine Auswahl: Sehr beeindruckt war ich von „Ex Machina“ (2015): Programmierer Caleb gewinnt ein Treffen mit dem exzentrischen Chef der Suchmaschinen-Firma, für die er arbeitet. Caleb wird in sein Anwesen eingeflogen, das mitten in der Natur irgendwo im Nirgendwo liegt. Dann erfährt Caleb, dass sein Chef Experimente zur künstlichen Intelligenz durchführt und Caleb ihn dabei unterstützen soll. Er lernt Androidin Ava kennen und erfährt, dass anscheinend nicht alles so ist, wie es aussieht … ein wirklich toller Science-Fiction-Film, …

[2015] Das letzte Jahr

Woooosh! Da ist es auch schon wieder vorbei, das Jahr! Schnell ging das. Da ich auch jetzt nicht mit der Tradition brechen möchte, folgt der obligatorische Jahresrückblick. Was habe ich so gelesen, welche Filme haben mich bewegt und was war sonst noch so los? Ich hoffe, dass ihr nicht allzu aufmerksam im Blog mitlest, sonst ist das vermutlich hier alles ein alter Hut, Schnee von gestern oder Yesterday’s Jam für euch. Aber vielleicht gibt es ja doch noch das eine oder andere, das ich euch bisher unterschlagen hatte. Wer weiß … Bücher: Vorweg schon einmal: Ich hab in diesem Jahr geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, ich habe „A Series of Unfortunate Events“ von Lemony Snicket beendet. 13 Bände und jeder einzelne war großartig! Es ist eine schöne traurig-schaurige Geschichte für ältere Kinder im Gewand einer Gothic Novel. Ich liebe sie und bin so froh, dass ich durch bin und alle schrägen Gestalten kennenlernen durfte. Jetzt freue ich mich sehr auf die Verfilmung (Ver-serien-ung?) der Reihe von Netflix. BRING IT ON! Das tröstet mich auch …

[Bücher] Bettina Hennig – Ich bin dann mal vegan

Wenn ich meinem Lieblingsbuchladen einen Besuch abstatte, komme ich inzwischen nicht mehr drumherum, auch einige Zeit in der (immer größer werdenden) vegan/vegetarischen Bücher-Ecke zu stöbern. Auch wenn ich mich nun schon eine ganze Weile mit dem Thema befasse, bin ich doch neugierig, was es so Neues auf dem Markt gibt und bin jedes Mal wieder positiv überrascht. Beim letzten Bummel entdeckte ich das Buch „Ich bin dann mal vegan“ von Bettina Hennig. Wieder ein Erfahrungsbericht. Noch schnell auf den Erfolgszug von Karen Duve mit ihrem „Anständig essen“ aufspringen, dachte ich. Und dann auch noch mit diesem abgekupferten Titel und Lobhudelei von vegan-“Der Wendler” Attila Hildmann auf dem Cover und auf dem Klappentext steht in großen Lettern “Endlich Spaß am Trend!”. Örgs … ich ließ es erst einmal links liegen. Nachdem ich meine Runde durch den Buchladen beendet hatte, stand ich dann nun doch wieder vor dem Buch und da ich Lektüre dieser Art einfach liebe, kaufte ich es doch. Manchmal ist das ja einfach so. Hoffend, dass ich es nicht bereuen würde … Und darum …

Geburtstag mit Piraten-Überfall

Hier kommt auch noch ein kleiner Bericht zum letzten Wochenende. Da bin ich nämlich 30 geworden und weil ich keine Lust aufs Feiern hatte, bin ich geflohen … und zwar nach Hamburg. Gemeinsam mit guten Freunden aus Kiel und meinem Freund haben wir beim „Hidden in Hamburg“, einem Live Escape Game, teilgenommen. Das hatten wir ja im Mai schon mal in Berlin gemacht, wie ich berichtete, und es war so toll. Daher wollte ich es auch unbedingt mal in Hamburg probieren. Das war die Geschichte hinter unserem Szenario „Captain über Bord“: Wir sind die Besatzung eines Schiffes und auf dem Weg von Hamburg nach Hong Kong haben uns Piraten überfallen. Für den Kapitän kommt jede Hilfe zu spät und wir wurden in seiner Kajüte auf dem Schiff eingesperrt. In 60 Minuten wird das Schiff sinken und wir finden einen mysteriösen Brief auf dem Schreibtisch, der uns dabei helfen könnte, freizukommen. Das Besondere an dem Spiel war übrigens, dass es in der Kapitänskajüte auf der „Rickmer Rickmers“ an den Hamburger Landungsbrücken stattfand, also wirklich auf einem …

Einmal von Rostock nach Berlin mit ganz viel Essen, bitte!

Sommerzeit ist Urlaubszeit und ich habe mir auch mal ein paar Tage frei genommen, um ein bisschen herumzureisen. Es ging nach Rostock, von dort aus nach Stralsund und dann weiter nach Berlin. Wir haben einiges gesehen, viele Brettspiele gespielt, noch mehr gegessen (warum, dazu unten mehr) und jetzt brauche ich erst einmal Urlaub vom Urlaub. Auf jeden Fall war viel Empfehlenswertes dabei, daher werde ich euch unsere Stationen auch fleißig verlinken: Rostock stand also als erstes auf dem Programm. Und ach, es gibt in Rostock tolle vegane Essensmöglichkeiten! Nach einem Stadtbummel ging es zum Beispiel ins Café Heumond. Das ist ein kleines alternatives Cafè, das auch eine große vegane Auswahl hat. Hier haben wir es uns gut gehen lassen und dazu „Särge schubsen“ gespielt, was ich mir während eines Stadtbummels gegönnt habe. Danach ging es dahin, wovon ich euch schon einmal vorgeschwärmt habe: ins Eiscafé Veis. Hier gibt es so unfassbar leckeres Eis, und ich bin wahrlich keine große Eis-Fanatikerin. Aber hier ist alles vegan und einfach super lecker. Vor allem die Sahne! Da waren …

Life in a Week – No. 14/15

Rückblick! Und go: Gesehenes: „Whiplash“. Hui! Hier geht es ums Schlagzeugspielen. Also um Schlagzeug-Student Andrew, der vom sadistischen Lehrer Fletcher für dessen Studioband entdeckt wird. Von Fletcher wird er angespornt besser und besser zu werden und das mit teilweise heftiger Demütigung. Als ich die ersten Trailer zu dem Film gesehen hatte, hatte mir das schon gereicht – sehen wollte ich ihn nicht. Schon das war mir zu heftig. Zu den Oscars 2015 war der Film dann wieder in aller Munde, da er drei von fünf Oscars (unter anderem für den besten Nebendarsteller) gewinnen konnte. Und Herr Cookie war sehr begeistert, daher war ich nun doch neugierig. Und ja: harter Tobak, kein Gute-Laune-Film, aber mehr als sehenswert! Wer „Black Swan“ mochte, sollte sich diesen mal ansehen (den fand ich übrigens ähnlich unerträglich so auf Psycho-Ebene, aber „Whiplash“ hat tolle Musik, das macht es irgendwie besser…) „Big Hero Six/Baymax“ – süß. Sehr süß. Und endlich habe ich „The World’s End“ gesehen. Macht ganz dolle England-Pub-Crawl-Heimweh, aber nun gut. Tolle Schauspieler, nette, nicht herausragende Story. Gute Unterhaltung. Wer …

Life in a Week – No. 13/15

Huch, ich habe mal wieder so viel aufzuholen. Wo fange ich nur an?! Am besten am Anfang: Gesehenes: Die zweite Staffel „Silicon Valley“ wurde bei uns gebingewatched. In der Serie geht es um ein paar Software-Entwickler, die eine revolutionäre Art Dateien zu komprimieren erfinden und damit ihr Geld verdienen wollen. Immer mehr geraten sie in einen Konkurrenz-Strudel mit den großen Software-Firmen und es ist ein großer Spaß das mitzuerleben, auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht auf Anhieb so anhört. Eine der wenigen Serien, in der ich das Gefühl habe, dass einfach JEDER Charakter perfekt geschrieben ist. „Jonathan Strange & Mr Norrell“. Die BBC-Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susanna Clarke, das zu meinen Lieblingen zählt und da ist man dann ja schon immer so ein bisschen in Sorge, ob die Verfilmung nicht total verhunzt wird … und o wow, die Serie ist so gut! Die Schauspieler sind perfekt für ihre Rollen und spielen so super und die Atmosphäre wird perfekt rübergebracht. Und das ist für mich das Herzstück der Geschichte. Wäre die Atmosphäre …

Life in a Week – No. 10/15

Hinter mir liegen zwei Wochenenden, die voll waren mit Spieletagen und -abenden und der neuen Staffel von „Orange is the New Black“: Gesehenes: Seit dem 12. Juni 2015 gibt es die dritte Staffel „Orange is the New Black“ auf Netflix und natürlich musste sie am Wochenende gebingewatched werden. OITNB ist zurzeit von den aktuellen Serien meine liebste und obwohl die neue Staffel nicht mehr so viele „O MEIN GOTT“-Momente hatte, hat sie mir doch ganz gut gefallen. Wir lernen viele der Charaktere noch besser kennen, zum Teil sind ganz rührende Rückblicke dabei. Ich bin immer noch fasziniert von der Vielschichtigkeit der ganzen Personen. Und es fiel mir wieder richtig schwer Abschied zu nehmen … jetzt heißt es wieder eeeewig warten bis zur Staffel 4. Gelesenes: „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer habe ich inzwischen beendet. Berichtet hatte ich davon ja schon letztes Mal. Ich würde es am liebsten allen Menschen schenken. Wer sich für das Thema Ernährung interessiert, kommt um das Buch eigentlich nicht herum. Gespieltes: Bei uns gab es zwischendurch noch ganz spontan einen …